Die Anlage ist mit über 500 Bungalows sehr groß, aber sehr gepflegt. Unser Bungi 412 war zwar nur Deluxe, aber der Strand war durchaus schön, weitläufig und meist menschenleer. Manko: das Wasser ist sehr flach und nicht wirklich gut zum Schnorcheln. Weiter hinten wird der Strand aber aus unserer Sicht ziemlich schlecht, also ab 430, denn dort sind etliche versteinerte Sandsäcke gestapelt, die zu einer Art Fels werden, wenn das Wasser lange genug daran arbeitet. Wir hatten leider nur noch die Kategorie Deluxe (heißt Bungi 412) bekommen, da es über Weihnachten/ Silvester wohl ausgebucht war. Jedoch hatte auch diese Kategorie durchaus ihre Vorteile. Die Wasserbungis sind bestimmt um einiges teurer und hätten uns nicht gereizt, denn so ganz ohne Strand ist es auch nicht schön. TIPP: Deluxe Kategorie 101 bis 125 ist toll und ansonsten einfach darauf achten, dass man nicht zu nah am Hauptrestaurant oder anderen Bars bzw. am Sportcenter untergebracht wird wegen der Lärmbelästigung. Und wenn der Bungi weiter weg ist, einfach Fahrräder ausleihen (3, 50 $/ Tag), was den Weg zum Restaurant durchaus verkürzt. Einkaufen: es gibt einen Souvenirshop mit allerlei Sachen wo wir auch eine Tasche für unser Schnorchelzubehör gekauft haben oder Postkarten. Wer noch eine kurze Short, Flip Flops oder Badezeug braucht findet auch in einem kleinen Laden eine Auswahl. Die Größen sind allerdings begrenzt und die Preise auch okay. Bikinis gibt’s zwischen 54 und 71$ und Flip Flops kosten ca. 28-35 $. Fazit: eine sehr schöne Anlage, die aufgrund der Größe und des Angebots auch gut für Familien geeignet ist. Hat aber eher Club- als Robinson-Crusoe- Atmosphäre. Für Einsteiger und aktive Urlauber auf jeden Fall geeignet! 4 von 6 Sonnen, da die Anlage sehr groß ist und die Innenausstattung doch relativ einfach ist und einige Holzliegen schon bessere Zeiten gesehen haben. Flug: vorher Plätze reservieren für die Langstreckenflüge und falls kein Direktflug möglich ist, das Gepäck gleich an den Ankunftsort durchchecken lassen und sich auch gleich den Boardingpass für den Anschlussflug drucken lassen. War bei uns leider nur auf dem Hinflug möglich, da in Male ein „local system“ vorhanden ist und sie dort dann wohl keine weitergehenden Boarding pässe ausstellen können. Mitnehmen: Nackenkissen, Socken, reichhaltige Creme, Zahnbürste für zwischendurch, Ohrenstöpsel, Kopfhörer mit Klinkenstecker und je nach Wetterlage am Abflugsort: Zwiebellook, so dass man bei Ankunft nicht gleich den Hitzschlag im Rollkragenpullover bekommt. Generell sinnvoll: Sonnenschutzmittel hoher Schutz, Lesematerial, Sonnenhut, Luftmatratze, Wäscheklammern, Schnorchelausrüstung, UV-Shirt/ Neopren-Shirt zum Schnorcheln, Taschenlampe. Und natürlich mindestens 3-4 Sets zum Baden, denn eigentlich ist man nur im Wasser und möchte ja auch mal trockene Sachen zwischendurch anziehen.
Waren in der Deluxe Kategorie einfach ausgestattet mit Bett, Sessel, Tisch, Schrank, TV, Safe und Minibar. Die Außendusche ist der Hit und wir vermissen sie jedesmal, wenn wir nun unter der heimischen Dusche stehen. Ab und zu haben wir uns auch mal was aus der Minibar gegönnt, aber eine kleine Flasche Bacardi für 9, 50 $ ist schon teuer. Bounty kostet aber nur 1, 25$, was durchaus okay ist bei dem derzeitigen $-Kurs. Überraschend gut war die Matratze. Da hat es sich echt gut geschlafen darauf. Fazit: nur 3, 5 von 6 Sonnen, da die Einrichtung eher einem 2-3 Sterne-Hotel gerecht wird und in unserer Bewertung auch noch einfließt, dass wir ein Heidengeld für den Urlaub bezahlt haben.
Wir hatten HP gebucht, da uns ein Aufschlag von 400 Euro pro Person für AI für die Zeit (24. 12. – 03. 01.09) zu teuer schien und wir haben unter dem Strich dann auch nur 520 Euro ausgegeben, also 280 Euro insgesamt gespart. Ganz toll und sicherlich auch taktisch klug war, dass sie zwischendurch Fotoabende, an denen die Gäste Fotos machen konnten, gemacht haben, d. h. da wurde das Bufett nochmal extra toll dekoriert und süße Delphine in die Papaya geschnitzt usw. Auch das Silvester-Bufett war ganz toll dekoriert, hat sehr gut geschmeckt und war außerordentlich vielschichtig vom Angebot. Unsere Idee mit HP gleichzeitig noch 2 Kg abzuspecken, ist auf jedenfall nicht aufgegangen. Frühstück: von Müsli, frischem Obst und einem reichhaltigem warmen Angebot gibt’s eigentlich alles, was man sich wünscht. Lediglich Wurst gibt es nicht, aber war auch kein Problem, denn so ein lecker und frisch zubereitetes Rührei ist viel besser. Lunch: hier haben wir einfach immer eine Kleinigkeit in der Vani Coffeebar gegessen. War auch gut und preislich ganz okay. Dinner: das Angebot war immer reichhaltig, abwechslungsreich und sehr nett angerichtet. Von Salaten über Fisch, Fleisch, Pasta oder Nasi Goreng war alles dabei. Es gab auch immer eine Indische oder mal eine mexikanische Auswahl an Gerichten. Natürlich gabs auch Dessert: neben dem riesigen Frischobst-Berg konnte man leckere Kuchen u. a. probieren. Außer ein paar Ausnahmen sind die Kuchen allerdings meist sehr süß/cremig und somit haben wir uns auf das Obst konzentriert – ist sowieso gesünder. Das viel angepriesene Italienische Restaurant haben wir einmal ausprobiert, aber meine Spaghetti Pesto und die Pizza von meinem Freund waren sehr gut, aber für den Preis auch nicht der Überflieger. Einmal hatten wir einen Eisbecher bestellt, der aber eher als Suppe denn als Kugeleis ankam… wer weiß wie lange er schon auf der Theke gestanden hatte, bevor der Kellner ihn zu uns brachte ;-) Dann lieber ein Magnumeis für 3$ aus der Tiefkühle. Fazit: die Preise sind schon etwas teurer auf der Insel, aber in Anbetracht dessen, dass alle Nahrungsmittel/ Getränke erst importiert werden müssen, da die Malediven wirtschaftlich nicht entwickelt sind und alles mit dem Flieger in Male ankommt und dann per Boot auf die Hotelresorts verteilt wird, ist das Preis/ Leistungsverhältnis durchaus nachvollziehbar. Wir haben bei HP damit gerechnet, dass wir pro Tag 50-100 $ ausgeben und damit kommt man auch gut hin.
Hier waren wir etwas negativ konditioniert aufgrund der vorhergehenden Beschreibungen, aber außer unserem ersten Waiter, der uns etwas negativ auffiel, haben wir keinen Grund zur Beschwerde. Allerdings ist die Verständigung manchmal nicht sehr einfach: wenn man eine "unbequeme" Nachfrage hat, dann geben sie auch gern mal irgendeine Antwort, aber beantworten nicht deine Frage. Aber auch wenn man nix versteht: lächeln und nicken ist ja auch nett ;-) Am Anfang gefiel uns der uns zugewiesene Tisch nicht und wir bekamen dann auf konkrete Nachfrage, den von uns gewünschten Tisch mit Ocean View und somit auch einen neuen und super netten Waiter. Also unser TIPP: ruhig mal durchs Lokal kurz gehen und nach einem unbesetzten Tisch schauen (keine Mealkarte steckt). Dann direkt nach diesem Tisch fragen. Wir hatten jedenfalls Tisch 238 direkt in front of the ocean und nicht so weit vom Buffet entfernt, wie unser vorheriger Tisch 422. Tipp haben wir über die 9 Tage verteilt gegeben. Unser 2. Waiter hat mal 3, mal 2, an Silvester 5 und zum Ende 15 $ bekommen. Und der Roomboy hat auch mal 3, mal 2 und am Ende 10 $ bekommen. Na ja und hab und zu haben wir auch Tipp an die Waiter im Coffeeshop gegeben und mal jeweils 3x 1 $ an die fleißigen Frauen, die immer den Sand hinter dem Bungi glatt gefegt haben. Service ITS/ der Reiseleitung vor Ort: Wir haben über ITS gebucht und müssen hier leider 3 Abstriche machen: - wir haben keine vollständigen Flugunterlagen vorab bekommen. Die haben wir dann aber vorab am Schalter am Flughafen bekommen, nachdem wir bis 3 Tage vor Abflug gewartet haben. - die Reiseleitung vor Ort war in 70% unserer Fragen nicht informiert und es schien auch nicht so als hätte sie die „Stärke“ mit dem nötigen Nachdruck für die Zufriedenheit der Gäste von ITS zu sorgen. D. h. sie hat sich eigentlich bei allen Dingen gleich abwimmeln lassen, anstatt richtig zu verhandeln. Das haben wir dann einfach selbst gemacht. - Auf dem Rückflug von MLE nach DUS waren wir „nicht im System“. Sehr komisch, obwohl wir sogar in eigener Regie Sitzplätze mit der LTU gebucht hatten.
Das Hotel befindet sich im Ari Atoll, zu welchem 105 Inseln gehören. Generell liegen die Malediven mit ca. 1000 Inseln auf dem Rücken einer Bergkette und am Rand der Riffe geht es manchmal über hunderte Meter steil hinab auf den Meeresboden. Die Insel heißt Nalaguraidhoo und ist ca. 107 km südwestlich von Male entfernt. Wir hatten aufgrund der Beschreibungen schon gleich vorab den Transfer mit dem Wasserflugzeug gewählt, was wir auf jeden Fall anraten, da 2-3 Std. mit dem Boot bei entsprechendem Wellengang sicherlich kein Vergnügen sind. Mir war schon beim Transfer vom Wasserflugzeug zur Marina des Hotels etwas komisch im Magen… Aber der Flug ist super: der Blick auf die Inseln ist toll und mit 30-40 Minuten Transferzeit ist man gut dabei. Wir haben den Transfer für 110 Euro pro Person (hin – und zurück) gebucht. Scheint also um 50% günstiger zu sein, als wenn man vor Ort auf diese Art der Fortbewegung upgraded.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Das Angebot ist vielfältig. Neben Beachvolleyball, Tischtennis, Fussball, Billard oder Fitness kann man sicherlich fast alle Wassersportarten machen. Wir haben nur einmal einen Court für Tennis gebucht (1 Std. für 8-12 $ zzgl. Schläger für 3 $ und Ball 2$) und waren ansonsten nur schnorcheln. Hier kostet wohl die Ausrüstung 10$ am Tag, aber wer da schon alles drauf rumgekaut hat… also lieber selbst kaufen und bei den nächsten Urlauben mitnehmen. Lohnt sich auf jeden Fall. Den Pool haben wir nicht genutzt und war uns aufgrund des Publikums auch ein wenig zu laut und nervend.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Dezember 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christine |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 21 |

