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Sabine (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Januar 2015 • 1-3 Tage • Stadt
Ersparen Sie sich diese Enttäuschung!
1,7 / 6

Allgemein
  • Behindertenfreundlichkeit
    Sehr schlecht
  • Zustand des Hotels
    Eher schlecht
  • Allgemeine Sauberkeit
    Schlecht

Der Internetauftritt dieses Hauses ist irreführend! Wenn man zu dem Unterpunkt "Hotel" navigiert, fällt im Nachhinein sofort auf, dass die Bildüberschriften "im Kloster" und "am Kloster" lauten. Leider ist dieser Unterschied weder bei der Beschreibung noch bei der Buchung oder Preisgestaltung berücksichtigt, bzw. eine Wahlmöglichkeit ersichtlich. "Im Kloster" mag es Zimmer geben, die einen angenehmen Aufenthalt vorstellbar machen, "am Kloster" (in dem Gebäudeteil liegt auch der Frühstücksraum und die Rezeption) meint man ein 'Paralleluniversum' zu betreten. Dieser Teil ist mehr Jugendherberge als Hotel! Die Zimmer sind hellhörig, der alte Aufzug rumpelnd laut und eng. Wie man "stufenlos" zur Rezeption gelangen soll, ist mir ein Rätsel. Auch einem Nichtraucherhaus würde es gut zu Gesicht stehen am Eingangsbereich einen Aschenbecher aufzustellen, so zeugen zahlreiche Zigarettenstummel am Boden davon, dass dieses 'Laster' in Deutschland noch zum Alltag gehört. Der Zimmerschlüssel braucht ja nicht gleich einen klobigen Anhänger, aber mehr als ein Schlüsselanhänger mit S-Haken, wie ihn Hausmeister im Schlüsselkasten haben, darf es in einem Hotel durchaus sein. Eine Informationsmappe, wie man sie für gewöhnlich in einem Hotel vorfindet, und die Auskunft zu Frühstück, Abreise etc. gibt, liegt nicht auf dem Zimmer, dafür eine abgegriffene Farbkopie von "Verhalten im Notfall". Bezeichnend ist, dass diese noch mit "Ihre Gästehausleitung" endet. Mehr als ein 'Hostel' ist "am Kloster" eben auch nicht. "Sehr edles, stilvoll gestaltetes Interieur" - wenn Sie gewillt sind diese Beschreibung für IKEA gelten zu lassen, werde ich Ihnen das Recht hierzu nicht absprechen; ich persönlich kann mich dieser Meinung allerdings nicht anschließen. Sowohl Kleiderschrank und -spiegel, Beistelltische, Schreibtisch, Papierkorb und Nachttischlampen sind vom schwedischen Möbelhaus. Man hat sich zwar die Mühe gemacht entsprechende Etiketten und Aufkleber zu entfernen, allerdings ist man dabei nicht hinreichend gründlich vorgegangen… Was definitiv fehlt, sind beispielsweise Kleiderhaken für Jacken und Mäntel. Bilder an den kahlen, weißen Wänden wären wünschenswert, und das unter "Ausstattung" geführte Telefon, konnten wir beim besten Willen nicht finden. Zu den "Komfortable(n) Betten": Ich habe lange nicht mehr so miserabel geschlafen. Die Matratze würde ich eher als Schaumstoffauflage bezeichnen, die auch noch mit einem Plastiküberzug anstatt einem Molton bedeckt ist, und der 'Bettkasten' mit Rollen am Kopfende verbessert die Situation keineswegs. Wer als Wehrdienstleistender das 'Bettbrett' kennengelernt hat, wünscht sich dieses Hilfsmittel hier sehnlichst herbei. Das Federkissen und die Kassettendecke mit Daunen-/Federfüllung sind grundsätzlich nicht zu beanstanden, ich persönlich werde aber mit einem so weichen Kissen nicht glücklich. Das Bad ist groß, die Dusche mit ebenerdigem Einstieg; allerdings ohne eine Ablagemöglichkeit für Shampoo oder Duschgel, von Haltegriffen ganz zu schweigen. Toilettenrollenhalter und Klobürste sind hinter dem Vorhang eher suboptimal platziert, und die fehlenden Ablagemöglichkeiten setzen sich am kleinen Waschbecken fort. Es gibt einen Spiegelschrank - keinen regulären Spiegel mit einem Regal zum Ablegen von Kosmetikartikeln oder Rasur Zubehör, das dürfen Sie gegeben falls alles am schmalen Waschbeckenrand platzieren - wo übrigens bereits die Seife herumrutscht, denn auch für diese gibt es keine Schale oder sonstige Ablagemöglichkeit. Den fehlenden Abzug mag man dem 'Denkmalschutz' anlasten, wünschenswert wäre er aber. Beim Frühstück macht man Bekanntschaft mit dem einzig lobenswert zu erwähnenden Punkt. Ein hier tätiger Herr und seine junge Kollegin sind sehr aufmerksam und zuvorkommend. Das Frühstück selbst ist keiner besonderen positiven Erwähnung wert. Es mag ja Gäste geben, die Mozarella mit Tomaten, Räucherlachs und Prosecco als Ausdruck von Reichhaltigkeit erachten, mir wären beispielsweise Wurst und Käse, die nicht den Eindruck von abgepackter Discounterware machen, oder ein wohlschmeckender Orangensaft anstelle des dargebotenen Produkts, lieber gewesen. Eine Beschriftung der Marmelade hinsichtlich der Fruchtsorte ist sicherlich auch nicht verkehrt. Da Brötchen und Croissants aber von annehmbarer Qualität sind, und der Kaffee als 'anständig' bezeichnet werden kann, hinterlässt das Frühstück zumindest keinen schlechten Eindruck - allerdings sind die Eier wirklich totgekocht. Zur 'Freundlichkeit' der 'Chefin', wurde hier bereits einiges an Negativem berichtet, und meine Erfahrungen decken sich mit den Eindrücken der anderen Reisenden.


Zimmer
  • Sehr schlecht
    • Zimmergröße
      Sehr schlecht
    • Sauberkeit
      Schlecht
    • Ausstattung des Zimmers
      Sehr schlecht

    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Sehr schlecht

    Service
  • Sehr schlecht
    • Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)
      Sehr schlecht
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Sehr schlecht
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Sehr schlecht

    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
    • Restaurants & Bars in der Nähe
      Eher gut

    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Kultur & Erlebnis
    • Ausgehen & Nightlife

    Verkehrsanbindung
    • Lage für Sehenswürdigkeiten
      Schlecht

    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im Januar 2015
    Reisegrund:Stadt
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Sabine
    Alter:41-45
    Bewertungen:1