Nessebar, Bulgarien © SCStock/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
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Highlights

Die 10 Top-Sehenswürdigkeiten in Bulgarien

Als SchatzjägerIn auf den Spuren der Thraker wandeln, sich vom Duft der Damaszener-Rosen betören lassen, alte Bräuche kennenlernen, im Märchenschloss am Meer in der Sonne sitzen oder mittelalterliche Burgen erobern: Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Bulgarien erzählen Geschichte auf eine überraschend vielfältige und unterhaltsame Weise. Auch Kultur und Natur lassen sich dabei hervorragend miteinander verbinden. So ist im Urlaub für alle etwas Spannendes dabei.

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Madara-Reiter, Bulgarien © Annadokaz/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Madara-Reiter, Bulgarien © Annadokaz/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Felsenrelief des Madara-Reiters

Magischer Ort mitten im Wald

Wenn der Blick von den Madara-Felsen über die Baumwipfel hinaus in die Weite Bulgariens fällt, breitet sich ein gewisses Gefühl der Erhabenheit aus. Es ist ein besonderer Platz, der in verschiedenen Religionen und Kulturen eine wichtige Rolle spielte. Festung, Felskapelle, Höhlen und eine schweißtreibende Steintreppe – das gemeinsame Entdecken der archäologischen Stätten rund um das Felsplateau mitten im Wald macht Groß und Klein Spaß. Immer wieder gibt es spannende Geschichte zu erfahren oder geheimnisvolle Schriften zu enträtseln. Auch direkt beim Madara-Reiter: Dieser ist in 23 Metern Höhe in Lebensgröße in Stein gemeißelt und ein faszinierendes Relief. Schließlich ist es das einzige derartige frühmittelalterliche Monumentalrelief in Europa und damit ein wichtiges UNESCO-Welterbe – besonders schön im Abendlicht.

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Kloster Rila, Bulgarien © MilaDrumeva/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Kloster Rila, Bulgarien © MilaDrumeva/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Rila-Kloster

Spirituelles Zentrum im Gebirge

Seit Jahrhunderten zieht es die Menschen auf rund 1.200 Metern Seehöhe ins Rila-Gebirge zum gleichnamigen Kloster. Die Arkadengänge im Innenhof, die schwarz-weiß gemusterten Bögen und die detailverliebten Fresken sowie Ikonen im Inneren des Klosters bringen BesucherInnen ins Staunen. Eine Führung lohnt sich, um mehr über die außergewöhnliche Architektur und die Bedeutung der Fresken zu erfahren. Wer mit Kindern unterwegs ist, verbindet den Ausflug zum Rila-Kloster mit einer kleinen Wanderung, zum Beispiel zu den berühmten Rila-Seen.

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Alexander Newski Kathedrale, Bulgarien © ADonsky/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Alexander Newski Kathedrale, Bulgarien © ADonsky/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia

Das Wahrzeichen in Bulgariens Hauptstadt

Die vielen Kuppeln, die kunstvoll aneinandergereihten Bögen und der weitläufige Platz lassen die einzigartige Architektur der Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia erst so richtig wirken. Die Kathedrale gehört zu den größten orthodoxen Kirchen Südosteuropas und gilt als das Wahrzeichen von Sofia. Auch das Innere kann sich sehen lassen: Überall strotzt es vor Gold und Marmor. Nach dem Kirchenbesuch bietet sich ein Bummel durch das Zentrum mit den vielen Geschäften und Restaurants an.

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Festung in Veliko Tarnovo, Bulgarien © Angelo D'Amico/iStock Editorial / Getty Images Plus via Getty Images
Festung in Veliko Tarnovo, Bulgarien © Angelo D'Amico/iStock Editorial / Getty Images Plus via Getty Images

Burg in Veliko Tarnovo

Malerisches Mittelalterstädtchen

Von der gut erhaltenen und achtsam renovierten Burg in Veliko Tarnovo haben kleine und große AusflüglerInnen einen fantastischen Blick auf das Städtchen, das wohl zu den schönsten Bulgariens gehört. Mit einem Eis in der Hand kannst Du wunderbar durch die verwinkelten Gässchen schlendern und die Fassaden der historischen Häuser bewundern. Es gibt kleine Läden und Cafés – und abends an bestimmten Terminen rund um die Burg eine Lichtshow mit Musik, die bereits Kultcharakter hat. Vor allem im Sommer sind die Karten recht schnell ausverkauft, daher am besten gleich vorab online reservieren.

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Handwerkerdorf Etar, Bulgarien © kocetoilief/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Handwerkerdorf Etar, Bulgarien © kocetoilief/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Etar-Freilichtmuseum bei Gabrowo

Lebendiges Handwerk erleben

Ein Ort wie damals. Das ist das Freilichtmuseum Etar. In einem schattig-kühlen Tal werden am Fluss altes Brauchtum und Handwerk lebendig. Das Herzstück sind die Mühlen und Wasserkraftanlagen. Kinder können im Freien herumtoben, während die Großen von Häuschen zu Häuschen bummeln und den HandwerkerInnen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. 16 Gebäude zeigen die Architektur aus dem 18. Jahrhundert und frühen 19. Jahrhundert. Immer wieder finden Folkloreveranstaltungen statt. Selbstverständlich gibt es handgemachte Souvenirs und Kunsthandwerk zu kaufen. Der Hunger kann direkt im Restaurant gestillt werden. Ein Ausflug in die bulgarische Vergangenheit mit Unterhaltungswert.

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Goljama Kosmatka, Bulgarien © sjhaytov/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Goljama Kosmatka, Bulgarien © sjhaytov/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Grabhügel Goljama Kosmatka bei Shipka

Selbst zum Indiana Jones werden

Im Tal der thrakischen Könige ziehen zuerst die riesigen Sonnenblumenfelder die Aufmerksamkeit auf sich. Erst auf den zweiten Blick fallen die unscheinbaren Grashügel in der Landschaft auf. Einige von ihnen können auch besucht werden, wie der Grabhügel Goljama Kosmatka, die Gruft von Seuthes III. Und dabei wird jeder vom Schatzjäger-Fieber angesteckt. Durch geheimnisvolle Steintüren drängen sich die EntdeckerInnen ins Innere der Tempel, wo Gold, Silber und Bronze liegen. Schließlich wurde hier einer der großen thrakischen Herrscher bestattet. Die Geschichten der Thraker können locker mit jenen der bekannten Comic-Superhelden mithalten und machen Archäologie zu einer spannenden Sache für Groß und Klein.

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Plovdiv, Bulgarien © Media Trading Ltd/iStock / Getty Images Plus via Getty Images
Plovdiv, Bulgarien © Media Trading Ltd/iStock / Getty Images Plus via Getty Images

Altstadt von Plovdiv

Bummeln zwischen historischen Schmuckstücken

Plovdiv ist eine der ältesten Städte Europas. Allein die Altstadt bietet jede Menge historische Sehenswürdigkeiten. Angefangen von römischen Ruinen über das berühmte Theater von Philippopolis bis hin zur Basilika mit den Mosaiken oder den aufwendig gestalteten Kaufmannshäusern. Obwohl Plovdiv die zweitgrößte Stadt Bulgariens ist, strahlt sie weder Hektik noch Trubel aus. Im Gegenteil. Es ist entspannend, die verwinkelten Gassen entlangzulaufen und immer wieder neue romantische Fotomotive zu entdecken. Zwischendurch ein gemütlicher Kaffee in einem der Gastgärten – so lässt sich Kultur auf genussvolle Weise erleben.

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Rosenmuseums, Kazanlak, Bulgarien © Angelo D'Amico/iStock Editorial / Getty Images Plus via Getty Images
Rosenmuseums, Kazanlak, Bulgarien © Angelo D'Amico/iStock Editorial / Getty Images Plus via Getty Images

Rosenmuseum in Kazanlak

Betörende Düfte der Damaszener-Blüten

Wer im Sommer rund um Kazanlak durch das weitläufige Tal fährt, wird von feinem Rosenduft betört. Tausende Damaszener-Rosen blühen hier auf und werden per Hand gepflückt. Das hat eine lange Tradition und ist verknüpft mit verschiedenen Bräuchen wie dem Rosenfest. Im Rosenmuseum wird darüber mehr erzählt. Aber es ist auch möglich, eine der Destillerien zu besuchen und live vor Ort zu sehen, wie aus den Blüten durch Wasserdampfdestillation feines Rosenöl hergestellt wird. Für ein Kilo Rosenöl braucht es 3,5 Tonnen Rosenblätter. Entsprechend kostet ein Kilo Rosenöl bis zu 12.000 Euro. Außer für die Damaszener-Rosen ist Kazanlak auch für den traditionellen Feuerlauf bekannt, einen der ältesten bulgarischen Bräuche. Dabei wird im Juni mit nackten Füßen über glühende Kohlen gelaufen, um damit die Schutzheiligen zu ehren.

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Prohodna-Höhle, Bulgarien © Daniel Balakov/E+ via Getty Images
Prohodna-Höhle, Bulgarien © Daniel Balakov/E+ via Getty Images

Prohodna-Höhle

In die Augen Gottes sehen

Kopf weit in den Nacken legen und nach oben schauen: Schon blicken den BesucherInnen zwei riesige Löcher im Karst entgegen, die als Felsformation genauso wie zwei Augen aussehen. Es ist ein faszinierendes Motiv, das Demut und Mystik zugleich ausstrahlt, weshalb die Prohodna-Höhle auch gerne als „Augen Gottes“ bezeichnet wird. FotojägerInnen besuchen das Naturschauspiel am besten unter der Woche und parken direkt beim Höhleneingang. Für NaturfreundInnen und Wanderinnen bietet sich der Rundweg im Iskar-Panega-Geopark an, der an der Höhle vorbeiführt.

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Baltschik-Palast, Bulgarien © emicristea/iStock Editorial / Getty Images Plus via Getty Images
Baltschik-Palast, Bulgarien © emicristea/iStock Editorial / Getty Images Plus via Getty Images

Schloss Baltschik

Herrschaftlich lustwandeln

Ein kleines Märchenschloss mit Blick auf das Meer liegt im Süden Bulgariens in der kleinen Stadt Baltschik. Ursprünglich wurde es von der rumänischen Königin als Sommerresidenz erbaut, heute ist es nicht zuletzt wegen des wunderschön angelegten Parks eine der Top-Sehenswürdigkeiten in der Region. Verschiedene Architektur- und Gartengestaltungsstile verschmelzen an diesem Ort zu einem einzigartigen Ganzen. Tausende von exotischen Pflanzen gibt es allein im botanischen Garten zu bestaunen, dazu kommen herrliche Ausblicke auf das Schwarze Meer und kunstvoll arrangierte Blumenbeete. Tipp: unbedingt genügend Zeit zum Besichtigen einplanen und vor Ort an einer Weinverkostung teilnehmen.

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