Schön gelegene Hotelanlage mit einzelnen Wohneinheiten. Mit vielen Pflanzen nett angelegtes Gelände. Alles war gepflegt und sauber. Gäste gemischt: Deutsche, Italiener, Franzosen, Engländer, Holländer haben wir in der einen Woche herausgehört. 1) Im Hafen von Isola Rossa ein Motorboot ausleihen und die Buchen ansehen. Aber vorher ins Wörterbuch schauen: Der Vermieter spricht nur italienisch. 2) Zum Abendessen mal in die Antica Osteria in Trinita (nächstes Bergdorf) gehen. Schräg gegenüber der Tankstelle. Auch lecker - und ohne tamtam. 3) Einen Espresso am Hafen von Isola Rossa trinken. ÜBRIGENS: Wir haben Last-Minute gebucht und hatten daher wenig Zeit, uns über die Gegend zu informieren. Was interessant zu wissen ist: Der Nordwesten ist, so sagte uns ein Rettungsschwimmer, die windigste Ecke Sardiniens. Das muss man mögen. Für Surfer ist das toll - in unserem Urlaub war es manchmal etwas ZU viel Wind, um entspannt in der Sonne zu liegen und um nicht paniert zu werden :-)
Wir mussten leider zweimal reklamieren: Das erste Zimmer roch etwas feucht-schimmlig, dann bekamen wir sofort ein neues. Im zweiten Zimmer war die Matratze extrem durchgelegen - aber nachdem wir bei der Rezeption Bescheid gesagt hatten, wurde das auch schnell mit einer Neuen behoben. Die Zimmer waren gut und zweckmäßig ausgestattet und sehr sauber. Pluspunkt: Der Safe war kostenlos. Kl. Minuspunkt: Die Zimmer sind etwas hellhörig
Das Abendessen (wir hatten Halbpension) wurde im Wechsel einen Tag als 4-Gänge-Menü und einen Tag als Büffet angeboten. Das Essen war in der Regel fantastisch. Viel frischer Fisch, leckeres Fleisch, Gemüse, leckere Beilagen. Der Nachtisch fiel im Vergleich zum klasse Hauptgericht immer etwas ab. Minuspunkt: Die Getränkepreise sind nicht ohne: 6 Euro für ein Glas Hauswein - hmpf.
Die Freundlichkeit des Personals variiert sehr. Es reicht von sehr freundlich und hilfsbereit über lustig bis herablassend und etwas etepetete - je nach Person und Tagesform. Beim Frühstück und Abendessen flitzten die Kellner bienenfleißig umher - man musste direkt immer aufpassen, dass einem nicht der Teller unter dem Brötchen weggezogen wurde.
Isola Rossa liegt im Nordwesten, das Hotel liegt direkt im Ort auf einer kleinen Landzunge. Schön ist: Ein Auto ist zwar auf Sardinien immer empfehlenswert, weil es so viel zu sehen gibt - aber hier kann man auch zu Fuß einiges erreichen. Einkaufen, Restaurants, Supermarkt, Strand, Hafen etc. Zwei Strände sind gut zu Fuß zu erreichen: Einer direkt im Ort, einer einen Ort weiter. Beide sind feinsandig und schön.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool war sehr schön angelegt. Genutzt haben wir ihn allerdings nicht, weil wir lieber am Meer sind. Was sehr klasse war: Kleine Plattformen in den Felsen direkt am Hotel, auf denen man liegen kann. Mit Sonnenschirm, meist 2-4 Plätze, so dass man es dort sehr ruhig und gemütlich hat und aufs Wasser schauen und unter sich sein kann. An der Hotelbar gab es jeden abend Live-Musik - die trifft aber vielleicht eher den Geschmack eines älteren Publikums. Wir fanden es etwas schwierig...bis belustigend.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Juni 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sonja |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 2 |


