Mittelgroßes Hotel direkt am Strand. Immer und überall sehr sauber. Trotz kürzlicher "Generalüberholung" bröckelt es aber schon wieder an einigen Stellen. All Inclusiv ist hier auch wirklich so vorhanden. Freies WLAN, zwar nicht immer und überall gleich stark, aber für WhatsApp und die Nachrichten checken voll ausreichend. Gäste kommen aus allen Ländern der Welt, altersmäßig von 0 bis über 80 Jahre. Sehr angenehme Atmosphäre. Ich hatte dieses Hotel gebucht, da es ein vorgelagertes Riff hat und ich mit den Schildkröten schnorcheln wollte. Das war ein phantastisches Erlebnis. Das Riff ist gut, die Fischwelt auch ganz pasabel, jedoch nicht mit dem Roten Meer oder den Malediven zu vergleichen. Die Landschaft von Yucatan hat mich überhaupt nicht überzeugt, kommt weder an die Dom Rep und erst gar nicht an Kuba ran. Die Maya-Ruinen von Chichenitza und Ek Balam sind sehenswert, aber mehr ansehen, wäre zu viel. Je nach Interesse sollte man hier entscheiden. Schön sind auch die Cenoten. Ich hatte drei Ausflüge über den Veranstalter gebucht. Auf keinen Fall die Kaffeefahrt nach Playa del Carmen buchen, sinnlos und überteuert. Meine Weiterempfehlung kann ich nur für die absoluten Sonnenanbeter und die, die die tollen Schildkröten sehen wollen, geben. Alle anderen sollten dieses Hotel eher nicht buchen.
Ich hatte ein normales Zimmer mit seitl. Meerblick gebucht.A Alle Zimmer haben aber direkten Meerblick. Bekommen hatte ich ein Upgrade auf eine Penthouse-Sweet, was sich aber als "Downgrade" entpuppte. Diese Zimmer auf keinen Fall buchen, bzw. sofort ablehnen, wenn man ein solches zugewiesen bekommt. Die Terrasse mit dem Whirlpool kann man nicht nutzen, da es da oben wie im Backofen ist. Der Poll pustet jede Menge Dreck raus, da hier kein Schutz gegeben ist. Der normale Balkon hat seinen Sinn auch verloren, da man, wenn man dort sitzt nichts sieht, da hier keine Scheibe, sondern ein Mauer ist. Zudem sind die vielen Stufen zur Terrasse nicht mal gesichert, was absolut kein Standard ist. Toilette/Dusche ohne Abtrennung, nur mit den Milchglastüren ist ein absolutes No-Go. Wer damit zurecht kommt, na gut, aber mir kommt das vor wie Zeltplatzatmosphäre. Mich hat es nicht gestört, da ich alleine war. TV mit einem deutschen Programm, gut funktionierender Safe, Kaffeemaschine, Minibar täglich bestückt, Telefon, war alles vorhanden. Bett ist sehr gut, wenn man eine weichere Matratze mag. Schirme, Bügelmöglichkeit, Ventilator nicht zu vergessen. Nach einer Woche kam ein heftiges Gewitter und das Zimmer stand unter Wasser. Es regnete heftig durch. Mir wurden jede Menge Handtücher gebracht und das Problem konnte in den Griff bekommen werden. Ich wollte das Zimmer tauschen, doch leider waren angeblich keine freien Zimmer vorhanden. Als Entschädigung bekam ich eine Stunde Massage im Spa, die sehr gut war. Für die Preise hätte ich das nie gebucht. Es regnete nicht wieder, ich war heilfroh.
Das Buffetrestaurant hat mir am besten gefallen. Die Auswahl war sehr gut. Unverständlich, wer hier meckert. Ging man gleich zu Öffnung ins Restaurant, war die Atmosphäre auch noch sehr erträglich. Später dann wurde alles vom Stress überschattet. Es gibt viel zu wenig Personal, die hier schuften müssen, damit es einigermaßen läuft. Alleine das Nichtvorhandensein von kleinen Löffeln ist schon ein Stressfaktor. Für mich unverständlich warum diese nicht beim Eis oder beim Kuchen liegen und man den Kellner erst bemühen muss. Trinkgelder sind hier eigentlich selbstverständlich, da das Personal sehr bemüht ist, es trotzdem allen Urlaubern angenehm zu machen. Ich hatte das Gourmetrestaurant besucht, war sehr zufrieden, aber es ist keinesfalls herausragend, was da aufgetischt wurde. Die Getränke an den Bars waren leider etwas "dünn", es half hier auch kein Tip und auch keine Bitte etwas mehr z.B. Gin in den Tonic zu machen. Die Schnelligkeit aller "Mädels", die Getränke brachten, ob an den Bars oder am Strand war sensationell. Alle waren supernett und absolut top in ihrem Job. Tip ist hier wirklich verdient.
Die Freundlichkeit im Hotel ist absolut herzlich. Bis auf einen nahezu arroganten Herrn, der immer in der Lobby rumschleicht, haben alle supernett gegrüßt, gelacht und sind richtig herzlich gewesen. Der größte Teil der Angestellten spricht gut englisch, damit kommt man immer weiter. Deutsch wurde fast gar nicht gesprochen. Solltet Ihr ein Problem in deutscher Sprache lösen müssen, dann fragt nach Marianne, sie hat deutsche Wurzeln und hilft sehr gern nett weiter. Meine Zimmerreinigung war leider die schlechteste, die ich je in einem Hotel erlebt hatte. Service war hier fast Null. Es wurde immer irgendetwas vergessen. Oft wurde erst gg. 15 Uhr gereinigt oder ein paar mal gar nicht. Da ich alleine war, hatte ich aber genug an Handtüchern als Vorrat. Der junge Mann hat sich aber gern mit Handtuchfiguren beschäftigt. Leider gab es auch kein "Bitte nicht Stören"-Schild und eine Siesta zur Mittagszeit wurde nicht beachtet. Es wurde geklopft und nochmals geklopft, trotz danke nein in drei Sprachen. Hier musste ich leider ungemütlich werden, was aber nur bis zum nächsten Tag half. Ich hatte dann ein Schild selbst geschrieben. Soetwas geht absolut nicht und bringt Abzug. Eine andere Beschwerde wurde sehr gut gelöst.
Entfernung vom Flughafen ca. 1-2 Stunden, je nachdem, wieviele Hotels angefahren werden. Direkte Strandlage ist natürlich sehr schön, leider ist dieses Hotel aber nur für absolute Sonnenanbeter zu empfehlen, da es fast keinen Schatten gibt. Es fehlen schattenspendende Bäume und ausreichend Sonnenschutz für die Liegen. Hinter den Wohngebäuden kann man jedoch schön im Grünen spazieren gehen, aber man sollte nicht zu viele Erwartungen diesbezüglich mitbringen. Irgendwie fehlte mir hier der Liebreiz, was ich in anderen Anlagen an Grün bereits vorfand, habe ich hier sehr vermisst. Shoppen kann man nach ca. 15 min Strandspaziergang in linke Richtung. Es gibt alles was man benötigt. Hier gibt es wohl auch ein kleines Nachtleben. Im Hotel selbst ist eine kleine, angenehme Abendunterhaltung von 20-22.30 Uhr vorhanden. Öffentliche Verkehrsmittel sind durch die Collectivos vorm Hotel gegeben. Habe ich nicht genutzt, einfach die Angestellten fragen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Strand ist nicht sehr schön. Zum einen, wie schon beschrieben, gibt es keine Schattenplätze. Weder die Palapas, noch die Bali-Betten bieten ausreichend Schatten. Die Überdachung der Betten ist absolut unzureichend, was dazu führt, dass die Urlauber mit den großen Strandtüchern abhelfen. Ende vom Lied, oft gab es gg. 10 Uhr keine Tücher mehr. Die Palapas aus Bambus lassen so viel Sonne durch, dass man mittags nur flüchten kann. Für mich war das ein Nicht-Erholungsfaktor. Gegen die Massen an Seegras wird täglich angekämpft, aber es ist nicht zu schaffen, den Strand davon zu befreien. Hierfür kann das Hotel nichts. Es sind zwei Duschen am Strand, was ausreichend ist. Leider sind diese sehr schwach. Animation, Sport, Kinderbetreuung ist dezent vorhanden. Der große Pool wurde von mir nicht benutzt, da ich ihn als hygienisch bedenklich gefunden habe. Zu viele Leute, vor allem Kinder, im Pool. Ich habe nicht einmal gesehen, dass gereinigt wurde, was man auch durch einigen schwimmenden Unrat sah. Abendunterhaltung war dezent mit wechselnden kleinen Musikgruppen. Einmal in der Woche kommen "Teufelsgeiger", die sind der absolute Knaller.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 3 Wochen im Juni 2015 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Birgit |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 23 |

