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Stefanie (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2016 • 2 Wochen • Strand
Schönes Hotel mit toller Lage
5,0 / 6

Allgemein

Das Hotel liegt in Akumal, einem kleinen Ort zwischen Playa del Carmen und Tulum. Besonders Naturfreunde und Leute, die Meeresschildkröten in der freien Natur beobachten möchten, kommen hier auf ihre Kosten.


Zimmer
  • Eher gut
  • Jedes Zimmer hat Meerblick und einen eigenen Whirlpool. Ingesamt besteht das Zimmer nur aus einem Raum - rechts ein kleines Sofa mit einem kleinen Tisch, dann in der Mitte das Bett. Wir hatten ein Kingsize-Bett und waren mit dem Bett sehr zufrieden. Es war sehr bequem. Dazu gab es außerdem fünf Kissen mit verschiedenen Härtegraden. Es gibt auch die Möglichkeit sich weitere Kissen, anderer Stärken, zu bestellen. Diesen Service haben wir nicht genutzt. Direkt vor dem Bett hängt ein Flachbild-TV. Das Bad hat uns leider überhaupt nicht gefallen. Das Bad war nicht separiert vom Schlafzimmer. Der Wasserhahn war so am Waschbecken angebracht, dass das Wasser vorne überschwappte und so der ganze Waschtisch ständig nass war. Die Dusche sowie die Toilette sind separiert, allerdings ist die Decke oben offen, sodass jedes Geräusch einwandfrei im Schlafzimmer zu hören ist. Störend war außerdem, dass bei der Toilettentür ca. 15-20 cm an der Seite fehlten. Auf dem Zimmer gibt es einen Wasserkocher mit zwei Tassen und Tee/Kaffee. Die Minibar ist ausgestattet mit Softdrinks (Cola, Cola light, Fanta, Spright, Sprudelwasser, Bier) und Snacks (Snickers, Chips). Sie wird täglich aufgefüllt und ist kostenlos beim AI-Angebot mit dabei. Zwei Flaschen Mineralwasser (je 1l) gibt es ebenso täglich. Leider gibt es kaum Ablagemöglichkeiten für die eigentlich immer feuchten Klamotten, aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit (zumindest bei uns im September). Ebenso gefiel uns nicht, dass es kaum Aufhängemöglichkeiten für die Handtücher im Bad gab und diese oftmals herunterfielen, da keine Aufhänger an den Handtüchern vorhanden waren. Wir kamen abends im Hotel an und mussten leider feststellen, dass die Zimmerwände mit schwarzem Schimmel übersät sind, welche wohl irgendwann mal versucht wurden mit Wandfarbe zu übermalen. Darüber hinaus roch es sehr muffig im Zimmer, sodass wir uns am nächsten Morgen dazu entschlossen, unser Zimmer zu wechseln. Dies war möglich unter der Bedingung, dass wir erneut um 15.00 Uhr an die Rezeption kommen und dort nochmals nachfragen, welche Zimmer zur Verfügung stehen. Wir konnten uns dann unser neues Zimmer anschauen.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Neben dem normalen Buffetrestaurant gibt es noch am Pool eine Bar, bei der es rund um die Uhr Snacks bzw. Hauptmahlzeiten gibt. Von 11.00 - 18.00 Uhr wird von Israel an der Poolbar frisches Sushi zubereitet. Leider steht man für das Sushi sehr lange an, da Israel das Sushi wirklich perfekt anrichtet und es auch sehr gut schmeckt, aber doch recht lange dafür benötigt. Hier wäre ein weiterer Sushikoch sicher sinnvoll. Bei Sonderwünschen ist es sinnvoll, etwas spanisch zu können. Ansonsten helfen auch gerne die freundlichen Kellnerinnen zwischen der Verständigung weiter. Das Buffetrestaurant bietet eine große Auswahl an Speisen an. Das Frühstück war sehr reichhaltig und lecker - es reichte von frischen Omelettes, Churros, kleinen Pfannkuchen bis über herzhafte Speisen. Morgens gibt es auch eine große Auswahl an frisch gepressten Säften. Leider war die Beschriftung hier unzureichend. Bei ca. 20 Säften wäre es wünschenswert zu wissen, welcher Saft es denn nun ist. Beschilderung stand zwar dort, leider aber größtenteils falsch. So stand z.B. auch eine normale Milch bei der Beschilderung "Sojamilch". So etwas sollte, gerade relevant für Allergiker, nicht passieren. Die Beschriftung war allgemein sehr ungenügend. Es gibt zwar den sogenannten "Healthy Corner", wo vegetarische Speisen angeboten wurden. Allerdings gab es auch Speisen, die vegetarisch waren und nicht gekennzeichnet waren. Onion Rings z.B. waren als "Healthy" gekennzeichnet. Wünschenswert wäre es, dass alle vegetarischen Speisen mit einem "V" oder ähnlichem gekennzeichnet werden. Gerade bei mexikanischen Gerichten ist auf den ersten Blick oftmals nicht ersichtlich, ob Fleisch oder Fisch enthalten ist. Oftmals war das Essen im Buffetrestaurant (mittags/abends) nicht gewürzt oder schmeckte sogar nach gar nichts. Ich konnte einmal beobachten, wie Bohnen im großen Nudelbehälter erhitzt wurden - so ist es auch kein Wunder, dass oftmals das Gemüse einfach geschmacklos schmeckte. Bei Pilzen und Spinat hatte ich mal das Problem, dass es sehr stark knirschte und für mich die Vermutung, dass Gemüse nicht gewaschen wird, nahe liegt. Die "A la carte-Restaurants" gefielen uns deutlich besser. Geschmacklich und auch vom Service. Es gibt vier Restaurants, zu denen ich jeweils kurz etwas schreiben möchte: Japaner: Für uns mit Abstand das beste Restaurant in diesem Hotel. Das Essen schmeckt sehr lecker und es wird auf Sonderwünsche, insbesondere von Ulises - der sehr gut Englisch spricht, eingegangen. Bei anderen Servicekräften sollte man ein paar Brocken Spanisch beherrschen, da man bei Fragen oder Wünschen auf Englisch etwas fragend angeschaut wird. Trotz der teilweiße mangelnden Englischkenntnissen waren wir von den Servicekräften, aufgrund ihrer Zuvorkommenheit und Freundlichkeit positiv überrascht. Für uns gab es hier außerdem mit Abstand die besten Gerichte - wunderschön angerichtet und total lecker. Mexikaner: Die Englischkenntnisse der Servicekräfte beim Mexikaner waren ausreichen, sodass auf Sonderwünsche eingegangen wurde. Wir besuchten den Mexikaner 3x - einmal erhielten wir die Nachos, welche als "Gruß von der Küche" gedacht sind, direkt am Anfang, danach nach unserer Vorspeise und beim letzten Mal erst auf Nachfrage beim Hauptgang. Um Wein zu erhalten musste ich teilweiße 3x nachfragen, um dann auch wirklich Wein eingeschenkt zu bekommen. Dabei möchte ich aber erwähnen, dass ich durchaus Verständnis für die Servicekräfte habe, wenn das Restaurant gerade sehr voll ist. Allerdings waren zu dem Zeitpunkt gerademal drei Tische belegt. Bei einer Vorspeise hatte ich mal Salat mit dabei und hatte am nächsten Tag leider Magen-/Darmprobleme. Gourmet: Beim Gourmetrestuarant erwarteten wir eine Steigerung zum Japaner. Die Erwartung konnte das Gourmentrestaurant jedoch nicht erfüllen. Die Anrichtung der Gerichte war, wie auch im Japaner, sehr schön. Allerdings waren die Gerichte teilweise absolut nicht abgeschmeckt und konnten durch würzen mit Salz/Pfeffer nicht verbessert werden. Die Servicekräfte sind aufmerksam und zuvorkommend. Steakhouse: Das Steakhouse ist kein "A la Carte-Restaurant", sondern es werden verschiedene Spieße angeboten, welche direkt an den Tisch gebracht werden. Dabei funktioniert das System des Restaurants mit einer Ampel, welche bei jedem Gast anzeigt, ob ein weiteres Gericht gewünscht ist. Mein Freund isst Fleisch. Ich bin Vegetarierin. Mir wurde versprochen, ein schmackhaftes Hauptgericht zuzubereiten. Leider kamen dabei Spagetti mit einem Teelöffel kleingeschnittenes Gemüse und einer Priese Parmesan heraus. Leider alles andere als überzeugend. Es wäre schön, wenn es auch hier eine vegetarische Alternative geben könnte. Alles in allem fände ich es schön, wenn vegetarische Speisen ausreichend gekennzeichnet sind. In den "A la carte-Restaurants" wäre es außerdem wünschenswert, wenn es mehrere vegetarische Gerichte zur Wahl geben könnte. Viele Speisen konnten auf meiner Nachfrage hin abgewandelt werden - ein * mit "ist auch als vegetarische Variante möglich" wäre hier sinnvoll. Wir kennen es von anderen Hotels, dass es die Möglichkeit gibt, sich ein Lunch-Paket für Ausflüge richten zu lassen. Insbesondere für unseren Ausflug, bei dem wir morgens um 4:30 Uhr abgeholt wurden, hätten wir uns ein Lunch-Paket gewünscht. An der Rezeption wurde uns mitgeteilt, dass es möglich ist, ein Essen auf das Zimmer zu bestellen rund um die Uhr. Das Problem daran war, dass wir gegen 4.00 Uhr morgens kein Frühstück, sondern ein Abendessen erhalten hätten. Wir haben uns dann entschieden an der Lobbybar zu frühstücken und etwas zu essen einzupacken. Es wäre schön, wenn zumindest Tüten oder kleine Kartons zur Verfügung ständen, wo das Essen eingepackt werden kann. Nicht jeder hat Plastiktüten oder eine Vesperbox im Urlaub dabei.


    Service
  • Gut
  • Der Empfang war klasse - wir erhielten ein frisch duftendes Handtuch, mit dem wir uns reinigen konnten sowie einen typisch mexikanischen Cocktail - Margarita classic. Mit unserem Zimmerservice waren wir nur mäßig zufrieden, da leider sehr häufig Handtücher fehlten. Ein Anruf an der Rezeption, und uns wurden nach ca. 30 Minuten Handtücher gebracht. Zum Service in der Gastronomie habe ich im Abschnitt "Gastronomie" schon einiges geschrieben. Ergänzen möchte ich hier noch, dass man wohl Glück haben konnte und einen super Kellner im Buffet-Restaurant erwischt hat, der Getränke gebracht hat oder eben nicht. Manchmal war es auch so, dass Kellner herumstanden und wir Durst hatten. Im hinteren Bereich mussten wir bei einem jüngeren Kellner sogar die Erfahrung machen, erst beim Dessert zwei Gläser Wasser zu erhalten - obwohl wir in drei mal angesprochen hatten und um Wasser gebeten hatten.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Das Hotel liegt in Akumal, einem kleinen Ort zwischen Playa del Carmen und Tulum. Sehenswert ist inbesondere die Unterwasserwelt der Akumal Bay. Hier sieht man den ganzen Tag Schildkröten, ca. 1-2 Gehminuten vom Hotelstrand entfernt. Der Strand dort ist öffentlich, sodass dort auch viele geführte Touren unterwegs sind. Der Bereich ist allerdings so groß, dass man den Touren ganz gut aus dem Weg gehen kann. Die Touren kommen von ca. 10.00 - 16.00 Uhr. Ab dem Flughafen Cancún haben wir ca. 1,5 Stunden in das Hotel benötigt. In der Nähe gibt es zahlreiche Cenoten - die von günstig (z.B. Cenote Azul) bis teuer (z.B. Cenote Santa Cruz) reichen. Außerdem gibt es hier auch Naturfreizeitparks (z.B. Xel-Ha), bei denen mal wohl ganze Tage verbringen kann. Wir haben uns mit einer Tour Chichen Itza angeschaut - da es ein ganzes Stück entfernt liegt. Es hat sich wirklich sehr gelohnt. Allerdings würden wir uns das nächste Mal für den Besuch mit dem Mietwagen entscheiden, da wir sehr früh abgeholt wurden und einfach 4,5 Stunden mit dem Bus unterwegs waren. Einen Tag haben wir uns einen Mietwagen geliehen, was ich jedem Mexikobesucher wirklich ans Herz legen kann. Wir starteten morgens bei den Ruinen in Cobá. Wir haben für 200 Pesos ein Rikscha-Tour gebucht, welche uns bequem von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit fuhr. Insgesamt legten wir so eine Strecke von 6 km in ca. 2 Stunden zurück. Natürlich kann die Strecke auch per Fuß oder mit einem Mietfahrrad erschlossen werden. Das absolute Highlight war für uns "El Castillo", die Pyramide, welche man als einzigste Ruine in der Umgebung noch besteigen darf. Die Anstregung lohnt sich auf jeden Fall mit einem super Ausblick! Danach haben wir uns noch die Ruine Muyil angeschaut, welche unterhalb von Tulum liegt. Die Ruinen sind deutlich kleiner als die üblichen Ruinen, dafür aber nicht, wie die anderen Ruinen, überlaufen. Für ein paar Pesos mehr gibt es die Möglichkeit in den Dschungel des Naturschutzgebietes Siaan Kaan zu gelangen. Ein Rundweg führt durch den Dschungel. Die einfachste Möglichkeit vom Hotel z.B. nach Playa del Carmen oder Tulum zu kommen ist das Colectivo. Man stellt sich außen auf den Straßenrand und wird dann direkt angehubt, ob man mitfahren möchte. Nach Tulum kostet das Collectivo 30 Pesos und nach Playa del Carmen 35 Pesos. Mit dem Coletivo sind wir auch zu den Ruinen von Tulum gefahren.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im September 2016
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Stefanie
    Alter:26-30
    Bewertungen:15