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Chris & Silvi (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2013 • 2 Wochen • Strand
Wundervoller Urlaub mit kleinen Abstrichen!
5,0 / 6

Allgemein

Das Hotel ist eher klein Gehalten. Es gibt 270 Suiten die auf 5 Blocks (dreistöckig) aufgeteilt sind. Die Gartenanlage ist sehr gepflegt und alles ist sehr sauber. Das Resort liegt etwas abgelegen, sodass man Außerhalb nicht viele Möglichkeiten hat etwas zu unternehmen. Das Highlight ist ganz klar der Strand! Der Strandabschnitt des Punta Cana Princess ist ein echter Traum. Der Sand ist Schneeweiß und das Wasser Türkisblau. In unseren 14 Tagen hatten wir 12 Tage fantastisches Wetter und konnten den Strand in vollen Zügen genießen. Unserer Meinung nach gab es allerdings nicht genügend Liegen. Man musste schon sehr früh aufstehen um noch eine zu bekommen. Die meisten waren bereits um 7 Uhr morgens mit einem Handtuch belegt. Das war mehr als Schade. Neben normalen Liegen, gab es auch noch VIP Betten. Diese musste man an der Rezeption allerdings Extra buchen. Wir lagen trotzdem ein paar Tage dort drauf, da uns der Security Mann anscheinend mochte. Handtücher gab es am Animationsstand, wobei ich da sagen muss, die die Frau sehr unfreundlich ist. Zu bestimmten Zeiten gab es keine Handtücher mehr zum wechseln. Das darf in einem 5 Sterne Haus nicht passieren. Dadurch ließen wir uns unseren Urlaub aber nicht vermiesen. Im Gegensatz zu den anderen Hotels, war unser Strandabschnitt sehr klein gehalten. Früh morgens haben die Angestellten den Strand von Grünalgen befreit und man konnte das pure Strandfeeling genießen. Das Wasser war angenehme 27 Grad warm und da immer etwas Wind wehte, gab es auch sehr gute Wellen. Für alle Luftmatratzen Liebhaber ein echter Hit. Der Strand an sich gehört wohl zu den schönsten der Dominikanischen Republik. Es gibt auch zahlreiche Videos auf diversen Internetplattformen zu sehen. Es ist wirklich toll dort und wenn das Wetter mit spielt, ist es genauso wie man es sich in der Karibik vorstellt. Wer nicht nur im Hotel verweilen wollte, konnte auch Ausflüge direkt beim Reiseveranstalter buchen oder am Strand. Hier muss ich sagen, dass es wirklich besser ist beim Reiseveranstalter zu buchen, denn dort ist man abgesichert und man kann bis 24Std. vor Antritt des Ausfluges Kostenfrei stornieren. Die Ausflüge an sich sind in der Dom.Rep. sehr teuer. Hier ein kleiner Überblick: Insel Saona: 99 Dollar Insel Saona VIP: 159 Dollar Insel Catalina: 135 Dollar Delfin Schwimmen: 195 Dollar Santo Domingo entdecken: 83 Dollar Halbinsel Samana mit Flug: ca. 300 Dollar Bei solchen Preisen überlegt man schon zweimal ob man etwas buchen sollte oder nicht. Doch man möchte ja auch was vom Land sehen und nicht nur am Strand rumliegen, was auf Dauer auch sehr langweilig ist. Wir haben uns für die Insel Saona VIP Tour entschieden. Der Unterschied zur „normalen“ Tour ist, das man auf dem Katamaran ein Glas Champagner bekommt, auf der Insel Languste zu essen kriegt und das man einen privaten Strandabschnitt hat mit Liegen. Der letzte Punkt stimmte nicht, denn man hatte keinen privaten Abschnitt am Strand. Alles andere war schön und die Insel einfach nur Traumhaft schön. So wie man sich die Karibik immer vorgestellt hat. Wenn ich allerdings noch einmal wählen würde, dann würde ich auf alle Fälle die Insel Catalina Tour nehmen. Da fährt man einen Fluß mit einem Schaufelraddampfer rauf, kann im Meer Schnorcheln gehen, steuert einen weißen Sandstrand an, es gibt auch Essen und Trinken und Reiten kann man auch und das für weniger Geld. Doch die Insel Saona sollte man schon einmal gesehen haben. Tolles Wasser, tolles Wetter, viele Palmen und super schöne Atmosphäre. Auf der Hinfahrt haben wir Seesterne anfassen dürfen und auf der Rückfahrt sah man eine Riesenschildkröte und viele fliegende Fische. Trotzdem sind die Ausflüge an sich sehr teuer. Man muss schon zweimal überlegen! Weitere Tipps: Geld wechseln: Immer in Deutschland, da der Kurs im Hotel sehr gering war. Dollar und dominikanische Pesos werden dort gern genommen. Euro geht zwar auch, doch man bezahlt oft mehr als man müsste. Der Dollar ist die gängigste Form der Bezahlung. Insekten: Es gab teilweise in den Mangrovengärten des Nachbarhotels Moskitos. Diese stechen nur in die Füße und die Beine. Die Stiche jucken etwas. Moskitospray unbedingt mitnehmen. Ansonsten gab es keinerlei Vorkommnise. Sonnenschutz: Ganz wichtig, denn auf diesem Breitengrad ist die Sonneneinstrahlung 6x stärker als bei uns Zuhause. Das haben wir in den ersten Tagen auch deutlich gemerkt. Bei unseren Strandspaziergängen haben wir uns die Wade und die Knie verbrannt. Also schön aufpassen und öfter mal eincremen. Trinkgelder: Sind in der ganzen Dominikanischen Republik gerne gesehen. Unsere Empfehlung: Nehmt euch 1 Dollar Scheine mit. Für Kofferträger, Angestellte im Hotel und Zimmermädchen. Diebstahl: Wir haben sehr oft unsere Strandtasche am Strand gelassen und es ist nichts passiert. Ausflüge buchen: Lieber beim Reiseveranstalter als am Strand. Die Leute am Strand locken mit Sonderangeboten und teilweise 50% Rabatt, doch man ist nicht versichert. Wenn was passiert, dann muss man die Kosten selber tragen. Telefonieren: Im Hotel sehr teuer. Wer ein Handy hat, der sollte sich in das Netz „Orange“ reinwählen. Dort kostet es nicht allzu viel und man kann sparen. Eine SMS kostet beispielsweise ca. 30-40 Cent und eine Minute ins Deutsche Festnetz ca. 4 Dollar!


Zimmer
  • Gut
  • Das Hotel verfügt über 270 Suiten die recht großzügig geschnitten sind. Es gibt 5 Blöcke die allesamt 3stöckig sind. Unser Zimmer lag im Block 1 und war im untersten Stock. Nach dem Betreten konnte man schon sagen, dass es sehr sauber aussah und auch nach näherem Betrachten gab es nichts zu Beanstanden. Es gab zwei große Doppelbetten die Platz für 4 Personen bot und eine große Couch. Der Fernseher verfügte über mehr als 100 Sender wobei nur einer in Deutsch war. Man kriegte nur die Deutsche Welle rein aber das genügte auch. Die amerikanischen Sender boten auch viel mehr. Alleine die unterhaltsame Werbung über 100 verschiedene Fastfoodketten war schon mehr als interessant. Unter dem Fernseher gab es noch eine Minibar die täglich aufgefüllt worden ist. Es gab 2 Flaschen Wasser, 2 Flaschen Coke, 2 Flaschen Sprite und 2 Dosen Bier. Das reichte in unseren Augen fürs Zimmer. Die Betten an sich waren sehr gut gemacht und auch gepflegt. Das Badezimmer ist sehr groß gehalten. Es gibt 2 Waschbecken, eine Badewanne mit Dusche und ein funktionierendes WC mit ausreichend Toilettenpapier. Auch Pflegemittel wurden gestellt. Im Kleiderschrank befand sich ein Bügeleisen und zwei Bademäntel sowie ein Safe den man kostenlos nutzen konnte. Auf den ersten Blick schien alles ganz toll aber der Schein trügte… Zum Ende der Nacht, es war ca. 3:30Uhr, kam dann der Hammer. Aus dem Nachbarzimmer ertönten laute Stimmen die immer lauter wurden. Aus den Gesprächen wurden Gesänge und im Hintergrund lief permanent der Fernseher. Ein Schlafen war so unmöglich. Am nächsten Tag gingen wir zur Rezeption und baten um ein neues Zimmer. Problemlos kriegten wir ein neues im Block 4 und hatten ein tolles Zimmer im dritten Stock mit einem tollen Ausblick. Die Ausstattung war die gleiche. Ein paar Tage später stellte sich heraus, dass neben uns, das Zimmer von Angestellten war, die sich für Ihre Schicht fertig gemacht hatten. An die Gäste hatten sie anscheinend nicht gedacht, die in Ruhe schlafen wollten. Nun ja, uns wurde ja sofort geholfen!


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Hotel umfasst „All inklusive“! Das heißt man kann rund um die Uhr essen und trinken und das in zahlreichen Restaurants. Das schöne ist, man kann das Caribe Club Priness & Das Tropical Princess mit benutzen. Diese befinden sich direkt nebenan und man erreicht sie bequem zu Fuß oder mit der Bimmelbahn die mehrmals am Tag dort hin fährt. Kulinarisch gesehen gab es nichts zu meckern. Frühstück gab es immer im Hauptrestaurant. Neben Omlettes, Spiegeleiern, French Toast, Cornflakes, Weißbrot, Rührei, Muffins, Brötchen, Pfannkuchen und vieles mehr, gab es auch Früchte in jeglicher Form und viele verschiedene Säfte. Kaffee wurde einem gereicht. Die Kellner waren sehr auf Zack und alles ging sehr schnell. Mittagessen konnte man entweder im Hauptrestaurant oder im Strandrestaurant. Als Strandgänger empfiehlt es sich natürlich das Strandrestaurant aufzusuchen. Doch dort gab es meiner Meinung nach weniger Auswahl als im Hauptrestaurant und auch die Plätze waren begrenzt. Es gab jeden Tag in der Woche etwas anderes. Dieses Angebot wiederholte sich nur in der zweiten Woche genauso wie beim Abendessen. Es gab Fleisch in vielen Variationen, frischen Fisch, Burger und Pommes, Pizza, Gemüse, Früchte, Kartoffeln und vieles mehr. Ein wirklich Abwechslungsreiches Angebot. Zum Nachtisch gab es Süßspeisen und viel Kuchen. Getränke konnte man bestellen was man wollte. In der Regel kamen die Kellner mit Wasser und Wein herum. Alles andere musste man bestellen. Das Abendbrot nahmen wir in verschiedenen Restaurants ein. Da man auch die beiden anderen Hotels mit benutzen konnte, standen einem ca. 10 verschiedene Restaurants zu Verfügung. Neben Mexikanisch, Brasilianisch und Chinesisch gab es zum Beispiel auch ein Meeresfrüchte und ein Fondue Restaurant. Wer Lust auf Dominikanische Küche hatte, der konnte im Caribe Star ebenfalls einen Tisch buchen. Die Auswahl war sehr groß und für jeden war etwas dabei. Was uns allerdings ein wenig fehlte, waren die Gewürze. Es schmeckte teilweise etwas lasch! Wer vor dem Mittagessen oder am Nachmittag Hunger hatte, konnte sich im Strandrestaurant jederzeit bedienen. Ein langes Langschläferfrühstück und Snacks wie Eis und Kuchen am Nachmittag stoppten den kurzzeitigen Hunger. Viele Bars im Hotel und am Strand sorgten für reichlich Nachschub was Getränke anbelangt. Doch Vorsicht mit den alkoholischen Getränken. Hier machen sie besonders viel Alkohol rein. Alles in allem ist es ein fantastisches Angebot mit vielen Wahlmöglichkeiten!


    Service
  • Gut
  • Das Personal an sich war immer auf Zack. Das hätten wir so nicht erwartet. Sowohl die Kellner in den Restaurants und Bars gaben sich mehr als Mühe. Die Tische waren sauber, man schenkte uns sofort Trinken ein und alle waren sehr gut gelaunt. Auch an den Bars kam immer ein freundliches „Hola“! Nur die Zimmermädchen trödelten lange rum. Teilweise war das Zimmer nicht einmal um 17 Uhr fertig. Das war nicht so schön, denn man wollte ja nach seinem Strandtag Ruhe auf dem Zimmer haben und das war teilweise nicht gegeben. Die Angestellten an der Rezeption hatten nicht viel zu tun. Das schöne war das dort gut Deutsch gesprochen wurde. Alles in allem TOP!


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Punta Cana Princess befindet sich an der Ostküste der Dominikanischen Republik und verfügt über 270 Suiten. Am Atlantischen Ozean gelegen weht hier teilweise ein etwas stärkerer Wind, was man auch an den Wellen merken kann. Der Strandabschnitt an sich ist in unseren Augen einer der schönsten im ganzen Land. Man kann sowohl links als auch rechts mehrere Kilometer entlang spazieren. Viele Hotels wie das Iberostar oder das Bavaro Palace sind direkte Nachbarhotels uns beeindrucken mit ihren zahlreichen Liegen am Strand. Das wäre allerdings nichts für mich. Geschäfte gibt es nur wenige zu Entdecken. Am Strand befindet sich ein paar Meter links gehalten eine kleine Geschäftestraße mitten am Strand. Gut zu sehen an den Sandsäcken. Rechts gehalten muss man schon etwas weiter spazieren gehen um dort auf ein paar Geschäfte zu stoßen. Am eigenen Hotelstrand gibt es ein paar Händler die versuchen Schmuck und Tabak an den Mann zu bringen. Im Hotel selber gibt es ebenfalls einen Stand und ein paar Geschäfte, die vom preislichen her teilweise okay sind. Die Lage des Resorts ist sehr abgelegen. Einen Schritt aus der Hotelanlage zu tun lohnt sich nicht, da es nicht wirklich viel zu sehen gibt. Punta Cana City ist ein paar Kilometer entfernt. Dort ist es sehr bunt aber auch sehr dreckig. Man sah vom Bus aus kaum Touristen sondern eher nur Einheimische.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Im Hotel an sich gab es auch Animation, die allerdings dürftig ausfiel. Genau das richtige für uns, denn wir suchten die Ruhe und man wurde auch in Ruhe gelassen. Nur wer mitmachen wollte, konnte das tun. Das Programm war jeden Tag das gleiche. Es ging los mit Stretching am frühen Morgen, gefolgt von Spielen wie Olympiade, Volleyball und Dart und am Nachmittag ging es dann am Pool weiter. Kurzfristige Unterhaltung war es schon aber teilweise dann auch sehr nervig. Der Pool ist groß allerdings nicht sehr tief. Zum schwimmen ist er nicht geeignet. Die Poolbar ist Anlaufstelle Nr.1!


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Mehr Bilder(3)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im April 2013
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Chris & Silvi
    Alter:26-30
    Bewertungen:3