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Hana Highway durch die grüne Natur auf Hawaii.
© Getty Images / ironrodart

Du willst dieses Jahr einen Roadtrip machen, aber weißt noch nicht, wohin es gehen soll? Naja, manche Strecken fährst Du einfach und dann gibt es Roadtrips, die Du einmal machst und Jahre später noch genau weißt, wie der Blick aus dem Fenster aussah. Und genau darum geht’s hier: Bucket-List-Routen.

Wir haben Dir die besten für 2026 herausgesucht, die Du definitiv auf Deine Bucket List schreiben solltest. Die Idee dahinter: Routen, bei denen nicht nur das Ziel zählt, sondern schon die Fahrt selbst. Mal Küstenstraßen, die sich wie ein Film anfühlen. Mal Bergpässe, bei denen jede Kurve ein neues Panorama bringt. Damit Du nicht ewig planen musst, bekommst Du zu jeder Route einen kurzen Überblick.

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Road to Hana mit Aussicht auf das Meer und die Vegetation auf Maui, Hawaii.
Auf Maui findest Du neben den luxuriösen Resorts einzigartige Landschaften, Strände und Buchten, die erkundet werden wollen. © Getty Images / wingmar

Hawaii: Maui – Road to Hana

Route: Kahului → Hana → optional Kipahulu

Wenn Du einen Roadtrip suchst, bei dem Du gefühlt alle fünf Minuten anhalten willst, ist das hier genau Deine Route. Die Road to Hana auf Maui ist nicht lang, aber sie steckt voller Regenwald-Highlights, Wasserfälle und spektakulärer Küstenblicke. Du startest am besten morgens in Kahului und fährst entspannt bis Hana, wo alles automatisch ruhiger wird. Wenn Du danach noch bis Kipahulu weiterfährst, erlebst Du einen Abschnitt, der oft weniger voll ist und perfekt für Naturfans ist. Hawaii ist ein ideales Reiseziel zu jeder Jahreszeit und somit das ganze Jahr über einen Besuch wert.

Stopps, die sich lohnen:

  • Waiʻānapanapa State Park (Black Sand Beach)
  • Hana Town (Pause und Bummel)
  • Kipahulu (wenn Du noch weiter willst)

Gut zu wissen

Auf der Strecke gibt es viele Kurven und einspurige Brücken, plane also großzügig Zeit ein, um die den Blick auf die wunderschöne Natur bestmöglich genießen zu können.

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Voidokilia Strand auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland ©Shutterstock
Voidokilia Strand auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland ©Shutterstock

Griechenland: Peloponnes – die große Rundreise

Route: Athen → Nafplio → Monemvasia → Mani → Pylos/Olympia → zurück

Peloponnes ist einen Bucketlist-Eintrag allemal wert. Hier kannst Du in einer Runde alles kombinieren, was Griechenland ausmacht: Küstenorte, Badebuchten, Berge und historische Stopps, aber ohne dass Du jeden Tag Stunden im Auto verbringen musst. Du kannst die Strecke sehr gut mit ein paar Übernachtungsstopps planen: Nafplio ist ideal zum Start, danach geht’s weiter Richtung Monemvasia, in die Mani-Region und später Richtung Pylos/Olympia. Unterwegs wechseln sich die Landschaften rege ab: mal Meerblick, mal Olivenhaine, mal Bergstraßen. Und die Abende sind genau so, wie man sie sich in Griechenland vorstellt. Irgendwo am Wasser essen gehen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Wir empfehlen Dir, im Frühling oder frühem Herbst anzureisen, dann ist es nicht ganz so heiß und nicht so überfüllt wie in der Hauptsaison.

Stopps, die sich lohnen:

  • Nafplio
  • Monemvasia (Burgstadt auf dem Felsen)
  • Mani (Landschaft und kleine Dörfer)
  • Olympia (perfekt für einen Kulturstopp)

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Der türkisfarbene Lake Louise in Kanada ©Shutterstock
Der türkisfarbene Lake Louise in Kanada ©Shutterstock

Kanada: Icefields Parkway – Rocky Mountains

Route: Lake Louise → Jasper

Das ist eine der Strecken, bei denen Du Dir denkst: „Wie kann das bitte echt sein?“ Der Icefields Parkway in Kanada ist kein klassischer Roadtrip, sondern eher eine Panoramastraße, die Du bei langsamer Geschwindigkeit am meisten genießen kannst. Türkisfarbene Seen, Gletscherblicke, Wasserfälle und ständig Berge im Hintergrund. Panorama at its finest.

Die Route ist zudem relativ kurz. Du kannst Dir also Zeit nehmen, wirklich anzuhalten und die Stopps mitzunehmen, statt einfach durchzufahren. Ideal, wenn Du Natur willst, aber ohne komplizierte Planung.

Stopps, die sich lohnen:

  • Bow Lake
  • Peyto Lake (Klassiker-Aussichtspunkt)
  • Columbia Icefield / Athabasca Glacier (Gletscher)
  • Athabasca Falls (leicht erreichbar, sehr beeindruckend)

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Blick auf den Saimaa See in Finnland mit seinen kleinen Inseln ©Shutterstock
Blick auf den Saimaa See in Finnland mit seinen kleinen Inseln ©Shutterstock

Finnland: Seenplatte

Route: Helsinki → Lahti → Mikkeli → Savonlinna → Kuopio → Jyväskylä → zurück

Die finnische Seenplatte ist nichts für Leute, die jeden Tag drei Highlights abhaken wollen. Wer hier vorhat, viel zu unternehmen, wird sich langweilen. Die Seenplatte ist fürs Entschleunigen da. Morgens eine kurze Etappe fahren, mittags am See sitzen, abends in der Sauna. Mehr Programm braucht's nicht.

Die Straßen schlängeln sich durch endlosen Wald, immer wieder öffnet sich der Blick auf einen See und dann – kommt wieder Wald. Zwischendrin Rastplätze mit Grillstellen, an denen außer einem selbst höchstens ein anderes Auto steht. Kein Gedränge, kein Lärm.

Stopps, die sich lohnen:

  • Savonlinna (Burg Olavinlinna)
  • Saimaa-See (der größte See Finnlands)
  • Kuopio (Puijo-Turm)
  • Koli-Nationalpark

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Klares Wasser am Durness Beach im Norden von Schottland ©Shutterstock
Klares Wasser am Durness Beach im Norden von Schottland ©Shutterstock

Schottland: North Coast 500 (NC500)

Route: Inverness → Wester Ross → Durness → Thurso → John o'Groats → Dingwall → zurück

Die North Coast 500 ist Schottlands Antwort auf klassische Küstenrouten. Nur etwas rauer, leerer und mit Wetter, das sich nicht an Vorhersagen hält. Die Strecke führt einmal um die schottischen Highlands herum, 800 Kilometer durch Landschaften, die zwischen dramatisch und karg wechseln. Was hier auffällt: wie schnell man allein ist. Sobald man Inverness hinter sich lässt, wird der Verkehr dünner. Single-Track-Roads mit Ausweichbuchten, über die man teilweise eine halbe Stunde fährt, ohne jemandem zu begegnen. Dann plötzlich ein Parkplatz an einer Klippe, Schafe auf der Straße und ein verlassener Strand.

Stopps, die sich lohnen:

  • Applecross Pass
  • Smoo Cave (Höhle direkt am Meer, in die ein Wasserfall stürzt)
  • Durness Beach
  • Duncansby Stacks bei John o'Groats (Felsnadeln im Meer)

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Blick auf die Twelve Apostels in Australien bei Sonnenuntergang
Blick auf die Twelve Apostels in Australien bei Sonnenuntergang ©Shutterstock

Australien: Great Ocean Road

Route: Melbourne → Torquay → Lorne → Apollo Bay → Twelve Apostles → Port Campbell → Warrnambool

Die Great Ocean Road ist Australiens bekannteste Küstenstraße – 240 Kilometer zwischen Torquay und Warrnambool. Die Strecke ist nicht lang, aber vollgepackt: Steilküsten, Regenwald, Surfstrände und die Twelve Apostles, die jeder schon mal auf einem Foto gesehen hat. Die Straße schlängelt sich direkt an der Küste entlang, oft nur ein paar Meter über dem Wasser. Auf der einen Seite Klippen und Brandung, auf der anderen dichte Eukalyptuswälder. Zwischendrin Aussichtspunkte, an denen Du am liebsten überall halten möchtest, weil die Wellen gerade gegen die Felsen krachen oder ein paar SurferInnen im Wasser sind.

Stopps, die sich lohnen:

  • Bells Beach bei Torquay (einer der legendären Surfspots Australiens)
  • Great Otway National Park
  • Twelve Apostles
  • Loch Ard Gorge (schmale Schlucht mit Strand)
  • Port Campbell

Gut zu wissen

Die Twelve Apostles sind beeindruckend, aber auch extrem touristisch – Parkplätze, Souvenirshops, Menschenmassen. Wer früh morgens oder spät abends kommt, hat deutlich mehr Ruhe. Und: Es sind keine zwölf Apostel mehr, einige sind über die Jahre ins Meer gestürzt. Stört aber keinen.

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Blick in die Schlucht "Gorges du Verdon" in Frankreich ©Shutterstock
Blick in die Schlucht "Gorges du Verdon" in Frankreich ©Shutterstock

Frankreich: Route des Grandes Alpes

Route: Thonon-les-Bains am Genfer See → Chamonix → Col de l'Iseran → Briançon → Col de la Bonette → Nizza

Die Route des Grandes Alpes ist eine der anspruchsvollsten Panoramastraßen Europas – 700 Kilometer von den Alpen bis ans Mittelmeer, über Pässe, die teilweise auf über 2.700 Meter gehen. Wer hier fährt, sollte schwindelfrei sein und keine Angst vor engen Serpentinen haben. Was hier zählt: die Höhe. Die Strecke führt über 16 Alpenpässe, manche davon mit Dutzenden Kehren, die sich den Berg hochwinden. Zwischen den Kurven öffnet sich der Blick auf Gletscher, Täler und Gipfel. Dann wieder Tunnel, Felswände direkt neben der Straße, und irgendwann der erste Blick aufs Meer. Die Strecke ist kein Roadtrip, den man in zwei Tagen durchzieht. Wer sich Zeit lässt, kann zwischendrin wandern, in Bergseen baden oder einfach an einem Pass stehenbleiben, weil die Aussicht gerade passt.

Stopps, die sich lohnen:

  • Col de l'Iseran (der höchste asphaltierte Pass der Alpen)
  • Chamonix (Fuße des Mont Blanc)
  • Gorges du Verdon (die tiefste Schlucht Frankreichs)
  • Nizza

Gut zu wissen

Die Route ist nur von Juni bis Oktober komplett befahrbar. Davor und danach sind einige Pässe noch gesperrt. Wer Höhenangst hat oder unsicher auf engen Bergstraßen ist, sollte sich das zweimal überlegen. Gegenverkehr auf schmalen Strecken gehört dazu, genauso wie Wohnmobile, die vor einem hochkriechen.

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Mystische, mit Nebel überzogene Landschaft des Milford Sound Fjordes in Neuseeland ©Shutterstock
Mystische, mit Nebel überzogene Landschaft des Milford Sound Fjordes in Neuseeland ©Shutterstock

Neuseeland: Südinsel – von Bergen, Seen & endlosen Weiten

Route: Christchurch → Lake Tekapo → Queenstown → Milford Sound

Besonders die Südinsel in Neuseeland ist wie gemacht fürs Roadtrippen. Du fährst durch alpine Landschaften, vorbei an Gletschern und Fjorden und hältst spontan an Aussichtspunkten. Jeder Kilometer fühlt sich nach Abenteuer an und trotzdem unglaublich entspannt. Die Strecken sind abwechslungsreich, die Natur überwältigend und die Stopps entlang der Route echte Wow-Momente. Die beste Reisezeit ist zwischen November und März, denn dann ist Sommer auf der Südhalbkugel und ideal für lange Tage auf der Straße. Wer die Südinsel im neuseeländischen Sommer bereisen möchte, sollte die wichtigsten Übernachtungen unbedingt im Voraus buchen.

Stopps, die sich lohnen:

  • Lake Tekapo
  • Aoraki / Mount Cook Nationalpark
  • Queenstown
  • Milford Sound (Fjord)

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Chapman's Peak Drive, Kapstadt, Südafrika
Chapman's Peak Drive, Kapstadt, Südafrika © stock.adobe.com - Ronks

Südafrika: Kap-Halbinsel + Garden Route

Route: Noordhoek ↔ Hout Bay (Mautstraße) / Route: Mossel Bay bis Storms River

Wenn Südafrika bisher noch nicht auf Deiner Bucketlist steht, dann wird sich das spätestens jetzt ändern. Denn hier kannst Du alles von spektakulären Küstenabschnitte, die schönsten Sonnenuntergänge und Strände, bis hin zu Natur und schicken Weingütern erleben. Auf dieser Route gibt es besonders viel Abwechslung: In Kapstadt fährst Du zuerst den Chapman’s Peak Drive, eine der bekanntesten Küstenstraßen der Region und kannst danach die Garden Route dranhängen.

Vor allem im deutschen Winter zwischen November und April lohnt sich ein Abstecher nach Südafrika.

Teil 1: Chapman’s Peak Drive (Kapstadt)

Stopps, die sich lohnen:

  • Hout Bay (Ortsteil von Kapstadt)
  • Noordhoek Beach

Teil 2: Garden Route

Stopps, die sich lohnen:

  • George
  • Wilderness
  • Knysna
  • Plettenberg Bay
  • Tsitsikamma / Storms River

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Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor Göteborg
Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor Göteborg

Schweden: Westküste & Schäreninseln rund um Göteborg

Route: Göteborg → Lysekil → Smögen → Fjällbacka

Schweden ist wie gemacht für einen Sommer-Roadtrip: rote Holzhäuser, kleine Fischerdörfer, ruhige Buchten und überall dieses entspannte skandinavische Lebensgefühl.

Besonders schön ist die Westküste rund um Göteborg. Hier fährst Du von Insel zu Insel, entdeckst charmante Hafenorte und genießt frische Zimtschnecken mit Meerblick. Die Route fühlt sich leicht an und perfekt für alle, die Natur und Genuss kombinieren möchten. Auf die nördlichen Schären kannst Du problemlos Dein Auto mitnehmen, wohingegen der Großteil der südlichen Inseln autofrei ist.

Stopps, die sich lohnen:

  • Stångehuvud Naturreservat bei Lysekil
  • Smögen (bunte Hafenpromenade)
  • Fjällbacka (eines der schönsten Küstendörfer Schwedens)

Gut zu wissen

Ideal in den Sommermonaten zwischen Juni und August, wenn die Tage besonders lang sind.

Bereit für Deinen Bucket-List-Moment?

Manchmal braucht es nur einen Mietwagen, eine gute Playlist und eine Route, an die Du Dein Leben lang zurückdenkst. Egal, ob Du spektakuläre Panoramen suchst oder einfach dieses Gefühl von Freiheit: 2026 ist das perfekte Jahr für Deinen Traum-Roadtrip.

Welche Route passt zu Dir?

Jeder Roadtrip fühlt sich anders an und genau das macht diese Bucket-List-Strecken so besonders. Welche Route zu Deinem Reisestil passt erfährst Du hier:

Für Naturfans: Kanada, Finnland

Für KüstenliebhaberInnen: Australien, Südafrika, Hawaii

Für Kultur & Genuss: Peloponnes, Andalusien, Frankreich

Für Abenteuer & wilde Landschaften: Schottland

Für entspanntes Sommer-Feeling: Schweden

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