Wir haben uns bewusst für den 3. Arabia-Urlaub infolge entschieden, spez. wegen der generell günstigen Lage und vor allem wegen des Hausriffs. Nachdem der A-Block bereits letztes Jahr modernisiert und renoviert wurde, erstrahlt nun auch der B-Block in neuem Look. Im Frühjahr wurde der große Pool erneuert.Neben vielen dt. Stammgästen waren natürlich auch Österreicher, Tschechen, Niederländer und Russen zu Gast, diese meist in Familie, so dass sich die Trinkgelage in Grenzen hielten. Bei AI-Buchung kann von von 5.00 – 24.00 Uhr essen, trinken sogar bis 2.00 Uhr. Beim Check-In gibt’s ein Hinweisblatt, darauf sind alle Restaurants und deren Öffnungszeiten vermerkt. Auf der Rückseite ist ein Lageplan sowie weitere hilfreiche Infos.Die Handtuchausgabe bzw. -tausch findet von 8.00 – 18.00 Uhr nur noch am neu gebauten Handtuch-Häuschen statt (links am Zugang zur Marina).Leider hatten wir es letztes Jahr verpasst, aber nun sind wir im Besitz eines Azur-Passes; damit gibt’s die ein oder andere Vergünstigung – sozusagen Stammgästebonus. Wir hatten bereits am Tag nach unserer Ankunft einen kl. Obstkorb auf dem Zimmer sowie div. Kosmetikartikel und 1 Fl. Bier in der Minibar.Die Hinweise zum Hausriff werden leider nur sehr spärlich beachtet, wer leidenschaftlich schnorchelt, sollte hier auch etwas Zivilcourage an den Tag legen und andre Urlauber bei Missachtung darauf hinweisen...bei manchen Nationen leider ein schwieriges Unterfangen. Das Essen bei Bordiehns haben wir hin und wieder genutzt, wenn auch die Preise auf der Karte zum Vorjahr angestiegen sind und wir ausschließlich das Azur-Menü gewählt haben. Dank des kostenlosen Hotel-Shuttles kommt man auch problemlos zur neuen Marina. Fürs Bummeln gibt’s den Ali-Baba-Basar sowie oben an der Hauptstraße auch reichlich Geschäfte. Für evtl. Ausflüge sollte man sich im Vorfeld auch bei örtlichen Anbietern schlau machen – Hinweise dazu gibt’s hier bei den Reisetipps zu Hurghada genügend.Für ruhige und relativ entspannte Einkäufe eignet sich das Cleopatra-Center in Sakalla – dort gibt’s alle Artikel zu Festpreisen, z.B. Postkarten 2 Stck. = 1 LE.Durch eigene Recherche bin ich drauf gestoßen, dass man z.B. in allen Azur-Hotels auch sogenannte Day use nutzen kann; wir haben das praktisch im Royal Azur getestet: von 11.00 – 18.00 Uhr kann man das Hotel nutzen, bekommt Mittag und Getränke und zahlt 15 Euro p.P. (Transfer natürlich in Eigenregie). Man sollte das allerdings im Vorfeld des Urlaubs abklären, da es wenig geläufig ist und man meist schon bei den Schrankenwärtern abgewiesen wird.
Die Zimmer wurden in den letzten Jahren renoviert; sie verfügen über einen Schrank mit Safe, Minibar (Kühlschrank), Doppel- bzw. getrennten Betten (Matrazen für meinen Geschmack zu hart), 2 Ledersesseln, kleiner Tisch, Schrankteil, Flachbild-TV, Klimaanlage (vielfach nur an/aus), Telefon und möblierter Terrasse bzw. Balkon (Wäscheleine auch vorhanden).Neben der täglich aufgefüllen Minibar gibt’s einen Wasserkocher für die Zubereitung von Tee oder Kaffee (der schmeckt echt gut). An dt. TV-Programmen hatten wir ARD, ZDF, RTL, Arte, euronews und später auch wieder RTL2.
Das Frühstück wird in dem auf 4 Räume aufgeteilten Hauptrestaurant eingenommen, ganz vorn im Außenbereich werden Spiegeleier bzw. Omelette und Pfannkuchen gebacken; für Raucher stehen einige Tische im Außenbereich zur Verfügung, ansonsten kann man im klimatisierten Restaurant frühstücken.Lecker fanden wir die kleinen Croissants sowie die Feigenmarmelade und den Obstsalat. Die Thermoskannen für Kaffee und Tee wurden zum Vorjahr erneuert.Mittagessen gibt’s an der Marina von 12.30 – 15.00 Uhr (in der 2. Woche durfte man nur noch mit T-Shirt zum Mittag). Es gibt Pizza, Pasta, Gegrilltes, Essen aus den Warmhaltebehältern, Suppe, Salate, Brot, Kuchen.... Das Mittagessen am Pool haben wir nicht probiert. Von 15.00 – 17.00 Uhr gibt’s Snacks, allerdings waren diese an der Marina nicht so einladend...am Pool werden Pfannkuchen gebacken und es gibt leckere Pizza-Stücke. Ab 18.30 Uhr war das Abend-Buffet eröffnet, es gab frisch zubereitetes (Fleisch, Pasta, Süsses) und natürlich wieder die Warmhaltebehälter, 2 Suppen, Gemüse, Obst, Brot und viel Süsses, auch gab es ein kleines Kids-Buffet.Spez. gefallen hat uns der Ägyptische sowie der Asia-Abend. Getränke gibt’s jeweils an den Lagunen-Bars, in der Lobby sowie an der Marina und am Pool, abends auch in der Tango-Bar und bei den Billard-Tischen.Die Poolbar = Shisha-Corner bietet Wasserpfeifen für 2,50 Euro bzw. 15 LE an.Alternativen zum Hotel-Buffet sind die Pizzeria innerhalb des Hotels (nicht voll im AI enthalten) oder das Bordiehns am Ali-Baba-Basar bzw. das B´s at Marina (mit kostenlosem Hotel-Shuttle gut zu erreichen). In beiden gibt’s ein spez. Menü für Azur-Gäste (Zettel dazu werden im Hotel verteilt). Links neben der Rezpetion findet man dazu auch ausreichend Aushänge.
Der Zimmerservice hat bestens gearbeitet, leider hatte unsere Tochter in ihrem Zimmer gleich bei Ankunft eine große Kakerlake in den Handtüchern – sofort wurde reagiert, alles gesäubert und ausgewechselt, als Trost gabs zusätzlich Getränke für die Minibar.Unsere Zimmerwünsche wurde wieder mal ganz nett berücksichtigt, auch die junge Gästebetreuung steht einem bei Fragen gern zur Seite, ist allerdings bei ausgebuchtem Hotel auch ordentlich gefragt und kommt sicher öfter an ihre Grenzen.Nach unserem Empfinden wurde die Bedienung zum Vorjahr komplett ausgetauscht, auch wurden ständig neue angelernt, so dass man abends schon mal länger auf seine Getränke warten musste.Das Personal war nett und freundlich und stets zu kleinen Späßen aufgelegt, auch in der ersten Urlaubswoche mit Ramadan mußten wir auf nichts verzichten. Mit deutsch kam man innerhalb des Hotels bestens zurecht.
Von der Hauptstraße aus gesehen liegt das Arabia mittig, links ist das Bel Air, welches ohne eigenen Strandzugang ist und deshalb den des Arabia mit nutzt; rechts geht’s zum Arabella. In der Nähe des Arabella befindet sich der Ali-Baba-Bazar, eine Apotheke sowie das Bordiehns, in welchem man als Azur-Gast auch Vorteile gewährt bekommt (spez. Menü-Karte, beim Essen von der normalen Karte bekommt man 30 LE erlassen, Getränke sind zu bezahlen).Entlang der Hauptstraße gibt´s links und rechts Läden, mit ein paar Schritten ist man in Sakalla bzw. DownTown.Der Transfer dauerte nur ca. 15 min, da das Hotel direkt angefahren wurde.Dank des kostenlosen Hotel-Shuttles kommt man auch problemlos zur Marina.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Animation wurde von uns nicht genutzt, angeboten werden z.B. Volleyball, Wasserball und Gymnastik. Abends gibt’s die Mini-Disco sowie ab 21.00 Uhr verschiedene Shows im Theater, z.B. Bauchtanz, Fakir-Show, Crazy-Show usw. (Bar ist dort auch geöffnet); jeden Mittwoch findet hinten an der Marina ein Tanzabend statt (Disco unter freiem Himmel).In Richtung Bel-Air gibt’s Tennisplätze sowie das Sport-Center mit Fitness-Raum und Wellness-Angeboten (auch dazu wird man täglich angesprochen). Wer mal was Neues probieren möchte, kann sich von kleinen Fischen Füsse und Hände „beknabbern“ lassen, anschließend gibt’s eine kleine Fußpflege (20 min = ca. 12,50 Euro) – tut richtig gut.Im Haupthaus befindet sich der Internet-Raum mit derzeit 5 Plätzen (1/2 Std. = 10 LE bzw. 2 Euro), mit Anmeldung und gegen Gebühr kann man auch in der Lobby mit eigener Technik ins Internet.Außerdem gibt’s in der Lobby Anbieter für Ausflüge, ebenso werden solche bei dem sogenannten Begrüßungstreffen durch die Reiseveranstalter angeboten, auch ein Limousinenservice sitzt im Hotel (Fahrt zum Flughafen 11 Euro, Fahrt zur Marina 4 Euro...). Es gibt immer diverse Liegenreservierer, aber auch ausreichend freie Liegen...natürlich nicht in der 1. Reihe.Leider wurde spez. zum Nachmittag das Wasser sehr trüb und die Sicht beim Schnorcheln war nicht mehr so gut.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Birgit |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 41 |

