Es handelt sich hier um eine relativ kleine Anlage mit verschiedenen 3-stöckigen Gebäuden, in denen die Zimmer untergebracht sind. Dazwischen ist viel grün mit wunderschönen Palmen und Skulpturen. Die beiden Buffet-Restaurantes, die Rezeption und die Bars fügen sich schön im typisch karibischen Stil (offene Bauweise, Palmenblatt-Dächer) in das Gesamtbild ein. Von nahezu allen Zimmer kann man auf den schönen Pool blicken, der sich mitten im Grün befindet. Durch die hohen Kokospalmen konnten wir von unserem Zimmer aus einen seitlichen Meerblick nur erahnen. Während unseren Aufenthalts waren überwiegend Amerikaner und Kanadier in der Hotelanlage. Uns ist sehr positiv aufgefallen, dass trotz All-Inclusive kein übermäßiger Alkoholgenuß bei den Gästen zu spüren war. Die Atmosphäre war immer sehr angenehm und relaxt. Für die Einreisekarte werden bereits am Flughafen sofort 10$ oder 10Eur fällig. Zum Geldumtauschen kommt man erst danach. Als Tourist braucht man nur Dollars. Aufgrund des derzeitigen Umtauschkurses lohnt es sich, bereits zu Hause zu tauschen. Der VIP-Status sollte etwas Besonderes sein. Hier gab es zuviel Vip-Nutzer, was wir jeden Morgen sofort beim Ergattern der VIP-Strandbetten feststellten. Wie wir von einem kanadischen Ehepaar erfuhren werden die ersten Strandbetten bereits 6: 30 Uhr belegt - da schliefen wir noch ganz fest! VIP-Strandbetten waren bis ca. 9 Uhr zu bekommen und Liegen schattiger Plätze unter den Palmenblatt-Pilzen bis gegen 10 Uhr. Liegen in der Sonne waren hingegen immer genügend da. Die vom Hotel aufgestellten Schilder, nicht besetzte Liegen würden freigegeben, erwiesen sich als leere Drohung. Wir stellten uns entsprechend darauf ein und reservierten nach ein paar Tagen auch jeden Tag vor 9 unser Strandbett. Da das Personal nicht sehr viel verdient, sollte man schon hin und wieder mal einen Dollar für Serviceleistungen oder nach einigen Drinks an der Bar springen lassen.
Die Zimmer selbst sind geschmackvoll mit verschiedenen Bildern eingerichtet, besitzen Klimaanlage und Deckenventilator und extrem breite Betten, die man allerdings erst zusammenstellen muss... Wer gern Fernsehen guckt, muss sich mit einem deutschsprachigen Programm begnügen (DW). Die täglich aufgefüllte Minibar und die Safenutzung ist im All-Inclusive-Paket mit enthalten. Das Bad und dessen Ausstattung entspricht keinen 4, 5*, es wirkt eher etwas abgewohnt. Die Sauberkeit im Zimmer ist mittelmäßig, wir haben hier schon bessers erlebt. Hin und wieder könnten die Amaturen im Bad geputzt werden. Hier fanden sich einige Rückstände der vorherigen Bewohner. Schlaflose Nächte können die Moskitos verursachen. Nie zulange die Zimmertür auflassen! Trotz der wachsamen Geckos an unserer Zimmertür hatten wir leider doch zwei Nächte Moskitos im Zimmer.
Das Essen in den Buffetrestaurants war durchschnittlich, jedoch keine 4, 5* wert. Das Angebot war vielseitig. Es gab verschiedenes Gemüse, Obst, Wurst, Käse und Süßspeisen. Fleisch und Fisch waren stets zäh. Die meisten Speisen waren liebevoll angemacht, jedoch sehr ölig und oft kalt. Nach zwei Besuchen in verschiedenen Ala-Card-Restaurants sind wir dann doch lieber wieder in den Buffetrestaurants essen gewesen. Wunderbar fanden wir den karibischen Abend mit Essen am Strand. Während die Barkeeper stets schnell mit Charme und Witz die Mixgetränke zubereiteten, dauerten Bestellungen in den Restaurants oft zu lange. Bis auch der Teebeutel im heißen Wasser war, dauerte es auch schon mal 15min.
Das gesamte Personal des Hotels war ohne Ausnahme immer hilfsbereit und freundlich. Mit deutsch kommt man hier nicht weiter, manche der Angestellten können englisch. So konnten wir uns dennoch gut verständigen. Leider waren wir gezwungen auch das medizinische Angebot des Hotels zu nutzen, da wir Beide jeweils ein paar Tage krank waren. Die medizinische Betreuung durch den Arzt, der auch in den beiden Schwesterhotels praktiziert, war durchaus mit europäischem Standard vergleichbar. Bei Ankunft am Flughafen in Punta Cana erfuhren wir von unserer Reiseleitung, dass dieses Hotel überbucht ist und wir für die erste Nacht hier kein Zimmer bekommen. Wir müßten die erste Nacht im "Tropical Princess" schlafen. Am Folgetag sollte dann unser Umzug geklärt werden. Im "Tropical Princess" bekamen wir dann auch ein schönes geräumiges 2-Etagen-Turmzimmer, mit allerdings sehr abgewohnt wirkender Ausstattung. Mit unserer Reiseleiterin vereinbarten wir den Umzug für 12 Uhr ins "Punta Cana Princess". Unser eigentlich gebuchtes Zimmer bekamen wir dann 14 Uhr. Als Wiedergutmachung bekamen wir den VIP-Status kostenlos. Uns gefiel besonders am VIP-Status: Benutzung der Strandbetten (breite weiche Matrazen auf einem Holzgestell mit verschiebbarem Stoffdach zum Sonnenschutz) Benutzung der normalen Ala-Card-Restaurants ohne Voranmeldung, 1 kleine Flasche Rum und 3 Zigarren pro Woche, Bademäntel, 20min Massage je Person pro Woche. Zur VIP-Mogelpackung zählen wir die kostenlosen Sportaktivitäten:1h Tauchgang ist nur für Zertifikatsinhaber möglich, 1h motorisierter Wassersport (pro Person, pro Woche) entspricht lediglich Mitfahrt auf dem Bananaboot oder einem kleinen Boot mit Außenbordmotor. Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, VIP ist schön, muss man aber nicht haben.. Alle Dominikaner besitzen diese karibische Gemütlichkeit, daher dauert alles oft etwas länger. Vereinbarte Termine sind eben nur Richtwerte.
Seit unserem letzten Urlaub in Punta Cana vor 10 Jahren wurde inzwischen die gesamte Ostküste für den Tourismus vermarktet. Die Hotelanlagen hier sind wie auf einer Perlenkette entlang des traumhaft weißen Sandstrandes aufgereiht. Der Atlantik ist hier allerdings jeden Tag sehr windig, was am Strand natürlich immer für die nötige Abkühlung sorgt. Zwischen den Hotelanlagen befinden sich an einigen Stellen die Verkaufsstände der Einheimschen, die man sehr schnell zu Fuß am Strand entlang erreicht. Hier gibt es alles Landestypisches (Rum, Zigarren, Holzskulpturen, Bilder). Unsere Transferzeit vom Flughafen betrug etwas über eine Stunde. In der nähreren Umgebung ist lediglich Bávaro, mit einen sehr dreckigen kleiner Ortszentrum, in dem den Touristen das Geld aus den Taschen gezogen werden soll. Auch wenn man sich als Urlauber in diesen Einkaufszonen eher wie beim Spießrutenlaufen vorkommt, haben wir dennoch nur freundliche Einheimische getroffen, die auch mal ein Nein akzeptierten. Als Gast dieses Hotels kann man die beiden Geschwisterhotels "Caribe Club Princess" und "Tropical Princess" und deren Anlage mit benutzen. Am Rande deren Hotelanlage ist noch ein Kasino und eine Disco. Hier gibt es zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten, die entweder direkt oder über die Reiseleitung gebucht werden können. Das Angebot reicht von Ausritten am Strand, über Gleitschirmfliegen und schwimmen mit Delphinen bis hin zu Katamarantouren und Tagesausflügen zu den südlichen Zielen der Insel. Ausflüge, die beim Reiseleiter gebucht werden können, kosten zwischen 50$ und 250$ pro Person.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Animationsteam war immer hilfsbereit und freundlich. Langeweile kam nie auf. Aerobic und Stretching wurden allerdings unprofessionell herübergebracht, hier benötigt das Team noch Nachhilfe. Einen Schnupperkurs Karamaran-Fahren hatte ich gemacht, jedoch verstand ich kein spanisch und der Fachmann kein englisch, somit blieb uns nur die Zeichensprache. Empfehlen kann ich als "Geheimtipp" die unscheinbar wirkende Bootstour (Di und Fr) entlang der Küste, die etwa 1h dauert. Gezeigt bekommt man hier natürlich erstmal die gesamte Küste, an der die Hotelanlagen aufgereiht sind. In Richtung Süden werden dann allerdings auch die Hotelanlagen weniger und man sieht mehr und mehr unberührten Palmenstrand. In einer fast windstillen Bucht machten wir einen Badestopp und anschließend konnten wir die Fische im Korallenriff mit Brötchen füttern. Die fressen das doch glatt aus der Hand! Den Pool hatten wir nicht genutzt. Die Strandbetten und Liegen haben schon so einige Schwergewichte verkraften müssen. Durchgelegene Strandbetten und gebrochene Liegen sollten ausgetauscht werden!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Steffen |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 10 |

