Es handelt sich u eine angenehm überschaubare Hotelanlage, die weitgehend schön in eine tolle Umgebung integriert wurde. Die Gebäude haben maximal zwei Stockwerke. Das Haupthaus ist zum Meer hin gelegen. Dahinter befinden auf etwas niedrigerem Niveau mehrere Gebäude mit den Zimmern sowie dem Wellness-Center. Die Architektur ist ansprechend. Der Zustand war, von kleineren Mängeln abgesehen die für uns nicht nicht wesentlich waren, insgesamt sehr gut. Die Sauberkeit war insgesamt vorbildlich. Die Gästestruktur empfanden wir als angenehm. Es war vor allem eine Mischung aus Deutschen, Italienern, Schweizern und Engländern da, also recht international. Alle Altersstufen waren vertreten, wobei das Altersniveau eher gehoben war. Etwas Englisch oder Italienisch sollte man beherrschen, um sich verständigen zu können. Kinder waren nur wenige da. Von der Gästestruktur und dem kindgerechten Angebot empfiehlt sich das Hotel allenfalls für Kinder bis ca. 4 Jahre. Für ältere Kinder dürfte es etwas langweilig sein. Die Familienfreundlichkeit können wir nicht so gut beurteilen, jedoch schienen sich die Paare mit Kindern durchaus wohl zu fühlen (auch die Sängerin für die Abendunterhaltung war mit Baby da). Soweit für uns ersichtlich, ist das Hotel durchaus für Behinderte geeignet. So ist beispielsweise alles mit dem Rollstuhl erreichbar, wenngleich sicher nicht ideal (fehlende Rampen an Bordsteinen, Steigungen etc.). Das Preis-Leistungsverhältnis war (allerdings Nebensaison) hervorragend. Bis auf zwei Tage hatten wir im September durchweg Hochsommerwetter mit unterschiedlich starkem Wind. Selbst Abends konnte man regelmäßig im kurzen Hemd draußen sitzen. Für das Hotel empfliehlt sich bessere legere Kleidung (z. B. als Mann morgens kurze Hose und Poloshirt, abends lange Hose und Hemd, Krawatten und Jackets kann man zu Hause lassen). Hier noch einige Tipps: 1. Mietwagen in Deutschland möglichst für den ganzen Urlaub buchen. Günstiger und es gibt sehr viel zu sehen. 2. Unbedingt einen Ausflug nach Bonifacio (Korsika) unternehmen. 3. Versuchen, ein Hotelzimmer im Obergeschoss zu bekommen. 4. Massage am Strand (Ganzkörper 20 Euro). 5. Nicht zu viel an einem Ausflugstag planen, da es auf Sardinien kaum eine gerade Straße gibt. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 50 KM/h ist optimistisch.
Hier liegt der Schönheitsfehler. Die meisten Zimmer im Erdgeschoss erinnern etwas an "dunkle Löcher". Fenster sind nicht vorhanden. Die Terrassentür (mit Glasschiebtür, Vorhängen und Fensterläden) ist gleichzeitig Eingangstür. Wir haben versucht, das Zimmer zu wechseln, was leider nicht möglich war, da das Hotel ausgebucht war. Man bot uns allerdings (erst nach Einschaltung des TUI-Vertreters) einen Wechsel in das etwas teurere Nachbarhotel "Marinedda" an. Wegen der schöneren Lage sind wir jedoch zum Glück geblieben. Wir haben den Verdacht, dass die Zimmerzuteilung stark vom Reiseveranstalter abhängt und TUI hier wohl nicht zur ersten Wahl des Hotels gehört, möglicherweise wegen dem geringeren Kontingent. Die Zimmerausstattung war für die Hotelkategorie etwas zu einfach. Auch waren die Standardzimmer im Erdgeschoss recht klein. Kritisch anzumerken ist noch, dass die die Betten sehr weich sind. Ein weiteres Manko ist, dass zahlreiche Zimmer an der Ortsstraße (wenig befahren) und an einer Hotelandienungszufahrt liegen. Uns hat das aber weniger gestört, da ausreichend Grün das Umfeld verschönert. Auch sind die Zimmer recht hellhörig (was in Italien aber bauartbedingt landestypisch ist). Klimaanlage (laut), Tresor, Minibar (Wasser 2, 50 Euro, Cola usw. und Bier 3 Euro), kleiner TV (ARD, RTL, CNN und italienische Programme) und Telefon sind vorhanden. Das Badezimmer (ohne Fenster, mit Dusche, WC, Bidet, Waschbecken, großem Spiegel und etwas lahmem Föhn) ist wiederum recht schön und ausreichend geräumig gewesen. Die Sauberkeit war vorbildlich. Alle Handtücher wurden täglich gewechselt.
Es gibt ein Hauptrestaurant (innen) mit viel Fensterfläche. Ferner vorhanden ist ein Restaurant auf der Dachterrasse, das wir jedoch nicht nutzen konnten, da es im September nicht mehr geöffnet war (wohl wegen des Windes). Das Essen ist absolut spitze gewesen. Zweimal in der Woche gab es Büffet, ansonsten jeweils ein 4-Gänge Menü. Hierzu erhält man beim Frühstück eine Menükarte, die für jeden Gang zwei bis drei Auswahlmöglichkeiten für den Abend vorsieht. Auf seine Kosten kommt auch, wer keinen Fisch mag oder Vegetarier ist. Das Zunahmerisiko ist sehr hoch! Das Frühstücksbüffet wiederholt sich täglich. Die Auswahl ist jedoch so reichlich, dass es nicht langweilig wird. Wir fanden es jedenfalls klasse (vor allem die frisch gebackenen Schokocroissants). Der Küchenstil ist ganz überwiegend sardisch/italienisch geprägt. Zum Essen wird vornehmlich Wein getrunken. Die Weinkarte ist umfangreich. Das Preisniveau ist in Sardinien insgesamt eher hoch. Dafür waren die Weinpreise durchaus günstig (abgesehen von wenigen sehr teuren Weinen im Gros zwischen 14 und 22 Euro pro Flasche). Die Qualität der Weine (alle aus Sardninien) war ausnahmslos gut bis sehr gut. Wasser ist mit 2, 50 Euro pro Flasche billig. Neben dem Pool befindet sich eine Außenbar, die auch tagsüber geöffnet war. Abends öffneten Poolbar oder Innenbar je nach Wetterlage im Wechsel. Das Angebot war gut. Der Service war insgesamt hervorragend. Klar wurden italienische Gäste häufig ein wenig bevorzugt behandelt. Wenn man sich aber etwas Mühe um Verständigung mit dem Personal gibt, bekommt man auch "heimliche Tischreservierungen", die es eigentlich nicht gibt.
Der Service war insgesamt sehr gut. Das Personal war freundlich und hilfsbereit. Mit den Kellner konnte man sich auf Englisch verständigen. An der Rezeption war eine Deutsche tätig. Die Zimmerreinigung war täglich morgens/vormittags perfekt. Check-In und Check-Out klappten schnell und problemlos. Beachten sollte man, dass man im Hotel nur mit einer hoteleigenen Chipkarte bezahlen kann, die man an der Rezeption per EC-Karte, Bargeld oder Kreditkarte auflädt. Ein Defekt am Tresor sowie leere Batterien wurden zügig behoben. Ein Wäscheservice ist vorhanden.
Die Lage ist traumhaft. Links eine mittelalterliche Turmruine, rechts ein sich ins Meer erstreckendes rötliches Felsmassiv und in der Mitte das Meer. Man hat das Gefühl, Pool und Meer gehen ineinander über. Beim Abendessen blickt man über unterschiedliche Blautöne in den Sonnenuntergang. Die Gartenanlage ist sehr gepflegt. Es finden sich zahlreiche Palmen und niedrige Büsche. Das Hotel liegt am Ortsrand des Dorfes Isola Rossa. Hier gibt es fast alles, was man benötigt. Ein Geldautomat ist vorhanden. Eine Tankstelle gibt es nicht, dafür aber zwei kleine Supermärkte. Für Nachtschärmer ist der Ort nichts. Die vorhandenen Bars und Restaurants haben uns als Abwechslung von der Hotelbar aber völlig ausgereicht. Aufgrund der Straßenverhältnisse sollte man die Transferzeit zum Flughafen Olbia großzügig planen. Für die 80 KM benötigt man bei zügiger Fahrt mit dem Mietwagen ab Flughafen etwa 90 Minuten. Über die Transferzeit der Reisegesellschaften können wir nichts sagen, da wir selbst angereist sind. Das Hotel bietet einige Ausflüge an. Besser ist es jedoch, die Insel mit dem Mietwagen selbst zu erkunden. Aufgrund der Lage ist das Hotel ein guter Ausgangspunkt, um den Norden Sardiniens zu besichtigen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Hervorzuheben ist der sehr schöne große Meerwasserpool, der auch längere Schwimmstrecken ermöglicht. Ein Teil des Pools ist für Kleinkinder gestaltet (sehr flach). Badehandtücher bekommt man kostenlos vom Hotel (Wechsel etwa alle 5 Tage). Liegestühle sind am Pool ausreichend vorhanden. Wohl auch die unterschiedliche Nationalität der Gäste hat erfreulicherweise dazu geführt, dass insbesondere kein Deutscher auf die Idee kam, von der Untugend der frühmorgentlichen Liegenreservierung mittels Handtuch Gebrauch zu machen. Die nicht vorhandenen Sonnenschirme haben wir nicht vermisst. Direkt am Hotel gibt es keinen Strand. Am Hang zur Felsenbucht am Hotel befinden sich einige Liegetrrassen aus Holz (mit Sonnenschirm). Hier besteht auch die Möglichkeit zu baden oder zu schnorcheln. Schuhe, Maske und Schnorchel kann man sich am Pool kostenlos leihen. Über Strände und Wasserqualität in Sardinien muss hier wohl nichts mehr gesagt werden. Vom Hotel aus hat man im Nahbereich die Auswahl zwischen 3 Stränden. Am nächsten gelegen ist der Strand direkt am Ort Isola Rossa (weniger zu empfehlen). Ziemlich genau mit 1400 Schritten (vom Hotelzimmer zur Strandliege) erreicht man den in der Bucht gelegenen sehr schönen Strand "Marinedda". Liegen und Schirme kann man hier leihen (12 Euro pro Tag). Ebenso Verleih von verschiedenen Wassersportgeräten (Tretboot, Surfboard u. a.). Für das leibliche Wohl gibt es mehrere Strandbars. Mit einem längeren Fußmarsch (haben wird nicht gemacht) oder (besser) mit dem Auto (8 KM) erreicht man den etwa 10 KM langen Strand von Badesi. Von Einsamkeit bis Kiten ist hier alles möglich. Das Sportangebot des Hotels ist eng begrenzt, was uns nicht gestört hat. Während unserer Anwesenheit beschränkte es sich auf "Aqua-Gymn", "Stretching" und Beach-Volleyball. Im Wellnessbereich gibt es ein kleines Fitnessstudio (kostenpflichtig und teuer). Für Kinder gab es eine zeitlich begrenzte Kinderbetreuung und einen Spielplatz. Die Abendunterhaltung war ganz nett. Ab etwa 21. 30 Uhr trat täglich ein "Alleinunterhalter" (manchmal begleitet von einer Sängerin) auf. Nicht genutzt (s. u. ) haben wir das umfangreiche Angebot des Wellness-Centers (teuer, z. B. 1 Stunde Massage ab 62 Euro). Für den Internetzugang kann man sich vom Hotel ein Laptop (W-LAN) ausleihen oder selbst sein Laptop einloggen (30 Min. 5 Euro, 60 Min. 8 Euro).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christian |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 12 |


