Strand-Highlights – inklusive Karte
Korfu Geheimtipps: Diese 7 traumhaften Strände kennen nur wenige
Korfu gilt als eine der grünsten Inseln Griechenlands und punktet nicht nur mit bekannten Badeorten wie Paleokastritsa oder Glyfada. Wer abseits der bekanntesten Spots unterwegs ist, entdeckt Strände, die ganz ohne Infrastruktur, Musikbeschallung oder Liegenreihen auskommen. Manche erreichst Du nur zu Fuß, andere nur per Boot, manchmal ist der Weg eine kleine Herausforderung.
Hier findest Du sieben besondere Strandplätze, die noch nicht überlaufen sind – mit Tipps zu Anreise, Parken und allem, was Du wissen solltest.
Korfu: Meistgebuchte Strandhotels
Alle anzeigenStelari Beach
Zwischen Felswänden und smaragdgrünem Wasser
Stelari Beach im Süden Korfus ist eine jener Buchten, die in ihrer Schönheit fast surreal wirken. Nur per Boot gelangst Du an diesen abgelegenen Kiesstrand, der zwischen steilen, von dichtem Grün gekrönten Klippen eingebettet ist. Der nächstgelegene Startpunkt ist der kleine Hafen von Bouka bei Lefkimmi. Von hier aus kannst Du ein kleines Motorboot mieten oder eine Tour buchen. Infrastruktur gibt es keine – auch keinen Schatten. Dafür wirst Du mit kristallklarem Wasser und Ruhe belohnt. Stelari eignet sich perfekt zum Schnorcheln, denn die Unterwasserwelt zeigt sich hier erstaunlich vielfältig. Ein Tipp für Romantiker: Früh am Morgen losfahren, dann gehört Dir (und Deiner Begleitung) die Bucht fast allein.
Strand von Arkoudilas
Natur pur am südlichen Inselende
Der Strand von Arkoudilas ist ein kleines Abenteuer für sich. Eine unbefestigte Straße führt durch einen dichten Eukalyptuswald, vorbei an alten Mauern und dem verlassenen Kloster Arkoudilas. Parken kannst Du auf einem Plateau oberhalb der Steilküste – der letzte Teil des Wegs erfolgt zu Fuß, ein schmaler Pfad schlängelt sich hinunter zur Bucht. Unten wartet ein breiter, goldfarbener Sandstrand, gesäumt von Felsen und völlig frei von Restaurants, Liegen oder Bars. Es gibt Platz für alle – selbst in der Hauptsaison bleibt es hier meist ruhig. Ein guter Spot für alle, die den Klang des Meeres ohne jegliche Ablenkung genießen wollen. Ideal auch für ausgedehnte Strandwanderungen, denn Arkoudilas schließt sich direkt an weitere wilde Küstenabschnitte an.
Halikounas Beach
Zwischen Lagune und Meer
Halikounas ist einer dieser Strände, an denen man sich fragt, warum es nicht voller ist. Eine lange Sandbank trennt hier die Lagune Korission vom offenen Meer. Die Anfahrt erfolgt recht bequem über asphaltierte Straßen, parken kannst Du problemlos direkt hinter den Dünen. Der Strand ist weitläufig, der Wind weht konstant. Deshalb ist Halikounas auch bei KitesurferInnen beliebt. Wer es ruhiger mag, findet abseits der beiden Beachbars genug Platz für einen ungestörten Strandtag. In der Lagune leben Flamingos und viele andere Wasservögel – ein Paradies für Naturfans, besonders im Frühjahr und Herbst. Unser Tipp: Eine kleine Strandwanderung bis zur Ruine der mittelalterlichen Festung Gardiki, die nur etwa 20 Minuten entfernt ist.
Myrtiotissa Beach
Felsen, Wald und Freiheit
Myrtiotissa liegt auf halbem Weg zwischen den bekannten Stränden Glyfada und Ermones – und ist doch eine Welt für sich. Der Zugang ist etwas abenteuerlich: Du fährst zunächst zum gleichnamigen Kloster, parkst entlang der Straße und steigst dann auf einem steilen Trampelpfad durch Macchia und Felsstufen hinunter zur Bucht. Der kleine Strand liegt versteckt zwischen grün überwachsenen Felsen, das Wasser schimmert in kräftigem Blau. Hierher kommen Menschen, die Einfachheit und Ruhe schätzen. Auch FKK ist erlaubt und weit verbreitet. Es gibt keinerlei Infrastruktur, also gilt: alles Nötige mitbringen, am besten auch festes Schuhwerk für den Ab- und Aufstieg. Wenn Du die Mühe auf Dich nimmst, erwartet Dich ein Ort, der mit seiner Ursprünglichkeit beeindruckt.
Agios Georgios Pagon (Nordteil)
Breiter Sandstrand mit viel Freiraum
Der Ferienort Agios Georgios im Nordwesten Korfus ist durchaus bekannt. Der nördliche Teil des gleichnamigen Strandes wirkt dennoch erstaunlich ursprünglich. Statt Hotels und Tavernen säumen hier nur Hügel und Gärten die Küstenlinie, der feine Sand zieht sich in großzügigem Bogen entlang der Bucht. Parken kannst Du bequem entlang der Uferstraße, der Zugang zum Strand ist flach und unkompliziert. Es gibt einzelne Abschnitte mit Liegen und Service, doch dazwischen findest Du genug Raum für ein eigenes Strandlager – inklusive natürlichem Schatten durch Pinien und Tamarisken. Die Bucht ist zudem relativ windgeschützt, was das Wasser ruhig und klar macht. Ideal für Familien, die es ruhig mögen oder für einen ausgedehnten Badetag mit Picknick.
Kaminaki Beach
Kiesstrand mit dörflichem Flair
Kaminaki ist kein klassischer Strandort, sondern ein kleines Fischerdorf an der Nordostküste, das sich seinen authentischen Charakter bewahrt hat. Eine enge, gewundene Straße führt von der Hauptstraße hinunter in die Bucht. Parkplätze gibt es nur wenige, dafür erwartet Dich unten eine ruhige Kiesbucht mit glasklarem Wasser und einer Handvoll Häuser, die sich direkt an den Hang schmiegen. Zwei kleine Tavernen bieten einfache griechische Küche, dazu gibt es eine Vermietung für SUPs und Kajaks. Der Blick geht hinüber auf das albanische Festland. Wer gerne schnorchelt oder schwimmt, ist hier genau richtig. Kaminaki ist der ideale Ort für einen unaufgeregten Strandtag mit Dorffeeling.
Korfu mit dem Mietwagen erleben


Porto Timoni
Doppelte Bucht, doppeltes Erlebnis
Porto Timoni ist längst kein völliger Geheimtipp mehr. Doch wer bereit ist, sich auf den Weg zu machen, wird mit einer der spektakulärsten Buchten der Insel belohnt. Startpunkt ist das Bergdorf Afionas. Von dort führt ein gut begehbarer, aber stellenweise steiler Pfad etwa 30 Minuten hinunter zur Landzunge. Unten triffst Du auf zwei Buchten, die sich Rücken an Rücken in smaragdgrünes Wasser schmiegen – eine zeigt nach Osten, die andere nach Westen. Das heißt: Morgensonne auf der einen Seite, Abendlicht auf der anderen. Es gibt keinen Service, keine laute Musik – nur Wasser, Steine, Felsen und Olivenbäume. Badeschuhe sind empfehlenswert, ebenso ein ausreichend mit Wasser und Proviant gefüllter Rucksack. Wer nicht den Aufstieg zurück machen möchte, kann sich in der Saison auch per Boot nach Agios Georgios zurückbringen lassen.