- BehindertenfreundlichkeitEher gut
- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitEher gut
Meine ursprünglichen Ängste beim Planen diese Pauschalurlaubs haben sich nicht bestätigt. Die Zimmer, von der Größe her durchaus ausreichend, da man im Strandurlaub die wenigste Zeit im Zimmer verbringt, waren zweckmäßig einfach eingerichtet. Zu jedem Zimmer gehörte ein Balkon bzw. eine Terasse und die sanitären Einrichtungen (WC und Bad mit Wanne und Dusche getrennt) wurden täglich gereinigt. Ebenfalls wurden die Handtücher nach Bedarf jederzeit gewechselt und der Schlafraum jeden Tag durchgewischt. Weiterhin war es möglich Kleidung und Koffer in einem großen Wandschrank zu verstauen, der für 2 Personen ausreichend groß war. Das Essen war so gut oder schlecht, wie man es in einem All-Inclusive-Urlaub erwartet. Unabhängig von Geschmack und Abwechslungsreichtum der Speisen, wurde während der relativ langen Essenzeiten das Buffet regelmäßig aufgefüllt. Tunesien ist wie jeder Reiseführer bestätigt nicht gerade für seine kulinarischen Genüsse bekannt, aber verhungern wird man in diesem Hotel nicht! Zusätzlich zu den Hauptessenzeiten gibt es am Nachmittag Kaffee und Kuchen und zwischen Abendbrot und Barschluss einen Mitternachtssnack (häufig Pizza). Zum Thema Bar: Abgesehen von den üblichen Softdrinks gibt es an der All-Inclusive-Bar auch Bier, Wein und diverse alkoholische Mischgetränke sowie einen Hauscocktail. Letztere schmecken sehr ähnlich, was daran liegen könnte, dass man egal ob man Gin-Tonic oder Cola-Wodka bestellt, ein Ethanol-Wassergemisch mit dem jeweiligs zugehörigen, nicht alkoholischen Getränk bekommt. Ähnliche Erfahrungen mussten wir machen, als wir uns an der normalen Bar kostenpflichtig einen Cocktail bestellten und , nachdem für die 2 verschiedenen Getränke die gleiche Grundlage verwendet wurde, einen grünen Cubra-Libre mit Pefferminzgeschmack und zwei orangefarbene PinaColada bekamen, die noch nie einen Hauch Kokos oder Sahne gesehen hatten. Das ist vielleicht ein Stück weit nachvollziehbar vor dem Hintergrund, das Tunesier regelmäßig keinen Alkohol trinken, allerdings kann man selbst dann erwarten, dass die Rezepte der einfachsten Cocktails beherrscht werden, wenn sie denn schon angeboten werden. Alternativ haben wir sehr gerne etwas in der hausinternen ShishaBar/Café beim "Schwarzen Mann" getrunken. Oder aber in der 50m vom hoteleigenen Strand entfernten Becks-/Heinecken-Strandbar, die sehr gemütlich/romantisch direkt am Meer liegt! Weniger schön war es, ständig die Angebote der Animateure ablehnen zu müssen. In manchen Fällen reichte ein einfaches "Nein, danke", aber wenn ich jedes Mal, das ich den Kameltreiber abwimmeln musste, einen Euro bekommen hätte, hätte sich der Urlaub von selbst finanziert! Apropos Finanzen: Das Hotel befindet sich zwar genau in der Mitte zwischen Jasmin Hammamet und der Medina Hammamet, beide sind aber problemlos mit dem Taxi erreichbar, das uns in der Regel nicht mehr als 2,50 € gekostet hat. Ebenfalls sehr günstig sind Lebensmittel und auch Zigaretten in den umliegenden Supermärkten, Imbissen und Restaurants. Einzig Kosmetika sollte man nicht vergessen haben und auch nach alkoholischen Alternativen zu den tunesischen Bars sucht man wohl vergeblich. Wer eine Affinität zu Animateuren hat, wird im ElBousten nicht enttäuscht werden. An Engagement fehlt es definitiv keinem der Animateure, die wir kennenlernen durften. ;) Falls man sich von denselben eher genervt fühlt, ist es möglich den allabendlichen Animationen von Weitem zu folgen oder aber komplett vor ihnen zu fliehen. Das Hotel bietet, zumindest in der Nebensaison genug Möglichkeiten den Abend weiter entfernt von den nächtlichen Shows zu verbringen. Auch merkten sich die meisten Animateure durchaus, wer sich von ihnen gestört fühlte und waren, wenn sie es wollten, in der Lage die Anzahl ihrer Besuche und Zwangskonversationen auf ein Minimum zu reduzieren. Natürlich macht hier, wie immer im Leben, der Ton die Musik! Allgemein ist das ElBousten wohl eher in der Nebensaison zu empfehlen. Schlangenbildungen an Bar und Buffet befanden sich noch im erträglichen Rahmen, da dass Hotel nicht mehr voll besetzt war. Schätzungsweise jedes dritte oder vierte Zimmer stand leer, weshalb man weder am Strand noch auch auf dem restlichen Gelände jemals das Gefühl hatte es wäre überfüllt. Der Strand selbst war, wie wir während verschiedener Spaziergänge in beide Richtungen feststellten, mit Abstand der schönste im Umkreis von mehreren Kilometern. Auch das Wasser war noch angenehm warm und frei von Quallen. Lediglich einige Algen gab es nach windigen, wellenreichen Tagen zu beklagen. An der richtigen Stelle ins Meer gegangen, waren aber auch diese ein marginales Problem! Insgesamt hält das Hotel Bousten im September das, was man sich von 3 Sterne-All-Inclusive-Urlaub verspricht!!
- ZimmergrößeGut
- SauberkeitGut
- Ausstattung des ZimmersEher gut
- Atmosphäre & EinrichtungEher gut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher gut
- EssensauswahlEher schlecht
- GeschmackEher gut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Eher gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftEher gut
- Rezeption, Check-in & Check-outEher gut
- Kinderbetreuung oder SpielplatzEher schlecht
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungGut
- Restaurants & Bars in der NäheEher gut
- FreizeitangebotGut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsEher gut
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesGut
- Lage für SehenswürdigkeitenSehr gut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im September 2009 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Anne |
| Alter: | 19-25 |
| Bewertungen: | 1 |

