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Sylvia (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Mai 2016 • 1 Woche • Strand
Eine tolle Hotelanlage wurde "verschlimmbessert"
3,0 / 6

Allgemein

Das „Preis-Leistungs-Verhältnis hat bei uns in der Eröffnungswoche nicht gestimmt" Mit großen Erwartungen haben auch wir unseren 5. Aufenthalt in der Eröffnungswoche in das umgestaltete und neu konzipierte Hotel TUI Blue Sarigerme Park unternommen. Wir haben uns dort immer sehr wohl gefühlt. Was wir jetzt schreiben, ist sicherlich "meckern" auf hohem Niveau. Dies liegt aber daran, dass die Preisspanne für unseren Zeitraum für eine Woche pro Person zwischen 360 EUR und 900 EUR gelegen hat. Und wenn man dann frühzeitig bucht und den vollen Preis bezahlt, hat man sicherlich eine andere Erwartungshaltung als der Derjenige, der zum Schnäppchenpreis bucht. Wenn ich 100% zahle und nur 70% Leistung dafür bekomme, kann ich nicht zufrieden sein. Durch den Umbau war der erste Eindruck in der Lobby sehr gewöhnungsbedürftig. Groß, hell, modernes Mobiliar und überall PC-Stationen. Die Begrüßung an der verkleinerten Rezeption war freundlich, aber ein wenig angespannt, eben nicht so wie früher. Das Restaurant und die Terrasse sind ebenfalls mit neuem Mobiliar ausgestattet worden, die Grill- und Kochstationen befinden sich jetzt direkt links im Restaurant, draußen wird nichts mehr zubereitet, dort sind jetzt auch Sitzplätze. Frühstück: Tolle Backstation mit einer enormen Auswahl an verschiedenen Brot und Brötchensorten. Was uns jedoch auch aufgefallen ist, dass es an den Koch-Stationen (z.B. Omelett) trotz weniger Gäste extrem lange dauert, da ja jeder Gast eine andere Zutat möchte. Wenn ich aber mehrere Kochstellen und auch mehrere Pfannen zum Benutzen habe, sollte es doch möglich sein, auch mehrere Omeletts auszubacken. Hier wurde in aller Seelenruhe einer nach dem anderen abgefertigt, bis man sich irgendwann entnervt aus der Reihe wieder ausgeklinkt hat, denn morgen ist ja auch noch ein Tag. Wie soll das gehen, wenn das Hotel ausgebucht ist? Weiterhin werden Smoothies gelobt. Diese sind auch sehr lecker. Aber genau zwei an der Zahl. Ein grüner Gemüse und ein Karotte/Orange/Ingwer. Sehr köstlich, wenn dann noch einer da war. Auch diese wurden immer frisch zubereitet. Und das dauert auch. Letztes Jahr im Oktober waren es fünf an der Zahl und wenn einer alle war, stand schon der nächste bereit. Ebenso wurde von einem Bewerter der Butterautomat erwähnt. Diesen gab es auch schon letztes Jahr. In der Eröffnungswoche stand dieser jedoch noch nicht an der Frühstücksstation. Genauso ist es dann beim Abendessen weitergegangen. Man betritt das Restaurant und alle Köche stehen freundlich und immer mit einem Lächeln hinter ihrer Kochstelle. WOK, Pasta-Station, Grill-Station etc. Aber nirgends wird gekocht. Man sieht zwar rohe Zutaten in Schälchen, weiß aber nicht, was es denn mal werden soll. Und das fanden wir wirklich sehr schade. Hier müsste direkt was angeboten werden, denn wenn etwas fertig ist, lädt es auch zum Probieren ein. Und so hier ging auch hier wieder nichts ohne Warten. Die Pasta-Station hat jetzt eine Nudelmaschine, die immer frische Nudeln auswirft. Schaut toll aus. Aber was gibt es hier für ein Gericht? Haben wir dann ausprobiert. Die frischen Nudeln werden mit einem Sieb ins heiße Wasser getaucht und dann wird gefragt, welche Zutaten wir denn möchten. Für jeden individuell und das dauert dann wieder entsprechend. Dies sollte man ändern. Jeden Abend eine andere Pasta-Spezialität wäre doch vollkommen ausreichend. Das Gleiche an der Grill-Station. Die Lamm Koteletts wurden erst zubereitet, wenn man sich anstellt. Ebenso an der Salatstation. Hier wurde immer ein besonderer Salat zubereitet (z. B. Cesars-Salat). Megalecker, wenn dann noch welcher da ist, wenn man dran ist. Nimmt der Inhalt der Schüssel ab, wird Gurke, Tomate etc. frisch geschnitten und in die Schüssel befördert. Da noch keine Soße dran ist und er auch nicht durchgerührt ist, dreht man halt noch eine Runde, in der Hoffnung beim zweiten Durchlauf klappt es. Hier sollte auch der nächste Salat schon fertig sein. Dass sie frisch zubereitet werden, sieht man doch. Dies dauert alles definitiv zu lange. So ging es in der gesamten ersten Woche. Auch was die Hauptgerichte betrifft. Es gab die letzten Jahre bei weitem mehr Auswahl an Fleischgerichten, wenn man nicht auf Spezialitäten wie Kalbszunge, Wachteln, Lammroulade und Lammkottelets steht. Weiter geht es mit den vielen, liebevoll zubereiteten Schälchen am Salatbüffet, die wirklich sehr schön anzusehen sind, aber was wirklich drin und drauf ist, weiß keiner. Hier wäre ein kleines Schild angebracht gewesen. Das gleiche gilt für den Nachtisch. Hunderte von kleinen Schälchen, wo sich die Küche wirklich wahnsinnig viel Arbeit macht, alles mit bunten Schokoladentäfelchen und Obststücken verziert. Aber was ist drin? Die Kellner, die die Tische bedienen, waren wie immer sehr höflich und nett, aber auch hier zeigte sich eine leichte Überforderung, was die Getränkeaufnahme betraf. Es wurden zwei, allerhöchstens drei Tische nach den Getränken gefragt. Dann lief der Kellner weg, gab die Bestellung auf und kam dann mit den Getränken zurück. Dann kamen die nächsten dran. Teilweise war man da schon beim Hauptgericht. Was mir gegenüber den Vorjahren besonders aufgefallen ist, ich habe mir ein Glas Rotwein bestellt, mein Gegenüber ein Glas Weißwein. Wir wurden nicht einmal während der gesamte Woche gefragt, ob wir noch ein zweites Glas trinken möchten. Man war ja schon wieder mit dem Abräumen des Geschirrs beschäftigt. Mittagessen: Es gibt ein Strandrestaurant, welches auch komplett umgebaut und modernisiert wurde. Hier läuft jetzt den ganzen Tag sogenannte Lounge-Musik. Sitzt man direkt neben den Lautsprechern, ist das nicht so spannend. Das leckere Essen hat sich gegenüber den Vorjahren nicht geändert. Salate, Folienkartoffeln mit Sauerrahm und Döner (jeden Tag wechselnd Kalb, Huhn, Truthahn) sowie Fisch und leckeres Fladenbrot sowie Spaghetti, Pommes und Nachtisch. Die Getränkeausgabe war eher schleppend, insbesondere wenn man mal einen besonderen Kaffee wie z. B. Latte bestellt hat. Gab es letztes Jahr noch mehrere Selbstbedienungsautomaten, so sind sie jetzt der Zubereitung an der Bar gewichen. Und das konnte nun mal nur eine Servicekraft. War sie mal nicht zur Stelle, war Stirnrunzeln und Ratlosigkeit angesagt, man möchte doch bitte warten, bis eben diese Servicekraft wieder im Einsatz war. Sollte Unsicherheiten sollte man doch bitte schon im Vorfeld der Eröffnung abstellen und nicht erst am Gast ausprobieren. Des Weiteren die Sache mit dem Eis. Der Eiswagen war angeblich noch nicht da. Kam dann erst am 4. Aufenthaltstag und nur von 13.00 bis 15.00 Uhr und keine Minute länger. Gab es die Jahre davor immer leckeren Eiscafe, so leider dieses Jahr nicht. Die Zubereitung eines Eiscafes, der durchaus auf der Karte stand, wurde auch nach mehrmaligem Nachfragen immer wieder verneint. Vollkommen unverständlich, denn der lief immer bestens. Es gibt auch ein Poolrestaurant, welches bisher immer leckere Nudelvariationen und Hühnchen zur Auswahl hatte, wenn man mal keine Lust auf das Strandrestaurant hatte. Aber dieses hatte bis zum Vortag unserer Abreise geschlossen. Dort wurden trotz Poolbetrieb auch keine Getränke ausgegeben. Über die ehemaligen optisch sehr schönen Pflaster-Wege kann man sich streiten, sie sind nun einem Betonweg gewichen. Weiterhin haben wir während unseres Aufenthaltes die Bänke und Hängematten vermisst. Diese wurden auch erst einen Tag vor unserer Abreise wieder aufgestellt bzw. angebracht. Dann gibt es für die Abreisenden eine neue Lounge (ehemalige Bücherei), in der man sich jetzt gegen Ausgabe einer Key-Card duschen und umziehen kann. Da man jetzt in allen Hotel- und Villenzimmern Duschgel-Automaten vorfindet, geht man davon aus, dass man diese auch in den neuen Duschzellen vorfindet. Dies ist leider nicht so. Ebenso waren die Duschtücher nicht aufgefüllt. Da steckt man dann den Kopf raus, in der Hoffnung, dass in der gegenüberliegenden Dusche vielleicht noch ein Handtuch übrig ist. Der Boden ist von den vorher Duschenden nass und da soll man sich dann trockenen Fußes umziehen? Unmöglich. Ein sehr schlecht durchdachtes Konzept, wie soll das mit 4 Nasszellen und 1 Toilette bei starkem Abreiseverkehr funktionieren? Das Info-System für das Tagesprogramm wurde komplett auf 4 Anzeigetafeln in der Lobby umgestellt. Ist etwas gewöhnungsbedürftig aber machbar. Über diese reserviert man dann auch seinen Tisch im Spezialitätenrestaurant oder für das Barbecue. Das Spezialitätenrestaurant konnten wir ausprobieren. 5 Sterne-Niveau, wie es von einem anderen Gast hier bei holidaycheck gelobt wurde, hat es unserer Meinung nach aber nicht. Wir haben dort gut gegessen, das Rinderfilet war aber komplett durchgebraten und zwischen Vorspeise und Hauptgang lagen genau anderthalb Stunden. Dafür wurden aber die Getränke sehr aufmerksam und großzügig aufgefüllt. Der Wegfall der Stammkunden-Abende ist unserer Meinung auch nicht so glücklich. Auch eine persönliche Verabschiedung der Gäste am Bus, wie sie jahrelang stattfand, hat es bei unserer Abreise nicht gegeben. Da es sich hier um 4 ½ Sterne-Hotelanlage handelt, sollte auch über eine Befüllung der Minibar bzw. eine Befüllung der jetzt so modernen Kühlschränke in der Lobby mit Softgetränken (Cola, Cola-Light, Fanta) nachgedacht werden. Bis vor drei Jahren konnte man sich diese nach dem Frühstück mit aufs Zimmer nehmen. Jetzt gibt es nur noch stilles Wasser, Wasser mit Gas und Kirschsafttütchen mit Strohhalm. Es ist nicht jedermanns Sache nur Wasser auf dem Zimmer zu trinken, wenn man zwischendurch doch mal Durst hat. Ebenso stehen nur 5 AI Cocktails auf der Getränkekarte. Auch hier große Unsicherheit bei der Zubereitung. Wurde hier noch vor Jahren an der Bar noch eifrig geshaked und wirklich leckere Cocktails ausgegeben, sind sie nun eher lieblosen und wenig Schmackhaften gewichen. Alle anderen Cocktails kosten zwischen 6,00 EUR und 8,00 EUR. Auch wir haben bereits letztes Jahr unseren Urlaub für September im TUI Blue Sarigerme Park vorausgebucht. Wir sind uns nach diesem Aufenthalt aber nicht mehr sicher, ob wir anreisen oder doch lieber in ein anderes Hotel umbuchen werden


Zimmer
  • Sehr gut

  • Restaurant & Bars
  • Eher schlecht

  • Service
  • Eher schlecht

  • Lage & Umgebung
  • Sehr gut

  • Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im Mai 2016
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Sylvia
    Alter:51-55
    Bewertungen:2
    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrte Frau Sylvia, wir möchten uns herzlich bedanken, dass Sie sich dieses Jahr für das TUI BLUE Sarigerme Park entschieden haben. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die vorgefallen sind. Leider ist aller Anfang schwer und deshalb hat es in der Eröffnungswoche leider nicht reibunglos funktioniert, wie gewünscht. Jedoch geben wir unser bestes unseren Gästen einen einzigartigen und zufriedenstellenden Urlaub anzubieten. Über folgende Punkte möchten wir Sie gerne aufklären: Das Angebot des TUI BLUE Sarigerme Parks ist nun viel größer angefangen vom BLUEf!t-Angebot bis zu unseren Speisen. Dementsprechend ist auch das Preisverhältnis. Das neue Hotel spiegelt eine gehobene authentische Küche und moderne Ernährungskonzepte wieder. Zudem legen wir auf frisch zubereitete Köstlichkeiten und ein abwechslungsreiches Buffet viel Wert. Mit unseren Live Cooking-Stationen möchten wir folgendes bezwecken: Die Gäste sollen die einmalige Gelegenheit haben dem Koch über die Schulter zu schauen, individuelle Geschmackswünsche bezüglich der Zubereitung ihrer Hauptspeise zu äußern sowie die Sinne der Gäste anzusprechen. In der Regel nimmt das Zubereiten von frischem Essen in Kombination mit Live Cooking mehr Zeit in Anspruch als ein offenes Buffet. Als eines unserer Unternehmenswerte gilt die Individualität, die sich auch in unserem F&B-Konzept wiederspiegelt. Deshalb auch die spezielle Zubereitung der Pasta-Spezialität, da wir die Gäste mit einem Gericht nicht einschränken möchten. In der Hochsaison wird die Carving-Station, dort wo zum Frühstück Omelett vorbereitet wird, mit weiteren Inductionsplatten und Pfannen ergänzt. Damit werden wir der entsprechenden Gästekapazität kurze Wartezeiten und individuelle Omeletts gewährleisten können. Zudem bieten wir im The Restaurant täglich zum Abendessen 4 Fleischsorten an, die in der Woche abwechselnd angeboten werden. Von der Eröffnungswoche an bis heute wurden die fehlenden Piktogramme ergänzt. Die Selbstbedienungsautomaten wurden dieses Jahr abgeschafft. Dafür gibt es jetzt frisch gemahlenen Kaffee und spezielle Kaffeesorten. Das komplette Servicepersonal wurde vor der Eröffnung professionell von einem Trainer in das neue System eingeschult. Im The Restaurant wird als Bedienung Stationsservice angeboten und kein persönlicher Tischservice (wie im À-la-Carte Levante). Die Farewell-Lounge ist für eine bestimmte Kapazität an Abreisende konzipiert worden. Wir versuchen abreisende Gäste bis spätestens 15:00 Uhr Check-Out zu ermöglichen, soweit es uns möglich ist. Es gibt drei Duschen, wo jeweils ein Duschgel-Automat vorzufinden ist. Unser Housekeeping sorgt täglich dafür, dass die Lounge hygienisch ist und ausreichende Handtücher vorhanden sind. Zu den Iberotel-Zeiten waren zwei Mitarbeiter für die Gästebetreuung zuständig. Heute haben wir insgesamt 13 sogenannte BLUE-Guides, die sich gerne mit den Fragen und Wünschen unserer Gäste beschäftigen. Sie sind durch türkisfarbene Lanyards zu erkennen und sind Spezialisten in ihrem eigenen Fachbereich. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns im September erneut besuchen kommen. Mit freundlichen Grüßen Yavuz Zeyrek