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Michael & Kirsten (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2006 • 2 Wochen • Strand
Freundliche Familienanlage, gutes Essen
4,8 / 6

Allgemein

4,5 Sterne Anlage, bestehend aus Haupthaus und 2-geschossigen Bungalows. 279 Zimmer und weitere ca. 100 Zimmer in den Bungalows im Souterrain, die aus baurechtlichen Gründen derzeit nicht genutzt werden dürfen (sind von außen zugeschüttet). Es wird angestrebt, die Zimmer im nächsten Jahr in Betrieb zu nehmen, dann können zu der jetzigen Kapazität von ca. 930 Gästen noch einmal ca. 300 Gäste zusätzlich aufgenommen werden. Es setzt aber voraus, dass die Infrastruktur (Bars, Restaurants, Poolbereich) weiter ausgebaut wird, weil im ausgebuchten Zustand jetzt schon die Kapazitätsgrenze erreicht ist. Das Restaurant fasst derzeit etwa 600 Gäste, so dass es zu Stoßzeiten gegen 20 – 20.30 Uhr auch schon mal zu Wartezeiten vor dem Restaurant kommen kann. Liegen im Bereich der Liegewiese sind jetzt schon rar. Die Gästestruktur besteht überwiegend aus Österreichern und Deutschen, zu dem Schweizer, Holländer, Belgier, Skandinavier, Italiener, Franzosen und wenigen Engländern. Deutsche Animation durch die TUI Baddies. Englischer Scrabble Abend durch die Thomson Reiseleitung an der Lobby Bar. Die Ausstattung des Hotels ist nicht sonderlich nobel, so dass man nicht unbedingt auf eine 4,5 Sterne Hotel schließt. Da die Anlage erst in der 3ten Saison in Betrieb ist, sind die Zimmer noch nicht abgewohnt. Nach eigenen Angaben unternimmt das Atlantica Aegean Blue einiges für den Umweltschutz. So wird ein eigenes Abwassermanagement, d.h. eine mechanisch-biologische Kläranlage betrieben. Zur Bewässerung der Gärten wird biologisch aufbereitetes Nutzwasser, biologischer Klärschlamm als Dünger verwendet. Auf die Mülltrennung wird geachtet. Fragt sich nur, warum dann unzählige Pappbecher am Tage ausgegeben werden und Handtücher gewechselt, obwohl sie nicht auf dem Boden gelegen haben. Mann wird schon wissen, was man da macht. Alles in allem eine gelungene Anlage. Herrlicher Blick von der Terrasse der Lobby Bar aufs Meer. A-la-Carte Restaurant, in dem jedoch etwas „Atmosphäre“ fehlt. Nette Poollandschaft mit wohl viel Frischwasser. Getränke-Kiosk (Orange) an der Liegewiese vor dem Strand. Einmal das Schwesternhotel Imperial Beach Resort besuchen. Sieht nett aus. Am Strand ca. 15 Min in Richtung Kolymbia oder über die Straße wie oben beschrieben. Bei Extreme Cars darauf achten, dass man ein höchstens 1 Jahr altes Auto bekommt. Eines mussten wir zurückgeben – Lenkung war wohl ausgeschlagen, hörte sich nicht gut an. Ansonsten guter Kurs, 35 Euro pro Tag bei 100 % Vollkasko ohne Selbstbeteiligung (so stand es zumindest auf dem Vertrag). Uns ist nichts passiert, also konnten wir es auch nicht herausfinden. Ist auch gut so. Tsambika Berg am Abend vor Einbruch der Dunkelheit besuchen. Herrlicher Blick auf die beleuchtete Bucht. Rhodos Stadt am Abend besuchen. Bei 4 Leuten lohnt es sich schon den Wagen über Nacht zu mieten. Buspreis pro Strecke 2,80 Euro pro Person. Unbedingt einen Ausflug nach Prassionissi (Ende der Insel) unternehmen und die Surfkünste der Cracks bestaunen. Fahren auf der Insel kein Problem. Sieben Quellen am Morgen besuchen, da sind die Touristenbusse noch nicht da. Ebenso Lindos bis 11 Uhr, sonst wird es verdammt voll. Anlage hat uns sehr gut gefallen, würden gerne wieder kommen, wenn es den Kinderfestpreis länger geben würde. Für drei Vollzahler ist das Hotel jedoch leider zu teuer. Grüße an Mannusus, Georgios, Nikos, Andreas, die Zwillinge, den Sicherheitschef und das gesamte Aegean Blue Team. Wir haben uns wohl gefühlt und super erholt.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer sind modern und funktionell eingerichtet. Alle Zimmer in den Bungalows mit Fliesenboden und selbstregulierbarer Klimaanlage. Im Haupthaus Zimmer mit Teppichboden und zentraler Klimaanlage, deren Geräusch man manchmal in der Anlage als lautes Brummen wahrnehmen konnte. Wir hatten im Bungalowbereich zwei gegenüberliegende Doppelzimmer mit einem Eingangsbereich. Dies war praktisch, da wir so niemanden anderen gehört haben. Durch die massive Bauweise keine Geräusche – außer mal eine nicht geölte Tür zu hören. Zimmer mit seitlichem Meerblick auf den Berg sehr ruhig, da nichts vom Pool bzw. Animationsbereich zu hören war. Nur der Blick auf einen kleinen Rohbau auf dem Nachbargrundstück könnte die Sicht etwas trüben. Eines der beiden Doppelzimmer hatte leider keinen Vorflur, von dem man normalerweise ins WC gelangt. So war die Eingangstür zum Klo direkt neben dem Bett. Bei älteren Kindern sollte man darauf achten, dass man ein vernünftiges Zustellbett mit Lattenrost und nicht ein „Feldbett mit Maschendrahtauflage“ bekommt, auch wenn man nur 299 Euro für das Kind zahlt. Kleine Kinder hätten da wohl noch Platz, nicht aber ein 14 jähriges Kind, mal ganz absehen von dem Komfort. Safe auf dem Zimmer, kostet 35 Euro für 14 Tage. Fernsehprogramme (1,2, RTL – nach langem Suchen) vorhanden. Qualität nicht immer optimal, aber wir waren ja nicht zum Fernseh gucken dort.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Vorab ist zu sagen, dass hier vielleicht an Deko (beim Essen) gespart wurde, dafür jedoch die Qualität der Speisen und Getränke deutlich besser ist, als in anderen Hotels. Ausgezeichnetes Frühstücksbuffet an dem für jeden etwas zu finden ist. Zwar fehlt der frisch gepresste Orangensaft, aber das ist in All-in-Häusern ehr üblich. Hervorragend die ca. 40 vom Chef persönlich gebackenen Baguette Brötchen, die leider recht spät serviert wurden und auch immer schnell vergriffen waren. Hab selten zuhause so leckere Brötchen gegessen. Auszeichnung ! Mittagsbuffet in der Taverne reichhaltig und Qualität gut. Tzaziki wieder hervorzuheben !! Ambiente hätte besser sein können, aber wer will schon bei 30 Grad Tipp Top angezogen im Restaurant sitzen. Deshalb war es schon angebracht, sein Essen hier einzunehmen. Leider gab es einige Hotelgäste, die entgegen der ausgehängten Hinweise, in angemessener Kleidung beim Essen zu erscheinen, in Badehose und Bikini ans Buffet gingen. Da verging uns schon mal der Appetit. Hier könnte man – wie am Abend im Restaurant – etwas mehr drauf achten. Kuchen haben wir nie in Anspruch genommen, der Weg zur Lobby Bar war uns von der Liegewiese zu weit. Übrigens gibt es an der Taverne den einzigen Kaffee mit Kaffee Sahne. Sonst nur mit Milch. Der Unterschied lässt sich deutlich schmecken. Wir empfanden es als sehr angenehm, dass beim Abendessen auf angemessene Kleidung geachtet wurde. Leider wurde der Maßstab nur bei den Männern herangezogen, auch wenn einige Frauen es verdient gehabt hätten. Bei den Männern wurde auf die Länge der Hose geachtet. Angemessen ist die Hose dann, wenn das Knie bedeckt ist. 7/8 Hosen gehen also auch – was ich persönlich als Mann sehr angenehm fand. Meine Befürchtung, in langen Hosen beim Abendessen zu schwitzen, hat sich aber auch wegen der angenehmen Temperaturen und des Windes nicht bewahrheitet. Die Auswahl an Speisen beim Abendessen ließ keine Wünsche offen. Auch die Qualität der zubereiteten Gerichte war einfach genial. Hier spiegelt sich einmal mehr die Klasse des Chefkochs wieder. Auch der Manager (Kaiserschmarrn) und der Sicherheitschef (Quarkbällchen) haben mit angefasst. Alles hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Der Wein am Tisch wird in Flaschen serviert. Insbesondere der Rose „Kourtaki“, denn es leider zum Ende unseres Urlaubs nicht mehr gab, war hervorragend. Am Abend gab es auf der Terrasse der Lobby Bar noch leckere Knabbereien. Wir haben einmal das A-la-Carte Restaurant ausprobiert. Auch hier die Qualität der Speisen hervorragend. Leider war das Ambiente eines A-la-Carte-Restaurants nicht gegeben, da dies in der Taverne durchgeführt wurde (s.o.). Fazit: Die 3 kg, die jeder von uns zugenommen hat, sprechen für die gute Gastronomie.


    Service
  • Sehr gut
  • Alle Angestellten des Hotels sind ständig bemüht, allen Gästen einen sehr angenehmen Urlaub zu bereiten. Die Mitarbeiter der Rezeption sind stets hilfsbereit und auch Celina vom Guest Relation Desk hat jederzeit ein offenes Ohr für die Probleme der Gäste. Die Kellner im Restaurant sind bemüht, die Gäste schnellstmöglich von benutztem Geschirr zu befreien und die fertigen Tische für neue Gäste herzurichten. Sie könnten jedoch etwas Verstärkung gebrauche, auch wenn die Chefs immer mit anpacken. Die Barkeeper an der Lobby und Pool Bar haben ständig ein Auge auf die Gäste. Auch die Kellner auf der Terrasse der Lobby Bar sind bemüht, schnellstmöglich die Gäste mit Getränken und Knabbereien zu versorgen. Die Reinigung der Zimmer hätte etwas besser sein können, aber wir haben zwei Wochen lang mal nicht unsere Maßstäbe zugrunde gelegt und beide Augen zugedrückt. Wir haben ja Urlaub. Technischer Dienst kam beim Problem mit der Klimaanlage prompt und hat alles erledigt. Besonders hervorzuheben ist die Freundlichkeit des Personals, mit dem sie uns den ganzen Urlaub begegnet sind. Dies haben wir so in unseren letzten drei Türkei-Urlauben nicht erlebt. Wer Grund zur Beanstandung hat dem bleibt nur zu sagen: „So wie man in den Wald ruft – so schallt es heraus“.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt am Ende der größeren der beiden Buchten, die in Kolymbia aufzufinden sind, am Fuße des Nachbarberges des Tsambika. Herrliches Panorama – auch am Abend wenn der Berg angestrahlt wird. Zum Flughafen sind es 37 km, Rhodos 25 km, Lindos 25 km, Sieben Quellen 3 km. Den touristisch erschlossenen Ortskern von Kolymbia erreicht man nach ca. 20 Min. Fußweg über die Paris Str., Berlin Str., Athen Str., Eukalyptus Allee). Vor dem Hotel befinden sich die Bushaltestelle, 3 Tavernen und 2 Autovermietungen (Gannis Cars und Extreme Cars). Gehören beide zusammen. Die Dame bei Extreme Cars spricht besser deutsch. Entgegen der Ankündigung im TUI Prospekt ist der Strand nicht flach abfallend. Bereits nach mehreren Metern kann auch ein Erwachsener nicht mehr im Wasser stehen. Im Wasser nur Kies, kaum Kiesel, sodass wir auf unsere Badeschuhe nach ein paar Tagen verzichtet haben. Lediglich der dunkle Sand wird zur Mittagszeit heiß, da muss man sich schon mal beeilen. Liegen und Schirme gegen 3,- Euro Gebühr pro Person am Tag am Strand zu haben. Für alle, die nicht die „Freibad-Atmosphäre“ am Pool genießen wollen, bietet sich die Liegewiese mit Sonnenschirmen an. Leider bleibt es aber auch hier nicht aus, dass Liegen reserviert werden. Sollte man also erst so gegen 10 Uhr dort ankommen, kann es sein, dass man leer ausgeht. Wenn man dort liegt, kann man auch Bekanntschaft mit dem Beach und Pool Attendant Jorgos machen, der auf „liebevolle Weise“ den Gästen beibringt, was man zu tun oder besser zu lassen hat. Wir empfanden dies ehr als amüsant und nicht störend. Im Bereich der Liegewiese gibt es die Orangen Bar, an der man eingeschränkt Softdrinks bekommt, damit man sich die 250 m bis zur Poolbar sparen kann. Will man jedoch den vollen Getränke Service in Anspruch nehmen, bleibt einem der Weg nicht erspart (dies gilt insbesondere in der Zeit vor 11 Uhr und nach 17 Uhr).


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Animation erfolgte durch die verschiedenen Animationsteams (TUI und Hotel). Ich persönlich habe nur zweimal täglich Beachvolleyball mitgespielt. Die klimatischen Verhältnisse auf dem Platz waren recht gut, da auf Rhodos ständig Wind weht. Die Temperaturen des Sandes waren nicht zu heiß, wenn dieser vorher mit einem Gartenschlauch abgespritzt wurde. Leider haben sich unterhalb des Sandes harte Stellen befunden, die bei dem einen oder anderen zu bösen Schürfwunden geführt haben. Deshalb muss der Platz dringend mit Sand aufgefühlt werden. Die übrige Tagesanimation fand im Poolbereich statt. Hier war die natürliche Kühle des Pools eine willkommene Erfrischung. Die Abendanimation hatte leider nicht die erhoffte Qualität. Dies hätte ich bei TUI nicht erwartet. Schade.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Mehr Bilder(7)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2006
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Michael & Kirsten
    Alter:36-40
    Bewertungen:14