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Claudi (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2005 • 2 Wochen • Strand
Erholsamer Urlaub trotz miserabler Verpflegung
2,8 / 6

Allgemein

Das Sonia Village besteht aus mehreren 2-3 stöckigen Gebäuden. Schön daran ist, dass fast alle Zimmer durch die Gruppierungen Meerblick oder seitlichen Meerblick haben. Unser Zimmer war mit Kühlschrank und Klimaanlage ausgestattet, wobei die Klimaanlage ab Ende August zentral ausgestellt wird. Nur unser Nebenzimmer (Studio) hatte eine individuelle Klimanlage, die uns zeitweise sehr nervte. Die Zimmer sind geräumig (unseres hatte die Option 3-Bettzimmer), das Bad ist winzig aber funktionell und hat ein Fensterchen. Der Strom wird über eine magnetischen Schlüsselanhänger mit Zimmernummer aktiviert, der Schlüsselring ist geschweisst und kann nicht abgemacht werden, so dass man das Ding immer mitschleppen muss oder an der Rezeption abgibt. Das würde ich allerdings nicht machen, da diese ab und zu unbeaufsichtigt ist. Die Rezeption ist winzig und hat gerade mal Platz für eine Minisitzecke und einen Tisch mit 4 Korbsesseln. Hier finden auch die Begrüssungscocktails statt. Die Anlage hat einen Pool mit Poolbar, kleinen Kinderspielplatz sowie betoniertes Fuß- und Volleyballfeld. Sie hat ebenso einen Minisupermarkt mit überteuerten Preisen wie ein A-la-Carte Restaurant mit schöner Terrasse, in dem wohl auch Formel 1 und Bundesliga geschaut werden können. Das TV im Zimmer empfängt nämlich nur Kabel1, Super RTL, RTL2 und Arte. Der Speiseraum liegt etwas versteckt hinter dem Supermarkt noch auf dem Gelände, ist relativ gross und wird während der Mahlzeiten aus diversen Lautsprechern mit Radiomusik beschallt. Positiv sind die beiden Klimageräte zu bemerken, so dass es dort nie zu warm wird. Alles andere ist Kantinencharme vom feinsten. Es gibt nur eine Selfservice Theke, das sogenannte Buffet befindet sich hinten. Wenigstens wurde bei uns 2 x pro Woche BBQ durchgeführt sowie 1 griechischer Abend und 1 Disconacht. Wir hatten das Glück, im G-Block zu wohnen, so dass wir nicht viel vom Lärm dieser Aktivitäten, den ankommenden und abfahrenden Leuten, den Restaurantbesuchern und den anderen Zimmern mitbekommen. Durch die Anordnung der Gebäude um einen freien Platz wird nämlich ein Schalleffekt erzeugt. Ausserdem sind die Zimmer extrem hellhörig und man kann den Nachbarn in die Zimmer schauen, da es nur eine niedrige Glastrennwand gibt. Noch schlimmer sind die Leute im Erdgeschoss an den Durchgangswegen dran; die Terrassen sind nach vorne und die Leute sitzen auf dem Präsentierteller. Die Sauberkeit der Anlage ist i.O. Unsere Putzfrau war allerdings teilweise in 2 Minuten mit dem Zimmer durch. Mir persönlich hat der Ausflug auf die Sithonia, speziell die Strände um Vourvourou super gefallen. Auf jeden Fall einen Leihwagen mieten. Bei Ausflügen speziell auf die Preise achten (hier wird oft geneppt). Wem die Busfahrt nicht zu lang wird, sollte sich die Meteoraklöster anschauen (ca. 350km weg). Da eine Telefonzelle direkt vor dem Hotel steht, sollte man eine Telefonkarte für 4 Euro kaufen (Telefonzeit nach Deutschland ca. 10 Minuten). Das Handy funktioniert auf jeden Fall super. Im Hotelmarkt besser nur das allernötigste kaufen, da im Ort Preise deutlich geringer.


Zimmer
  • Eher gut
  • Zum Glück hatten wir vorab um ein ruhiges Zimmer im oberen Stockwerk gebeten und kamen in den Block G. Dieses Gebäude kann ich ruhigen Gewissens empfehlen. Der Meerblick vom Balkon ist ebenso schön wie auf die grüne Umgebung. Von fern hört man ein kleines bisschen den Verkehr auf der Hauptstrasse Richtung Sithonia. Die umliegenden Komplexe und den Campingplatz sieht man so gut wie garnicht. Unser Zimmer war einfach aber geräumig, mit hellen Fliessen, grossem Balkon und Fliegenschutzgittertüre ausgestattet. Klasse waren auch die zusätzliche Schieberolladen alternativ zur Glasschiebetüre. Eine Minibar gabs nicht dafür aber einen normalen Kühlschrank sowie Geschirr, Gläser und Besteck für 2 Personen. Der Schrank hat ein Manko - einfach zu wenig Platz. In unserem Zimmer gab es auch leider keine Haken für Klamotten, nur ein Hocker für die Klamotten. Die Anordnung der Lichtschalter und Stecker war auch recht merkwürdig. In GR sind Steckdosen im Bad verboten, so dass man mit dem Fön entsprechend im Zimmer rumturnt. Wir hatten 2 recht moderne Einzelbetten, darunter war das dritte Bett geschoben. Da es keine Lattenroste sondern einzelne lose Bretter! gab, war das Bett angenehm hart. Es gab Laken und zusätzlich realitv neuwertige Wolldecken. Das TV-Gerät befindet sich auf einem Bord an der Wand. Der jeweils rechte Nachbar bekommt also unfreiwillig das entsprechende Programm durch die Wand mit. Die Zimmer sind sehr hellhörig, selbst für griechische Verhältnisse. Man hört einfach alles, auch bei geschlossener Türe. Daher nimmt man rege am Leben des Nachbarn teil (vor allem auf dem Balkon). Man sollte also besser ein Eckzimmer nehmen (730 wäre zu empfehlen). Auf sämtlichen Balkonen sind Wäscheleinen gespannt, so dass nasse Sachen prima aufgehängt werden können. Die Bettwäsche wird einmal pro Woche gewechselt, Handtuchwechsel erfolgt täglich ausser Sonntags. Dann hat die Putzfrau frei. Das Zimmer wird nur bei der Endreinigung gewischt, ansonsten wird nur ausgefegt. Jeglicher Müll wird anstandslos entsorgt (auf Pfandflaschen achten!). Im Bad wird weder die Toilette noch das Waschbecken oder die Dusche geputzt. Also unbedingt Sagrotan mitbringen! Seife gibts auch nicht. Man duscht in der Badewanne auf halber Höhe; der Duschvorhang war relativ neu. Überhaupt wirkte unser Zimmer relativ neu bzw. renoviert. Einen Safe gibt es auf dem Zimmer nicht; der kann in 2 Grössen an der Rezeption gemietet werden. Es gibt allerdings zu wenige.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Das Essen war unbeschreiblich abwechslungsreich. Jeden Tag gab es Kartoffeln, 1 Gemüsesorte, 1 Nudelsorte und 2 Fleischsorten. Dazu eine Suppe. Das Salatbuffet bestand aus Rohkost (geraspelte Möhren, Möhren/Weißkraut, Tomatenviertel etc.). Abwechseln gab es mal Schafskäse oder Tzaziki. Dazu konnte man Brot abschneiden (das gleiche wie beim Frühstück). Als Nachtisch Weintrauben oder Orangen; einmal in 2 Wochen gab es Eis. Das BBQ war identisch; es gab zusätzlich Reis, Gyrosstücke und zum Nachtisch irgendeinen Glibberpudding oder auch mal süssen Kuchen. Das Frühstück war ebenfalls sehr mager; Weissbrot, 1 Platte Kuchen, Cornflakes, Butter, Diverse Marmeladen, Wurst, Käse, Honig, Nutella. 1 Sorte Schwarzer Tee, Kaffee (ekelhaft) oder 2 unterschiedliche Säfte aus dem Automaten. Für Kinder ein absoluter Flop - kein Kakao, keine unterschiedlichen Flocken, kein Obst... Es ist nicht so, dass man nicht satt wird. Es gibt nur überhaupt keine Auswahl und man hat den Eindruck, es ist alles abgezählt. Das Ganze wird absolut lieblos präsentiert - von einem Buffet kann man wirklich nicht reden. Nicht mal den in Griechenland obligatorischen Joghurt gibt es. Die Essenszeiten wurden penibel eingehalten und teilweise schon vor Ablauf nicht mehr nachgelegt oder überzogen und waren mit max. 2,5 Stunden sowieso sehr knapp bemessen. Vor allem beim Abendessen (mit 19:00h sehr spät) kam es oft zu regelrechten Staus bzw. Tischproblemen. Abräumer und Tischputzerinnen aus dem Ostblock säubern die Tische (mit Wachsdecke ohne jegliche Deko) im Eilverfahren, so dass die nächsten Gäste sitzen können. Boden und Stühle sind oft schmutzig oder klebrig. Mit beladenen Tellern quetscht man sich durch die Stuhlreihen und muss aufpassen, dass man dem Gast nicht das Essen auf den Kopf fallen lässt. Das A-la-Carte Restaurant haben wir zum Essen nicht genutzt, da uns das Preis- Leistungsverhältnis nicht angemessen erschien. Das gilt auch für die Poolbar.


    Service
  • Eher schlecht
  • Positiv waren unsere Putze (sehr freundlich) und die Dame an der Rezeption sowie deren Hilfsbereitschaft Unser Kühlschrank war kaputt, er kühlte nicht mehr und am gleichen Tag bekamen wir einen komplett neuen. An der Rezeption wurde deutsch gesprochen, gleichfalls im Supermarkt. Nachdem Air Berlin unseren Abflug am 15. auf morgens 7:05h vorgezogen hat, fragten wir nach dem Frühstück (Abholung 4:30h). Sofort wurde uns für 21:30h ein Lunchpaket zugesagt und auch bereitgestellt. Das war allerdings schon das einzig Gute; die Krönung war das aus Osteuropa stammende Personal im Speiseraum. Bedient wurde nicht - die 4 Jungs und 2 Mädels räumten schweigend und muffelig die Tische ab und wischten diese kurz sauber. An der Kasse der Getränketheke saß der Patriarch des Hauses und motzte seine Leute an, die noch nicht mal Wechselgeld aus der Kasse holen durften. Organisatorisch eine einzige Katastrophe; beim Frühstück ließ er mitten im Getümmel einen Angestellten die Kaffeemaschine säubern oder den Wasserkocher entfernen. Beim BBQ liessen sich dann auch die Köche draussen blicken, wobei sich einer nicht scheute, gleich neben dem Grill und den Wärmebehältern zu rauchen. Die Lustlosigkeit ihrer Arbeit spiegelte sich nicht nur im Essen sondern auch auf ihren Gesichtern wieder. Der Kollege im Supermarkt war je nach Laune gönnerhaft oder mürrisch. Meistens beides. Seine Vertreterin war einfach zu blöd, eine Telefonkarte rauszugeben.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Sonia Village liegt etwa 700m vom "Zentrum" Gerakinis entfernt auf einer kleinen Anhöhe. Öffentliches Telefon und Postkasten sind direkt vor dem Hotel an der Strasse (ohne viel Verkehr) Man schaut nach links auf mehrere kleine Hügel ins Grüne und geradeaus bzw. rechts auf Meer. Die nächsten Tavernen sind ca. 500m weg. Im Ort gibt es einen grösseren Supermarkt mit wesentlich preiswerteren Artikeln und mehrere Souvenirläden sowie ein Kiosk und Schmuckgeschäfte. Richtung Gerakini liegen mehrere kleine Hotels sowie ein grosser Komplex an Appartmenthäusern in einer schönen Anlage. Davor wird zurzeit an einem neuen Komplex gearbeitet (Baustelle!). In der anderen Richtung erstrecken sich mehrere Appartmentkomplexe, Ferienhäuser, 1 Campingplatz und eine Taverne (Skorpion). In dieser Richtung liegt ein schöner Strandabschnitt mit flachem Einstieg und langgezogenen Sandbänken (ideal für Kinder). Direkt darüber gibt es auch noch einen Minipark mit Kinderspielplatz. Das Sonia Village hat einen indirekten Strandzugang über eine kleine Stichstrasse. Der Strand ist allerdings ziemlich schmutzig und der Einstieg recht steinig. Badeschuhe sind zu empfehlen, da im Wasser teilweise Felsbrocken liegen und auch Seeigel vorhanden sind. Nach links muss man einige Meter laufen um einen besseren Strandabschnitt zu erreichen. Dort gibt es dann allerdings keine Liegen und Sonnenschirme, die m.E. sowieso total überteuert sind. Toiletten gibt es am Strand keine, nur eine Dusche. Nach rechts kann man mit ein bisschen Abteuerlust über Steine klettern und erreicht einige schöne Stellen. Generell kann man rechts und links kilometerweit am Meer entlanglaufen. Uns hat die Ruhe gefallen, welche nur an den Wochenenden durch die Griechen aus Thessaloniki und ansonsten durch Hundegebell gestört wurde. Mit dem Taxi oder dem Bus sind wir nicht gefahren, wir haben uns für 2 Tage einen Leihwagen genommen. Die Transferzeit von/nach Saloniki beträgt ca. 1 Std. und ist akzeptabel. Ausflüge werden von den betreffenden Reiseagenturen angeboten, man kann aber auch Fahrräder, Motorroller oder Autos an den örtlichen Agenturen ebenso wie Ausflüge buchen. Empfehlen würde ich auf jeden Fall die Sithonia runterzufahren bis Sarti; Badesachen für die Buchten in Vourvourou einpacken. Thessaloniki erschlägt einen und ist bei Hitze nicht zu empfehlen.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Den Poolbereich haben wir nie genutzt, da wir das grosse Wasser direkt vor uns hatten. Der Strand ist nicht abgetrennt, relativ schmal und ungepflegt. Vom Hotel werden nur Liegen und Schirme gegen teures Geld (7 Euro) zur Verfügung gestellt. Eine Dusche ist vorhanden. Das Wasser ist vor dem Hotel relativ klar aber es gibt schönere Abschnitte. Schnorchel kann man sehr gut, es gibt viele kleine Fische und Muscheln zum sammeln. Tretboote kann man am Gerakina Beach mieten. Wassersport wird nicht angeboten. Ansonsten gibt es im Hotel nur eine Tischtennisplatte, einen Tischkicker und den Kinderspielplatz. Dafür eine Riesenverbotstafel, was am Pool alles verboten ist. Ab 19:00h darf dieser sowieso nicht mehr benutzt werden. Da wir keine Kinder haben, können wir über Kinderbetreuung keine Aussage machen.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2005
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Claudi
    Alter:36-40
    Bewertungen:1