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Bernd (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Mai 2016 • 2 Wochen • Strand
Wow, der Papa hat den Urlaub gefunden!
6,0 / 6

Allgemein

Fazit: Trotz Erdbeben, langer Anreise und für Mai in Kreta typischem Wetter ein super Urlaub. Wir werden wiederkommen, sobald die Flüge mal wieder zu kinderfreundlichen Zeiten sind.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Wir hatten Zimmer 448, das in der obersten Etage der dreistöckigen Dorfbungalows lag. Der Meerblick war berauschend und bisher der spektakulärste, den wir je in einem Hotel hatten! Auch in der mittleren Etage hat man noch Meerblick allerdings nicht mehr ganz so hoch über die Dächer der nächstunteren Bebauungsstufe. Das war den kleinen Aufpreis allemal wert. Die unterste Etage hat nur Blick auf den Weg und eine kleine Terrasse. Außerdem hat es nur nach vorne zum Weg ein Fenster, was allerdings der Steilheit des Hangs geschuldet ist. Es wirkt eher so wie eine düstere Einliegerwohnung. Ich kann also, die teilweise heftigen Kritiken an diesen Zimmern verstehen. Allerdings gibt es jetzt keine Ausreden mehr. Ich habe es mit aller Deutlichkeit gesagt: Bucht Meerblick! Es lohnt sich! Wer meint, hier das Sparbrötchen geben zu müssen, ist selbst schuld! Unser Zimmer bestand aus 2 Räumen und war mehr als ausreichend groß. Es gab für eine 4-köpfige Familie auch genug Schränke, Schubladen und Kleiderbügel, um alle Klamotten unterzubringen. Wir hatten eine Spüle, Kühlschrank und Wasserkocher, was vor allem für Familien mit Babys nützlich ist. Im Schlafzimmer gab es ein Doppelbett und im Wohnzimmer mit Balkon eine Ausziehcouch für ebenfalls zwei Personen. Die Matratzen waren guter griechischer Standard, was für mich persönlich bedeutet, dass ich mich nach zwei Wochen nach meiner heimatlichen Kaltschaummatratze gesehnt habe (Ich bin eben verwöhnt). Die Einrichtung war erfreulich unkitschig, wenngleich es manche Leute vielleicht als kühl oder zu modern bezeichnen. Mir und dem Rest der Familie hat es gefallen. Das Bad (vor allem das Waschbecken) kam mir sehr trendy vor. Die Toilette war sauber und Papier wurde immer ausreichend nachgefüllt. Selbst am Umwelttag, an dem das Zimmer weder gemacht noch gereinigt wurde, waren wir mit allem ausreichend versorgt. Typisch griechisch ist auch die Aufforderung kein Toilettenpapier ins Klo zu werfen. Es kostet schon einige Überwindung benutztes Papier in einen Mülleimer zu anderem benutzten Klopapier zu werfen. Im Zimmer geht es ja noch, aber auf den öffentlichen Toiletten im Hotel finde ich es grenzwertig. Aber das war bisher noch in jedem Hotel in Griechenland so. Weiterhin hatten wir eine Dusche, die aus einer Überkopf- und einer Handbrause bestand. Auch hier hat alles funktioniert und war sauber. Kleiner Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt außerhalb der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr zu Duschen, nutzt es, da es gelegentlich zu Warmwasserengpässen kommen kann. Einen besonderen Pluspunkt verdient das Zimmer für die Anzahl der verfügbaren Steckdosen . Selbst wenn wir Fotobatterien, Handy, Nintendo und Reader hätten gleichzeitig aufladen müssen, es wäre möglich gewesen! Das haben wir in anderen Hotels auch schon ganz anders erlebt. Zum Thema W-LAN, das in anderen Kritiken thematisiert wurde, kann ich nichts sagen, da ich schließlich im Urlaub war und sich (Gott sei Dank) niemand dafür interessiert, ob ich mir gerade den dritten Frappe des Tages genehmige. Der Preis für den Zimmersafe war auch Durchschnitt. Zu erwähnen ist noch, dass die Handtücher inzwischen kostenfrei (gegen 10 Euro Pfand pro Stück) sind. Inklusive waren auch 3 Handtuchwechsel in zwei Wochen. Jeder weitere hätte 1 Euro Stück gekostet. Finde ich eine gute Idee, so gehen die Leute bestimmt etwas pfleglicher damit um. Selbst mit zwei kleinen Kindern mussten wir keinen gebührenpflichtigen Wechsel vornehmen.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das war wohl das Highlight des Urlaubs: Das Essen! Gut, die Kinder würden das anders sehen, die schreiben allerdings auch nicht die Bewertung! Unsere Kinder waren viel zu sehr auf Pool, Strand, Kinderclub und Minidisco fixiert, als dass sie das Essen hätten entsprechend würdigen können. Aber ich kann es. Zuerst zum Frühstück: Alles da, was man zum Frühstück brauchen könnte. Selbst Würstchen, Bohnen und Kartoffeln (und das, obwohl keine Engländer da waren!) und andere eher deftige Speisen waren vorhanden. Am auffälligsten waren sechs (!) verschiedene Sorten typisch griechischen Joghurts, den man sich noch nach Belieben mit verschiedenem Obst (-salaten) oder Honig verfeinern konnte. Das Brot und die Brötchen kamen wir jeden Tag frisch vor, es gab eine Müsliecke, Käse- und Wurstplatten, Pfannkuchen, verschieden Eierspeisen, süßes Gebäck, reichlich Konfitüren und, und, und… Als Getränke standen Filterkaffee (gebrüht) und Nescafe aus dem Automaten, Trinkschokolade auf Wasserbasis (Automat) oder Kakao aus Pulver und warmer Milch und der übliche Lipton Teekoffer zur Verfügung. Es gab drei verschiedene Säfte und auch der Limoautomat war schon in Betrieb. Mittagessen und Abendessen haben sich eigentlich bis auf die Breite der Auswahl kaum unterschieden. Schön war, dass es eine typisch kretische Ecke und jeden Abend ausgewählte griechische Spezialitäten gab. An 3 Tagen in der Woche gab es Themenabende (Griechisch, Seafood, und Mexikanisch), die noch mehr Abwechslung in die Speisenfolge brachten. Besonders erwähnenswert ist noch die Qualität des Fleisches. In den ganzen zwei Wochen hatte ich nur ein einziges kleines sehniges Stück Fleisch. Selbst das Souvlaki bestand größtenteils aus Fleisch und nicht, wie schon in anderen Hotels erlebt, aus überwiegend Fett und war trotzdem zart. Apropos zart: Alle Fleisch- und Fischsorten waren immer nahezu perfekt gebraten, gekocht, gedünstet, geschmort oder was auch immer. Erwähnenswert war auch, dass Speisen, auch wenn die Schüssel noch nicht leer war, ausgetauscht wurden. Anscheinend wurden die Töpfe nicht nur nachgefüllt, sondern auch nach einer gewissen Zeit eingezogen, um die Qualität nicht leiden zu lassen. Das Salatbuffet hat auch keinerlei Wünsche offen gelassen, es gab reichlich fertig angemachte Salate und genug Rohkost und Dressings. Die Nachtische waren zumeist typisch griechisch: süß! Aber es gab ja immer mehr als genug frisches Obst und Eis. Schön gemacht war auch das Kinderbuffet in Kinderhöhe. Dort gab es alles, was Kinder so toll finden. Gut mitgedacht wurde an den Eistruhen und am Getränkeautomat an der Poolbar, denn hier waren Holztritte angebracht, so dass Kinder sich selbst bedienen konnten. Hat die Selbstständigkeit unserer Kinder gut unterstützt. Fazit: Qualität super, Auswahl super, Abwechslung super, landestypisches Essen auch super. Jetzt mal zu einem kleinen Detail, auch wenn es mancher vielleicht pingelig finden mag: Das war das erste Hotel in Griechenland (und wir waren schon in vielen!), das passende Messer für das Essen besaß! Bisher hatten die Hotels zwar schöne Messer, die aber für gegrilltes Fleisch absolut ungeeignet waren. Hier gab es endlich mal Messer die auch scharf genug für solche Gerichte waren! Jetzt werden sich einige fragen: Gab es denn gar keine Kritikpunkte? Doch. Zum Beispiel die Getränke. Ich war jetzt schon dreimal auf Kreta, aber ich kann den Softdrinks von Fimi absolut nichts abgewinnen. Die Limos sind klebrig süß, die Cola widerlich und der Eistee nur eiskalt trinkbar. Wenigstens ist das Bier von VAP, wenn schon kein Premiumbier, doch so gut, dass es mit den Fernsehbieren mithalten kann. Zusammen mit Zitronenlimo bekommt nach einigen Mischversuchen auch einen brauchbaren Radler hin. Unsere Kinder haben die Limos bunt gemischt und erstaunlicherweise haben sie auch hier ganz brauchbare Mischungen hinbekommen. „Bessere“ Getränke als die Hausmarken und Specials wie Frappe und Elleniko konnte man in der Bar und der Poolbar auch käuflich erwerben. Die beiden Kaffeespezialitäten waren mit 1,50 Euro ziemlich günstig, die Preise der Biere und Longdrinks angemessen. Zum Thema Essen hätte ich nur einige Anregungen: 1. Könnten Sie, wenn wir das nächste Mal kommen, Stifado mit auf die Speisekarte nehmen? 2. Gerichte aus Landtieren wie Schwein, Rind, Lamm und Geflügel wie Huhn und Ente werden auf den Schildern in 5 Sprachen genau beschrieben. Nur bei Fisch steht immer nur Fisch. Ich fände es interessant zu erfahren welchen Fisch ich denn nun esse. 3. Das Essen im A-la-carte Restaurant war sehr lecker und es war toll, dass die Getränke (hier auch Coca-Cola!) bis auf den Flaschenwein inklusive waren, aber ich war zwei Wochen da und konnte nur einmal pro Aufenthalt dort essen. Wie wäre es mit einmal pro Woche?


    Service
  • Sehr gut
  • Der beste Service ist der, den man nicht benötigt (weil alles funktioniert) oder den man nicht bemerkt (weil unaufdringlich). Hier kann man das Personal nicht genug loben. In Restaurant, Poolbar, Rezeption haben alle richtig hart gearbeitet und trotzdem relaxt gewirkt. Auch der Umgangston untereinander, zumindest vor den Kulissen, war professionell und kollegial. Das haben wir letztes Jahr auch schon ganz anders erlebt, wo die Angestellten vor den Gästen zur Schnecke gemacht wurden. In einer solch entspannten Atmosphäre kann ich mich auch viel besser erholen. Es war auch kein Problem, als wir versehentlich die Türkarte im Zimmer eingeschlossen hatten. Es war noch nicht einmal ein Problem, als wir die Türkarte und die Ersatzkarte im Zimmer eingeschlossen hatten. Nach kurzer Überprüfung der Identität wurde uns anstandslos jeweils eine Ersatzkarte ausgestellt. Kostenfrei versteht sich! Da wir im Restaurant fast immer einen Stammplatz hatten, hat uns auch meist die gleiche Dame den Tisch gemacht und abgeräumt. Immer höflich und zuvorkommend und mit einem Lächeln. (Danke, Niki!) Ich denke es fällt auch in die Rubrik Service wenn ich erwähne, dass wir zur Begrüßung einen 15-minütigen Massagegutschein erhalten haben. Auch hat man uns noch einen Imbiss nach unserer Ankunft angeboten, den wir um kurz nach 1 Uhr nachts allerdings dankend abgelehnt haben.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Wie schon mehrfach in anderen Kritiken erwähnt, liegt dieses Hotel an der Südküste Kretas ca. 30km östlich von Ierapetra, d.h. der Transfer vom Flughafen kann, je nachdem wie viele Hotels angefahren werden, über 3 Stunden dauern. Wir hatten allerdings bei der Anreise Glück, da wir die einzigen des ganzen Fluges waren, die in diese Ecke Kretas wollten. Wir bekamen ein Taxi, hatten also quasi einen Privattransfer. Am Ende der Fahrt nach ca. 75 Minuten und griechischer Fahrweise, standen 169 Euro auf dem Taxameter, so dass wir froh waren, das nicht bezahlen zu müssen. Es muss halt jeder für sich entscheiden, ob ihm die 1,5 – 2 Stunden Zeitersparnis so viel Geld wert ist. Auf der Rückfahrt hatten wir einen kleinen Bus und haben einige Hotels angefahren, so dass wir über 3 Stunden gebraucht haben. Wir haben es allerdings locker genommen und als kostenlose Inselrundfahrt angesehen. Der Ort selbst ist klein, aber ganz nett, allerdings ohne größeres Nightlife. Wer das möchte sollte nach Ierapetra. Im Hotel waren dankenswerterweise die Taxipreise zu verschiedenen Zielen ausgehängt und die Bushaltestelle war nur ca. 100m vom Hotel entfernt. Auch die Tipps und Infos, die uns Herr Vernadakis gegeben hat waren immer hilfreich. Es wurden auch einige Ausflüge angeboten, die wir allerdings nicht genutzt haben, da gewisse Mitglieder unserer Familie zu den Abholzeiten noch im Tiefschlaf gelegen haben. Es gab allerdings Angebote für eine Jeep-Safari, Schnorcheln auf Chrissi-Island, Wandern, Besichtigungen etc. Das Hotel selbst macht von außen nicht allzu viel her, auch die Eingangshalle ist eher unspektakulär. Wie man sich jedoch täuschen kann hat unsere kleine Tochter bewiesen, die bei der Anreise um ca. 1.00 Uhr nachts zum Fenster gegenüber des Eingangs lief, die schön beleuchteten Pools und Wege sah und dann den Spruch des Urlaubs von sich gab: „Wow, der Papa hat den Urlaub gefunden!“ Die Anlage ist sehr gepflegt und sauber, nur, da extrem in den Hang gebaut, schon ziemlich steil. Zum Glück, gibt es in der dorfähnlichen Anlage 4 Aufzüge mit denen man von einer Stufe auf die nächste kommt. Nur zur letzten Stufe unten an den Pools kommt man nur zu Fuß. Wäre eigentlich sogar für Rollstühle geeignet, da barrierefrei und mit Rampen versehen, aber jetzt mal ganz ehrlich: Es gibt wirklich Hotels, die nicht so steil gebaut sind und sich deshalb besser für Rollstuhlfahrer eignen. Die beiden Wege rechts und links von Dorf, die von ganz oben nach ganz unten führen, gäben, wenn es in Kreta Schnee gäbe, im Winter tolle Pisten ab. Rechts die Slalomstrecke und links die „Streif“ für Schussfahrten. Intelligent ist auch die Trennung von Familienzimmern im Dorf und Doppelzimmern im Haupthaus. So hat das Hotel einen Bereich, inklusive Ruhepool und Spa unter dem Restaurant , in dem Ruhe herrscht und einen, in dem sich die Kinder austoben und Krach machen können. Begegnungen gibt es eigentlich nur an den unteren Pools, dem Strand und dem Hauptrestaurant. Trotzdem besteht die Hauptklientel dieses Hotels aus Familien mit mehr oder weniger großen Kindern. Das Publikum bestand während der Pfingstferien in der ersten Woche aus 80% oder mehr Deutschen. In der zweiten Woche kamen haufenweise Franzosen, in großen Gruppen, die allerdings in keiner Weise negativ auffielen. Andere Nationalitäten waren nur ganz vereinzelt vertreten. Zu erwähnen wäre noch, dass wir am 25.05. ein, für einen Mitteleuropäer heftiges Erdbeben der Stärke 5,5 hatten. Ist schon ein komisches Gefühl wenn der Boden wackelt und die Beine sich anfühlen als wären sie aus Pudding. Gespenstisch war aber vor allem das dumpfe Grollen, das während des Bebens zu vernehmen war. Plötzlich war am Pool und am Strand alles totenstill und die meisten Blicke gingen Richtung Meer. Aber da die Angestellten nach kurzer Rückfrage in aller Seelenruhe weiterarbeiteten, hat sich schnell alles wieder normalisiert.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gab insgesamt 6 Pools. Den Ruhepool (1,40m) und den Innenpool haben wir nicht genutzt. Die vier Außenpools staffeln sich nach Tiefen. Der überdachte Babypool hatte 0,30 m, das Planschbecken 0,60m, der Nichtschwimmerpool 1,10m und der tiefste Pool 1,50m. Die direkte Umgebung der Pools war mit Natursteinplatten ausgelegt und deshalb relativ rutschsicher. An den Liegen war es aber teilweise sehr rutschig. An den beiden tiefsten Pools gab es Leitern zum einsteigen aber leider nirgendwo Treppen oder Stufen. Liegen gab es während unseres Urlaubs immer ausreichend, selbst zur Nachmittagszeit konnte man einfach zwischen Strand und Pool wechseln. Eine gute Idee war es auch, etwas gegen die nervigen Liegenreservierer zu unternehmen. Es galt die Regel: Verwaiste Handtücher wurden vor 10 Uhr morgens von den Liegen entfernt. Bei 10 Euro Pfand für Handtücher hat das super gewirkt. Alle Liegen und Schirme waren in Ordnung und defekte wurden entfernt und ersetzt. Ich bin bei einem Streifzug nämlich an der Stelle vorbeigekommen an der die defekten gesammelt wurden. Der Strand und das Meer sind für Kinder optimal. Ganz lang ganz flach und extrem feinsandig. Badeschuhe kann man getrost zuhause lassen. Wer im Meer schwimmen will, muss allerdings erst einen ganz schönen Fußmarsch hinter sich bringen bis das Wasser tief genug ist. Mit dem Sand lässt sich relativ gut bauen, also Sandspielzeug nicht vergessen. Einen Nachteil hat der Strand allerdings: Wer Muscheln und schöne Steine suchen möchte wird Pech haben – es gibt keine. Auch lange Strandspaziergänge sind nicht möglich, da die Bucht an beiden Seiten von schroffen Felsen eingefasst wird, die bis ins Meer reichen. Für die Liegen am Meer gilt das gleiche wie am Pool: Alles in Ordnung und ausreichend vorhanden. Spielplätz gab es zwei. Einen kleinen am Strand mit Klettergerüst, Wippen und Schaukeln und Sandunterlage und den großen vor dem Kinderclub mit einem imposanten Piratenschiff und einem beschatteten Kletter- und Wippbereich. Hier besteht die Unterlage aus Kies. Das ganze macht einen gepflegten und sicheren Eindruck, was deutlich an der neuen Einzäunung zu erkennen ist. Der Kinderclub hat ein abwechslungsreiches Programm und wird von Yolanda und Xavier, die beide sehr gut Deutsch sprechen, engagiert und mit großer Leidenschaft und manchmal auch Leidensfähigkeit (Yolanda wurde während Splash-Party im Pool fast ertränkt) geleitet. Die allabendliche Minidisco (bis auf den sonntäglichen Day-off) war der Fixpunkt des Tages, an dem sich alle anderen, für unsere Kinder unwichtigen, Aktivitäten (Nahrungsaufnahme, Körperpflege) ausrichten mussten. Auch das war eigentlich ganz schön gemacht, nur gab es ein wenig zu viel Ansagen und dafür zu wenig Musik. Das Highlight waren aber Lollo und Bernie, die beiden Maskottchen (Giraffe und Bär), die bei den Kindern für glänzende Augen gesorgt haben. Taktisch geschickt wurde auch immer wieder erwähnt, dass die beiden als Stofftiere zu je 15 Euro zu erwerben sind. Also Vorsicht, liebe Eltern, es könnte teuer werden… Da die Kinder nach der Minidisco und dem Tag allgemein meist ziemlich platt waren, haben wir von den Abendshows keine sehen können, so dass ich nichts dazu sagen kann. Den ganzen Tag über wurden diverse Freizeitaktivitäten angeboten (beispielhafter Plan als Foto anbei), die wir aber auch nicht genutzt haben. Es gab auch zwei verschiedene Animationsteams (Kappa-Club für die Franzosen und die anderen für den Rest), was sich allerdings nicht negativ ausgewirkt hat. Es wurde niemand von einem Team wegen falscher Nationalität weggeschickt, allerdings haben die Franzosen alles nur auf Französisch abgehalten, so dass sich eine gewisse Trennung ganz natürlich ergeben hat. Kino am Strand auf Liegen und Riesenleinwand ist zwar eine gute Idee, allerdings auf Französisch und ohne Untertitel hat es bei meinen beschränkten Sprachkenntnissen keinen Sinn.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(4)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Mai 2016
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Bernd
    Alter:46-50
    Bewertungen:11
    Kommentar des Hoteliers

    Lieber Bernd, Vielen Dank für Ihr tolles Feedback! Wir hoffen Sie konnten Ihren Aufenthalt in Kreta in vollen Zügen genießen. Zunächst freut es uns, dass Sie unser Personal und Ihr zimmer so positiv wahrgenommen haben. Sehr gerne habe ich auch Ihr Lob an unser Küchenchef, weitergeben, welches sich selbstverständlich sehr gefreut hat. Wiederholung steht an ... - so unsere berechtigte Hoffnung. Herzlichen Dank! Ganz liebe Grüße von allen, Vaggelis Vernadakis Holiday Concierge Sentido Mikri Poli Crete