Die Anlage ist wunderschön. Nach Süden in Richtung Hotelmeile nicht so schön. Da aber alle Balkone und die herrlich gepflegte Gartenanlage mit Lagunenbiotop nach Süden an eine unberührte Dünenlandschaft grenzen ist schmeichelt jeder Schritt dem naturverbundenen Auge. Wie schön wird die Anlage erst sein, wenn alle Blumen blühen und die Palmen ihre Kronen voll entfalten. Das Hotel ist neu, ca. 700 Gäste Maximalbelegung, pikobello sauber (Strand-WC mit rundumdieUhr-Sevice). Die Gäste kommen aus Deutschland (die Meisten), Österreich, Schweiz, Belgien, Luxemburg, wenige Polen und Franzosen. Den Altersdurchschnitt (Ferienzeit) schätze ich auf ca. 40 Jahre. Wir hatten ein Zimmer im Berber-Haus, hell, groß, sauber (2016). Die "Einfach nur schlecht"-Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen Handy-Erreichbarkeit: Sehr gut, Internet-Hot-Spots: Rezeption, Bar, Strandrestaurant, Reisezeit im Juli nicht so heiß und häufig bis Mittag neblig (trotzdem hatten viele Gäste Sonnenbrand).
Unser Zimmer war groß, hell und sauber. Die Wände mit der wunderschönen venezianischen Spachteltechnik veredelt, der Schrank sehr groß und geräumig. Das Badezimmer ebenfalls schön groß und viel Ablagefläche. TV, Telefon, Minibar, Föhn, alles einwandfrei (ist ja auch alles neu). Das Zimmer im Berber-Haus war ausgesprochen ruhig. Besonders angenehm fand ich als Seitenschläfer die festen Kopfkissen und die tolle Matratze.
Zwei Restaurants, 5 Bars und sehr viele sehr flinke und freundliche Kellner, die stets für frische Gläser, Getränke und Besteck sorgen. Das wir gerne Bier tranken war für einige Kellner sogar Anlass, uns am Abend unaufgefordert von der Zapfanlage Bier zu bringen. Der Tischwein (Weis und Rot) wurde von allen Gästen, die Abends mit uns saßen sehr gelobt. Natürlich kann sich einer darüber ereifern, wenn hier 12 Brotsorten und in anderen Clubs 15 oder hier 5 Käsesorten und in anderen Clubs 7 angeboten werden. Den stört sicher auch, dass seine gewöhnlichen, deutschen Restaurantgeschmackerwartungen hier mit neuen, ungewohnten Aromen und Arrangements bereichert werden. Aber genau das ist es, was uns besondere Freude machte. Die kleinen, feinen Abweichungen vom gewohnten, üppigen Standard-Robinson-Buffet. Wir freuten uns jeden Abend besonders auf die Thai-Wock-Station und die wechselnden Tangine-Gerichte. Aber wir störten und auch an den vielen 2er und 4er Tischen. Andere Gäste kennen lernen geht doch gerade beim gemütlichen Abendessen besonders gut - hier leider nicht (deshalb 0. 5 Sonnen Abzug)
Schade, dass man keine 10. 0 Sonnen vergeben kann. Zugegeben, als jemand, der sehr seit vielen Jahren überwiegend in Robinson Clubs Urlaub macht, waren wir anfangs irritiert. So viel Herzlichkeit und selbstverständliche Freundichkeit ohne trinkgeldheischende Anbiederung haben wir noch nie erlebt. Da wird einem im öffentlichen Sanitärbereich sogar der Wasserhahn geöffnet und Papier zum trocknen der Hände gereicht. Jeder Mitarbeiter schaut Dir in die Augen und widmet Dir mehr als nur ein "Gehts Dir gut?" CheckIn, Koffertransport, E-Car-Shuttle, Reklamationsbehebung (als wir ankamen, lief das Wasser in der Dusche schlecht ab, nach einem Anruf an der Rezeption war alles bestens). Nur der Arzt (nicht beim Club angestellt) hat eine etwas sonderbare Abrechnungspraxis. Er schreibt ohne Absprache mit dem Gast Rechnungen und läßt sie aufs Zimmer buchen. Besser wäre es, wenn die Rezeption nur Rechnungen akzeptiert, die vom Gast unterschrieben sind.
Die Entfernung zum Strand ist je nach Zimmerlage zwischen ca. 900 Meter und 30 Meter. Umgekehrt ist die Entfernung zum Hauptrestaurant. Übergewichtige und Kurzatmige buchen am besten in Wohnhaus A und B und gehen nie weiter als bis zum Pool. Ortschaft und Nachbarhotels haben keinen Einfluss auf das Urlauben im Club. Ein niedriges Mäuerchen trennt die unberührte Dünenlandschaft zwischen Club und Sommerresidence des Marrokanischen Königs. Am Strand gibt es zwei, manchmal drei Herrn mit Uniform, die darauf achten, dass der Strandabschnitt vor der unberührten Dünenlandschaft nicht betreten wird. (In Folge dessen gibt es dort große Ansammlungen von Seevögeln - ohne es zu beabsichtigen betreiben die Unifomträger dort Naturschutz). Die Preise für Taxi sind günstig (vorher informieren) und der Transfer zum Flughafen erfreulich kurz. Agadir ist wie SomaBay, stets weht ein kühlendes Lüftchen, dort am Horizont die Lichter des Hafens von Safaga, hier die beleuchteten Schriftzeichen auf dem Ausläufer des Atlasgebirges - weite Blicke für herrliche Horizonte im Gegensatz zu Clubs, die in engen Schluchten oder Meeresbuchten im Hitzestau dampfen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Angebote, Tennis, Volleyball, Fitness, Wellness haben den gewohnt hohen Robinson Standard. Etwas besonderes sind die Wellenreitkurse - ein genz besonderes Erlebnis, einmal so mit Wellen umzugehen. Durch das gute Material und die kompetente Unterweisung hatten wir schnell Erfolgserlebniss. Der Wellness-Tempel ist ein wahrer Wellness-Tempel. Den "Body and Mind"-Raum braucht man nur zu betreten und man ist schon Entspannt. Da wir die meiste Zeit am Meer verbrachten, fiel es gelegentlich auf, dass an Strand zu wenig Liegen waren. Dagegen fanden wir die Idee mit den Balinesischen Standnestern sehr nett. Da wir uns nicht am Pool aufhielten, können wir keine Aussagen über die Poolanimation machen. Abendshows waren nicht so viele wie in anderen Clubs. Die aufgeführten haben uns aber sehr gut gefallen. Leider war die Musik an der Schachbrett-Disco-Bar so laut, dass es uns unangenhem war dagegen an zu reden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ralf |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |


