Trotz des Alters von 18 Jahren ein sehr schönes Hotel. Die Angestellten waren stets bemüht die Anlage in einem Top-Zustand zu halten. Täglich sah man Gärtner, die die Grünanlage pflegten. Am ersten Tag unseres Aufenthaltes hat die Klimaanlage nicht ausreichend gekühlt, nach einer kurzen Reklamation an der Rezeption waren bereits nach einer Viertelstunde zwei Monteure im Zimmer und haben das Problem behoben. Beeindruckend war auch der Riesen 50-Meter Pool. Einzigster Kritikpunkt ist, dass die Pool-Bar nicht offen war. Während unseres Aufenthaltes waren überwiegend Deutsche, Holländer einige Schweden und auch ein paar Russen. Es war sehr ruhig und uns ist kein Hotelgast unangenehm aufgefallen. Laut Aussagen der Angestellten hat es in Hurghada 1997 zum letzten Mal für ca. 10 Minuten geregnet. Das Wetter ist also hervorragend für sonnenhungrige Grillfans. Eine Sonnencreme mit LSF von 40+ ist dort nicht übertrieben, sondern schont die Haut wirksam vor übermäßigem Sonnenbrans. Die Temperaturen sind im September tagsüber mit 40°C und nachts mit immerhin noch 30°C durch den ständigen Wind und die trockene Luft gut erträglich. Medizin gegen Durchfall kann man getrost zu Hause lassen. Nicht weil man sie nicht braucht, sondern weil die Ägyptischen Apotheken sehr wirkungsvolle und für unsere Verhältnisse günstige Medikamente haben.
Die Zimmer waren okay, ziemlich geräumig und wurden täglich gereinigt. Einzig die täglich gewechselten Handtücher haben für uns deutschen Lenor-verwöhnten einen etwas modrigen Geruch. Ab und zu hat man auch ein paar Ameisen darin gefunden. Das deutsche Fernsehprogramm war mit 4-5 Programmen für den Urlaub ausreichend, wir hatten ohnehin kaum Zeit zum Fernsehen. Wir hatten ein Erdgeschoss-Zimmer mit Terasse und Blick auf die Lagune. Alles in allem ein angenehmer Aufenthalt im Zimmer.
Über das Essen waren wir, nachdem was wir hier im Vorfeld gelesen hatten angenehm überrascht. Es stimmt zwar, das sich die Speisen nach einigen Tagen immer wiederholen, aber wer isst schon jeden Tag das ganze Büffet komplett durch. Man kann sich durchaus abwechslungsreich ernähren. Die Speisen waren stets heiss, wenn man Sie vom Büffet auf den Teller tat, der ständige Wind trägt jedoch dazu bei, dass das Essen sehr schnell abkühlt. Wer sich also auf dem Weg vom Büffet zu seinem Sitzplatz viel Zeit lässt hat dann eben Grund über ein lauwarmes Essen zu meckern. An der Qualität der Speisen hatten wir jedenfalls nichts auszusetzen. Die Krönung war mittags und abends das Nachtisch-Büffet mit allerlei Torten, Puddings, Cremes, Trauben, Äpfel/Birnen und Melone.
Der Service war rundum klasse, wenn man mit den Angestellten selbst auch freundlich umgeht und auch ab und zu einen Scherz mitmacht kommt man sich fast vor wie unter Freunden. Klar hilft auch ein wenig Trinkgeld dabei die Motivation der Leute zu fördern aber wir hatten nie den Eindruck, dass das Personal nur auf das Geld aus ist. Wir wurden von allen, vom Reinigungspersonal, bis zum Manager stehts lachend und freundlich versorgt.
Die Entfernung zum Flughafen war mit dem Bus ca. 25 Minuten. Theoretisch müsste man das Hotel gar nicht verlassen, da in unmittelbarer Nähe diverse Läden und Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind. Angenehm ist auch die Nähe zum El Salam-Hospital mit Apotheke, das nach Aussage eines Arztes zum Hotel gehört. Nach einem kleinen Sportunfall habe ich das Hospital in ca. 5 Minuten zu Fuss erreicht. usflugsmöglichkeiten werden direkt im Hotel von diversen Veranstaltern angeboten, wie z.B. Schnorchel und Angelausfahrten mit dem Boot, Quad-Touren in die Wüste, etc. Wer dennoch in die Stadt will, auf den warten direkt an der Hotelausfahrt ständig Taxis. Für 10 - 20 Pfund, je nach Verhandlungsgeschick kann man sich dann in ca. 20 Minuten in die Stadt fahren lassen. Wenn man sich auskennt, kann man in einem Sammeltaxi günstiger fahren, muss dann aber wissen wo man aussteigen will. Gewöhnungsbedürftig für unsere Verhältnisse in Deutschland ist der Fahrstil der Taxifahrer, nachts grundsätzlich ohne Licht, 3-spuriges überholen auf einer einzigen Fahrspur und ständig ist die Hupe in Betrieb. Ampeln und Verkehrsschilder scheint es nicht zu geben. Einzig ein paar Schweller, die alle paar hundert Meter in die Strasse eingelassen sind bremsen die Fahrer aus Angst vor einem Achsenbruch ein wenig ein.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
An sportlichen Aktivitäten mangelt es ebenfalls nicht. Das Animationsteam ist gut drauf und bietet von Beach-Volleyball, Wasserball, Wassergymnastik, Fussballtennis, Squash, Tennis, Boccia und Dart für jeden und jede Altersklasse passende Sportart. Enttäuscht war ich vom Fitnessraum, welcher nicht mehr ganz neue und teilweise schon gefährliche Geräte, wenn man mit schweren Gewichten trainieren wollte, aufwies. Hier könnte man mal ein paar Euro für modernere Geräte investieren.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Thomas |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 3 |


