Das Hotel besteht aus mehreren Einzelgebäuden (wobei jeweils ein extra Gebäude für die Rezeption und ein extra Gebäude für das Restaurant vorhanden ist). Alle Zimmer haben durch die Anordnung der Gebäude einen tollen Ausblick aufs Meer. Die Hotelanlage wirkte zwar nicht gerade nobel, aber doch recht sauber und gepflegt. Die Gästeschaft bestand hauptsächlich aus Deutschen (davon die meisten aus den neuen Bundesländern), Österreichern und Engländern. Alle Altersklassen waren vertreten (Junge Pärchen, ältere Pärchen, Familien usw.). Ein kleiner Pool ist vorhanden, er reicht bei Vollbelegung aber sicherlich nicht aus. Der Spielplatz ist recht klein und wurde sehr selten genutzt. Die Gebäude selbst sind höchstens 20-25 Jahre alt und wirken recht neuwertig. Im Zimmer hat man TV mit 3 Programmen (Vox, Kabel 1 und SuperRTL, besser wie nix). Die Klimaanlage war zu unserer Reisezeit absolut notwendig. Das Freizeitangebot seitens des Hotels ist eher arm: Ein griechischer Abend, bei dem man eine Stunde vor Beginn sich einen Sitzplatz sichern sollte und freitags kommt " Rosa" , irgendeine Sängerin (wir waren aber nicht bei " Rosa" . Die von Neckermann angebotenen Ausflüge sind zu empfehlen (wenn auch nicht billig), da sonst in der Gegend nicht viel los ist. Besonders die Jeep-Safari für 56€ ist wirklich unvergesslich schön. Das Hotel ist für Leute zu empfehlen, die ein einfaches, sauberes Hotel suchen, das nicht zuviel kostet. Ist gerade für junge Leute wie uns geeignet, die ihren ersten gemeinsamen Urlaub verbringen möchten und keine Lust auf Ballermann-Feeling haben.
Die Zimmer waren wirklich sehr gut. Schön hell (allerdings auch etwas kahl an den weißen Wänden), sehr sauber (Die Reinigungskräfte kamen alle zwei Tage und wechselten Bettzeug und Handtücher). Eine gut funktionierende Klimaanlage war ebenso vorhanden wie Kühlschrank, Fernseher mit 3 Sendern. Das Bad war mit Wanne, WC und Waschbecken ausreichend ausgestattet. Im Bad war jedoch auch der einzigste Mangel des Zimmers ausfindig zu machen; aus einem kleinen Ablaufgitter im Boden kam ein ekelerregender Gestank, der leider auch durch das eilig im Supermarkt gekaufte Duftspray nicht vollständig verschwand. An den Tagen, an denen die Putzleute das Zimmer reinigten, war es besser, am Tag danach manchmal fürchterlich. Auch zu erwähnen ist der große Balkon mit Meerblick, der mit einem kleinen Tisch und mehreren Stühlen ausgestattet war. Auch für ausreichenden Sichtschutz zwischen den einzelnen Balkonen wurde gesorgt. Am letzten Abend machten wir uns allerdings um die Elektrik im Zimmer Gedanken, da plötzlich ein Surren auftauchte, als wir Fernseher, Licht und Klimaanlage anhatten. Die Leitungen sind vielleicht nicht mehr ganz zeitgemäß. Die Betten waren zwei zusammengestellte Einzelbetten. Am letzten Tag gab die Matratze auf meiner Seite irgendwie den Geist auf, wahrscheinlich Altersschwäche.
Da wir wie oben schon beschrieben am Anreisetag sehr spät kamen und so kein Abendessen mehr bekamen, gab es am nächsten Tag als Entschädigung ein Mittagessen. Dieses aber als Essen zu bezeichnen ist schlichtweg eine freche Übertreibung. Was uns an diesem Mittag vorgesetzt wurde, war einfach nur ungeniessbar, vor allem aber eiskalt. Zum Glück wurde das Essen danach besser (sonst wäre auch eine Beschwerde fällig gewesen). Einmal die Woche wurde gegrillt. Ansonsten gab es meist Nudeln, viele Salatsorten (die wirklich sehr lecker waren), ein paar Soßen (die manchmal nicht so berauschend waren), und Fleisch oder Fisch. Als Nachtisch gab es immer nur Melonen oder Eis. An den Grillabenden aber auch leckere Törtchen, Puddings oder Schnittchen. Das Frühstück war während der ganzen 2 Wochen das Gleiche: Kleine Brötchen, Kekse, 1 Sorte Wurst, 1 Sorte Käse, Pfirsich aus der Dose, Butter, Schafskäse. Etwas mehr Abwechslung wäre hier dringend nötig gewesen. Das Essen im Restaurant war preislich durchschnittlich, geschmacklich aber sehr gut. Ich hatte manchmal das Gefühl, das das Essen im Restaurant (wofür man ja extra zahlt) mit Absicht etwas besser war, vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein.
Wir kamen bei unserer Ankunft sehr spät im Hotel an (so ca. 23:30 Uhr griech. Zeit). Zu dieser Zeit war leider eine junge Frau an der Rezeption, die kein Deutsch sprach, bei der man mit Englisch aber leider auch mehr schlecht als recht weiterkam. Nachdem sie uns das wichtigste mit müh und not erklärt hatte ging sie mit uns zu unserem Zimmer (Hilfe, die wirklich schweren Koffer und Handgepäcktaschen zu tragen, war nicht zu erwarten. Das Problem war das unser Zimmer in einem der abgelegentsten Hotelgebäude lag und wir nach langem (2 St.) Bustransfer erschöpft auch noch das schwere Gepäck den holperigen Weg entlang zu schleppen hatten. Manches Servicepersonal wirkte sehr frustriert und genervt von den Gästen (nicht dran denkend, dass diese ihren Job sichern), andere wiederum (die " Oberkellner" ) waren da freundlicher. Besonders zu erwähnen ist die wirklich freundliche Angestellte im hoteleigenen Supermarkt. Der Hotelchef wirkte etwas arrogant, aber gut, das war mir eigentlich egal. Deutsch sprach leider nur ca. die Hälfte des Personals. Die Sauberkeit stimmte auf jedenfalls in jedem Bereich des Hotels (Von Zimmer über Pool und Essenssaal bis hin zum Restaurant).
Das Hotel liegt sehr abgelegen von Gerakini. Man muss ca. 20 min. laufen, um nach Gerakini zu kommen. In Gerakini selbst ist aber außer ein paar Tavernen (wovon eine wirklich gut ist), Souvenierläden und kleineren Geschäften nichts zu erleben. Obwohl dort wohl gerade eine Art Zentrum im Bau ist mit Restaurants und sogar einer Disco. Wann die fertiggestellt ist, weiss ich aber nicht. Der Vorteil der abgeschiedenen Hotellage ist, dass man dort die absolute Ruhe hat. Wer aber Action und Party will, ist hier fehl am Platz. Der Strand ist etwa 3 min. vom Hotel entfernt. Er war nie wirklich überfüllt und sehr idyllisch. Leider lagen aber hier und da Zigarettenkippen, Plastiktüten und anderer Unrat. Die Wasserqualität war top. Die Wassertemperatur im Juli sehr angenehm. Es gab eine alte Dusche, die allerdings nicht den Eindruck macht, sonderlich gepflegt zu werden. Alles in allem war der Strand aber absout in Ordnung, mal abgesehen von dem gelegentlichen Müll.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool, in welchem ich nie selbst war, war recht klein für die Anzahl der Gäste, aber er reichte anscheinend aus, als wir da waren. Über die Öffnungszeiten des Pools kann ich nichts sagen, da ich wie gesagt nie drin schwimmen war. Es gab noch Tischtennisplatten, ein Volleyballfeld auf Beton und Basketballkörbe. Montags war griechischer Abend mit Tanz. War ganz lustig. Wenn man aber einmal dabei war, reicht es. Freitags kam wie oben schon geschrieben " Rosa" , irgendeine Sängerin, die uns aber nicht interessierte. Am Strand konnte man Liegestühle und Schirme mieten für 7€/Tag. Eigene Strandsachen mitbringen ist besser und spart den Geldbeutel. Der Kinderspielplatz war recht klein und meist menschenleer aber ausreichend.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Caro. |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |


