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Christian(51-55)Deutschland
561 Bewertungen
Vor 2 Wochen • Verreist als Paar im Februar 2026
PRAKTISCH gelegen, ABER optisch DISKUTABEL...!!!
4 / 6

Wir waren im Februar 2026 im Hotel Almas in Bangkok und sagen es mal so: Es ist ein solides Hotel für eine Nacht – aber kein Ort, an dem man freiwillig länger „Urlaub macht“. Die Lage ist tatsächlich der größte Pluspunkt. In etwa 10 Minuten erreicht man die Station Ramkhamhaeng des Airport Rail Links – perfekt, wenn man stressfrei zum Flughafen will. Zusätzlich ist die Klong-Fähre nur wenige Meter entfernt. Heißt: Man hat gleich mehrere Möglichkeiten, relativ schnell ins Zentrum oder zu Sehenswürdigkeiten zu kommen. Trotzdem wohnt man hier definitiv nicht zentral, sondern eher in einer funktionalen, leicht chaotischen Randlage. Von außen macht das Hotel einen richtig modernen Eindruck. Drinnen dann… naja. Die Einrichtung ist zwar nicht alt, aber stilistisch irgendwo in den 90ern hängen geblieben. Die Lobby versucht mit viel Marmor und Glanz Eindruck zu machen – wirkt aber eher wie „Dubai trifft Einrichtungshaus von 1998“. Ein Hauch arabischer Glamour inklusive. Geschmackssache. Wichtig zu wissen: Kein Pool, kein Gym, kein Garten. Also wirklich nur ein Hotel zum Schlafen – und sonst nichts. Dafür gibt es direkt um die Ecke alles, was man braucht: Streetfood, kleine Restaurants, Shops. Hungrig bleibt hier keiner. UNSER FAZIT Für eine Nacht vor oder nach dem Flug absolut okay. Gute Verkehrsanbindung, alles da, was man braucht. Aber: Die Bilder im Internet versprechen deutlich mehr als man bekommt. Wer Wert auf Atmosphäre oder modernes Design legt, sollte sich in der Gegend noch ein bisschen umschauen – da gibt es fürs gleiche Geld oft deutlich bessere Optionen. Wir fühlten uns eher wie in einem einfachen Stadthotel irgendwo in Istanbul als in einem frischen Bangkok-Hotel...!!!


Zimmer
  • Zimmergröße
    Eher schlecht
  • Schlafqualität
    Eher gut
  • Sauberkeit
    Eher schlecht

Unser Standardzimmer war… sagen wir mal kompakt. Leider nur noch mit zwei getrennten Betten verfügbar. Der Raum wirkte durch die niedrige Decke und das winzige Fenster noch kleiner als er ohnehin schon war. Balkon? Fehlanzeige. Der Laminatboden in Holzoptik traf auf graue Wände und dunkle Holztüren – eine Mischung, die nicht unbedingt für Wohlfühlstimmung sorgt. Die Betten waren okay, aber ziemlich hart. Pro Bett genau ein Kissen – minimalistisch bis ins Detail. Die Decke eher dünn. Stauraum gab es quasi nicht: Kein richtiger Schrank, nur eine offene Garderobe. Dafür immerhin ein Kühlschrank, Safe, Wasserkocher sowie kostenloses Wasser, Kaffee und Tee. Der Fernseher war so klein, dass man ihn fast übersehen hätte. Der Schreibtisch stand etwas verloren in der Ecke. Das Badezimmer war dann die nächste Überraschung: winzig und mit auffälligen Fliesen im arabischen Muster. Dusche mit Vorhang, einfache Handbrause und ein Wassererhitzer, den man selbst einstellen musste – ein kleines Abenteuer am Morgen. Pflegeprodukte gab es nur in Mini-Ausgabe. Unterm Strich: Funktional, aber weit entfernt von dem, was die Hotelbilder versprechen. Wohlfühlen sieht anders aus.


Restaurant & Bars
  • Essensauswahl
    Eher gut
  • Geschmack
    Eher gut

Wir hatten Frühstück inklusive – und fühlten uns am Morgen ein bisschen wie im günstigen „All-Inclusive-Resort-Modus“. Der Frühstücksraum war gut gefüllt, teilweise sogar ziemlich voll. Plätze zu finden war eher Glückssache. Die Atmosphäre: viele Tische, viele Stühle, wenig Gemütlichkeit. Eher Kantine als Café. Das Buffet selbst war sehr einfach gehalten. Es gab warme asiatische Gerichte wie Nudeln und Suppen, etwas Fleisch, Toast, ein paar Kekse und Obst. Optisch eher unspektakulär, geschmacklich okay. Wir sind satt geworden und hatten keine Probleme – aber es ist definitiv nichts für Genießer oder Instagram-Fans.


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