- Preis-Leistungs-VerhältnisEher gut
Wir machten jetzt zum 6. Mal Urlaub in einem Ahorn-Hotel. Nachdem wir jetzt einen gebührenden Abstand zu unserem Aufenthalt im Panorama verstreichen ließen gibt es doch drei Punkte, die mal angesprochen werden müssen: 1. Beim Einchecken empfing uns ein junger Mitarbeiter, dessen Heimatsprache offensichtlich nicht Deutsch war, und erklärte uns, dass man für uns ein Zimmer mit Doppelstockbett reserviert habe. Auf meinen Einwand hin, dass wir das doch nicht bestellt hätten, erklärte er uns, dass sonst kein Zimmer mit Blick auf die Bobbahn (das war ein Wunsch von uns) frei wäre. Wir befürchteten schon einen Urlaub in einem für unser Alter nicht geeigneten Doppelstockbett. Im Laufe des Gesprächs habe ich erst verstanden, dass das Zimmer schon ein „normales“ Doppelbett hat und zusätzlich ein Doppelstockbett für Kinder drin sei. Wir nahmen das Zimmer dann, begeistert waren wir aber nicht. Warum aufgrund des wegen der Herbstferien in einigen Bundesländern gerade von Familien mit Kindern gut besuchte Hotels ausgerechnet wir ein Zimmer mit Kinderbetten bekamen erschließt sich mir nicht, denn eigentlich hatten wir ein normales Zimmer erwartet (mit dem Wunsch „Blick auf die Bobbahn“, damit man Aussicht hat und nicht auf das andere Gebäude schaut). Wir waren aber schon froh, dass sich das Zimmer im Haus 2 befand, denn für uns ist ein möglichst kurzer Weg vom Zimmer zum Schwimmbad im Bademantel wichtig. 2. Es ist eine sehr schöne Geste des Hauses, einem Gast, der Geburtstag hat, einen Tisch zu reservieren. Leider hat uns nur niemand etwas davon gesagt. Das hätte man z.B. bei der Einlasskontrolle zum Frühstück machen können. Dass wir den schön dekorierten und mit Grußkarte ausgestatteter reservierten Tisch an der Außenwand Richtung Minigolfanlage dann zufällig entdeckt haben, war nur dem Umstand geschuldet, dass im vorderen Bereich des Speisesaales bereits alle Tische belegt waren. Im Laufe des Frühstücks fragte ich dann eine gut deutschsprechende Bedienung ob der Tisch denn auch abends für uns reserviert wäre. Sie erklärte uns freundlich, dass dieser Tisch selbstverständlich auch am Abend für uns reserviert wäre. Dies führte dazu, dass wir abends nicht erst auf Tischsuche gingen, sondern uns direkt am Buffet bedienten und dann zu unserem Tisch gehen wollten. Dieser war leider nicht reserviert und in Folge dessen auch besetzt. Da standen wir nun mit einem Teller heißer Suppe in der Hand. Mit der Frage ob eventuell ein anderer Tisch reserviert wäre, wurden wir von einer Bedienung zur anderen geschickt. Als ich die richtige Bedienung gefunden hatte wurde gerade in diesem Moment ein Tisch an der Außenwand frei, der dann auch noch mit Tischdecke und Kerze hergerichtet wurde. Im Nachhinein wurde uns dann erklärt, mittags sei eine größere Gesellschaft dort gewesen, es sei wohl alles abgeräumt worden und die Abendschicht hätte von dem Geburtstagstisch nichts gewusst. Es bleibt festzuhalten, dass wir natürlich keinen Anspruch auf einen reservierten Tisch haben und eine Antwort morgens, dass die Tischreservierung nur fürs Frühstück gilt, natürlich auch in Ordnung gewesen wäre. Wenn man aber eine Zusage für den Abend bekommt, sollte es auch so organisiert sein, dass es auch funktioniert. 3. Nachdem wir am 29.9. und am 30.9. jeweils in der uns vom Aufenthalt im letzten Jahr als Bar bekannten „Thüringer Stube“ keinen Tisch gefunden hatten, weil fast alle Tische reserviert waren, haben wir dann für den 1.10. und den 2.10. einen bestimmten Tisch reserviert. Als wir dann am 1. 10. Zu diesem Tisch gehen wollten, war er besetzt, so dass ich dann bei der Bedienung vorstellig wurde und fragte ob wir dann den Nachbartisch nehmen können. Im Lauf des Gespräches zu dem dann auch ein Herr (Oberkellner?) dazukam, zeigte man sich erstaunt, dass wir nur was trinken wollten. Der Oberkellner erklärte uns, dass eine Reservierung „nur zum Trinken“ nicht möglich sei, weil man ja schließlich das „A-la-carte“- Restaurant sei und Reservierungen nur zum Essen möglich seien. Auf meinen Einwand hin, dass wir die „Thüringer Stube“ im Jahr 2022 als Bar kennengelernt hätten, erklärte er uns, dass dafür die Rennsteigbar zuständig sei, in der man auch alles bekomme und wo immer ein Platz frei wäre. Auf meinen Einwand hin, dass doch gemäß Aushang die Rennsteigbar derzeit auch fürs Abendessen der Halbpensionsgäste freigegeben sei, wusste er davon angeblich nichts, bis ihm die bei dem Gespräch anwesende Bedienung das so bestätigte. Fazit war, dass wir zwar gnadenhalber unseren reservierten Tisch auch „nur zum Trinken“ behalten durften, die Reservierung am 2.10. aber gestrichen wurde. Am nächsten Tag war es abends im Speisesaal so voll (auch aufgrund der vielen für größere Gruppen reservierten Tische), so dass wir am Ende uns auch in der Rennsteigbar wiederfanden, die allerdings auch voll war. Die dortige Bedienung, Frau Schenk, teilte uns aber mit, welcher Tisch demnächst frei würde, so dass wir warteten und nach 10 Minuten einen Tisch hatten. Als wir dann nach dem Essen –wohlgemerkt in der Rennsteigbar – zwei Caipirinhas bestellen wollten, erklärte uns Frau Schenk, dass es solche Cocktails in der Rennsteigbar nicht gäbe, weil man nur für einen kleinen Barbetrieb ausgelegt sei und wir dafür in die „Thüringer Stube“ gehen sollten. Ich erklärte ihr daraufhin., wie es uns am Abend zuvor dort ergangen war und welche Auffassungen der Oberkellner hatte. Sie war sichtlich erstaunt. Umso netter war es von ihr, uns doch beiden Caipirinha zu besorgen. Fazit: das Konzept mit dem Barbetrieb sollte mal überdacht werden. Nach meiner Ansicht gehört die Bar in die gut zentral gelegene „Thüringer Stube“ und ein „a-la-carte“–Restaurant irgendwo anders hin, z.B. in die ehem. Waldmarie. Übrigens: Wenn es eine Wahl zum Mitarbeiter des Monats gibt, dann plädieren wir dafür, diese Auszeichnung der sehr freundlichen und liebenswürdigen Frau Schenk zuteil kommen zu lassen. Solche Mitarbeiter sind die Stütze des Betriebes. Da könnte sich der Oberkellner „mal eine Scheibe von abschneiden“.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 3-5 Tage im Oktober 2023 |
Reisegrund: | Wandern und Wellness |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Hans-Jörg |
Alter: | 51-55 |
Bewertungen: | 6 |