Die Hotelanlage ist sehr weitläufig und aufgelockert. Überall grünt und blüht es. Das Gartenpersonal ist jeden Tag dabei diese in Ordnung zu halten. Der große Pluspunkt des Hotels ist aber der direkt vor der Anlage gelegene Traumstrand und die Umgebung. Die Buchung einer Reise für den Cooee Bereich ist unbedingt empfehlenswert. Da im Rest des Hotels für besonderen Service zugezahlt werden muss (WLAN, Save, Restaurants, Kajaks, …), rentieren sich die Mehrkosten für COOEE schnell wieder. Als kleines Manko habe ich empfunden, dass im Hotel wenig einheimische Musik zu hören war (außer im Foto-Shop). Im Cooee Bereich war überhaupt keine einheimische Musik zu hören. Auf Nachfrage wurde mir erklärt, dass es daran liegt, dass der Reiseveranstalter für alle COOEE-Hotels einen internationalen Standard vorgibt. Und dieser sieht eben eine „nichtidentifizierbare“ Musik vor. Urlauber sollten sich daher direkt an den Reiseveranstalter wenden. Vielleicht ändert sich dann was. Die Liegen im COOEE-Bereich waren zu unserer Zeit fast immer belegt. Wer am Morgen zu spät kam hatte ein Nachsehen. Am Nachmittag (nach einem Ausflug) fand man dagegen immer eine Liege. Im „Normalbereich“ waren aber ausreichend Liegen zur verfügbar.
Wir hatten einen Bungalow mit Blick zum Hauptpool (Doppelpool). Die Handtücher wurden wenn gewollt eigentlich täglich gewechselt –einfach in die Wanne legen. Als Cooee Gast musste man sich um den Tausch der Strandtücher eigentlich nicht kümmern. Die Strandtücher sollten eigentlich jeden Abend getauscht werden. Bei uns wurde das einige Male ganz vergessen. Es kam auch vor, dass diese erst gegen 22 Uhr getauscht wurden. Die Minibar war immer voll und der Bungalow war immer sauber. Unser Bungalow entsprach einem hohen „dominikanischen“ Standard. Da wir schönes Wetter hatten, waren wir sowieso hauptsächlich nur zum Schlafen im Bungalow. Was nicht so schön war, war die laute Klimaanlage und der brummende Kühlschrank. Unsere Kinder schliefen auf der Empore, und hatten somit Ihren eigenen Bereich.
Die im Cooee Bereich angebotenen „Zwischendurchspeisen“ waren sehr lecker und immer wieder anders angerichtet. Wer keine Lust hatte zu Mittag in das Restaurant zu gehen, konnte im Cooee frisch zubereitete Salate, Wraps oder Sandwiches bestellen. Auch die verschiedenen Getränke wie Cocktails, Longdrings, Kaffees und Säfte waren lecker und auch etwas fürs Auge. Den gewissen Unterschied zu Cooee merkte man an den anderen Bars. Hier war alles oft viel einfacher. An den meisten Abenden besuchten wir die Restaurants Seafood oder Italiener sowie Teriyaki und Sushii. Diese waren den Cooee-Gästen vorbehalten. Normale Gäste mussten für diese Restaurants zusätzlich zahlen. Das Essen war dort immer gut. Ein besonderes Erlebnis was man einmal erlebt haben muss ist das Show-Kochen. Zu dem domenikanischem Abend waren wir im großen Buffetrestaurant. Das Essen war aber gut. Was mich dort störte war die hohe Lautstärke. Gefrühstückt haben wir fast immer im Beach-Restaurant welches für Cooee Gäste reserviert war. Es war dort wesentlich angenehmer und ruhiger. Manch ein anderer Gast (ohne Cooee) versuchte aber trotzdem diese Annehmlichkeiten ohne Bezahlung oder Upgrade zu nutzen. Wenn das Personal es merkte, wurde auch entsprechend reagiert. Hungrig musste man aber im ganzen Hotel nicht vom Tisch gehen. Es gab immer eine gute Auswahl und fast zu jeder Zeit etwas zu essen und zu trinken.
Der Service war in allen Bereichen des Hotels freundlich und zuvorkommend. Das Personal hatte immer einen Ola und ein Lächeln auf den Lippen. In einigen Bereichen merkte man aber eine karibische Gelassenheit. Ein kleines Trinkgeld wurde gerne angenommen. Der Cooee Bereich legte aber noch um einiges zu. Service am Gast wurde hier groß geschrieben. Alle Mitarbeiter waren darum bemüht, dass sich die Gäste wohlfühlen. Wir können dem ganzen Team ein großes Lob ausstellen. Hervorzuheben war Willy, der sich um seine Gäste besonders bemühte und immer ein kleines Späßchen auf den Lippen hatte.
Als Anfahrzeit zum Hotel wurden uns vorab ca. 4 Stunden genannt. Gebraucht haben wir dann aber über 5 Stunden, so dass wir erst gegen 23 Uhr im Hotel waren. Das war nach einem langen Flug besonders anstrengend. Es lag bestimmt daran, dass die Straßen am Karfreitag besonders voll waren (oder wir hatten einfach einen langsamen Fahrer). Die Lage des Hotels, abseits vom Massentourismus mit viel unberührter Natur macht dieses Manko wieder weg. Die deutschen Reiseveranstalter sollten aber darüber nachdenken den Flughafen Samana anzufliegen. Dadurch hat man dann nur noch max. 1 Stunde Anfahrzeit. Die Umgebung des Hotels zu erkunden lohnt alle mal. Egal in welche Richtung man geht – es gibt immer etwas zu sehen. Entweder man geht zu Fuß oder nutzt lokale Anbieter. Zu empfehlen ist ein Spaziergang zum El Cabito (Hotel/Restaurant auf den Klippen mit traumhaften Ausblick) oder zum Nachbarstrand des Hotels (direkt vor Las Galeras). Das Hotel liegt nur max. 15min von Las Galeras entfernt. Dort findet man einige Restaurants, Shops, Supermärkte und lokale Anbieter. Der Hotelstrand ist die Playa Paraiso. Schneeweißer Sand, Palmen im Hintergrund und türkisfarbenes Wasser. Bei hohen Wellengang in der Nacht kann es vorkommen, das Seegras angeschwemmt wurde. Das Hotelpersonal ist bemüht, dieses zu beseitigen, was bei erhöhten Aufkommen nicht immer gleich gelingt. Ein weiterer Pluspunkt liegt im Wasser. Schnorchel -Fans kommen hier voll auf Ihre Kosten. Man kann hier Schildkröten, Seesterne, Langusten, Fische, Korallen, … beobachten und muss nicht irgendwo hinfahren. Ein lokaler Anbieter hat in der Bucht ein künstliches Riff angelegt und bietet für 10$ eine Besichtigung an. Es lohnt nicht unbedingt, da alles auch in der Bucht zu sehen ist. Wer gut schwimmen kann sollte 100m weiter raus schwimmen (zu den sich brechenden Wellen). Dort kann man einige natürliche Korallenriffe erforschen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
In der Anlage befinden sich drei Pools. Der kleine Cooee Pool ist nicht gerade zum Schwimmen gedacht – eher zum Relaxen. Das störte aber nicht, da die meisten Gäste sowieso lieber ins Meer gingen. Im Cooee Bereich ist man von Animateuren und Verkäufern abgeschirmt. Wer Interesse an Animationen hatte, konnte sich an der Infotafel beim Doppelpool informieren. Für Cooee-Gäste sind viele sportliche Aktivitäten inklusiv. Wir nutzen einige Male die Kajaks. Das machte einen riesen Spaß. Vorsicht ist bei starken Wellengang in der Nähe der Riffe geboten. Ein anderer Gast kenterte mit seinem Kajak und kam ohne Hilfe sehr schwer wieder auf dieses rauf. Ausflugsangebote werden von den Reiseveranstaltern und lokalen Anbietern gemacht. Es lohnt sich immer einen Preisvergleich. Man spart bei den lokalen Anbietern bis zu 50%. Zu empfehlen ist eine Reit-Tour mit Rudy (Rudy’s Racho), ein Ausflug zum Wasserfall El Limon oder dem Nationalpark Los Haites (mit Sunshine-Holiday oder Seven Tour). Die Ausflüge werden immer in kleinen Gruppen und deutschsprachigem Reiseführer organisiert. Wer noch mehr Strände, Küsten und Hinterland sehen will und dabei viel Spaß habe möchte, kann eine Quad-Tour unternehmen oder sich selbst eins mieten. Dann kommt man in entlegenere Gebiete und zu fernen Stränden (Rincon, Breman, Colorada, Playita, Madama, Fronton, …). Überall waren Überall die Menschen freundlich. Bei den Touristenläden sollte man aber eines beachten: Handeln ist Pflicht. Meist liegt der wirkliche Preis bei etwa 20-50% des genannten Erstpreises (und auch daran wird noch verdient). Cooee-Gäste werden von den Händlern schnell an ihrem exklusiven Armband (kein Plastikband) erkannt und dann kann der genannte Erstpreis nochmals höher sein.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im April 2016 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Torsten |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 10 |

