- Zustand des HotelsEher schlecht
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
Das große Plus des Clubs ist (neben dem tollen Team, s.u.) die geniale Lage mitten im Skigebiet. Man geht durch den Skikeller (wo sich auch der ausgesprochen nette, effektive, gut ausgestattete und kompetente Skiverleih befindet), tritt durch eine Tür, nimmt draußen eine kurze Treppe und steigt in den Sessellift ein. Besser geht es nicht. Wenn man dann noch den weltbesten (!) Skilehrer Harald und so einen netten Skikurs erwischt, steht einem traumhaften Skiurlaub nichts mehr im Wege. Überhaupt ist das Niveau der Skilehrer wohl sehr hoch. Jedenfalls hörte man auch viel Gutes aus den anderen Gruppen. Auch mein Sohn hat in einer Woche richtig toll Skifahren gelernt und war begeistert. Der Kinderhügel befindet sich auch gleich am Club, was natürlich ideal ist. Vielen Dank an Skilehrerin Anja (auch dafür, wie sie mit der nicht ganz leichten Situation am ersten Tag umgegangen ist) und die wir ja bald in Fleesensee wieder sehen werden. Und ein großes Lob auch an Melanie. Sie kannten wir bereits aus dem Esquinzo und sie hat nachmittags wieder einen tollen Job im Roby Club gemacht! Das Essen war durchweg gut, wenn auch nicht auf dem immer wieder begeisterndem Niveau des Robinson Clubs Fleesensee. Aber der liegt dafür halt nicht in den Bergen. So hat halt jeder Club seine Stärken. Apropos: Der Zustand des Hotels gehört ganz sicher nicht zu den Stärken der Schlani. Und das sollte man vor Anreise wissen, damit man nicht in den ersten Stunden in ein emotionales Loch fällt. Ich war das letzte mal vor 11 Jahren auf der Schlani. Seit dem wurden vor allem die Flure wohl nicht mehr renoviert. Wir wohnten jetzt in einem winzigen Zimmer im Bereich "Slovenien" und der wirkte tatsächlich wie tiefster Ostblock vor 20 Jahren. Düstere Farben im Flur, verdreckte Wände, uralte Teppiche, schlechte Beleuchtung, abblätternde Farbe am Aufzug. Das haben weder Gäste, noch das äußerst sympathische Team verdient. Hier muss Robinson UNBEDINGT investieren. Denn am Anreisetag war die Enttäuschung (und sogar der Schock) vieler Gäste Gesprächsthema Nummer 1 beim Dinner. Es ist immer sichtbarer, dass die Tui offenbar einen immensen Kostendruck auf die Robinson Clubs ausübt. Und darüber wird eben nicht selten am Tisch gesprochen und sich immer häufiger über alternative Urlaubsziele/Hotelgruppen ausgetauscht. Ab Tag 2 war das ok, denn Klaus und seine Mannschaft unternehmen wirklich alles, um den Zustand, den sie selber nicht zu verantworten haben, schnell vergessen zu machen. Klaus lebt das mit Begeisterung vor, ist überall präsent, stimmt seine Mitarbeiter sehr gut ein. Und das färbt 1:1 auf das Team ab. Jeder grüßt freundlich, kennt nach kurzer Zeit den Namen der Gäste, hilft, lacht und läßt einen sich willkommen fühlen. Merkwürdig war, dass uns das Zimmermädchen auf Nachfrage erklärte, dass nur VIPs (gemeint waren Stammgäste) eine Flasche Mineralwasser auf das Zimmer bekämen. Mein Sohn ist 4 Jahre alt und dies war sein min. 15. Robinson Aufenthalt im 4. Club. Das scheint man bei Robinson nicht als Stammgast anzusehen, wenn man in einen anderen Club fährt (wir bekamen eben auch das kleinste Einzelzimmer, während wir normalerweise als "Single-mit-Kind" ein normales DZ bekommen). Würde ich selber definitiv anders handhaben, wäre ich verantwortlich. Nicht, dass es mir als Gast, der sich diesen Urlaub kräftig was kosten lässt, auf diese eine Flasche Mineralwasser ankommt. Es reflektiert nur eben eine "Haltung" und in meinen Augen eine ungenutzte Chance. Ich würde unbedingt versuchen, regelmäßige Robinsonurlauber von der ersten Minute als genau solche begrüßen und für die Zukunft an mich zu binden. Nun, Roland freut sich sicher, wenn wir weiterhin unser Geld mehrfach im Jahr in Fleesensee ausgeben und im Sommer schauen wir, wie es Trudi in Pamfilya geht. ;-) Denn wir bleiben schon alleine aus einem Grund weiterhin Robinson treu: dem extrem angenehmen, offen-kommunikativen Publikum, das Spaß daran hat, gemeinsam Sport zu machen, zu essen, sich zu unterhalten und zu feiern. Wir haben jedenfalls auch auf der Schlani wieder sehr nette Leute kennengelernt und können uns gut vorstellen, im nächsten Jahr auch dorthin wieder zu kommen. Gerne nach einer zumindest pragmatisch durchgeführten Renovierung. Soviel Geld kosten ein paar Eimer Farbe nicht, liebe Tui. Fazit: Ein gelungener Urlaub mit ganz viel Sonne und etwas Schatten - im wörtlichen wie im übertragenden Sinne. Ein großes Dankeschön an Klaus, Harald und das gesamte Schlani-Team!
- ZimmergrößeSchlecht
- SauberkeitEher gut
- Ausstattung des ZimmersEher schlecht
- Atmosphäre & EinrichtungGut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischSehr gut
- EssensauswahlSehr gut
- GeschmackGut
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Sehr gut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr gut
- Kinderbetreuung oder SpielplatzSehr gut
- FamilienfreundlichkeitSehr gut
- FreizeitangebotSehr gut
Beliebte Aktivitäten
- Sport
- Zustand & Qualität des PoolsEher gut
- Entfernung zum SkiliftSehr gut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im Februar 2016 |
| Reisegrund: | Winter |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Antje |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 1 |
Liebe Antje, vielen Dank für Deine positive Bewertung und Dein großes Lob an unser Team hier bei HolidayCheck. Es freut uns sehr, dass es Dir so gut bei uns gefallen hat und Du zusammen mit Deiner Familie einen schönen Urlaub bei uns verbracht hast. Deine Anregungen sehen wir selbstverständlich als Chance zur Verbesserung an und können Dir jetzt schon mitteilen, das noch vor dem kommenden Sommer alle Flure/ Gänge neu renoviert bzw. modernisiert werden, sowie unser Restaurant erstrahlt dann in neuem Glanz. Wir wünschen Dir und Deiner Familie jetzt einen schönen Urlaub im ROBINSON Club Fleesensee und im ROBINSON Club Pamfilya und freuen uns schon darauf euch bei Eurem nächsten Besuch hier auf der Schlani mit einigen Modernisierungen wieder willkommen heißen zu dürfen. Herzliche Grüße, Dein ROBINSON Club Schlanitzen Alm Team


