Das Hotel ist noch verhältnismäßig klein für die Dom. Rep. Das ist sehr angenehm und übersichtlich. Die Zimmer liegen rund um den Pool gruppiert, zu 99% 3 stöckig. Rest mit 4. Etage. Der Weg zum Strand vom am weitesten entfernten Zimmer beträgt max. 3 Minuten. Die Empfangshalle ist groß und luftig, im Garten alles sehr gepflegt und grün, die fleißigen Hände sind überall am wienern, harken, fegen und zusammenräumen. Im Übrigen hat das Hotel eine LANDESKATEGORIE von 4, 5 Sternen, die selbstverständlich nicht mit dem deutschen Standart zu vergleichen sind. Für die Karibik durchaus ausreichend. Englisch wird verstanden, Spanisch sollte auch nicht fehlen. Da sollte man sich als Tourist anpassen. Besucher im Hotel kamen durchweg aus den USA, Südamerika, Spanien, Italien und Osteuropa. Unsereins war eher in der Minderheit. Der Altersdurchschnitt beträgt schätzungsweise 25 bis 35 Jahre. Das Hotel ist ein reines Erwachsenenhotel, d. h. kein Kindergeschrei am Pool und beim Essen. Sehr entspannend. Durch die palmenbestückte Anlage schlängeln sich die Wege, die je nach Tageszeit mit einer „Fahrstuhlmusik“ beschallt werden. Mal Klassik, mal Sphärenklänge. Am Strand ist häufig zu den Aktivitäten wie Volleyball oder dem Tanzkurs laute Musik. Der Dominikaner hört generell gerne laute Musik, vorzugsweise Reggeaton, Salsa oder Merengue. Wir haben das nicht als störend empfunden, so ist halt die Mentalität. Es gibt aber auch so was wie eine „Mittagsruhe“ am Strand, damit die Schnarchnasen sich erholen können. Eine kleine Einkaufszeile ist ebenfalls vorhanden, doch recht teuer (Flasche Niveacreme für 12 EUR). Wer den Reiseleiter sucht, der sollte die Infozettel, die man am Flughafen erhält, aufmerksam studieren. Dort steht, dass sich dieser zu bestimmten Zeiten im Tropical Princess aufhält. Klingt logisch, wenn man weiß, dass die Punta Cana Princess-Gäste zwar in die Nachbarhotels dürfen, aber die Gäste von dort wiederum NICHT ins Punta Cana Princess. Zudem ist die Lobby des anderen Hotels nur 5 Minuten zu Fuß entfernt. Oder man nimmt den Shuttle in Anspruch. Empfehlenswert ist der neue Ausflug namens ECO-Tour von Thomas Cook. Man fährt mit einem umgebauten alten amerikanischen Schulbus mit Blätterdach durch die Weltgeschichte und lernt Land und Leute kennen. Den Besuch einer Zigarrenfabrik sollte man sich sparen, zumindest wenn man sie schon auf Kuba gesehen hat (nicht zu vergleichen). Wenn möglich, sollte man außerhalb des Hotels Souvenirs kaufen, auch Zigarren und Rum.
Wir hatten Zimmer 2111 und waren vollkommen zufrieden. Das Zimmer war groß und sauber, mit zwei amerikanischen Betten, kostenlosem Safe, täglich aufgefüllter Minibar, Klimaanlage und Ventilator, Balkon ins Grüne hinaus sowie Fernseher mit 5 Trillionen Programmen... Wieviel Stunden verbringt man in seinem Zimmer? Höchstens 6 bis 7 Stunden und davon habe ich zu 90% die Augen zu… Unser Badezimmertür klemmte.
Das Hotel hat ein Buffetrestaurant, in dem man zu vorgegebenen Zeiten essen konnte (Frühstück, Mittag, Abend). Zudem war es möglich, im Mare Nostrum am Strand praktisch 24 Stunden etwas zu essen bekommen. Abends zählt das Mare Nostrum am Strand zusammen mit dem Italiener IL BACCHIO, dem schweizerischen Restaurant LE FONDUE und dem Tex-Mex-Restaurant EL GRANDE zu den Lokalitäten, für die man sich anmelden muß. Zu diesen Anmelderestaurants zählten auch die in der benachbarten Anlage des Caribe-Club Princess und des Tropical Princess, die mitbenutzt werden konnten (Italiener, Rodizio, Dominikaner, Chinese, Spezialitätenrestaurant, Creperie, Buffetrestaurant…). Mittags kann man gut am Strand etwas essen, es gibt dort auch nette Aktionen wie Barbecue oder Paellaessen. Weiterhin gibt es Bars in der Lobby, am Pool und am Strand (zwei, einmal als Stand am Strand). Die Bars der Nachbarhotels können auch mitbenutzt werden. Wir haben nicht alle Restaurants in Anspruch genommen, aber grundsätzlich waren die Speisen ganz prima. Die Auswahl zum Frühstück war sehr groß, wenn auch nicht zu 100% unser Geschmack (halt Bohnen und solche Sachen). Zu Empfehlen sind die frisch gepressten Säfte und Shakes, besonders die Bananenmilch. Im Büffetrestaurant war auch jeden Abend ein anderes Essensthema, wie z. B. italienischer, chinesischer oder dominikanischer Abend, Meeresfrüchte und Fisch etc. Zum dominikanischen Abend wurden die Tische und Stühle übrigens am Strand aufgebaut, dort konnte man dann unter Sternenhimmel, im lauen Wind und bei karibischer Musik speisen. Die Getränke in den Bars waren zu 80% in Ordnung, man konnte nicht alles trinken (zu süß oder geschmacklos). Bei den besagten Premiumgetränken handelt es sich um alles, was importiert wird (uns bekannte Markengetränke). Nur die lokalen, dominikanischen Getränke sind im Preis enthalten, aber das ist nicht weiter tragisch.
Der Service war sehr gut für ein Land in dem „gleich“ auch mal „in einer Stunde“ oder „morgen“ bedeuten kann…. (Dominikanische Minute) Das Einchecken ging schnell und unkompliziert, das Auschecken ebenso. Der Service in den Restaurants war tadellos, teilweise brauchte man bei den Getränken nichts mehr sagen sondern bekam gleich nachgeschenkt oder einen weiteren Drink. Einmal war die Zimmerreinigung sehr spät nachmittags, aber generell war das Zimmer sauber, wenn wir abends vom Strand kamen. Auch bei der Reinigung selber können wir nicht meckern. Nur das die Damen immer KOMPLETT das Licht angelassen haben, war etwas übel… zumindest von ökonomischen Gesichtspunkten. Der Dominikaner ist übrigens sehr freundlich, entgegenkommend und aufgeschlossen, auch OHNE Trinkgeld (das möchte ich noch mal betonen).
Herrlich, das Hotel liegt an einem der – wie wir finden – schönsten Strandabschnitte an der Punta Cana. Dieser ist nicht übermäßig breit, so wie an den anderen Hotels. Liegen ausreichend vorhanden. Aber auch gilt wieder: wer früh kommt, darf sich eine Liege aussuchen. Leider gibt es immer noch die Marotte des morgens-um-6-Uhr-Liegen-reservieren-und-erst-zum-Mittag-wiederkommen. Und das, obwohl ein Schild diesbezüglich in 4 Sprachen am Gang zum Strand stand. Die Transferzeit zum Hotel betrug übrigens knapp 1 Stunde, da wir als letztes abgeliefert wurden. Am Pool haben wir nur einmal gelegen, weil es am Strand zu windig war. Ist aber auch ganz nett dort, eine Bar ist mitten im Pool vorhanden.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt einen Tennisplatz, am Strand Animation mit Fußball, Volleyball, Bogenschießen, Aerobic oder Wassersport. Wir haben uns aber auf die nichtolympische Disziplin „Sonnenanbeten“ beschränkt und können daher nichts dazu sagen. Am Strand gibt es ein kleines Wellnesscenter mit Jaccuzzi und Sauna (was will ich in der Karibik bei 35 Grad mit einer Sauna???) sowie ein großes direkt am Hotelausgang. Haben wir aber auch nicht genutzt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michaela |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 38 |

