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Nicole (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • August 2017 • 1-3 Tage • Strand
Schlechtestes je besuchtes Hotel - nie wieder!
1,0 / 6

Allgemein

Hässliche Lage direkt gegenüber einer Bauruine, winziger Strand und dicht gedrängte Sonnenliegen - keinerlei Privatspähre, unfreundliches Personal, hektische Atmosphäre im Speisesaal und unaufmerksamer Service - sieht so die "Sensimar"-Philosophie aus?!


Zimmer
  • Schlecht
  • Das Zimmer war recht freundlich eingerichtet, bis auf einige schadhafte Stellen an der Tapete war es auch in einem guten Erhaltungszustand und sauber. Das Bad wurde mit einer großen Lamellen-Schiebetür verschlossen, die sich leider nur ziemlich geräuschvoll öffnen und schließen ließ. D.h., jedesmal, wenn mein Mann oder ich in der Nacht das Bad aufsuchten, war der jeweils andere wach. Überdies war das Bad nur sehr schlecht/schwach beleuchtet, was das Schminken sehr erschwerte. Ein Schminkspiegel fehlte, was ich in Hotels dieser Kategorie noch nie erlebt habe. Unser Zimmer lag im Erdgeschoss und war extrem hellhörig: Die Schritte der Bewohner des Zimmers über uns drangen mit großer Lautstärke (über den Fliesenboden) zu uns durch, was insbesondere in der Nacht sehr störend war und mich mehrfach aufgeweckt hat. Die Lage im Erdgeschoss brachte es mit sich, dass das Zimmer voll von außen einsehbar war, da ungeschickterweise der Weg durch den Hotelgarten sehr nahe am Zimmer vorbeiführte und es keinerlei Sichtschutz durch Mauern, Pergolen, Hecken etc. gab (dies galt nicht nur für unser Zimmer, sondern für sehr, sehr viele Erdgeschoss-Zimmer). Wollten wir uns also nicht den Blicken der vorbeischlendernden anderen Gäste aussetzen, blieb nichts anderes übrig, als die Vorhänge dauerhaft geschlossen zu halten. Im Übrigen hatten wir aber auch keinerlei Bedürfnis, die Tür zu öffnen, womit ich zu einem weiteren massiven Ärgernis komme: Auf der Terrasse trafen wir direkt am ersten Morgen drei kleine Katzen an, gefolgt von etwa mindestens einem Dutzend weiteren im Außenbereich des Frühstücksrestaurants. Eine solch große Anzahl an kleinen Katzen (und auch deren Müttern) habe ich seit langem nicht mehr in einem griechischen Hotel gesehen, und dies deutet auf eine vollkommene Ignoranz des Hotels in Sachen verantwortlichem Umgang mit freilaufenden Katzen hin. Um es ganz klar zu machen: Ich habe mich in keiner Weise von den Katzen gestört, belästigt etc. gefühlt, im Gegenteil mag ich Katzen sehr und fühle mich in ihrer Gegenwart sehr wohl. WAS mich stört, ist die große Menge an im Bereich des Hotels anzutreffenden kleinen Katzen, was bedeutet, dass das Hotel in unverantwortlicher Weise eine unkontrollierte Vermehrung der Tiere zulässt. Das daraus resultierende Tierleid (Verhungern im Winter, Vergiftung der Tiere, wenn deren Anzahl zu groß wird etc.) ist unermesslich und ich erwarte als Urlauber - insbesondere in einem Hotel, dass unter der Ägide eines deutschen Reiseveranstalters wie der TUI steht - dass die sich mittlerweile immer stärker durchsetzende Ansicht, dass auch Tiere eine humane Behandlung verdienen, auch am Urlaubsort durch die Hotels umgesetzt wird. Dies stellt keinerlei Aufwand für das Hotel dar: Auch auf Kreta gibt es inzwischen viele gut aufgestellte Tierschutzorganisationen, die kostenlos Kastrationen der umherlaufenden Katzen organisieren - dies ist auch in Elounda, in unmittelbarer Umgebung des Hotels, der Fall. Die Weigerung des Hotels, mit derartigen Organisationen zusammen zu arbeiten, ist in meinen Augen eine absolut rückständige Haltung. Erfreulich war, dass es einen Kaffee-/Tee-Zubereiter (i.e. Wasserkocher) auf dem Zimmer gab und die Betten bequem waren. Infolge der Störungen durch die Bedienung der Badezimmer-Schiebetür (s.o.) sowie die extreme Hellhörigkeit des Zimmers (s.o.) habe ich dennoch nur sehr schlecht geschlafen.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Die Buffets waren recht lieblos und einfallslos gestaltet - das Essen hatte einen internationalen Einschlag, lokale bzw. griechische Spezialitäten waren nur ein einem sehr, sehr kleinen Umfang erhältlich. Mein Mann ist ein großer Freund griechischen Kaffees - viele Hotels bieten die Möglichkeit, sich einen solchen selbst zuzubereiten. Auch dieses Hotel stellte eine Station zur Zubereitung griechischen Kaffees am Eingang zum Speisesaal zur Schau: allerdings nur zu Dekorationszwecken!! Am Buffet gab es dann keinen griechischen Kaffee und dieser wurde nur auf Nachfrage von den Mitarbeitern des Service angeboten.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Der Service ist leider nur mit einem einzigen Wort zu beschreiben: UNTERIRDISCH! Es begann schon vor Reiseantritt: Unsere Ankunft im Hotel sollte infolge der Flugzeiten recht spät, nach Restaurantschluss, erfolgen. Da ich aus medizinischen Erfordernissen regelmäßig essen muss, habe ich das Hotel vor Anreise per Email auf diesen Sachverhalt hingewiesen und gefragt, ob es ggfs. möglich sei, einen kleinen Snack auf das Zimmer zu liefern bzw. ob man mir Details zum Roomservice zu später Stunde nennen könne. Diese Email wurde nie beantwortet. Bei Anreise gab es auf dem Zimmer dann noch nicht einmal einen Obstteller - dies ist meiner Erfahrung nach absoluter Standard in Hotels dieser Kategorie, und selbst Hotels niedrigerer Kategorien besitzen die Freundlichkeit ihren Gästen gegenüber, etwas Obst etc. auf dem Zimmer zur Begrüßung anzubieten. Wie gesagt, erreichten mein Mann und ich das Hotel sehr spät am Abend. Wir hielten mit dem Mietwagen vor der beschrankten Zufahrt zum Hotel und meldeten uns beim dort in seiner Loge anzutreffenden Portier/Wachmann. Wer nun ein freundliches "Willkommen im Hotel Sensimar" etc. erwartet hat, irrt gewaltig. Statt dessen zückte der Wachmann eine starke, grelle Taschenlampe, leuchtete damit unser Auto und mich, die ich im Wagen sitzen geblieben war, mehrfach an. Dabei schrie er mehrfach in einem "Kasernenhofton": "No Baby?! No Baby?!" Das Sensimar Hotel ist ein "Adult Only" Hotel - offensichtlich wollte der Portier sichergehen, dass mein Mann und ich nicht doch unser Kind/Baby mit in die Hotelanlage schmuggeln. Mein Mann war angesichts dieses Empfangs völlig perplex, versuchte den Portier zu beruhigen und beteuerte mehrfach, dass nur wir beide anreisten und außer mir, seiner Frau, niemand mehr im Wagen sei. Ich fühlte mich jedenfalls behandelt wie eine Kriminelle. Nachdem sich der Portier also auf diese Weise vergewissert hatte, dass kein Kind im Auto war, öffnete er das Tor und ließ uns passieren. Kein freundliches Wort zum Willkommen... Ein weiteres Beispiel dafür, dass das Hotel seine Gäste mit größtem Misstrauen behandelt, ergab sich am nächsten Tag. Am frühen Abend bereiteten mein Mann und ich uns auf das Abendessen vor, ich war im Bad, mein Mann im Begriff, sich anzukleiden. Es klopft an der Tür, mein Mann öffnet die Tür einen Spalt (da er nicht ausreichend bekleidet war) und ein Mitarbeiter des Hotels fragt, ob wir etwas der Minibar entnommen hätten. Mein Mann verneint diese Frage. Der Hotelmitarbeiter lässt aber nicht locker, er müsse dies überprüfen. Mein Mann weist darauf hin, dass wir gerade dabei sind, uns anzukleiden. Der Mitarbeiter, dem die Situation ersichtlich selber unangenehm ist, lässt sich aber nicht abweisen, gibt an, er sei VERPFLICHTET, die Minibar zu überprüfen. Mein Mann wirft sich also den Bademantel über, lässt den Mitarbeiter hinein, dieser überprüft die Minibar und geht. Offensichtlich traut man in diesem Hotel dem Wort der Gäste kein bisschen... Im Speisesaal herrschte eine sehr große Unruhe. Dies ist zum einen offensichtlich baulich bedingt (Hall-Effekte), zum anderen der Nachlässigkeit des Hotels geschuldet: So quietschte eine große Flügeltür, die den Speisesaal mit den Küchenräumen verbindet und durch die ein ständiges Kommen und Gehen der Service-Mitarbeiter herrschte, lautstark, sodass praktisch alle 1-2 Sekunden ein "Quietsch-Quietsch" im Speisesaal zu hören war, was meine Nerven stark strapazierte. Offensichtlich war niemand jemals auf die Idee gekommen, diese Tür einmal zu ölen... Bei Tisch mussten mein Mann und ich unser Besteck etc. richtiggehend verteidigen. Kaum hatte man sich erhoben, um z.B. etwas "Nachschub" vom Buffet zu holen, kam sofort ein Service-Mitarbeiter und räumte den Tisch komplett ab - die Tatsache, dass die KeyCard noch auf dem Tisch lag, in der Tasse noch Kaffe war etc. schreckte nicht ab. Die Bitte, uns nach einer solchen Aktion mit neuem Besteck zu versorgen, wurde nicht erfüllt - nach längerem Warten und dem wiederholten erfolglosen Bemühen, einen Servicemitarbeiter auf uns aufmerksam zu machen, haben wir uns dann das Besteck vom Service-Wagen selbst besorgt. Weiterhin scheint das Hotel keinen großen Wert auf das gepflegte Äußere seiner Mitarbeiter zu legen. Die Service-Mitarbeiterin, die uns beim Abendessen bediente, hatte in einer Weise ungepflegte Fingernägel, wie ich es noch nie erlebt habe: Eine dicke Schicht Nagellack, jeweils bis zur Hälfte der Nägel abgeblättert (abgeknibbelt?!) "zierte" die Hände der Mitarbeiterin, mit denen sie beim Servieren nahe vor unseren Gesichtern hantierte. Dies war nach meinem Empfinden schlicht unappetitlich.


    Lage & Umgebung
  • Sehr schlecht
  • Lage allgemein: Das Hotel liegt direkt an einem Grundstück mit einer Bauruine. Da das Hotel - im Gegensatz zu anderen Hotels in der unmittelbaren Umgebung - keinerlei Mühe darauf verwendet hat, den Blick auf dieses "Betongerippe" abzuschrimen (z.B. durch hohe Sichtschutze), hat man von sehr vielen Zimmern, vom Speisesaal, beim Gang durch den Park, vom Strand einen "unverbauten" Blick auf diesen Schandfleck. Strand: Das Hotel liegt in Elounda. Die dortigen Gegebenheiten (steile, felsige Küste) bringen es mit sich, dass dort generell kein weitläufiger Sandstrand gegeben ist. Viele Hotels an diesem Ort - so auch das Sensimar Elounda Village - behelfen sich damit, dass sie künstliche Molen in's Meer hinaus bauen, auf denen dann die Liegen platziert werden. Das kann sehr schön sein. Auch das Sensimar Elounda verfügt über so eine Mole, zusätzlich noch über einen etwa 10-12 Meter langen künstlichen sandigen "Strand"abschnitt, vom Meer durch die Mole abgetrennt. Oberhalb dieses "Strandes" gibt es noch eine künstliche Plattform, auf der Liegebetten unter Sonnenschirmen aufgestellt sind. Auf der Mole, am "Strand" bzw. auf der Plattform sind die Liegen bzw. Liegebetten so dicht an dicht gedrängt aufgestellt, dass von Privatsphäre keinerlei Rede sein kann - man kommt sich vor wie im "Bettenlager". Am kleinen "Strand" direkt unterhalb der Mole findet zudem das gesamte Wassersportprogramm statt, d.h. wer sich dort auf eine Liege gelegt hat, hat ständig den "Verkehr" von Tauchern, Schnorchlern etc. um sich herum, die sich durch die dicht gedrängten Liegen einen Weg zum Wasser suchen.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Freizeitangebot, wie es einem auf den Tischen im Frühstückssaal ausliegenden Flyer zu entnehmen war, kam mir sehr altbacken, wenig innovativ und dementsprechend unattraktiv vor: Ein Besuch des Wochenmarktes von Elounda, ein Bootstrip zur Elounda vorgelagerten Insel Spinalonga, ein Spaziergang in die Umgebung des Hotels mit "Hannelore", eine Fototour in der Hotelumgebung mit "Hannelore", Stretching im Fitness-Pavillon etc.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im August 2017
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Nicole
    Alter:41-45
    Bewertungen:1
    Kommentar des Hoteliers

    Lieber Gast, wir danken Ihnen für Ihre Bewertung, Ihre Meinung und für Ihre konstruktive Kritik. Es tut uns Leid, dass wir Ihren Vorstellungen nicht gerecht werden konnten. Ihr Feedback werden wir dankbar als Möglichkeit für Verbesserungen annehmen. Somit geben wir Ihre Rückmeldung und Ihre Eindrücke zum Aufenthalt gerne an die Fachabteilungen weiter. Mit freundlichen Grüßen Ihr TUI SENSIMAR Elounda Village Resort & SPA by AQUILA Team