Festung Marienberg
Würzburg/BayernNeueste Bewertungen (20 Bewertungen)
Sehenswerte Burganlage über Würzburg
Die mächtige Festung Marienberg mit dem Namen „Unser Frauen Berg“ liegt oberhalb von Würzburg in den Weinbergen. Das Gesamtbild der Stadt wird von der mittelalterlichen Verteidigungsanlage geprägt. Sie ist das Wahrzeichen der unterfränkischen Mainmetropole und alten Bischofsstadt Würzburg, die sich über dem linken Ufer des Mains erhebt. Wir besuchten die Festung im Mai 2014 und der Tipp, dass man in der Woche bis zum obersten Parkplatz (kostenpflichtig) fahren soll, haben wir voll ausgenutzt. Die Ursprünge der Burganlage liegen um 706 in der Marienkirche in einer keltischen Fliehburg. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der Verteidigungsanlage begonnen, die bis 1719 Sitz der Fürstbischöfe blieb. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach umgebaut und erweitert. Besonders hervorzuhebende Bauteile sind der 30 Meter hohe Bergfried aus dem 13. Jahrhundert im innersten Burghof und die danebenstehende, mehrfach veränderte Marienkirche aus dem 8. Jahrhundert sowie das zierliche Renaissance Brunnenhaus über dem 102 Meter tiefen Brunnen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg und Einnahme durch die Schweden am 18. Oktober 1631 wurde die Burg rundum mit Bastionen (Schwedenschanze) verstärkt. Nach der Vertreibung der Schweden ließ Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn weitere militärische Befestigungen und Bastionen errichten. Neue Mauern mit einer Gesamtlänge von 12 km wurden angelegt. Interessant und wert den Fußmarsch auf sich zu nehmen, ist der viergeschossige Maschikuli - Turm (1724 – 1730). Er befindet sich im Südwesten des Marienbergs frei vorstehend in den Bastionsanlagen der Festung. Für Besucher ist der Maschikuli - Turm mit seiner Kasematte nur an wenigen Tagen im Jahr zur Besichtigung geöffnet. Turm und Kasematten können an folgenden Feiertagen von 11 bis 16:30 Uhr besichtigt werden: Ostern, Pfingsten, 1. Mai, 15. August (Mariä Himmelfahrt) und 3. Oktober. Er ist über die Leistenstraße und den Weinwanderweg Schlossberg und Leiste (entweder ab Burkarder Kirche oder von der Festung ab Besucherparkplatz) zu erreichen. Aber auch von außen gibt er ein trutziges Bild ab. Vom Fürstengarten hatten wir einen hervorragenden Blick auf den Main und die Stadt Würzburg mit ihren vielen Türmen. 1945 brannte die Festung fast ganz aus, der Wiederaufbau dauerte bis 1990. Heute befinden sich in der Festung sich zwei Museen. Das Mainfränkische Museum Würzburg (Eingang rechts im ersten Burghof) birgt eine Fülle bedeutender Kunstwerke aus dem mainfränkischen Raum, darunter viele Meisterwerke Tilman Riemenschneiders und Originalfiguren von Ferdinand Tietz, sehenswert fanden wir auch die Zeugnisse fränkischer Weinkultur und die Volkskundeabteilung. Im Fürstenbau - Museum erhielten wir Einblicke in die 1200jährige Stadtgeschichte so wie in die Wohnwelt der Würzburger Fürstbischöfe.
Groß und mächtig thronend über der Stadt
2 Parkplätze (gebührenpflichtig) vor der Festung. An Wochentagen nicht gleich am ersten (Groß)parkplatz parken sondern noch mal 300 m weiterfahren zu einem Parkplatz direkt vor dem Eingangstor. Eine Führung mit Besuch des Fürstenbaumuseums ist nicht nötig, man kann fast alles außer dem Fürstenbaumuseum auch auf eigene Faust besichtigen. Wenn Museum, dann das Mainfränkische Museum, das gleich nach dem Eingangstor und der Schänke "Zur alten Wache" auf der rechten Seite liegt. Unbedingt ansehen: Rundkirche, Brunnen, Fürstengarten und die Südmauer mit Sicht auf das Käppele. Von dort setzt man den Rundgang um die Burg fort. Von der Ostmauer hat man einen schönen Blick (fast so schön wie vom Fürstengarten) auf die Stadt. Die Burggaststätte ist hochpreisig, man hat aber auf der Terrasse eine umwerfende Sicht auf die Stadt. Die Aussicht vom Fürstengarten ist aber mindestens gleichwertig. Der Besuch des Fürstengartens ist eh ein Muss. Leider ist der Fürstengarten im Winterhalbjahr geschlosen, im Sommerhalbjahr schließt er um 17:30 Uhr!
Ausblick lohnenswert
Bedingt durch die Jahreszeit war die Feste wie ausgestorben. Leider konnte man nicht in die Gärten. Empfehlenswert im Sommer, aber nicht im Winter
Tolle Aussicht von der Festung auf Würzburg
Wer an Würzburg vorbei fäht , sollte einen Abstecher zu der Festung Marienberg machen. Unterhalb der Festung befindet sich ein Gebührenpflichtiger Parkplatz. Nach einem kurzen Anstieg erreicht man schon den Innenhof der Festung. Links neben der Kapelle ist ein Durchgang zum Garten mit Blick auf Würzburg. Tolle Aussicht auf die Stadt mit Blick auf den Main . Dort kann man bei schönem Wetter die herrliche Aussicht geniessen. Eine Führung wird angeboten .
Eine der größten Burgen in Deutschland
Unbedingt sehenswert die Sammlung der berühmten Skulpturen von Tilman Riemenschneider im Mainfränkischen Museum
Wenn Würzburg, dann muss das sein
Beeindruckender Bau, interessante Führung, abwechslungsreiche Einsichten. Schon der Blick auf die Stadt lohnt.
Interessante Festung
Sehr schöne,große Festungsanlage, gute Gastronomie
Große Festung mit Blick auf Würzburg und Main
Die Festung Marienberg liegt hoch über Würzburg und dem Main. Es gibt ein Gebührenpflichtigen Parkplatz unterhalb der Festung. Nach einem kurzen Aufstieg erreicht man die Festungsanlage. Die Burganlage kann kostenlos besichtigt werden. Wer die Innenräume sehen möchte kann an einer Führung teilnehmen. Von Garten aus hat man einen fantastischen Blick auf Würzburg mit Residenz und den Main. Wir haben uns ungefähr 1 1/2 Std dort aufgehalten. Danach kann man noch in der Schänke zur alten Wache, im Biergarten mit Ausblick, ein kühles Getränk zu sich nehmen.
Eindrucksvolle Anlage gegenüber der Stadt
Es hat mich überrascht, wie gut die Burganlage erhalten ist, unterschiedliche Gebäude, Türme, Mauern, die Aussicht und ein gepflegter Garten bieten vielfältige Eindrücke.