Das Hotel besteht aus älteren Reihenbungalows im unteren Teil der Anlage (ca. Mitte 80er Jahre), neueren Appartments im oberen Teil der Anlage (ca. Mitte 90er Jahre) und relativ neuen Appartements, die auch oben gelegen sind. Die Größe ist überschaubar. Es befindet sich ein schön angelegter Pool, leider ohne Schatten, in der Anlage oberhalb des Meeres, mit einem Whirlpool. Innerhalb der Anlage war die Sauberkeit und der Zustand der Gegebenheiten leider nicht immer optimal (s. Fotos). Z. B. gab es oft abgeblätterte Farbe oder der Lack war ab, oder es gab Stockflecken... auch der Kinderspielplatz war nicht gut in Schuss, die Rutsche total abgenutzt, sodass man nicht mehr richtig rutschen konnte. Neben vielen Deutschen waren auch einige Italiener, Franzosen und Osteuropäer in der Anlage. Ich würde dieses Hotel generell nicht buchen und mit Kleinkind erst recht nicht. Handyerreichbarkeit war nahezu null, es gab wohl aber WLAN in der gesamten Anlage nach Aussage eines anderen Gastes. Tropea war sehr schön und besonders abends sehr stimmungsvoll. Ohne Mietwagen ist diese Anlage nicht zu empfehlen (wenn es unbedingt diese sein muss).
Lage unseres Zimmers: Wir hatten ein Appartment im oberen Teil der Anlage (Villa le Pinnate). Die Appartments, die neuer sind, sind im Teil "Villa le Agave". Den einzigen Vorteil, den diese oberen Appartments hatten, war der schönere Blick und die Klimaanlage. Alles andere war eigentlich schlechter als in den unteren Zimmern. Die oberen Appartments verfügen über keine schöne Anlage wie unten, sondern liegen direkt an der Stichstraße, die auch dem sonstigen Hotel als Zufahrt dient. Zum Strand/Pool/Restaurant muss man, wenn man ein Kleinkind dabei hat, eigentlich immer mit dem Auto fahren, denn auch wenn der Weg nicht weit ist, ist er doch sehr steil und auch unschön. Ausstattung unseres Zimmers: Wir hatten das App. Nr. 76, mit 3 Zimmern, einer Küchenzeile im "Wohnzimmer", einer kleinen Terasse und einem Duschbad. Das Appartment wirkte schon recht alt und teilweise abgewohnt/schlecht gepflegt (s. Fotos). Die gesamte Terrasse wurde von einem großen Plastiktisch mit sechs Korbstühlen eingenommen und es gab erst ab ca. 14 Uhr Sonne. Die beiden Schlafzimmmer bestanden jeweils aus einem Doppelbett (bzw. zwei einzelne Betten aneinandergeschoben), einem Spiegel und einem eingebauten Ablagebrett mit einem Stuhl davor. Alles war in einer grünlichen Farbe angestrichen, die teilw. abblätterte. Die Aussicht war auf eine graue Betonwand, die in ca. 1 Meter Entfernung stand, mit Abwasserrohren dran (alle Zimmer von "Le Pinnate" haben diese Aussicht aus dem rückwärtigen Bereich :-(. Das "Wohnzimmer" ist eigentlich kein Wohnzimmer, sondern eine Küchenzeile (Gasherd mit 4 Flammen, Spüle, Kühlschrank, Dunstabzug, Ausstattung mit Geschirr ist gut, Feuerzeug nicht vergessen!) mit einem Einzelbett und zwei Einbauschränken (einer davon mit Safe). Es gibt im Wohnzimmer weder einen Fernseher, noch ein Sofa/Sessel, noch einen Esstisch und es hängt gerade einmal ein Bild an der Wand (das einzige im gesamten Appartment). Der sehr kleine Fernseher befindet sich auf ca. 2 Metern Höhe in einem der beiden Schlafzimmer. Das Bad hat ein WC, ein Bidet und eine Dusche (s. Foto). Die Sauberkeit ließ leider zu wünschen übrig, an der Dusche waren sichtliche Kalkspuren und Schimmel in den Fliesenfugen. Es gibt ein Telefon, das wir nicht genutzt haben. Wir haben auch einen Blick in die Zimmer im unteren Teil der Anlage werfen können, diese waren nicht sonderlich toll, aber jetzt auch nicht sehr viel schlechter ausgestattet als unseres, nur eben ohne Klimaanlage.
Unser Reisebüro, montagne & mare, hatte uns leider falsche Preise für die Halbpension mitgeteilt, sodass wir uns dann auf das Frühstück beschränkten. Dieses war - aber nur wegen dem guten Kaffee! - ein angenehmer Start in den Tag. Zum Frühstück gab es jeden Tag exakt das Gleiche, u.a. abgepackte Marmeladen, eine Sorte Schinken, eine Sorte Salami und eine Sorte Käse, sowie harte Brötchen und zwei Sorten Brot zum Aufschneiden. Außer hartgekochten Eiern sonst keinerlei warmen Dinge. Ich weiß ja, dass es Italiener nicht so haben mit dem Frühstück, aber das fand ich doch sehr dürftig (nicht nur ich übrigens). Nachdem der Preis für das Abendessen falsch angegeben worden war vom Reiseveranstalter, wollten wir es am ersten Abend doch mal ausprobieren, wie das Abendessen ist, ob es sich vielleicht doch lohnt - wir wurden echt herb enttäuscht. Wir hatten davor bei der Rezeption nachgefragt, ob man im Restaurant bei unserem Essen evtl. das Gläschen für unseren Sohn warm machen könnte - dies wurde fast zum Staatsakt! Naja, man müsse dort erst anrufen, ob das ginge, man könnte das doch auch oben im Appartment warm machen etc. So ein Armutszeugnis. Dann saßen wir am Tisch am ersten Abend und fragten nach der Menükarte. Ja, die käme sogleich, einen Moment bitte. Nach fünf Minuten das gleiche Spiel - bitte bringen Sie uns doch die Menükarte - aach entschuldigung, ja gerne, sofort! - nichts geschah! Nach einer halben Stunde gingen wir wieder - wir hatten noch nicht einmal was zum Trinken bestellen können! Mein Mann aß vom Buffet einen Teller Antipasti, was aber nichts Besonderes war. Dafür wollten sie uns auf der Schlussrechnung dann noch den vollen Preis für das Abendessen abziehen, obwohl wir an der Rezeption echt gefühlte hundertmal darauf hingewiesen hatten, dass wir nur einen Teller vom Buffet gegessen hatten und die anderen Gänge nicht hatten (was der Hauptkellner auch so vermerkt hatte!). Wir hatten ja zu dem Zeitpunkt noch keinen Mietwagen und konnten nichts einkaufen gehen.
An der Rezeption konnte man nicht mit zielgerichteter Hilfe rechnen. Irgendwie hatte keiner so richtig Lust, einem zu helfen, obwohl wir trotz der ganzen Enttäuschungen wirklich freundlich waren. Wenn eine Dame z.B sogar selbst vorschlug, unsere Reiseleitung anzurufen und wir nach ein paar Stunden wiederkamen um zu erfahren, was das Ergebnis war, hieß es dann nur nein, man habe noch nicht angerufen. Eine Dame konnte gut Deutsch, aber genau das war auch die unfreundlichste. Zimmerreinigung konnten wir leider nicht buchen, da wir ein 3-Zimmer-Appartment hatten und nur 2 Erwachsene waren, und da kann man die "Hotelformel" wohl nicht dazubuchen. Aha...! Wir sind dann auch 4 Tage früher angereist, weil wir unsere kostbare freie Zeit zu dritt dann doch lieber zuhause verbringen wollten als dort, wo wir uns echt nicht erholen konnten, weil alles so umständlich und wenig kindgerecht war.
Eigentlich hatte ich extra ein Hotel ausgewählt, das direkt am Strand gelegen war und man dort gut hingelangen konnte. De facto mussten wir dann doch immer unseren Mietwagen nutzen, um in den unteren Teil der Anlage zu gelangen. Im oberen Teil konnte man garnichts machen außer den Stromboli anschauen, für sowas hatte unser 17 Monate alter Sohn allerdings wenig Muße! Zum Flughafen sind es ca. 65 Kilometer, etwa eine Std. Fahrt. Da unser Reiseveranstalter (montagne & mare) am Rückflugtag unseren Transfer einfach um eine Stunde nach hinten verlegte und der Bus dann auch noch verspätet am Hotel ankam, verpassten wir fast noch den Rückflug und hatten einen Riesenstress. Uns war allen schlecht, eine Stunde im Eiltempo mit vielen Kurven... Tropea war sehr sehr schön und abends ein Highlight, mit vielen netten Pizzerien, die anstandslos, gar freudig, Gläschen warm machten :)
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool war sehr schön, die Fliesen am Rand bei Nässe sehr rutschig. Leider wird er nicht beheizt und man konnte daher nicht lange drin bleiben (Reisezeit: Anfang September). Für Kinder gab es zu unserer Reisezeit wenig Animation und für Kleinkinder garnichts außer der Minidisco um 21.30 Uhr - keine Ahnung, ob das irgendein Kleinkind geschafft hat, so lange aufzubleiben... der Kinderclub (s. Foto) bestand aus 2 Tischen mit Bänken, die in einem erbärmlichen Zustand waren! Einkaufsmöglichkeiten gibt es in 2 Km Entfernung oder in Tropea. Der Strand war wirklich seeehr seeehr kieselig, fast eher steinig/felsig (s. Fotos). Hervorzuheben ist, dass man fast jederzeit noch freie Liegen bekam und man dafür nichts zahlen musste. Ohne Badeschuhe kann man aber weder am Strand gehen oder ins Wasser gehen. Leider liegen am Strand auch viele grüne Glassplitter von Flaschen und Zigaretten herum, obwohl der Strand jeden Morgen gereinigt wird, aber das wird wohl leider nicht aussortiert. Lange Strandspaziergänge sind leider nicht möglich, da zwischen den Hotelanlagen Müll angehäuft wird. Die Duschen am Strand und Pool sind leider nicht sehr gut in Schuss (s. Fotos).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Isabel |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 7 |


