Das Hotel hat 375 Zimmer, war während unserem Aufenthalt noch lange nicht ausgebucht, das Gemetzel im Speisesaal bzw. am Bufet jedoch filmreif: Immer wieder Engpässe bei Geschirr und Besteck, was einen nicht immer ans recht vielfältige Essen gelangen ließ. Man steht für ein Getränk im Hauptspeisesaal teilweise 10 Minuten an, weil nur ein Mitarbeiter (!) den Ausschank tätigt. Wer Russisch kann, ist klar im Vorteil, die meisten Gäste sind russischsprachig. Prinzipiell ist das ja nichts Verkehrtes, allerdings hatten wir dadurch nicht das Gefühl, in Ägypten zu sein, sondern eher auf der Krim. Das Hotel ist sauber, man ist allerdings auf all inclusive angewiesen, ob man will oder nicht, da außenrum praktisch nur Wüste ist. Wer wie wir einfach nur eine Woche baden und schnorcheln und sonnen möchte, ist dort gut aufgehoben. Die Situation im Lokal kann man als Muppetshow wahrnehmen und dann vielleicht auch darüber stehen. Die laute Musikbeschallung kann man wegstecken, wenn man weiß, dass man bald wieder zu Hause ist, wo man auch mal seine Ruhe hat. Wenn man Ansprüche hat, die wir in dem Urlaub nur begrenzt hatten bzw. mit Humor zurücksetzt, kann man dort eine Woche verbringen, ansonsten würden wir nicht weiterempfehlen.
Angenehm eingerichtet, hell und sauber. Aus dem noch nicht renovierten Bad manchmal ein strenger Geruch, aber noch nicht zum Davonlaufen. Was kostet die Welt?
Siehe oben: Engpässe bei Besteck und Geschírr, ohne das man sich nichts vom Bufet holen kann. Es ist nichts Neues, dass sich russische Gäste oft 10 Teller mit allem Möglichen vollladen, wovon sie dann nur 10 % essen und 90 % (hoffentlich) im Mülleimer landen. Hört sich vielleicht politisch unkorrekt an, ist aber einfach ein Beobachtungswert. Und ein Hotel mit vielen russischen Gästen muss sich auf so was einstellen und für bessere Abläufe sorgen. Im italienischen Lokal der Anlage gibt es wie gesagt oft lauwarme bis kalte Sachen, die Atmosphäre oft hektisch, man hatte das Gefühl, dass morgen Krieg ausbricht und heute daher sehr viel Essen gehortet wird. Ein Albtraum! Leider. Denn die Auswahl an Essen war vielfältig (auch wenn wir zum Frühstück kein Kuchenbufet brauchen), und wenn es warm war, hat es meist auch richtig gut geschmeckt. Aber Essen ist eben mehr, nämlich vor allem: Ambiente ......
Wie oben beschrieben, gab es immer Engpässe bei Besteck, Geschirr und lange Wartezeiten bei Getränken. Geht man ins italienische Restaurant, das man reservieren muss, wird man nett bedient, doch sind die Speisen dort oft lauwarm bis kalt. Es könnte alles gut sein, wenn diese paar Fehler - die einen in ihren Folgen kolossal und permanent nerven - nicht wären. Denn zum Urlaub gehört auch Essen, und das kann man dort nicht wirklich genießen. Das Personal begegnete uns immer freundlich, vielleicht auch deswegen, weil wir im Gegensatz zu andersprachigen Gästen in unserer Sprache und auch auf Arabisch danke und bitte sagen können und hin und wieder lächeln. So wurden Beschwerden freundlich gehandhabt, doch blieben diese leider ohne Folgen wie z.B. in Bezug auf die Zustände im Speisesaal.
Außenrum praktisch nur Wüste, zum Flughafen fährt man ca. 40 km, nach Hurghada 50 km. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten im Umfeld gibt es praktisch keine, es spielt sich alles in der Anlage ab. Ausflüge werden zahlreich angeboten. Für uns wichtig, die wir eine Woche einen reinen Badeurlaub machen wollten: Der Strand liegt vor der Haustür, über die Mole kommt man immer recht gut ins Wasser und kann das Meer genießen. Daher passte in dem Fall die Lage, da wir nicht auf Shoppen oder Städtetrips eingestellt waren.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Den ganzen Tag läuft sehr laut Musik, die halb so laut auch ihren Effekt gehabt hätte. Der Pool selbst war schön, leider übertönte die Musik alles und ließ keine Entspannung aufkommen. Man musste schon sehr weit raus auf die Mole laufen, um die Musik, die dann 500 m weiter weg gespielt wurde, als in angebrachter Lautstärke zu empfinden. Nicht nachvollziehbar, dass das bis 23 Uhr laufen musste: Es soll Leute geben, die sich gerne auch mal in Ruhe auf den Balkon setzen und abends bei einem Glas Wein sich normal unterhalten wollen oder ein Buch lesen. Das war leider unmöglich. Die Liegen waren - das ist also nicht nur eine deutsche Unart - schon früh mit Handtüchern belegt von Leuten, die dann vielleicht auch mal nachmittags auftauchten. In 2. oder 3. Reihe hat man dann schon noch was bekommen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im November 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Micha & Tom |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 3 |
Thank you very much for your review of your recent holiday with us. I was of course most concerned to learn of the disappointing elements of your experience, which fell below the high standards we strive to achieve. Please accept my sincere apologies for the shortfalls you experienced. I would like to reassure you that this is not indicative of our company standards. I appreciate you taking the time to share your experiences and recommending us on Trip Advisor. However, it would make us most happy if we could regain your confidence and welcome you back to Amwaj Blue Beach in the future. Should your time permit, I would be most appreciative if you could please email so we may discuss your experience in detail. It is important for us that each and every guest that walks through our doors carries back fond memories of their stay with us and I am deeply concerned that we have let you down and would like for you to give us another chance to show you the true Amwaj hospitality and I will personally see to it that your experience is customized and positive in all aspects I look forward to hearing from you. Best regards, Hossam Askar Revenue Manager Email: revenue.abusoma@amwajhotelsint.com

