Das Hotel ist ein Ressort, welches über die gesamte Insel verteilt ist. Es gibt Bungalows verschiedener Kategorien: Standard (teilweise mit Außendusche ) – Superior (hatten wir) (etwas größer und immer mit Außendusche)- Wasserbungalows. Je nach Lage benötigen Gehfaule ein Fahrrad, um zum Hauptrestaurant zu gelangen. Prinzipiell erreicht man von jedem Zipfel der Insel innerhalb ca. 20 Gehminuten das Hauptrestaurant. Das Hotel besitzt einen sehr großen und schön angelegten Pool mit Poolbar (Barhocker im Wasser! Für All-Inclusive Urlauber kostenlos) Zimmer mit Außendusche buchen (ausser ein paar harmlosen Geckos am Abend schaut niemand zu ...). All Inclusive buchen: 1. da die Getränkepreise recht hoch sind und man im Urlaub ja nicht unbedingt überlegen will, ob man sich nun ein Getränk leisten soll oder nicht (insbes. bei den Temperaturen ....) 2. da das gesamte Spiel- u. Sportangebot (ausser Spa) kostenlos ist (incl. Spielbälle u. Schläger !!) 3. da Sunset-Fishing kostenlos ist Sport- Courts am Abend vorher od. gleich nach dem Frühstück für die jeweilige Wunsch- Tageszeit reservieren. Transfer per Wasserflugzeug für Leute, die schnell seekrank werden oder welche die noch nie mit so einem Ding mitgeflogen sind (man sitzt fast neben dem Piloten (nur ca. 18 recht enge Sitzplätze), Achtung: Fensterplatz sichern bzw. einen von den wenigen Einzelplätzen am Rand) Kein Trinkgeld an Fegefrauen, da diese sonst täglich am Strand aufkreuzen, während man ungestört am Strand liegen möchte (Trinkgelder ausserhalb der Hauptgebäude sprechen sich schnell herum ...) Sunset-Fishing vorort buchen (falls nicht All Inclusive gebucht) Wer es auf’s Schnorcheln abgesehen hat, sollte versuchen, ein Zimmer zwischen 260 u. 320 zu bekommen. Die Besichtigung der Nachbarinseln (nur bei All Inclusive enthalten) lohnt sich nicht (1. Holiday Island (ebenfalls eine Ressort-Insel aber sehr viel kleiner – hätte nicht mit den Leuten tauschen wollen, einige sind sogar regelmäßig auf unsere Insel zum Schnorcheln gefahren), 2. Fenfushi (eine Einheimischen- Insel, wobei die meisten Inselbewohner Angestellte der Ressort-Inseln sind und keine Gelegenheit auslassen um zu versuchen den täglichen Touristenstrom in ihren Souvenirladen umzulenken). Man hatte den Eindruck, dass der Besuch der Einheimischen Insel nur den Zweck hatte, dass die Touris mögl. viel Geld in den Souvenirshops lassen sollten. - Nicht über die russischen Freunde aufregen (sie sind wie sie sind, außerdem gibt es solche und solche ...). Fakt ist, dass vermehrt wohlhabende Russengrüppchen dort anzutreffen sind. Nicht zu verwechseln mit kleineren Mückenschwärmen. Es kann schon mal vorkommen, dass auf einen Schlag eine dieser Gruppen alle TT Platten od. Tennis-Plätze für einige Zeit belagert. Im Restaurant und in der Bar zeigen sie gerne, dass bei Ihnen das Geld locker sitzt und westl. Gepflogenheiten nicht zu ihnen durchgedrungen sind. Nicht umsonst wurde von der Ressortleitung beschlossen, die Artgenossen von dem All-Inclusive – Angebot auszuschliessen (nur Halb-/ oder Vollpension buchbar zu unserer Zeit). - Apropos Mücken: Moskitonetz zumindest im Nov. zu Hause lassen: Wir haben keine einzige Stechmücke gesehen od .gespürt. Dies hängt mit Sicherheit auch von den Regentagen ab (wir hatten in 14 Tagen nur ca. 2 Tage Regen, der so schnell wie er kam auch wieder verschwand). 2 große Regenschirme stehen in jedem Bungalow bereit (also eigene zu Hause lassen!) - Fliegende Hunde in der Abenddämmerung fotografieren (am besten im Tennis-Flutlicht) - Zur Abwechslung mal vor dem italienischen Restaurant schnorcheln (Achtung: Hautkontakt mit den kl. fast unsichtbaren Quallen vermeiden (scheint es nur dort zu geben)- man(n) überlebt es aber...;-). - Anrufen lassen, ansonsten 01030 vorwählen (ca. 14 Cent pro Min.), Internetzugang im Zimmer über Fernseher und Funktastatur unpraktisch (besser im Internetcafe im Hautgebäude 1$/ 15min). - Zimmer-Internet sollte nur für den kostenlosen Hotel- Grusskartenservice benutzt werden (sehr zu empfehlen, funktioniert schnell u. zuverlässig) - Den Fehler, ohne T-Shirt zu schnorcheln sollte man nur einmal und nicht zu lange machen.
Wir hatten Zimmernummer 309. Diese Bungalowlage war ausgezeichnet. Wir hatten nicht weit zum Restaurant und zu den Sportstätten und konnten in der Nähe sehr gut schnorcheln. Die Zimmer werden täglich zweimal (morgens inklusive frischen Handtüchern, abends inklusive frischen Badetüchern) gründlich gereinigt (aus unserer Sicht tadellos!). Wer auf den Malediven Urlaub macht, sollte unbedingt ein Zimmer mit Außendusche reservieren. Wir haben kein einziges Mal im Badezimmer geduscht. Die Zimmer sind sehr sauber, gut klimatisiert und geräumig. Wir hatten ein Moskitonetz dabei, welches wir aber nicht benötigt haben.
Das essen war sehr gut, abwechslungsreich und reichlich. Für All-Inclusive-Urlauber gibt es von 16:00 bis 18:00 noch zusätzlich Sandwiches, Kuchen, Kaffee und Tee in einem netten Strandrestaurant (Achtung: Sandwiches nicht unbeaufsichtigt liegen lassen- Die Raaben haben von den Bäumen alles im Blick und reagieren blitzschnell...)
Der Roomboy war sehr höflich und zurückhaltend. Bei der Bedienung hatten wir nicht so viel Glück, da der Kellner bevorzugt Leute bedient hat, die ihm bereits von Anfang an viel Trinkgeld gegeben haben. Der Service am Sportcenter war exzellent (alle freundlich, immer frische Handtücher bei jeder Sportaktivität incl., perfektem Service ohne aufdringlich zu sein).
Von der Hauptstadt Male (hier landet jedes Flugzeug für Maledivenurlauber) ist die Insel Sun Island in ca. 3 Stunden per Speedboat oder 30 bis 45 Minuten per Wasserflugzeug zu erreichen. Der Transfer per Speedboat ist nichts für Leute, die schnell seekrank werden. Man hat hier aber die Möglichkeit, ein paar fliegenden Fischen zu begegnen. Wir sind mit dem Speedboot hin und per Wasserflugzeug zurück geflogen. Aus unserer Sicht eine gute Mischung, da jedes Transfermittel seinen eigenen Reiz hat. Der Einzelflug ist aber im Vergleich zum Hin-und Rückflug teurer (Einzel 200$, Hin+Zurück 210$ für 2 Personen). Die Insel umgibt ein riesiger Flachwassergürtel (hüfttief). Das bedeutet, dass selbst Nichtschwimmer od. Kinder sich am Schnorcheln gefahrlos erfreuen können. Obwohl es um Sun Island herum kaum noch gesunde Korallen gibt (wegen El Nino und unsensiblen Tramplern), gibt es viele interessante Fische (z. B. schlafende Kugelfische, freche Picassodrückerfische und andere kleine angriffslustige Wasserbewohner).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Siehe auch Tipps und Empfehlung. Die Sportmöglichkeiten sind ausgezeichnet und in sehr gutem Zustand: 4 Tennis-Courts mit Flutlicht, 1 Hallen- Squash-Court, 2 Hallen- Badminton-Courts, 6 TT-Platten (überdacht), 1 großer Fitnessraum und 1 Gymnastikraum (beide mit Klimaanlage !), 1 Basketballplatz mit Flutlicht, 2 Beach-Volleyballplätze (einer am Strand+einer mit Flutlicht neben der Tennisanlage, 2 Snooker Tische, 4 Billard Tische, 1 Dart- Ecke, schöner Spa- Bereich für Wellness- Freaks (Massagen, Sauna, Dampfbad ...) 2 Jakuzzi-Becken beim Sportcenter und 2-4 im Spa- Bereich. Die Insel besitzt zusätzlich ein Wassersportcenter (u.a. Surfen, Katamaran, Segelboot- Verleih, ist aber zu unserer Zeit wenig los gewesen). Desweiteren gibt es ein Tauchcenter, welches regelmäßige Tauchexkursionen durchführt. Wem es dann immer noch langweilig ist, kann in die Spielhalle gehen (beinhaltet etliche Geräte neuester Generation inkl. Simulatoren für Groß&Klein, - hatten wir allerdings nicht genutzt/ nutzen wollen).Täglich am Abend werden am Thai-Restaurant in der Nähe der Wasserbungalows Hai- u. Rochen- Fütterungen durchgeführt (zuschauen gratis auf eigene Gefahr ;-)). Zum Glück verschwinden die ausgewachsenen Haie und Riesenrochen danach wieder wenn sie satt sind, sodass man sie tagsüber nicht zu Gesicht bekommt (abgesehen von kl., harmlosen 50cm-1m langen Riffhaibabies) und gefahrlos rumschnorcheln kann.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2005 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Carmen |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 3 |


