- BehindertenfreundlichkeitEher gut
- Zustand des HotelsSchlecht
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
87 % Weiterempfehlung können wir leider nicht bestätigen.... Das IFA Continental ist mittlerweile ein in die Jahre gekommenes Hotel. Der erste Schock kam schon bei der Anreise: Statt einem hellen, weiß gestrichenen Hotel fanden wir ein in dunkelbraun und schwarz gestrichenes Hotel vor, in dessen Empfangsbereich noch die Handwerker wüteten, um das Foyer des Hotels in diesen absolut unfreundlichen Farben zu streichen. Da wir spät abends angereist sind, konnten wir unsere Zimmer sofort beziehen. Man bat uns an der Rezeption allerding zu warten, bis uns jemand zu unseren Zimmern brächte. Schnell war auch klar, warum dem so war. Ein Zimmer mit der Nummer 340 war nicht, wie zu erwarten im 3. Stock, sondern im 2. Stockwerk. Des Weitern fehlten bei den meisten der Zimmer sogar die Türschilder mit den Zimmernummern, die wie wir im Laufe unseres Aufenthaltes feststellen mussten, an nahezu allen Türen immer wieder abfielen. Am richtigen Zimmer angekommen, mussten wir leider feststellen, dass die Karten zum Öffnen der Zimmer nicht funktionieren. Unser Begleitpersonal war noch da und war im Begriff, uns zu helfen. Trotz Spanischkenntnisse meinerweits hielt es dieses aber nicht für nötig, uns darüber in Kenntnis zu setzen, wo er denn jetzt mit unseren Schlüsseln hinginge, als er wortlos einfach verschwand und rund 5-10 Minuten später mit dem hauseigenen Techniker wiederkam, der dann das Problem im weiteren 5 Minuten lösen konnte. Das Zimmer war recht groß für zwei Leute und sauber. Leider ist das IFA Continental so in die Jahre gekommen, dass der Teppich, der sowohl auf den Fluren als auch in den Zimmern ausgelegt ist, als auch alle Möbel, sowie Türen uns Zargen, absolut auf sind und dringend erneuert werden müssten. Des Weitern fanden wir dicke Löcher in den Wänden, wo man statt der Tapete schon den Beton sehen konnte. Das Bad war sauber, aber man fand an den Abflüssen sowie den Halterungen den der Badewanne dicke Rostflecken, die ebenfalls zeigten, dass hier einige Renovierungsarbeiten zu machen sind. Zum Balkon hinaus fand man eine seitliche Fenstereinrichtung, die zum Ende hin nur aus Lamellen bestand. Wenn jemand also Angst vor jeglichem Kleingetier hat, kann man sicher sein, dass derjenige in diesem Zimmer nicht ruhig schlafen würde. Des Weiteren fanden wir keine Klimaanlage im gesamten Hotel! Nicht nur die Zimmer waren ohne Klimaanlagem sondern sogar der Speiseraum, aber dazu später. Über Tag hatten sich die Zimmer dermaßen aufgeheizt, dass einem nichts anderes übrig blieb, als sowohl Balkon- als auch Eingangstür zu öffnen, um ein wenig Durchzug zu erreichen. Glücklicherweise haben wir unsere Zimmernachbarn mit dieser Idee anstecken können, so dass wir es doch ein wenig kühler haben konnten. Nichtsdestotrotz blieb uns nichts anderes übrig, als nachts bei komplett geöffneter Balkontür zu schlafen, was sich ab 5 Uhr morgens wirklich als Problem darstellte, weil das Hotel direkt an einer dicht befahrenen Hauptstraße liegt, und man somit ab 5 Uhr morgens von dem dichten Verkehr geweckt wurde - Erholung sieht da wirklich anders aus! Auch im ganzen Hotel fan dman nicht ein einziges Fenster, was wenigstens "auf Kipp" geöffnet war, um etwas frische Luft hineinkommen zu lassen. Alle Fenster und Türen waren verschlossen und die Klinken abgenommen. Nun gut, Sicherheit geht vor,aber ein Fenster "auf Kipp" birgt nun wirklich keine Gefahr! Die Fahrstühle funktionierten zwar ausgezeichnet und es wurde auch an allen Ecken und Enden ständig geputzt, aber es kann ja wirklich nicht sein, dass dabei jedesmal vergessen wird, die drei Fahrstühle, bzw. deren Spiegel auch mal mitabzuwischen. Auf dem Tisch, der sich in unserem Zimmer befand, fanden wir einen Zettel, den wir doch bitte ausfüllen möchten, auf dem anzukreuzen ist, zu welcher Tageszeit die Reinigungskraft unsere Zimmer aufräumen soll. Diesen habenw ir brav ausgefüllt und die Reinigungsdame hat diesen auch mitgenommen. Nur frage ich mich, worin der Sinn darin liegt, diesen Zettel auszufüllen, wenn sie sich ja doch nicht an die von uns angegebene Zeit hält?! So kamen wir nachher wieder zu dem Genuss des "Bitte nichts Störens" Schild an unserer Tür. Kommen wir zum kulinarischen "Vergnügen": Dass man bei einem 3* Hotel weder Luxusessen noch -getränke erwarten kann, ist ganz klar. Allerdings ist uns auf unseren vielen Reisen selten so etwas untergekommen. Es gab wirklich ein reichhaltiges Buffet mit allem, was das Herz begehrte, wenn es denn nun geschmeckt hätte. Dass die Spanier keine Pizza machen können, ist im Allgemeinen bekannt, aber selbst die Pommes waren wabbelig, im Salat hatte ich ein hartes Stück Nichtidentifizierbares, sodass mir für den Rest des Urlaubes der Appetit auf Salat vergangen war. Der Fisch war absolut wabbelig, jegliche Art von Pasta war entweder noch nicht durch oder schon so weich, dass es auseinander fallen würde. Einzig und allein die Paella sowie der Reis schmeckten. Das Rührei zum Frühstück war eine wabbelige Pampe, der Bacon dazu war total verbrannt, sowie eigentlich jedes Fleisch, was es zum Mittag- und Abendessen gab. Beim Obst musste man ersteinmal suchen, um etwas abzubekommen, was noch nicht angefangen hatte zu schimmeln und das Dessert schmeckte nach "Tütenfraß". Einzig und allein das Eis schmeckte einigermaßen. Hier war es sogar absolut untersagt, ein Stück Brot oder Obst mit aus dem Restaurant zu führen, um dieses später noch verzehren zu können. Eigentlich Gang und Gebe in jedem anderen Hotel. Es gab bei den Getränken kein Personal, alles was Selbstbedienung - soweit nicht weiter schlimm. Wenn ich aber einen Kaffee wollte oder Eis zu meinen kalten Getränken hatte ich ein Problem. Kaffee gab es im Speisesaal nur morgens, und da auch wirklich nur Kaffee und nicht so wie man es eigentlich aus jedem Hotel kennt eine Auswahl an Kaffee, Kaffee mit Milch oder Cappuccino. Säfte gab es, falls man das Saft nennen möchte, wenn das Getränk zu 70 % aus Wasser und restlichem Zucker besteht. Für frisch gepressten Orangensaft durfte man dann allerdings 1.50 € zahlen. Zu den Tischen selbst: Ich find es schon recht geschmacklos, dass man an mit Plastiktischdecken belegten Tischen sitzen muss, die nicht einmal vernünftig abgewischt wurden. Nicht nur einmal setzte ich mich hin und hatte sogleich den ganzen Arm nass, weil das Personal es wohl nicht für nötig empfunden hat, den Tisch gescheit abzuwischen. Die Poolbar öffnete um 11 Uhr. Wenn man also Frühaufsteher war und schon um 7 Uhr beim Frühstück gewesen ist, durfte man dann bis 11 Uhr dursten und hungern. Man konnte sonst nirgends noch Getränke bekommen. Die Snacks und das Gebäck, welches dann aber ab 11 Uhr dort zu bekomen waren, waren durchaus ganz lecker und genießbar. Weiter gehts im Text mit der Getränkeversorgung zum Abend hin. Hier merkte man richtig, dass das All-Inclusive Label dieses Hotels die gesamte Qualität runterriss. Weder ein Whiskey Cola, noch ein Wodka Lemon war genießbar. Alles schmeckte nach billigem Fusel. Und so fühlte man sich am nächsten Morgen nach 2 Wodka-Lemon am Vorabend, als wenn man die ganze Bar leergetrunken hätte. Nach einem solchen Abend haben wir uns entschieden, den Urlaub alkoholfrei zu verbringen, da uns das weder einen dicken Kopf noch solche Magenschmerzen wert war. Auch hier galt wieder das Motto: Selbstbedienung ist alles. Cocktails gäbe es am Automaten. Was wir da fanden: Die mit Wasser vermischten Säfte vim Frühstücksbuffet mit einem minimalen Schuss Schnaps, bei dem man sich fragte, ob überhaupt welcher drin war. Wenn man einen "richtigen "Cocktail" haben wollte, konnte man zwar einen bekommen, dieser kostete aber ab 4.50 € aufwärts und bekam einen winzig kleinen Cocktail dafür. Um 23 Uhr war dann auch wirklich Schluss mit all inclusive. Aber das ganze auch ohne Voranmeldung. Statt, wie in den meisten Hotels die "letzte Runde" noch einmal mit einer Glocke o.Ä. anzuleuten, wurde hier stickum Schluss gemacht und Feierabend gemacht. das ganze athete dann jeden Abend in eine Art "Rauswurfstimmung" aus. Die Kellner nahmen halbvolle Gläse mit von den Tischen, nicht einmal ein Aschenbescher wurde einem gelassen. Man wurde, wenn man so will, aus dem eigenen Hotel geschmissen. Da hatte man dann die Wahl, weiterzugehen oder auf's Zimmer zu verschwinden. Weiteres Verweilen unten an der Poolbar war unerwünscht. Hier weiterzugehen war allerdings nicht ganz so einfach: Als wir endlich das bekannte "kashbar" erreicht hatten, haben wir uns sogleich umgedreht und sind wieder gegangen. Als Mittzwanziger fühlte man sich hier schon alt. Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass wir einfach wohl Pech mit der Zeit gehabt haben. In dieser Woche waren sehr viele sehr junge Leute in Playa del inglés. Somit nichts für uns. Nichtsdestotrotz: Einkaufsmöglichkeiten gab es genug. Wir haben viel geshoppt. Im Allgemeinen war das Personal aber nett und freundlich, sprach größtenteils ein sehr gutes Deutsch oder zumindest ein sehr gutes Englisch. Die Poolanlage ist sehr schön aufgebaut, mit einem großen Hauptpool für Erwachsene, in dem allerdings weder Bälle noch sonstige Wasserspielzeige erlaubt sind. Es gibt einen weiteren Kinderpool und einen kleineren Pool wie eine "Whirlpool" Ecke in Wasserfalloptik. das ist sozusagen der große Pluspunkt des gesamten Hotels. Zum Strand war es prinzipiell nicht weit, eine Straße runter und man war quasi da. man stand dann nur 20-25 Meter über dem, Strand und musste eine ellenlange Treppe herunter - und nachher wieder herauflaufen, um zum Strand und zurückzukommen. Dort angekommen, gab es weder eine Toilettenanlage, wo man sich erleichtern konnte, noch ein Kiosk, wo man wenigstens hätte kalte getränke bekommen können. Selbst eingekaufte Getränke waren in weniger als einer Stunde kochendheiß und für jedes Mal Toilette wieder zum Hotel zu laufen, war der Weg wirklich zu mühsam. So bleiben wir also größtenteils am Pool. Die "Öffentlichen" Toiletten des Hotels waren soweit sauber, wie man es erwarten kann, wenn Horden betrunkener Engländer hier ein- und ausströmten. Allerdings nicht verständlich: Sämtliche Schließanlagen auf den Toiletten funktionierten nicht. Manche Toiletten hatten nicht einmal einTürschloss. Das Animationsteam bestand aus 4 Leuten. 3 Frauen und einem Mann. Diese beschäftigten Groß und Klein vom 10 bis 13 und 15 bis 17 Uhr, um dann ab 20 Uhr wieder mit dem Abendprogramm fortzufahren. Sonntags ist der animationsfreie Tag, da ließ sich das Hotel dann aber andere Aktivitäten einfallen, wie z.B. eine Modenschau. Die abendliche Bespaßung war im Allgemeinen eigentlich ganz gelungen. Man fand jegliche Spiele, oder Papageienshows sowei kleine Marktstände. Das hauseigene Beautycenter ist allerdings sehr zu empfehlen. Masseurin Conny Zweifel ist absolut top und sorgt für körperliches Wohlbefinden. Der letzte Fauxpas kam bei der Abreise. Das Zimmer bis 12 Uhr zu verlassen war uns ja nichts Neues und auch absolut in Ordnung. Wir sollten um 14 Uhr mti dem Bus abgeholt werden und wollten unsere Koffer zwischenlagern. Dort sagte man uns, die Türe zu dem Raum sei offen. Wenn dem so ist, kann ich meinen vollgepackten Koffer auch in der Lobby stehen lassen, da kann ja schließlich dann genauso jeder dran gehen wie in einem Kofferaufbewahrungsraum, der nicht abgeschlossen wird. Des Weitern durften wir unsere All-Inclusive Bändchen dann auch schon um 12 Uhr abgeben. Das bedeutete: Ab 12 Uhr weder Getränke noch Essen. Es wurd uns auch kein Lunchpaket oder Ähnliches zur Verfügung gestellt. Man konnte jetzt also seine Koffer mehr oder weniger unbeaufsichtigt im Hotel stehen lassen, und zusehen, wo man in den nächsten 2 Stunden noch was zu trinken und zu essen herbekommt. Frühstück gab es ja schließlich nur bis halb 11. Fazit also: Wer wenig Wert auf Essen und Getränke legt und nur einen Schlafplatz und einen angenehmen Pool braucht, ist hier gut aufgehoben. Für den Rest würde ich dieses Hotel nicht weiterempfehlen!
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitEher gut
- Ausstattung des ZimmersEher gut
- Atmosphäre & EinrichtungSehr schlecht
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher gut
- EssensauswahlSchlecht
- GeschmackSehr schlecht
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Schlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftGut
- Rezeption, Check-in & Check-outEher schlecht
- Kinderbetreuung oder SpielplatzSchlecht
- FamilienfreundlichkeitEher schlecht
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungEher gut
- Restaurants & Bars in der NäheEher gut
- FreizeitangebotSchlecht
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsSehr gut
- Entfernung zum StrandSchlecht
- Qualität des StrandesEher schlecht
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im Juli 2013 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sam |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |


