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Von Tokio bis Kyoto: Der ultimative Kirschblüten-Roadtrip durch Japan
Es gibt Reisemomente, die sich für immer ins Gedächtnis brennen. Einer davon: Wenn Du unter einem Meer aus blassrosa Kirschblüten stehst, während die Blütenblätter wie Schneeflocken um Dich herumtanzen. Japan zur Kirschblütenzeit ist genau so ein Moment – und ein Roadtrip von Tokio über den Fuji bis nach Kyoto und weiter nach Hiroshima verbindet dieses Naturschauspiel mit jahrhundertealter Kultur, pulsierenden Metropolen und stillen Tempeln.
Flexibel reisen mit dem passenden Mietwagen
Wann blühen die Kirschbäume? So erwischst Du die perfekte Reisezeit
Die Kirschblüte – auf Japanisch Sakura – verwandelt Japan zwischen Ende März und Anfang Mai in ein rosafarbenes Märchenland. Die Blütezeit wandert dabei wie eine Welle von Süden nach Norden durchs Land. In Tokio kannst Du die Kirschbäume meist Ende März bis Anfang April bewundern, in Kyoto blühen sie etwa eine Woche später. Die Japaner selbst feiern diese Zeit mit Hanami – dem traditionellen Picknick unter Kirschbäumen.
Für einen dreiwöchigen Roadtrip ist diese Jahreszeit ideal: Die Temperaturen sind mild, die Landschaft ein einziger Farbenrausch, und Du kannst der Blütenfront hinterherfahren. Mit einem Mietwagen bist Du flexibel genug, auch abgelegene Spots zu erreichen, die nicht jeder Tourist auf dem Schirm hat. Drei Wochen geben Dir genug Zeit, um nicht nur die Highlights zu sehen, sondern auch mal spontan einen Tag länger zu bleiben, wenn Dir ein Ort besonders gut gefällt.
Die Route: 1.000 Kilometer durch das schönste Japan
Die Route führt Dich von der Megametropole Tokio über etwa 1.000 Kilometer bis nach Kyoto und optional weiter nach Hiroshima (1.400 Kilometer). Dazwischen liegen spektakuläre Berglandschaften rund um den Fuji, historische Städte wie Hakone, Takayama und Kanazawa, die japanischen Alpen, das kulturelle Herz Kyoto und die bewegende Geschichte Hiroshimas.
Tokio: Warum Du Dir für die Megacity mindestens drei Tage Zeit nehmen solltest
Bevor Du losfährst, nutze unbedingt die ersten drei Tage in Tokio. Die Stadt ist ein faszinierendes Kontrastprogramm und braucht Zeit, um sich zu entfalten. Im hypermodernen Viertel Shibuya drängeln sich Menschenmassen über die berühmteste Kreuzung der Welt, während Du in Asakusa beim Senso-ji-Tempel in eine andere Zeit eintauchst.
Für Hanami ist der Ueno-Park der Klassiker – hier treffen sich die Einheimischen massenhaft zum Picknick unter den Kirschbäumen. Entspannter geht's im Shinjuku Gyoen zu, einem riesigen Park mit verschiedenen Gartenstilen. Besonders stimmungsvoll: der Chidorigafuchi-Graben in der Nähe des Kaiserpalasts, wo Du zwischen Kirschbäumen Tretboot fahren kannst.
Nimm Dir Zeit für die verschiedenen Viertel: Das quirlige Harajuku mit seinen verrückten Modetrends, das elegante Ginza mit Luxusboutiquen, das elektrische Akihabara für Manga- und Technik-Fans. Abends lockt das Vergnügungsviertel Shinjuku mit unzähligen winzigen Bars in der Golden Gai. Fun Fact: Jede Bar hat nur Platz für fünf bis sechs Gäste.
Kulinarisch solltest Du Dich in Tokio durch die Vielfalt probieren: Frisches Sushi am Tsukiji Outer Market, eine dampfende Ramen-Schüssel in einem der zahllosen Ramen-Läden (probier mal Ichiran, wo Du in einer eigenen Kabine isst), oder Yakitori (gegrillte Hähnchenspieße) in einer der typischen Izakaya-Kneipen.
Mount Fuji & Onsen: Der erste Roadtrip-Tag wird unvergesslich
Am vierten Tag holst Du Deinen Mietwagen ab, am besten eignet sich hierfür der Flughafen als Abholort. Die erste Etappe führt Dich nach Hakone, etwa 100 Kilometer südwestlich. Die Fahrt dauert circa anderthalb Stunden, aber nimm Dir Zeit für die Serpentinen und Aussichtspunkte.
Die Bergregion Hakone ist berühmt für ihre Onsen. Das sind heiße Quellen, in denen Du nach der Fahrt herrlich entspannen kannst. Viele Ryokans (traditionelle japanische Gasthäuser) haben eigene Onsen, manche sogar mit Blick auf den Fuji. Von hier hast Du bei klarem Wetter einen atemberaubenden Blick auf den schneebedeckten Vulkankegel. Die Uferstraße am Ashi-See ist zur Kirschblüte besonders idyllisch: rosa Blüten vor dem perfekt geformten Berg.
Ein Besuch im Freilichtmuseum von Hakone sollte auf Deiner Agenda nicht fehlen, hier gibt es moderne Skulpturen in einem weitläufigen Park mit Kirschbäumen zu sehen. Und wenn Du schon mal hier bist: Die schwarzen Eier aus dem schwefelhaltigen Owakudani-Tal sollen das Leben um sieben Jahre verlängern. Ob's stimmt? Keine Ahnung, aber probieren schadet nicht.
Geheimtipp Izu: Hier blühen die Kirschbäume pinker als überall sonst
Wenn Du zeitlich früh in der Saison unterwegs bist (Ende Februar bis Anfang März), lohnt sich ein Abstecher zur Izu-Halbinsel. In Kawazu blühen die Kirschbäume besonders früh und in einem intensiveren Pink als anderswo. Das Kawazu-Kirschblütenfest zieht zwar Massen an, aber die vier Kilometer lange Allee entlang des Kawazu-Flusses ist trotzdem spektakulär.
Die Küstenstraße der Izu-Halbinsel bietet dramatische Ausblicke auf den Pazifik. In Atami, einem traditionellen Badeort, kannst Du in einem der vielen Onsen mit Meerblick entspannen. Die Stadt selbst hat einen nostalgischen Charme mit ihren steilen Gassen und alten Badeanstalten.
Tipp: Frischer Fisch ist hier überall zu haben. Probiere unbedingt ein Kaisendon, eine Schüssel Reis mit rohem Fisch belegt.
Schwarze Burg trifft rosa Blüten: Matsumoto ist ein Traum für FotografInnen
Die Fahrt ins Inland führt Dich nach Matsumoto. Die Stadt ist kleiner und deutlich entspannter als Tokio, aber sie hat mit der Burg Matsumoto ein echtes Juwel an Sehenswürdigkeit. Die schwarze Burg aus dem 16. Jahrhundert mit ihren geschwungenen Dächern steht im Kontrast zu den hellen Kirschblüten drumherum – ein Fotomotiv, für das sich jeder Umweg lohnt.
Von Matsumoto aus kannst Du einen Tagesausflug in die japanischen Alpen machen. Die Kurobe-Schlucht mit ihrer schmalen Eisenbahn ist spektakulär, allerdings im April oft noch winterlich. Leichter zugänglich ist das Kamikochi-Tal, ein alpines Naturparadies mit klaren Flüssen und schneebedeckten Gipfeln, allerdings öffnet es erst Mitte April.
In Matsumoto selbst lohnt sich ein Bummel durch die Nakamachi-Straße mit ihren weiß-schwarzen Lagerhäusern aus der Edo-Zeit. Hier findest Du kleine Läden mit lokalem Kunsthandwerk, Sake-Brauereien und gemütliche Cafés.
Zeitreise ins feudale Japan: Warum Takayama Dich verzaubern wird
Weiter geht's nach Takayama, eine kleine Stadt in den Hida-Bergen, die ihr historisches Stadtbild perfekt bewahrt hat. Die alten Kaufmannshäuser aus dunklem Holz, die schmalen Gassen und die traditionellen Sake-Brauereien versetzen Dich ins feudale Japan zurück.
Der Morgenmarkt an den Ufern des Miyagawa-Flusses ist ein Erlebnis: Einheimische verkaufen frisches Gemüse, eingelegtes Obst, handgemachte Souvenirs und lokale Spezialitäten. Ein Muss, wenn Du Fleisch isst: die Hida-Beef-Spieße – das lokal gezüchtete Rindfleisch schmeckt fantastisch und ist fast so berühmt wie Kobe-Beef, aber weniger touristisch überlaufen als die Region Kōbe.
Im Volkskunde-Museum Hida no Sato werden traditionelle Bauernhäuser aus der Region veranschaulicht. Zur Kirschblütenzeit mit blühenden Bäumen zwischen den strohgedeckten Häusern ist das besonders schön anzusehen. Abends kannst Du in einer der kleinen Izakayas in der Altstadt lokalen Sake probieren. Takayama hat über ein Dutzend Brauereien, viele bieten Verkostungen an.
Von Takayama aus kannst Du einen Tagesausflug nach Shirakawa-go machen, einem UNESCO-Welterbe-Dorf mit traditionellen Gassho-Häusern (strohgedeckte Häuser mit steilen Dächern). Im Frühling, wenn die Reisfelder geflutet werden und die Kirschbäume blühen, ist das Dorf besonders fotogen.
Kanazawa: Die unterschätzte Perle mit Japans schönstem Garten
Die Fahrt nach Kanazawa führt Dich an die Westküste Japans, zum Japanischen Meer. Die Stadt ist ein kulturelles Pflaster, das oft im Schatten von Kyoto steht, aber mindestens genauso viel zu bieten hat.
Der Kenroku-en gilt als einer der drei schönsten Gärten Japans und das nicht ohne Grund. Zur Kirschblütenzeit verwandelt er sich in ein Meer aus Rosa und Weiß. Der Garten ist so angelegt, dass sich an jeder Ecke eine neue perfekte Ansicht bietet: Teiche mit Karpfen, alte Kiefern, Wasserfälle, Steinlaternen und natürlich hunderte von Kirschbäumen.
Das historische Geisha-Viertel Higashi Chaya ist wunderschön erhalten. Die Holzhäuser mit ihren Gittern und die schmalen Gassen wirken, als wäre die Zeit stehen geblieben. Einige der alten Teehäuser bieten heute traditionelle Teezeremonien an, eine meditative Erfahrung, die sich definitiv lohnt.
Kanazawa ist auch bekannt für sein Blattgold-Handwerk (die Stadt produziert 99% des japanischen Blattgolds). Hier kannst Du Werkstätten besuchen oder sogar ein vergoldetes Softeis probieren – überraschend lecker.
Kyoto zur Kirschblüte: Das kulturelle Herz Japans
Nach etwa drei Stunden Fahrt erreichst Du Kyoto. Die alte Kaiserstadt ist gespickt mit über 2.000 Tempeln und Schreinen. Mindestens drei Tage solltest Du einplanen, um auch nur die Highlights zu sehen.
Tag 1 in Kyoto: Starte früh am Fushimi Inari-Schrein mit seinen tausenden rot leuchtenden Torii-Toren, die sich den Berg hinaufschlängeln. Früh morgens hast Du die Wege fast für Dich allein. Danach geht's zum Kiyomizu-dera, einem buddhistischen Tempel auf einer Holzterrasse mit Blick über die Stadt. Der Weg dorthin führt durch die Higashiyama-Gassen voller traditioneller Läden, perfekt für Souvenirs und Matcha-Eis.
Nachmittags schlenderst Du durch das Gion-Viertel, Kyotos berühmtestes Geisha-Viertel. Mit etwas Glück siehst Du eine Geiko (wie Geishas in Kyoto genannt werden) auf dem Weg zu einem Engagement. Die Pontocho-Gasse parallel zum Kamo-Fluss ist abends besonders stimmungsvoll, hier reihen sich kleine Restaurants aneinander, viele mit Blick auf den Fluss.
Tag 2 in Kyoto: Der Philosophenweg ist zur Kirschblütenzeit ein absolutes Muss, auch wenn er entsprechend gut besucht ist. Der zwei Kilometer lange Kanal ist gesäumt von hunderten Kirschbäumen, die ein rosafarbenes Dach über dem Weg bilden. Unterwegs kannst Du in kleine Tempel abbiegen – der Eikan-do und der Nanzen-ji sind besonders schön.
Am Nachmittag fährst Du nach Arashiyama im Westen Kyotos. Der Bambuswald ist zwar touristisch, aber sind die meisten Sehenswürdigkeiten mittlerweile in Kyoto. Die bis zu 30 Meter hohen Bambusrohre ragen wie grüne Säulen in den Himmel. Die Togetsukyo-Brücke über den Hozu-Fluss ist umgeben von Kirschbäumen und Bergen und ein klassisches Japan-Postkartenmotiv.
Tag 3 in Kyoto: Der Goldene Pavillon (Kinkaku-ji) ist Kyotos berühmtestes Wahrzeichen: ein mit Blattgold überzogener Tempel, der sich im umgebenden Teich spiegelt. Danach lohnt sich der Ryoan-ji mit seinem berühmten Zen-Steingarten. 15 Steine in weißem Kies, mehr braucht es nicht für vollkommene Harmonie.
Abends solltest Du im Maruyama-Park vorbeischauen, wo eine riesige Trauerkirsche nachts beleuchtet wird. Ein toller Anblick, wenn die Japaner darunter picknicken und feiern.
Kulinarisch ist Kyoto berühmt für seine Kaiseki-Küche, eine Art mehrgängiges Menü, das die Jahreszeit zelebriert. Es ist nicht billig, aber eine einmalige Erfahrung. Günstiger und trotzdem authentisch: Probier Yudofu (gekochter Tofu) in einem der Tempel-Restaurants oder Obanzai (traditionelle Kyoto-Hausmannskost) in einer kleinen Taverne.
1.000 zahme Rehe und der größte Buddha: Ein Tag in Nara
Ein Tagesausflug nach Nara, die ehemalige Hauptstadt, lohnt sich außerdem, wenn Dir noch Zeit bleibt. Die Stadt liegt nur eine knappe Stunde von Kyoto entfernt. Im Nara-Park leben über 1.000 zahme Sika-Hirsche frei herum. Sie gelten als heilige Boten der Götter.
Der Todai-ji-Tempel in Nara beherbergt eine 15 Meter hohe Bronze-Buddha-Statue, eine der größten der Welt. Das Holzgebäude selbst ist das größte der Welt und beeindruckend, auch wenn die Touristenmassen manchmal nerven. Ruhiger geht's im Kasuga-Taisha-Schrein zu, dessen Weg von tausenden Steinlaternen gesäumt wird. Zur Kirschblütenzeit sind auch hier die Wege wunderschön.
Optionaler letzter Stopp: Hiroshima und das schwimmende Torii-Tor
Wenn Du noch länger Zeit hast, lohnt sich die Weiterfahrt nach Hiroshima. Die Stadt erzählt eine Geschichte von Zerstörung und Wiedergeburt. Das Atombomben-Museum und der Friedenspark erinnern still und eindringlich an die Schrecken des Krieges. Ein Besuch, der unter die Haut geht, aber zum Verständnis Japans dazugehört. Doch Hiroshima ist längst mehr als seine Vergangenheit. Die Stadt hat sich aus der Asche erhoben und ist heute ein Symbol der Hoffnung: lebendig, jung und voller Zuversicht.
Von Hiroshima ist es nur eine kurze Fahrt und Fähre nach Miyajima, einer der heiligsten Stätten Japans. Das rote Torii-Tor im Wasser ist eines der meistfotografierten Motive des Landes. Bei Flut scheint es auf dem Wasser zu schweben, bei Ebbe kannst Du bis zum Tor laufen. Die Insel selbst ist wunderschön zum Wandern und auch hier leben zahme Rehe.
Spezialität: Hiroshima ist berühmt für sein Okonomiyaki – eine Art herzhafter Pfannkuchen mit Kohl, Nudeln, Ei und verschiedenen Toppings. Auf der Okonomimura ("Okonomiyaki-Dorf") gibt es ein ganzes Gebäude voller kleiner Restaurants, jedes mit seiner eigenen Version.
Das musst Du wissen: Autofahren & die besten Insider-Tipps
- Autofahren in Japan: Japaner fahren links, aber das System ist sehr übersichtlich und die Straßen sind hervorragend ausgebaut. Viele Schilder sind auch in lateinischer Schrift. Ein internationaler Führerschein ist Pflicht. Die mautpflichtigen Expressways sind zwar teuer (rechne mit 50-100 Euro pro längere Strecke), sparen aber enorm Zeit. Alternativ kannst Du Landstraßen nehmen, die sind kostenlos, landschaftlich oft schöner, aber deutlich langsamer.
- GPS-Geräte in Mietwagen haben meist eine englische Spracheinstellung. Die Eingabe funktioniert oft über Telefonnummern der Ziele, was sehr praktisch ist. Tankstellen gibt es überall, viele sind Selbstbedienung. Das Benzin heißt "regular" (レギュラー) oder "high-octane" (ハイオク).
- Parken: In größeren Städten sind die Hotels teuer fürs Parken (15-30 Euro pro Nacht). Überlege, ob Du den Wagen für Stadtbesichtigungen abgibst und nur für die Überlandfahrten nutzt. In Kyoto etwa ist ein Auto mehr Last als Nutzen – die Stadt erkundest Du am besten zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der hervorragenden U-Bahn.
- Unterkunft: Buche früh! Zur Kirschblütenzeit sind beliebte Spots schnell ausgebucht und die Preise steigen. Eine Mischung aus Hotels und traditionellen Ryokans macht die Reise besonders authentisch. In einem Ryokan schläfst Du auf Tatami-Matten auf einem Futon, bekommst ein traditionelles mehrgängiges Abendessen (oft inklusive) und kannst in hauseigenen Onsen baden. Es ist etwas teurer, aber eine Erfahrung, die Du nicht vergessen wirst.
- Essen: Japan ist ein Paradies für Foodies. Probiere Dich durch: Ramen (jede Region hat ihren eigenen Stil), Okonomiyaki, frisches Sushi, Tempura, Yakitori, Tonkatsu, Udon-Nudeln. In Convenience Stores wie 7-Eleven, Lawson oder FamilyMart findest Du überraschend gutes und günstiges Essen – Onigiri (Reisbällchen), Bento-Boxen, frische Sandwiches. Trinkwasser aus dem Hahn ist überall sicher. In Kyoto solltest Du die traditionelle Kaiseki-Küche nicht verpassen, eine Art mehrgängiges Menü, das die Jahreszeit zelebriert.
- Sprache: Englisch wird außerhalb der Touristenzentren wenig gesprochen, aber die Japaner sind unglaublich hilfsbereit. Eine Übersetzungs-App auf dem Handy hilft enorm. Lern ein paar Basis-Phrasen: "Sumimasen" (Entschuldigung), "Arigatou gozaimasu" (Danke), "Oishii" (Lecker).
- Internet: Hol Dir am Flughafen eine Prepaid-SIM-Karte oder bereits vor Reiseantritt eine eSIM. Ohne Internet ist die Navigation schwieriger, und viele nützliche Apps (Google Maps, Übersetzung, Restaurantsuche) funktionieren nicht.
- Jahreszeit: Die Kirschblütenvorhersage ("Sakura Forecast") wird ab Januar veröffentlicht und wöchentlich aktualisiert. Check sie regelmäßig, um Deine Route optimal zu planen. Die Blüte ist launisch und hängt vom Wetter ab. Manchmal blühen die Bäume eine Woche früher oder später als erwartet.
Die Sakura ruft: So wird Dein Japan-Traum Wirklichkeit
Ein dreiwöchiger Roadtrip zur Kirschblütenzeit in Japan ist mehr als nur eine Reise von A nach B. Es ist das Eintauchen in eine Kultur, die die Vergänglichkeit der Schönheit feiert. Die Kirschblüten blühen nur wenige Tage und genau das macht sie so kostbar. Auf einer Rundreise mit einem Mietwagen kannst Du diesem flüchtigen Wunder folgen und auch einmal abseits der Touristenorte halten.
Du wirst Dich in kleinen Onsen entspannen, während draußen die Kirschblüten fallen. Du wirst in stillen Tempeln innehalten und die Zen-Gärten auf Dich wirken lassen. Du wirst durch Bambuswälder wandern, an Pazifikstränden entlangfahren, in Bergdörfern traditionelles Handwerk entdecken und in pulsierenden Metropolen das ultramoderne Japan erleben. Du wirst unglaublich gut essen, freundliche Menschen treffen und jeden Abend mit tausend neuen Eindrücken ins Bett fallen.
Bereit für Dein eigenes Japan-Abenteuer zur Kirschblütenzeit? Mit einem Mietwagen kannst Du spontan Deine Route anpassen und verpasst keine der traumhaften Sakura-Spots zwischen Tokio, den japanischen Alpen und Kyoto. Buche jetzt Deinen Mietwagen und erlebe Japan in seiner schönsten Jahreszeit.
Japan mit dem Mietwagen erleben



