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Harald (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juni 2012 • 2 Wochen • Strand
Hotel El Bousten, da kommt Dir das Husten.
2,3 / 6

Allgemein

Wollten nicht kotzen schreiben, denn das hätte sich nicht gereimt, ist aber leider zutreffender! Unser Tagebuch an ITS, bitte lesen. Sehr geehrte Damen und Herren. Leider wurde dies der schlimmste Urlaub unseres Lebens, denn so etwas haben wir noch nie erlebt. Bis heute sind wir noch am Verarbeiten, was uns alles passiert ist. Wir reisen sehr oft nach Tunesien und Ägypten, ca. 2-3 Mal im Jahr. Zuerst einmal möchten wir aber Frau Claudia F. positiv hervorheben, welche sich absolut professionell und supernett verhalten hat. Nachfolgend werden wir die Vorkommnisse in einer Art Tagebuch aufführen. Tag 1 / Freitag 22.06.2012: Abflug von Düsseldorf leider verspätet. Ankunft in Tunesien damit ebenfalls mit Verspätung. Die Wartezeit bei der Passkontrolle betrug knapp 1,5 Stunden. ITS-Empfang am Flughafen Enfidha war sehr freundlich. Wir wurden zum Bus Nr. 41 geschickt, welcher nur noch auf uns warten würde. Wir sollten uns beeilen. Bus gesucht und nicht gefunden. Nach Anfragen wurde uns mitgeteilt, dass der Bus bereits abgefahren wäre und wir den Bus Nr. 43 nehmen sollten. Wartezeit von 25 Minuten, bis der Bus abfuhr. Fahrtzeit sollte nur 30 Minuten dauern, waren aber dann doch leider 1 Std. und 5 Minuten. Vorher scherzte man noch das Wir das Deutschland Spiel (Fußball EM) noch sehen würden, was natürlich nicht so passierte. Bei der Ankunft war es inzwischen schon Nacht und man führte uns zu unserem Zimmer und teilte uns mit, dass es zum Abendessen viel zu spät sei. Die Wände waren frisch gestrichen, als auch die Möbel neu lackiert. Es stank furchtbar nach Lack, welcher noch nicht mal getrocknet war. Es wurde uns ein anderes Zimmer zugewiesen – Zimmer Nr.233. Wir beanstandeten sofort, dass kein TV auf dem Zimmer war und die Klimaanlage nicht funktionierte. Man sagte uns zu, dass sich jemand sofort darum kümmern würde und wir am nächsten Tag den TV erhalten. In dieser Nacht kam jedoch keiner mehr, um sich um die Klimaanlage zu kümmern. Wir gingen dann mit Hunger zu Bett und von diesem Tag hatten wir leider gar nichts. Tag 2 / Samstag 23.06.2012: Die ganze Nacht nicht geschlafen, da die Klimaanlage nur warme Luft produzierte und sich auch nicht abstellen ließ. Im Freien war es sehr viel kühler und so verbrachte man die erste Nacht auf dem Balkon. Wieder an der Rezeption beschwert und die Zusage sich zu kümmern. Wir warteten umsonst und hatten gegen 10:00 Uhr das Gespräch mit der Mitarbeiterin von ITS. Dadurch Frühstück verpasst. Wir haben Frau F. unsere Probleme erläutert und es gab Familien, welche tatsächlich in dem „Lackzimmer“ schlafen mussten und unter furchtbaren Kopfschmerzen litten. Nach dem Gespräch und der Beschwerde wieder zur Rezeption und uns über die Klimaanlage beschwert und dem fehlenden TV. Angeblich käme gleich jemand auf das Zimmer und so gingen wir zu auspacken der Koffer. Nach ca. einer Stunde war noch immer niemand gekommen und wir gingen wieder zu Rezeption und fragten nach. Man sagte uns das die Klimaanlage wohl nicht so schnell zu reparieren sei und ein TV gar nicht funktionieren würde, da im ganzen Gebäudetrakt der TV-Empfang nicht funktionieren würde. So mussten wir wieder umziehen und die Koffer einpacken. Man zeigte uns andere Zimmer, wobei erst das Dritte einigermaßen akzeptabel war. Also waren wir insgesamt bei Zimmer Nr. 5 angelangt, welches wir uns ansahen. Es war die Zimmernummer 198. Als wir die anderen Zimmer, welche wir keinem gegönnt hätten, ablehnten, wurde der Angestellte immer unfreundlicher und richtig aggressiv. Es gab aber in dem Zimmer auch keinen TV und das Gebläse der Klimaanlage war eher ein pusten. Zumindest kam kalte Luft heraus, zu diesem Zeitpunkt. Also, Koffer aus dem Zimmer 233 geholt und in das Zimmer 198 geschleppt. Danach wieder die Koffer ausgepackt. Somit war der zweite Tag auch vorüber und wir hatten immer noch nichts von unserem Urlaub, außer Stress und Ärger. Auch verpassten wir dadurch wieder das Frühstück und das Mittagessen. Beim Auspacken viel uns, auf dass ein sehr gutes, teures spanisches weißes Hemd auf dem Balkon der Nr. 233 verblieben war. Ich ging zur Rezeption und bat darum nochmals in das Zimmer eingelassen zu werden. Leider vertröstete man mich mal wieder auf den nächsten Tag und sagte das man sich darum kümmern würde, die Reinigungskraft fragen und uns bescheid geben würde. Ein TV wurde uns inzwischen auf das Zimmer gebracht, jedoch ohne Fernbedienung und eingestellt war dieser auch noch nicht. Die Beleuchtung des Hauptzimmers war auch defekt, welche sofort ersetzt werden sollte, da wir kein Licht hatten. Getan wurde wieder einmal nichts. Tag 3 / Sonntag 24.06.2012: Vormittags hatte sich noch niemand, wegen des Hemdes, bei uns gemeldet. Wieder mussten wir zur Rezeption. Auf dem Weg dorthin viel uns auf, dass das Zimmer schon wieder vergeben wurde. An der Rezeption wusste plötzlich niemand mehr etwas von dem Hemd und meinem Anliegen und versprach uns sich sofort darum zu kümmern. Hierbei sprach ich die fehlende Fernbedienung an und man erwiderte, dass es derzeit keine gäbe, ich sollte am nächsten Tag nochmals danach fragen. Weiter ging es dann auf die Suche nach dem teuren Hemd. Wir fragten zuerst bei den neuen Bewohnern und suchten das Zimmer und den Balkon ab. Leider war es nicht auffindbar. Es wäre dem neuen Bewohner auch 3 Nummern zu klein gewesen. Danach suchten wir nach der Putzfrau und fanden jene nach längerem Suchen. Ergebnis war, dass alles umsonst war, da diese angeblich dies auch nicht gesehen hatte. Die Reaktion sagte aber etwas anderes, als wir diese ansprachen. Toll das man nun auch noch bestohlen wurde und Frau S. brach in Tränen aus. Wir sprachen den Reisebetreuer von ITS an und schilderten den ganzen Ärger. Wir baten darum sich darum zu kümmern und uns zu helfen bzw. ein anderes Hotel in Betracht zu ziehen. Angeblich war dieser hierfür nicht zuständig und versprach Frau F. hierüber zu unterrichten, welche sich dann bei uns melden würde. Etwas später erfuhren wir, dass Frau F. nicht informiert wurde. Nebenbei war da auch noch der Speisesaal, welcher mehr ein Schweinestall war! Man rutschte auf Essenresten auf dem Fußboden aus, welcher nicht gereinigt wurde. Die Klimaanlage funktionierte überhaupt nicht bzw. wurde nicht eingeschaltet. Da sich der Raum direkt unter einem Flachdach befand, war hier die absolute Hitze. Na ja, dafür war das Essen immer kalt. Wir mussten bis zu 20 Minuten warten, bis es mal Teller gab. Es fehlte immer etwas, Besteck, Servierten, Gewürze, Gläser und oftmals auch das Essen. Wenn der Speisekübel lehr war, dann war er halt lehr. Das Personal war verdammt unfreundlich. Am Nachmittag wurde uns endlich eine Fernbedienung überreicht, es wusste aber keiner, wie der TV zu programmieren war. Ich machte dies dann selbst, nur gab es lediglich 2 der angeblich 3 deutschen Programme und diese auch nur ganz schlecht erkennbar. Ich versuchte ob es am Antennenkabel liegt und stellte fest das bei der Antennendose der Innenkontakt weggebrochen war. Heute schafften wir es wenigsten einmal für 2 Stunden an den Strand und wir freuten uns darüber, denn dieser war schön. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt als plötzlich eine Massenschlägerei, von ca. 20 Leuten, los ging. Wir flüchteten vom Strand und damit war der Tag auch schon wieder gelaufen… Toller Urlaub, 3 Tage inzwischen verschwendet und der Frust wurde immer größer. Tag 4 / Montag 25.06.2012 Morgens Problem mit der Antennendose gemeldet und auch dass das Wasser der Toilettenspülung immer läuft. Zum Strand gegangen. Hier erfahren, dass die Strandbar kostenpflichtig war und man für die Getränke zum Hotel zurücklaufen musste – von wegen All Inclusive. Genauso gab es keine Toiletten in der Nähe und man musste auf das Zimmer gehen. Die Toiletten innerhalb des Hotels waren einfach nur ekelhaft! Wir wollten uns eine Liege mieten, Preis 1,50 DIN pro Liege, was aber bekannt war. Erwähnt wurde jedoch nicht, dass man für die Auflagen nochmals den gleichen Preis zahlen muss. Reine Abzockerei! Spät nachmittags nochmals wegen der Antennendose gefragt und wieder wusste keiner mehr was. Ich hatte dann genug, ging auf das Zimmer, baute die Dose aus und legte diese auf den Tresen der Rezeption. Innerhalb von 2 Std. wurde jene dann doch erneuert. Das Bild war dann schon besser, aber noch immer recht verschneit. Beim Abendessen nahm ich mir etwas vom Gulasch und brach mir ein kleines Stück Zahn ab, da in fast jedem Stück Fleisch sich kleine Knochen befanden. Kam man nicht als Erster an den Tisch, fand man wieder nur einen Saustall vor. Die Tische wurden zwar abgeräumt, aber keine Tischdecken erneuert. Oft lagen auch noch die verschmutzten Tischdecken vom Vortag noch auf dem Tisch inclusive der Essensreste. Beim verlassen des Speisesaals dann das Unfassbare!!! Derart unsozial, so wie manche Gäste, benahmen sich auch die Kellner. Plötzlich gingen 2 von diesen aufeinander los, traten und schlugen nach sich und wir standen dazwischen. Mir blieb keine andere Wahl dazwischen zu gehen, da die Gefahr bestand, dass Frau S. etwas abbekam, auch hätte Sie bei einem leichten Schups die Treppe herunter fallen können. Die Reaktion des Eigentümers: “Die hatten bestimmt etwas zu viel Sonne“ und lachte. Keine Entschuldigung bzw. Rügen der Angestellten. Tag 5 / Dienstag 26.06.2012: Das Problem mit der ständig laufenden Toilette wurde noch immer nicht behoben, was vor allem beim Einschlafen störte. Wieder da Problem an der Rezeption gemeldet. Endlich kamen wir zum ersten Mal an den Strand, ohne gestört zu werden bzw. mit einem Hotelangestellten auf das Zimmer gehen zu müssen, um Probleme zu klären. Für uns ein kleines Wunder, da wir nur noch gestresst und gefrustet waren. Am Abend wollte Frau S. an der Rezeption Geld umtauschen und gab einer Bediensteten 50€ in die Hände. Da diese nicht für das Wechseln verantwortlich war, gab Sie das Geld dem zuständigen Mitarbeiter. Dieser nahm das Geld, legte es in die Kasse und Sie stellte sich in die Schlange der wartenden. Nach ca. 20 Minuten war Frau S. dann an der Reihe und stritt plötzlich ab Geld erhalten zu haben. Zum Glück war die Kollegin noch vor Ort und machte den Herrn darauf aufmerksam, dass Er die 50€ schon in seine Kasse legte und von Ihr erhielt. Meine inzwischen auftretenden Schlafstörungen haben mich die ganze Nacht nicht schlafen lassen. Wäre die Mitarbeiterin nicht mehr da gewesen, da Sie sich gerade in den Feierabend begeben wollte, wäre das Geld wohl erst einmal weg gewesen ... unglaublich! Danach versuchte Er auch noch Ihr zu erzählen, dass der Umrechnungsfaktor 1 zu 1 wäre. Gut das Wir wussten, dass es für einen Euro 1,97 Dinar gab. Nicht nur das uns das Hemd gestohlen wurde, nun versuchte man uns auch noch zu betrügen. Wir gingen am Abend außer Haus und als wir Nachts zurück kamen, auf das Zimmer gingen, gab es die nächste Überraschung. Tag 6 / Mittwoch 27.06.2012 Es war gegen 02:00 Uhr, als wir unser Zimmer betraten und unsere Schuhe auszogen. Frau S. ging zur Toilette, als ich Sie schreien hörte und sah, wie Sie von der Toilette ins Badezimmer lief und sich in die Badewanne stellte. Danach sah ich den Grund und spürte diesen auch an den Füssen. Die Toilette war völlig überschwemmt und das Wasser stand schon bis in den Eingangsbereich des Zimmers. Allerdings war die Toilette nicht verstopft und man konnte nicht sehen wo das Wasser herkam. Ich vermutete einen Rohrbruch. Frau S. wollte sich in der Badewanne die Füße abwaschen. Dies ging aber nicht, da kein fließendes Wasser mehr vorhanden war. Also lief ich wieder zur Rezeption und meldete dies. Man schickte dann gleich einen Mitarbeiter, welcher mit auf das Zimmer kam. Dieser nahm dann erst einmal alle unsere Handtücher und wischte damit den Boden, bis kein Wasser mehr auf dem Boden stand. Dann nahm Er die Handtücher, warf diese auf den Flur, sagte noch alles o.k. und verschwand. Jetzt standen wir ohne Handtücher da, hatten kein Wasser, da man dies wohl abstellte. Jedenfalls lief kein Wasser mehr aus, nur gab es nun auch keine Toilettenspülung mehr. Wieder zur Rezeption, wo ich um Handtücher bat und fragte, wann wir denn wieder Wasser hätten. Hier wurde nur gesagt: irgendwann Morgen und wir könnten ja die Toilette neben der Rezeption nutzen. Inzwischen war es schon früh am Morgen und wir mussten uns erst einmal schlafen legen. Tag 7 / Donnerstag 28.06.2012 Wir wurden erst gegen Mittag wach, da wir uns ja die ganze Nacht um die Ohren schlagen mussten. Wieder ein Frühstück verpasst und wir mussten uns beeilen, damit wir nicht auch noch das Mittagessen verpassen. Nach den ganzen Vorfällen ging es uns auch nicht so gut und Depression machte sich breit. Wir waren fix und fertig und hätten nur noch heulen können! Gut das wir eigene Handtücher dabei hatten, denn neue hatte man uns noch nicht gebracht. Also wollten wir uns waschen und zum Mittagessen. Wieder gab es kein fließendes Wasser, es kam nur ein minimaler Rinnsal. Der Tag fängt ja gut an. Also wieder an die Rezeption, wo man uns sagte dass man an dem Problem arbeiten würde. Inzwischen gesellte sich auch diverses Ungeziefer in unser Zimmer. Wir hörten nun auch von vielen anderen Gästen, welche großen Probleme Sie hatten und täglich gab es Unmengen von Menschen, welche sich an der Rezeption beschwerten. Inzwischen hatten wir nun auch noch das Mittagessen verpasst. Wir gingen dann mit Hunger zum Strand, der einzige schöne Ort dieses Hotels, wenn mal keine Schlägerei war und man einen Platz fand. Leider war der Strand oft überbelegt, da auch Einheimische Zutritt hatten. Gegen spät Nachmittag gab es auch wieder Wasser und Handtücher, so das wir endlich Duschen und zur Toilette konnten. Ab 15:30 Uhr gab es so etwas wie einen Snack im Speisesaal und auch Eis. Als Eisbecher bekam man ein größeres Schnapsglas und wenn das Eis lehr war, gab es keinen Nachschub. Bei dem großen Andrang ging das sehr schnell. An der Ausgabe der Crêpes wurde Frau S. mit eindeutigen Angeboten, von dem Kellner, konfrontiert. Dies obwohl bekannt war, dass wir ein Paar waren. Tag 8 / Freitag 29.06.2012 Früh aufgestanden, da wir zum Markt nach Nabeul wollten. Wieder kein fließendes Wasser. Wir gingen erst einmal nicht zur Rezeption, da wir unseren Bus nicht verpassen wollten. Also Toilette neben der Rezeption benutzt, welche noch immer eklig war und ungewaschen los. Am späten Nachmittag zurück und tatsächlich hatten wir wieder normal fließendes Wasser und konnten Duschen. Dann zu Esse, welches wie immer nicht lecker war und dann auf die große Terrasse mit der Bühne. Der Programmablauf war immer der gleiche. Kinderdisco, Bingo und Vorführung des Animationsteams. Nebenbei war dies auch nicht gerade professionell. An der All Inclusive Bar stand man sehr lange bis man etwas bekommen konnte. Fast täglich waren gegen 22:00 Uhr keine Alkoholische Getränke mehr zu bekommen, vor allem kein Whiskey, Rum und Wodka. Kein wunder, denn die Russen und Tschechen haben sich schon ab 10:00 Uhr morgens den Wodka in Ihre Wasserflaschen füllen lassen und ab 12:00 Uhr erbrachen sich schon die Ersten am Strand und rundum des Hotelgeländes. Weg gewischt hat dies auch keiner und so stank es in manchen Ecken den ganzen Tag. Da es ca. 80 % Russen und Tschechen waren, welche in dem Hotel wohnten, war es ständig laut. Auch wurden viele andere Gäste von diesen angepöbelt und ein deutscher Urlauber sogar grundlos verprügelt. Dem Benehmen der meisten Gäste nach ist dieses Hotel wohl eher für die Unterschicht, ohne sozialen Hintergrund bedacht und wird dort billig angeboten. Auch die Angestellten machten den weiblichen Urlaubern ungeniert eindeutige Angebote, egal ob Alt oder noch minderjährig. Die fingen die Frauen schon an der Rezeption, beim Einchecken, ab und sprachen diese ungeniert an. Am späten Abend kam das Wasser wieder mal nur tröpfchenweise und wir mussten wieder zur Rezeption. Zudem hatte noch immer keiner sich um die Toilette gekümmert. Tag 9 / Samstag 30.06.2012 Endlich einmal “normal“ schlafen können und früh aus dem Bett gekommen. Zum Frühstück und dann zum Strand. Fließendes Wasser gab es allerdings immer noch nicht, was wir auf dem Weg zum Strand, der Rezeption mitteilten. Gegen Abend sind wir dann vom Strand direkt zum Zimmer und freuten uns auf eine Dusche. Wieder kamen nur ein paar Tropfen aus dem Wasserhahn und ich ging wieder einmal zur Rezeption. Frau S. blieb auf dem Zimmer und wollte versuchen sich mit dem wenig vorhandenem Wasser zu Duschen. Auch musste Sie Haare waschen, was länger dauert, da diese eine Länge bis zum Po haben. Nach ca. einer halben Stunde wieder zur Rezeption, da sich noch immer keiner gekümmert hat. Dort sagte man mir das inzwischen alles o. k. sei und Wasser wieder laufen würde. Also wieder zurück zum Zimmer. Leider aber gab es noch immer kein Wasser. Also wieder zu Rezeption und dieser Spaß passierte noch ca. 3 Mal und ich hatte inzwischen wirklich keine gute Laune mehr. Inzwischen waren sehr viele Menschen versammelt, welche echt sauer waren. Dann entschlossen wir den Notruf von ITS anzurufen und Frau F. sagte, dass Sie kommen würde. Plötzlich kam Frau S. zur Rezeption, schreiend und mit einem Nervenzusammenbruch. Sie war nur mit einem Badehandtuch bekleidet und die Haare sahen furchtbar aus, auch stank es sehr unangenehm. Ich musste Sie zurückhalten, sonst hätte Sie dem Angestellten eine verpasst. Sie erklärte, dass Sie unter der Dusche stand und plötzlich ein Schwall von brauner, stinkender Brühe, sich über Sie ergoss. Danach war wieder kein Wasser mehr da. Sie ging dann zum Pool und musste dort Ihre Haare auswaschen und sich abwaschen. Inzwischen kam auch Frau F. und es waren ca. 20 Menschen, welche sich inzwischen erbost versammelt hatten. Die Herrschaften an der Rezeption räumten plötzlich ein, dass Sie erhebliche Probleme hätte und es fast überall kein Wasser mehr gäbe. Danach sagte uns Frau F. zu, dass wir am Sonntag Nachmittag in ein anderes Hotel umziehen könnten und räumte ein das Sie so etwas auch noch nicht erlebt hätte. Wir gingen uns das andere Hotel ansehen und sprachen dort kurz mit den Angestellten an der Rezeption, welche uns auch Zimmer zeigten. Wir verbrachten die ganze Nacht damit Wäsche auszuwaschen und unsere Koffer zu packen. Wir blieben auf dem Zimmer, bis wir umziehen konnten. Wasser gab es immer noch keins. Tag 10 / Sonntag 01.07.2010 Umzug in das Hotel Club Samira. Hier war sehr viel los, da zum einen viele auscheckten und sehr viele vom El Bousten hierher wechselten. Es dauerte gut 2 Stunden, bis wir unser neues Zimmer beziehen konnten. Leider war es nicht das, welches man uns am Abend zuvor zusagte. Wir waren aber froh endlich in einem anderen und vor allem sauberen Hotel zu sein. Der Speiseraum war klimatisiert, sehr sauber und die Angestellten sehr freundlich – eine Wohltat. Leider war das Zimmer im Bungalow sehr klein und man hatte keine Terrasse, aber dies war nebensächlich. Der Strandabschnitt war auch nicht so schön und ganz schön überbelegt. Leider bekamen wir am 03. und 04.07.2012 etwas Magenprobleme, es war aber in dem neuen Hotel weitaus besser. Auf dem Weg zum Flughafen, Rückreise am 06.07.2012, hatten wir dann auch noch einen Unfall mit dem Bus. Zum Glück gab es aber keine Verletzungen. Als Tipp können wir angeben, dass man lieber einen großen Bogen um dieses Hotel macht. Ach ja, wir hatten ca. 80% nur Russen und Tschechen, was angeblich normal für dieses Hotel ist. Vom Verhalten her, waren dies wohl eher die unsozialen Bürger. Von morgens bis abend besoffen, randalierend und schlägereien gab es auch. Sollten andere Gäste, welcher auch in dieser Zeit dort waren, kontakt wünschen, zwecks Zeugenaussage, dann wendet Euch bitte an die Mailaddy: Zaubertroll42@yahoo.de - Gruß Harald und Nicoletta


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Größe war ganz o.k., auch des Bades. Die Toilette war separat. Ausstattung alt, hatte aber schon wieder was Nostalgisches. 3 Tage lang gab es kein Wasser zum Duschen und auch nicht für die Toilettenspülung. Krönung war, als beim Duschen nur noch braune, stinkende Brühe herauskam. Wir besichtigten 5 Zimmer, bis wir ein halbwegs Angenehmes fanden, und hatten 2 Umzüge. Neu renoviert bedeutet dort: Wände neu angelegt, Möbel mit Lack überstrichen, ansonsten keine Neuerungen wie z. B. Matratzen, Bad etc.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • Es stand nur ein Speisesaal zur Verfügung, welcher unter dem Flachdach lag und bei dessen die Klimaanlage nicht eingeschaltet wurde. Es war übelst warm, aber dafür die Speisen kalt. Tischdeckenwechsel vielleicht einmal in der Woche, so kam es vor das Essensreste vom Vorabend noch auf den Tischen lag. Also eher ein Saustall. Auch auf bitten hin bekam man keine saubere Tischdecke. Es fehlten ständig Geschirr, Besteck und Gläser, als auch Gewürze auf dem Tisch. Teilweise lagen 4 Tischdecken übereinander. Hob man diese hoch, fand man ne menge an Speiseresten... einfach nur ekelhaft.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Solch einen schlechten Service haben wir noch nie erlebt, egal ob 3 oder 5 Sterne in Tunesien. Bei Beschwerden muss man hartnäkig bleiben, sonst heist es immer Morgen und dann weis keiner mehr was. Weiteres Beispiel wäre, dass ein Kellner uns eine benutzte Servirte in die Hand drückte, als wir um eine neue baten. Freundlichkeit gab es nur bei 2-3 Angestellten, der Rest war eher aggresiv. Zimmerreinigung war o.k., wenn man täglich einen Dinar aufs Bett legte.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Liegt zwischen Hammamet Alt und Neu. Leider gibt es in der Nähe fast nichts. Allerdings können wir die Latino Bar sehr empfehlen, auch zum tanzen. Allerdings geht es dort erst so gegen 00:00 Uhr los. Mit dem Taxi kommt man für 4-5 Dinar zu jeden der zwei Orte. Lasst Euch nichts von Nachttarif erzählen (ab 21:00 Uhr). Wenn ein Taxifahrer ablehnt, nehmt den nächsten.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Fast keine Freizeitangebote. Internetzugang nur über WLAN(Hotspot) und eigenem Gerät. Der Strand war das Einzige was an diesem Hotel schön war. Allerdings sollte man Ohrstöpsel mitnehmen, wenn man keine laute Musik mag, denn die Stranddisco lief fast den ganzen Tag über. Also nichts für Ruhe suchende. Der Pool ist recht klein und auch hier hält man nicht viel von Reinigung. Strandliegen nur gegen Gebühr von 1,50 Dinar. Vorsicht! Die Auflagen müssen auch nochmals bezahlt werden, also 3 Dinar pro Liege. Keine Toiletten am Strand und die Strandduschen sind einfach nur alt und ungereinigt.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Mehr Bilder(13)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Juni 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Harald
    Alter:46-50
    Bewertungen:2