Zwei Hände halten eine grüne Erde.
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Klimaschutz

CO2-Kompensationen auf Reisen: Alles, was Du wissen musst

HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen

In einer Zeit, in der Umweltschutz und Nachhaltigkeit immer wichtiger werden, wird auch das Bewusstsein für die CO2-Emissionen, die beim Reisen entstehen, immer größer. Für viele Reisende, insbesondere für jene, die sich für Pauschalreisen entscheiden, stellt sich die Frage: Wie können wir unsere Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren? Eine Lösung, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die CO2-Kompensation. Doch wie funktioniert das, und wie kann ein CO2-Ausgleich auf die verschiedenen Reisearten – Flug, Auto, Zug, Schiff – angewendet werden?

CO2-Kompensation: Was ist das genau?

CO2-Kompensationen sind Maßnahmen, die ergriffen werden, um die Menge an Kohlenstoffdioxid (CO2) auszugleichen, die durch eine bestimmte Aktivität, wie etwa das Fliegen, verursacht wird. Kompensation bedeutet, dass dieselbe Menge CO2 an anderer Stelle eingespart wird. Dies geschieht in der Regel durch Investitionen in Klimaprojekte, die dazu beitragen, Treibhausgas zu mindern oder zu vermeiden. Dazu zählen:

  • Die Förderung erneuerbarer Energien
  • Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz
  • Die Aufforstung von Wäldern oder der Schutz von Mooren

Flugzeug im Himmel.
Fliegen schadet der Umwelt – aber Reisende können as tun. ©shutterstock_740298673_uqg1w5

CO2-Kompensation bei der Reise mit Flugzeug

Fliegen gilt als eine der klimaschädlichsten Arten des Reisens, da Flugzeuge große Mengen an CO2 in die Atmosphäre abgeben. Für viele Urlaubsziele ist die Anreise mit dem Flugzeug jedoch unumgänglich. Wer etwa auf eine Fernreise nach Amerika oder Thailand nicht verzichten möchte, hat zumindest die Möglichkeit, den CO2-Ausstoß des Flugzeugs zu kompensieren und die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.

So geht's: Zunächst wird die Emissionsmenge des Fluges berechnet. Hierfür bieten viele Fluggesellschaften und Kompensationsdienstleister CO2-Rechner an, die den CO2-Ausstoß auf Basis der zurückgelegten Strecke und des Flugzeugtyps ermitteln. Über die Website des Anbieters wird dann ein Verschmutzungsrecht – oft auch Zertifikat oder einfach Kompensationsbeitrag genannt – in Höhe des verursachten Treibhausgasausstoßes gekauft, um die Emmissionen auszugleichen.

Nach Zahlung des Kompensationsbeitrags, der je nach Anbieter zwischen 1 und 24 Euro beträgt, erhält der Reisende ein Dokument, in dem die Höhe der CO2-Kompensation bestätigt wird. Die Spende kommt dann verschiedenen Klimaschutzprojekten zugute.

Desweiteren können Flugreisende auch direkt Klimaschutzprojekte unterstützen, die den CO2-Ausstoß des Flugverkehrs reduzieren sollen, wie zum Beispiel die Förderung von Biokraftstoffen oder Investitionen in neue, umweltfreundlichere Flugzeugtechnologien.

Auto fährt durch Natur.
Autoreisende können ihren CO2-Ausstoß kompensieren. ©shutterstock_2122349819_arskl2

CO2-Kompensation bei der Reise mit dem Auto

Für viele ist das Auto das Verkehrsmittel Nummer eins, um in den Urlaub zu kommen – über 60 Prozent verreisen am liebsten mit dem PKW. Insbesondere bei kurzen Strecken oder bei Reisen in abgelegene Gebiete, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer zu erreichen sind, steigen UrlauberInnen bevorzugt ins Auto. Dass Autos die Umwelt belasten, ist den meisten bewusst. Um den CO2-Austoß, der durch den Verbrennungsmotor entsteht, zu kompensieren, können Autoreisende jedoch einiges tun.

Wie beim Fliegen können CO2-Kompensationsdienste genutzt werden, die speziell für Autofahrten entwickelt wurden. Diese berechnen die CO2-Emissionen anhand des Fahrzeugtyps, der zurückgelegten Strecke und des Kraftstoffverbrauchs und bieten dann die Möglichkeit, die entstandenen CO2-Emissionen durch Investitionen in Klimaschutzprojekte auszugleichen.

Zudem kann der eigene CO2-Verbrauch während der Fahrt in den Urlaub bewusst reduziert werden, etwa durch eine spritsparende Fahrweise, weniger Gepäck oder alternative Antriebsformen wie Elektro- oder Hybridfahrzeuge, die weniger CO2 ausstoßen.

Kreuzfahrtschiff fährt durchs Meer.
Kreuzfahrten haben keinen guten Ruf, aber Reisende können was tun. ©shutterstock_2276143393_p3m87p

CO2-Kompensation bei einer Reise mit dem Kreuzfahrtschiff

Kreuzfahrten verursachen durch den hohen Treibstoffverbrauch erhebliche CO2-Emissionen und tragen damit sehr zur Umweltbelastung bei. Spezialisierte Dienste bieten Kompensationsmöglichkeiten an, indem sie Investitionen in umweltfreundliche Projekte fördern. Neben den Reisenden können auch die Kreuzfahrtreedereien selbst Maßnahmen zur Emissionsreduzierung ergreifen, wie die Verwendung umweltfreundlicher Treibstoffe und die Optimierung der Fahrtgeschwindigkeit.

Wer auf eine Kreuzfahrt geht, sollte sich der Auswirkungen auf die Umwelt bewusst sein und Möglichkeiten zur CO2-Kompensation in Betracht ziehen, um die Umweltbelastung zu reduzieren und die Schönheit der Meere für zukünftige Generationen zu bewahren.

Zug fährt durch die Natur.
Reisen mit dem Zug gilt als umweltfreundlichsten. ©shutterstock_2325100973_v60dud

CO2-Kompensation bei der Reise mit dem Zug

Bahnreisen gelten im Vergleich zu Flugreisen als umweltfreundlichere Alternative, da Züge weniger CO2 ausstoßen und oft auch energieeffizienter sind. Dennoch werden auch bei einer Anreise in dem Urlaub per Zug CO2-Emissionen verursacht, die es zu kompensieren gilt, etwa durch die Unterstützung von Projekten zur Verbesserung der Energieeffizienz im Schienenverkehr, wie zum Beispiel die Modernisierung von Zugflotten oder die Nutzung erneuerbarer Energien für den Zugbetrieb.

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Geschrieben von:HolidayCheckDeine ReiseexpertInnen

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