Die Anlage ist mittelgroß. Max 3 Stockwerke hoch (inkl. Erdgeschoss). Struktur der Gäste durchaus gemischt: Deutsche, Belgier, (nette!) Briten, ein paar (pflegelhafte) Russen UND jede Menge Singhalesen von Zeit zu Zeit! Das Hotel ist etwas älter und bedarf einer Generalüberholung. Wer sich denn mit den Beach-Boys anfreunden kann, dem wird sicherlich auch spottbillig eine singhalesische SIM-Karte besorgt. Damit ist das Telefonieren nach Deutschland billiger als zu Hause zu telefonieren! Machen Sie viele Reisen. Möglichkeiten gibt es genug (Reiseleitung, Beach Boys, o.ä.). Sri Lanka muss man gesehen haben. Tolles Land und nette Leute (auch weniger nette und Trinkgeldhaschende). Wir haben eine zwei- und einen dreitages-Ausflug gemacht! WAS SUPER WAR: Ein Ausnahmefall und daher für mich nicht ausschlaggebend für die Bewertung. Wir hatten ein Tsunami-Warnung an einem Abend. Die Hoteldirektion hat sofort besonnen und überlegt ragiert. Es wurden alle Gäste im Erdgeschoss benachrichtigt und für die Nacht in Zimmer der oberen Geschosse einquartiert! Der Speisesaal wurde kurzer Hand vom Erdgeschoss in die Lobby und dem Mittagsrestaurant umverlegt. Alles lief ruhig und besonnen ab. Man merkte anfänglich natürlich die Unruhe auch bei den Angestellten, aber durch die ständige Präsenz von CNN und anderen TV-Kanälen wurde recht schnell klar dass nichts schlimmeres passieren konnte. Aus der Erfahrung heraus war man sich schnell klar dass alles ab der 1. Etage sicher war und behielt rein vorsorglich die Vorkehrung für diese Nacht bei. Hier habe ich mich echt sicher gefühlt! Das kann man nicht anders sagen. Auf der ganzen touristischen Linie muss das Hotel an sich arbeiten, sonst werden die Urlauber bald ausbleiben. Es gibt hier viel zu tun!
Die Zimmer waren groß. Die Einrichtung etwas veraltet. Sauberkeit naja. In einem Land mit der Luftfeuchte lässt sich ein muffeliger Geruch nicht vermeiden. Man riecht ihn egal wo man hinkommt auf der Insel. Insofern darf einem ein kleiner Stockfleck auf den Gummidichtungen im Bad auch nicht abschrecken. Das ist hier nicht zu vermeiden! Gereinigt wurde täglich. Bis auf einmal. Nach der Beschwerde kam die Reinigungskraft und verbesserte den Zustand. Es wirkt alles etwas veraltet.
Die singhalesichen Speisen waren sehr schmackhaft und (scharf!). Die Themenabende bieten dazu aber nur ein schwaches Kontrastprogramm. Die Mühe ist nicht zu verkennen, aber die Ausführung schwach. Es ist teilweise fad. Einzig das Show-Cooking ist interessant und bietet leckeres. Enttäuschend fanden wir auch, das sich das Essen jede Woche wiederholt. Bei einer 3-wöchigen Reise eher langweilig. Da hätte ich mindestens einen zweiwöchigen Turnus erwartet. Beim Frühstück darf man als Europäer nicht mit Wurst und Käse rechnen. Davon gibt es je eine Sorte. Ansonsten eher warme Speisen, wie Eierspeisen, Würstchen, Pancake und natürlich singhalesisches, feuriges Frühstück, was sich aber kaum vom Abendessen unterscheidet! Alles in Buffetform! Trinkgelder sind (im ganzen Land) gerne gesehen. Wenn man allerdings jedem etwas gibt wird man ganz schnell arm. Ob der Service dadurch viel besser wird liegt an den betreffenden Personen. Trinkgeld ist nicht immer eine Garantie! Die Preise sind für europäische Verhältnisse nicht der Rede wert.
Freundlich emfpangen und immer nett behandelt. Aber das heißt noch nicht dass der Service gut war! Europäischen Standard haben wir nicht erwartet. Wer nach Asien reist und das erwartet soll zu Hause bleiben. Trotzdem könnte man sich mehr Mühe geben in Punkto Schnelligkeit, Zurvorkommenheit. Es fehtle die gewisse Aufmerksamkeit. Man wird von niemandem angesprochen, außer vom Reinigungspersonal. Die erhoffen sich Trinkgelder, warten dann aber auch mit gewissen Sonderleistungen auf: Frisches Obst o.ä. Die Kellner in der Bar sind korrupt! Sie machen einem klar, dass sie gegen ein gutes Trinkgeld mal vergessen dass ein oder andere Getränk aufzuschreiben oder es auf die Rechnung der All-Inklusive-Gäste zu setzen. Klingt zwar im ersten Moment schön, aber letzten Endes bezahlt man irgendwann einen höheren Preis für die Reise, insbesondere als AI-Gast.
Die Lage ist an sich sehr schön. Etwas abseits der Straße, direkt nach der Garten- und Poolanlage folgt der große Strand und der indische Ozean. So liegen aber fast alle Hotels in Beruwela. Um zum nächsten Supermarkt zu kommen muss man etwas die Straße runterlaufen. Die Orte sind so angelegt: Lange Straße, zur Meerseite dann die Hotels liegend, dann irgendwann kommt der eigentliche Ort, der aber noch einige Minuten entfernt ist. Bajaj's (für die Touristen TUK TUK) gibt's aber an jeder Ecke!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animateure sind die einzigen die sich prima um die Gäste kümmern. Wenn die nicht wären fühlte man sich wohl eher wie im Altersheim. Die Qualität ist allerdings nicht so berauschend. Auqua-Fitness, Tischtennis, Dart, Snooker (gegen Gebühr). Man sieht das Bemühen, aber man müsste mal einen Geschäftsführer aus Europa haben, denn hier gibt es noch viel zu lernen. Die Garten- und Poolanlage ist sehr schön. Der Pool könnte etwas klein in der Hochsaison sein. Liegen waren ausreichend vorhanden und Auflagen gab's auch genug. Internetzugang möglich aber die Rechner sehr langsam und der Preis dafü zu hoch. Der Strand ist riesig, aber auch hier: Würde sich mal jemand kümmern, das das angespülte Schwimm- und Strandgut weggeräumt würde, dann wäre der Strand auch super zu gebrauchen. So hält man sich in der Anlage auf und geht nur zum Schwimmen mal raus.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3 Wochen im September 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Guido |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 6 |


