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Birgit & Michael (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Mai 2007 • 2 Wochen • Strand
Familienclub mit umfassendem Angebot
5,1 / 6

Allgemein

Das Hotel ist ein All Inclusive Club für Familien. Zu unserer Zeit waren viele Familien mit Kleinkindern, in der zweiten Woche auch mit Schulkindern dort aus Deutschland, Österreich, Italien und Großbritannien. Die Anlage wird sehr sauber gehalten und ein- bis zweimal pro Woche fährt der Rasenmäher über den Rasen. Das macht zwar Lärm, aber ich möchte nicht das Gemeckere lesen, wenn das Gras und das Unkraut ins Unermessliche schießen. Das Haupthaus (nicht wirklich empfehlenswert, aber dazu unter Zimmer mehr) besteht aus drei Etagen, rechts und links vom Haupthaus befinden sich Bungalows. Das Ganze sieht sehr ansprechend aus und die Poolanlage ist richtig hübsch. Insgesamt ist der Zustand gut, aber so alt ist die Anlage ja auch noch nicht. Empfehlenswert ist auf jeden Fall die Anmietung eines Fahrzeugs. Ich glaube, die Vermieter sind allesamt in Ordnung, zumindest sahen die Fahrzeuge alle gepflegt aus, die wir bei den verschiedenen Anbietern gesehen haben. Wir hatten uns bei Rhodos Cars einen Smart gemietet und waren sehr zufrieden. Da die Klimaanlage des Smarts am ersten Tag kaputt war, bekamen wir für diesen Tag einen Hyundai Getz als Ersatzwagen gestellt. Die Autos waren sauber und hatten beide ca. 20000 km auf dem Tacho. Der Mitarbeiter von Rhodos Cars vor Ort war sehr freundlich und hatte auch Tipps zum Parken in Rhodos-Stadt für uns parat. Lohnenswert ist ein Mietwagen alleine deshalb, weil man vor den Touristenströmen zum Beispiel nach Lindos fahren kann. Wir waren direkt morgens um halb neun da und es war wunderbar leer und auch noch nicht so heiß. Für uns war die Reisezeit Ende Mai optimal: das Wetter war überwiegend gut, von einem bewölkten und einem halben Tag Regen abgesehen. Die Temperaturen waren noch nicht zu hoch und vor allem ging fast immer ein Wind, der mitunter sogar recht kräftig war. Gut gefallen hat mir die Katzenpolitik des Hotels. Es wurde nicht direkt verboten, die dort zahlreich vorhandenen Katzen zu füttern, aber man bat darum es nicht zu tun und wies gleichzeitig auf einen Katzenfütterungsplatz im Garten hin. Dort bekamen die Tiere Futter und Wasser. Gute Idee! Griechenland liegt in Südeuropa, das heißt, man muss auch mal mit Ungeziefer rechnen. Im Hotel gibt es viele Ameisen, deshalb sollte man auf jeden Fall etwas gegen Juckreiz mitnehmen. An weiteren Kleintieren gab es schwarze Käfer, springende Spinnen und in unser Badezimmer hatte sich auch mal eine Schabe veirrt. Ich hoffe, ich habe jetzt nichts vergessen und kann mit meinen Ausführungen anderen Reisenden bei ihrer Entscheidung für oder gegen das Atlantcia Aegean Blue helfen. Ich persönlich werde vielleicht mal wieder hinfahren, denn insgesamt gesehen war es ein sehr schöner Urlaub in einem schönen Hotel. Und zu allerletzt noch einen Dank an die Reiseleiterin , die ihren Job gut, kompetent und freundlich macht. Ich habe selten so einen kurzweiligen Informationstermin erlebt und der Zimmertausch wurde von ihr schnell und bestens gemanagt.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wie schon oben erwähnt, sind die Zimmer im Haupthaus nicht empfehlenswert. Wir hatten zunächst ein Zimmer mit Blick zur Landseite und direkt oberhalb der Küche. Das mag morgens noch ganz nett sein, wenn es nach frischen Waffeln duftet, aber spätesten beim Eierkochen hört es auf. Es roch tatsächlich schlimm und der Balkon war somit nicht nutzbar. Das dürfte für alle Zimmer auf dieser Seite gelten. Die andere Flurseite geht zur Poolseite raus und liegt damit direkt über der Speiseterrasse bzw. in nächster Nähe zur Poolbar und zur Showbühne. Damit ist unfreiwillige Unterhaltung bis 22. 30 Uhr garantiert. Dank unserer Reiseleiterin Daniela konnten wir am zweiten Tag in ein Doppelzimmer in einem Bungalow umziehen. Das Zimmer hatte eine mit Fernbedienung kontrollierbare Klimaanlage, die auch bereits im Mai eingeschaltet war. Außerdem gab es einen Fernseher mit drei deutschen Programmen und einen Minikühlschrank. Ich habe bis zum Ende unseres Urlaubs nicht herausgefunden, ob die Sandwiches, die dort drin lagen, regelmäßig ausgetauscht werden oder was sonst damit passiert. Einen Safe gibt es auch, der allerdings 35 Euro Gebühr kostet. Nachteilig sind zwei Dinge: die Safes sind altmodisch und daher mit einem Schlüssel anstatt wie moderne Exemplare mit Pincodes versehen und es gibt nur eine Schlüsselkarte für das Zimmer. Von unseren Nachbarn im Bungalow haben wir nicht das Geringste gehört außer vielleicht mal das Wasserrauschen der Spülung. Mit den Handtüchern haben sich die Zimmerreinigungskräfte schon mal vertan. So hatten wir an einem Tag statt zweier Handtücher zwei Fußmatten. Insgesamt ist die Reinigung nicht klinisch sauber, aber das erwarte ich ehrlich gesagt nicht. Die Spuren vom Vormieter haben weg zu sein und das waren sie. Außerdem wurde jeden Tag gefegt und das Bad gesäubert, wenn auch nicht unterm Waschtisch. Wer außerhalb der normalen Handtuchwechsel (die ich garnicht gezählt habe) frische Handtücher haben möchte, kann seine gebrauchten Handtücher wie in fast allen Hotels heutzutage, auf den Boden legen. Das Atlantica Aegean Blue hat sich dem Umweltschutz verschrieben und der nicht mehr automatische tägliche Handtuchwechsel gehören dazu.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das Hotel verfügt über einen Speisesaal mit Terrasse, in dem das Frühstück und das Abendessen in Buffetform serviert werden. Hinzu kommen ein Restaurant am Pool, eine Poolbar und eine Loungebar. In dem Restaurant am Pool wird mittags ein Buffet aufgebaut, abends kann man dort einen Tisch reservieren und a-la-carte essen. Ganz ehrlich, wer bei dem Angebot nichts zu essen findet, ist es selber schuld. Das Angebot ist wirklich groß und abwechslungsreich. Es gibt eine griechische Ecke, in der traditionelle Gerichte zur Verfügung stehen. Nicht ganz so doll fand ich persönlich den Abend mit chinesischem Essen, weil das so gar nicht nach Griechenland passt. Trotzdem bin ich auch an diesem Abend satt geworden. Wer gesundheitsbewusst ist, kann sich über ein reichhaltiges Obstangebot freuen: Äpfel, Birnen, Kiwi, Orangen, Bananen, ab und zu Ananas und Erdbeeren und zum Ende des Urlaubs auch Aprikosen und Pfirsiche. Beim Frühstück gibt es das "normale" Angebot, aber auch eine Wellnessecke mit Müsli und fettarme Produkte. Zu Hause habe ich so eine große Auswahl beim Frühstück nicht. Für Familien mit Babys gibt es auch Möglichkeiten, Sachen warm zu machen. Das Essen war nicht immer richtig heiß, deshalb eine halbe Sonne weniger.


    Service
  • Sehr gut
  • Hier muss ich ein ausdrückliches Lob aussprechen. Das gesamte Personal war sehr sehr freundlich und das trotz langer Arbeitszeiten und bestimmt auch stressiger Gäste. Und ich spreche da aus Erfahrung, denn in den ersten zwei Tagen und auch am letzten Tag haben wir die Damen der Rezeption bestimmt ein wenig genervt. Mein Mann benötigte einen Internetanschluss und da die Damen der Rezeption gut Deutsch sprachen, war das überhaupt kein Problem. Auch das Personal in den Restaurants war sehr aufmerksam und freundlich. Beim Abendessen bildete sich immer eine kleine Schlange vor dem Speisesaal, da man durch das Personal an einen freien Tisch geleitet wurde. Das ist eine sinnvolle Sache, da es so keinen Streit gibt um angeblich bessere oder reservierte Plätze. Am Regenabend kam es allerdings zu einer längeren Schlange, da nicht draußen gegessen werden konnte. Aber auch das wurde gut gemanagt. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle Celina, die Gästebetreuerin. Ich habe noch in keinem Hotel erlebt, dass eine Gästebetreuerin sich die Mühe macht und die Gäste während ihres Urlaubs anspricht und nach Problemen oder Kritikpunkten fragt.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Wer abends ausschweifende Unterhaltung und Remmidemmi sucht, ist hier sicherlich völlig verkehrt. Für uns aber war es genau das Richtige: ein kleiner Ort mit diversen Geschäften, ein paar Tavernen und Hotels. Das Atlantica Aegean Blue liegt abseits der bekannten Eukalyptusallee, die in ca. 15 Minuten Spaziergang erreicht wird. Ebenso lange dauert es bis zu dem kleinen Hafen von Kolymbia, der aber keine wirklichen Reize bietet. Die nächsten Geschäfte befinden sich gleich in der Nähe der Anlage. Man sollte auch - das Geschäft im Hotel möge mir das verzeihen - tatsächlich in den Supermärkten außerhalb einkaufen. Sie sind schlichtweg um einiges preiswerter als der Minimarkt im Hotel. Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor der Anlage. Taxipreise sollen sehr hoch sein. Die Transferzeit zum Flughafen würde ohne die Umwege über andere Hotels wahrscheinlich bei knapp 30 Minuten liegen.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Natürlich waren auch hier die Unverbesserlichen zu Gast, die trotz eindringlicher Bitten bzw. Verbote und der Drohung, die Liegen durch das Personal wieder räumen zu lassen, selbige mit Handtüchern belegt haben und dann gegen Mittag mal am Pool auftauchten. Dabei gab es überhaupt keinen Liegennotstand. Die Handtücher für die Liegen - für jeden Gast zwei - kann man zweimal in der Woche tauschen, was meiner Meinung nach völlig ausreichend ist. Die Pools, es gibt derer vier: ein großer Pool, in dem man sogar schwimmen kann, wenn nicht gerade Spiele drin stattfinden oder Aquajogging. Aber selbst dann ist noch genug Platz. Dann ein Kinderplanschbecken, ein quadratisches Becken mit 90 cm Tiefe und dann noch ein Pool. Das Wasser sah sauber aus und ich nehme an, dass die Fontäne im großen und der Elefant im Kinderbecken was mit Wasserumwälzung und Sauberkeit zu tun haben. Gesehen habe ich einen tollen Kinderspielplatz und mitbekommen habe ich auch, dass für die Kinder bis zum Alter von vielleicht 10 Jahren oder auch 12 richtig viel geboten wurde. Das Angebot für Erwachsene ist eher sportlich geprägt und mir hat das Angebot "Bogenschießen" gut gefallen, weil es etwas außergewöhnlich ist. Der Strand ist mit grobkörnigem Sand und Kieseln belegt. Dabei ist der Strand direkt vor dem Atlantica Aegean Blue noch besser als andere Strandabschnitte, an dem ausschließlich große Kiesel liegen. Aber auch ich kann nur Badeschuhe empfehlen, die man übrigens in den Geschäften vor Ort günstig erwerben kann. Die Liegen draußen sind gebührenpflichtig. Nicht so schön ist die blaue Mauer, die das Hotel vom Strand trennt. Im Klaren muss man sich sein, dass das Atlantica Aegean Blue ein Club ist. Das heißt, es gibt einen Clubsong und der wird morgens, mittags und abends gesungen und getanzt. Die Aufführung findet aber immer an derselben Stelle statt und wenn man sich davon ein wenig abseits hält, bekommt man es fast nicht mit. Außerdem gewöhnt man sich dran und ich war kurzfristig versucht mit die CD mit dem Baadingoclublied zu besorgen. Nein, ernsthaft, die Animation an sich ist dezent. Man wird zu nichts gezwungen und es ist einfach nur schön zu sehen, wie viel Spaß die Kinder haben. Die Abendanimation hingegen ist nicht wirklich gut, zumindest nicht an Tagen, an denen die Animateure Shows aufführen. Ich weiß nicht, warum man die jungen Leute dazu zwingt, aber nicht jeder und nicht jede ist für die Bühne geboren und entsprechend sind die Auftritte. Toll war in unserer Zeit eine Gruppe junger Männer, die Lieder von den Beatles spielten. Das brachte richtig Stimmung. In der Lobby stehen zwei Internet-PC, die gegen eine relativ hohe Gebühr genutzt werden können, nämlich ein Euro für zehn Minuten. Alternativ kann man sich eine Karte besorgen und damit über das Telefon im Zimmer einen Internetanschluss bekommen, was sicherlich nicht preiswerter ist.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Mai 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Birgit & Michael
    Alter:41-45
    Bewertungen:10