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Peter (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Mai 2012 • 2 Wochen • Strand
Na ja!
2,8 / 6

Allgemein

Wenn ich mir so die anderen Bewertungen anschaue, dann frage ich mich, ob wir wohl das gleiche Hotel meinen. Die Gartenanlage könnte ja als nett bezeichnet werden, wenn nicht ca. 1/3 der Fläche als Müllverbrennungsplatz bzw. Lagerplatz für Unrat aller Art genutzt werden würde. Da reißt der Teich mit den vielen Fröschen auch nichts mehr raus. Dafür gab es aus dieser Richtung reichlich akustische Einlagen, gerne auch bei Vollmond. Nebenan ist ein kleines Feld, welches nachmittags gelegentlich von lautstarkem landwirtschaftlichen Gerät beackert wird. Gäste waren überwiegend aus Deutschland, die nächstgrößere Gruppe aus England, sowie Holland. Wer über die Klippen wandert bekommt unglaublich schöne Natur zu sehen, bitte aber aufpassen, grade bei Feuchtiglkeit besteht auch hohe Rutschgefahr. Es geht da schnell mal 70 m abwärts. Der Wind kann sehr stark und auch kalt werden, also entsprechende Kleidung mit im Gepäck haben. Selbstfahrer: Bei 2 spurigen Kreiseln bitte drann denken: wer 270° fahren möchte muß die Innenspur nehmen, wir hatten dies nicht beachtet und fast einen Unfall verursacht. Einige Nebenstrassen sind zwar befahrbar aber nicht asphaltiert. Wer hier langfährt sollte unbedingt mehr Zeit einplanen. ( Auch für die Reinigung des Fahrzeugs)


Zimmer
  • Sehr schlecht
  • Die Zimmer sind sauber, das ist die gute Nachricht. Zur Abwertung führt allerdings die Schlafstelle: Eine Matraze, die für 2 Personen recht klein ist und jede Bewegung sofort mit Schaukelbewegungen und knarzenden Geräuschen beantwortet. Um das Ganze noch zu verstärken, besteht die Bettkonstruktion aus einem wackeligen Eisengestell. Ruhige Nächte macht das völlig unmöglich, wir mußten die Matraze auf den Boden legen um überhaupt schlafen zu können. Mücken gibt es reichlich, ohne Mückenschutz sollte man die Nacht nicht antreten, immerhin verfügt das "Bett" über ein Moskitonetz mit kleinen Löchern. Also Autan und Co. nicht vergessen. Man kann einen Safe mieten, ansonsten Wertsachen eben immer am Mann haben. Es gibt im Zimmer einen ziemlich lauten aber funktionsfähigen Kühlschrank sowie 2 Kochplatten.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Das Frühstück ist eher sehr lieblos, die Brötchen sind pappig (manchmal schmeckten sie auch schon richtig alt) und nur mithilfe des Toasters zu geniessen, die angebotenen Speisen sind praktisch immer gleich, ausser das Kuchenbüffet, wer also morgens auf Kuchen steht der hat hier immerhin sein Auskommen. Für 14 Tage ist dieses Frühstücksbüffet absolut langweilig. Auch sehr gewöhnungsbedürftig: Das Frühstück gibt es erst ab 9 Uhr. Ein Automat spendet von Kaffee über Espresso zum Kakao alles was man so braucht, allerdings sollte man keine zu hohen Erwartungen an den Geschmack haben. Allerdings wird Sauberkeit und Hygiene auch hier groß geschrieben, das Personal trug immer Handschuhe und alles war sehr sauber.


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal in der Rezeption ist freundlich und hilfsbereit. Mit dem Englischen ist es manchmal so eine Sache. Die Putzfrau ist nicht ganz so freundlich, an Sonn- und Feiertagen gibt es auch keinen Zimmerservice. Wodrann wir uns auch gewöhnen mußten: Die Putzfrau kam erst zwischen 15 und 16 Uhr, also dann wenn wir auch wieder hereinkamen und uns eigentlich auf ein bischen relaxen gefreut hatten.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Anlage ist zwar nah an der Küste, aber der direkt erreichbare Küstenabschnitt gibt nichts her, wer hier wohnt braucht zwingend einen Wagen, das wußte wir allerdings schon vorher. Essen abends in Burgau, der Ort ist zu Fuss in 15 Minuten über den Klippenweg zu erreichen. Bloss nicht das erste Restaurant nehmen, im "Navigator" sind Gäste unerwünscht wie wir gemerkt haben. Ansonsten sind die anderen Restaurants gut und mit freundlichem Personal gesegnet. Unbedingt überall den köstlichen Fisch probieren. Richtung Luz gibt es den "Gusto" der ist auch sehr gut. Wer einen Mietwagen hat ist fein raus, die Küste in beiden Richtungen ist ein absoluter Traum. Lagos mit seinen Felsenbuchten ist ein MUSS, auch Sagres und Alvor sollten besucht werden. Dazwischen gibt es unzählige Buchten und Strände, die das Herz eines Naturfreundes höher schlagen lassen. Toll sind auch die rauhen Küstenabschnitte nördlich von Sagres.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Mai 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Peter
    Alter:46-50
    Bewertungen:3