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Kirstin (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Juli 2017 • 2 Wochen • Strand
Wohlfühlurlaub in einer schönen weitläufige Anlage
5,0 / 6

Allgemein

Mit 2 Erwachsenen und einer 13-jährigen Tochter bereisten wir im Juli/August für 2 Wochen den ML Club Plimmiri - nach Kalawy (Ägypten) und Jacaranda (Türkei) war dies unser 3. Besuch in einem ML Club. Die Anlage ist sehr weitläufig - je nach Quartier und Vorliebe (Pool, Strand) legt man doch etwas weitere Wege zurück. Bei warmen Temperaturen wirkt das auf den ersten Blick mühsam, bedenkt man aber, dass man doch viel futtert und sich u. U. nicht allzu viel bewegt ist das dann doch gar nicht so schlimm. Höhenunterschiede der Anlage kann man zudem teilweise über einen vielgenutzten Glasfahrstuhl zurücklegen, auch wenn der nicht immer ganz zuverlässig funktioniert. Die Anlage ist - da erst im April 2015 eröffnet - modern und stylish gestaltet. Man merkt, dass an vieles gedacht wurde, das bei Hotels älteren Datums noch fehlt. So stehen für spätere Abreisezeiten wirklich sehr großzügige Dusch- und Umkleidemöglichkeiten zur Verfügung, Wickelmöglichkeiten für Kleinkinder sind nah an den Restaurantbereich gebaut und somit bei kleinen Malheurs schnell erreichbar u. v. m. Das Hotel wird insbesondere von Familien mit Kindern gebucht - da es aber auch Rückzugsbereiche für Erwachsene (bzw. ab 16 J.) gibt kann man sich - so man das Bedürfnis verspürt - dieser Unruhe zumindest teilweise (im Restaurant oder auch später in der megastylishen weißen Lounge auf der Dachterrasse über der Bar) entziehen. Das Hotel liegt insgesamt sehr abgelegen ganz im Süden von Rhodos. Strandspaziergänge sind mühsam, da der Strand aus Kies besteht (Badeschuhe auch für den Gang ins Meer empfehlenswert). Während unseres Aufenthaltes herrschte teils SEHR starker Wind (Windstärke 6-8), den wir so lange als sehr unangenehm empfanden bis wir windärmere Tage erlebten, an denen die Sonne gnadenlos auf uns niederbrannte und es dadurch sehr heiß wurde. Etwas enttäuscht waren wir von den beiden Gala-Abenden (Mottos waren "white" und "glamour"), die wir erlebt haben. Für unseren Vergleich haben wir hier zugrunde gelegt, was wir von Aldiana und Robinson gewohnt waren - und da muss man leider sagen, dass Welten dazwischen lagen. Nicht nur dass die Mottos viel zu sparsam an die Gäste kommuniziert wurden (hier steht einzig ein Pappschild auf den Tischen des Restaurants noch nicht einmal mit Hinweisen, dass man sich bekleidungstechnisch wenn möglich daraut einstellen soll - wer solche Galaabende kennt, der weiß, wie toll das wirkt, wenn alle mitmachen), auch sonst sah man kaum etwas Besonderes. Das Motto ging quasi unter. Zum Frühstück gab es ein Fischhäppchen mit einem Glas Sekt, im Abendrestaurant die üblichen Riesenlachse und auch mal langostinos. Abends war dann ab 20.30 Uhr ein DJ aktiv. Besondere Deko, die Einindung des Animationsteams in die Gastronomie o. ä. suchte man vergeblich. Hier könnte man sicherlich mit Kleinigkeiten viel mehr herausholen, aber das macht dann wohl auch den Preisunterschied zu Robinson & Co. aus. Insgesamt kann ich dennoch sagen, dass wir mit dem Hotel zufrieden waren: Wir suchten Erholung und haben sie hier gefunden. Und unsere Tochter, für die Spielpartner am wichtigsten waren, kam ebenfalls auf ihre Kosten.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Die Hotelanlage ist quasi zweigeteilt: Im oberen Bereich, in dem sich Rezeption, Restaurants, Großteil der Bars und 2 von insgesamt 3 Pools befinden liegen oberhalb auch 4 (orange, grüne, violette und gelbe Zone) der insgesamt 7 Wohnbereiche. Grüne und gelbe Zonen liegen dabei sehr nah an den zentralen Gebäuden, gelb zudem sehr nah an den Tennisplätzen. Die orange Zone grenzt nach hinten an den kleinen Zoo mit Pferden, Eseln, Ziegen, Hühnern, Pfauen etc. (wohl fremdbetrieben und unentgeltlich zu besuchen) Die orange Zone liegt nicht weit von der Kläranlage entfernt. Hier kommt es zu mehr oder weniger starken Geruchsbelästigungen. Je nach Lage der Zimmer kann man durchaus auch vom Abendprogramm etwas hören. Ruhesuchende sind u. E. in den übrigen 3 Zonen (rot, blau und golden - letztere mit eigenen Pools) besser untergebracht. Diese befinden sich in Strandnähe und näher am Relaxpool (m. separatem überdachten Babypool) bzw. Strandnähe. Auf dieser unteren Ebene befindet sich übrigens auch der Fitness- sowie der Mountainbike-Bereich. Meinen Wunschbereich hatte ich vorab an das Hotel gemailt - und (wenn auch mit einer ersten Übernachtung in einer anderer Zone) dann auch bekommen. Die dunkel gefliesten Zimmer sind schön und hell eingerichtet und verfügen über ausreichenden Stauraum. Alle haben Fliegengitter; die Zimmer im EG werden gerne mal von Ameisen zum Durchmarsch genutzt. Angenehm das separate WC mit kleinem Waschbecken. Die großzügigen Duschen sind gemauert und mit Vollglas abgetrennt. Insgesamt sind die Bäder großzügig und - obwohl innenliegend - hell. Föhne sind vorhanden, pusten aber eher lau. Handtücher werden täglich gewechselt. Man bekommt pro Nase 1 großes Duschtuch und 1 Handtuch. Da ich längere Haare habe, die nicht mit einmal Durchrubbeln trocken sind hat mich hier doch etwas sehr gestört: Die Handtücher haben lediglich größere Gästetuchgröße - sie sind zu klein, um sie sich um den Kopf zu schlingen. Die Duschtücher sind dafür wiederum zu groß und zu schwer. Das fand ich persönlich sehr nervig, so dass ich mir bei einem nächsten Besuch ein eigenes normal großes Handtuch mitnehmen würde. Die Matratze empfanden wir als ungewöhnlich weich; wer hier empfindlich ist, der könnte sicherlich Probleme bekommen. Balkon/Terrasse verfügen über fest installierte Stangen, auf denen man prima sein nasses Zeug trocknen kann. Es gibt einen kostenlosen Safe sowie eine Minibar, die allerdings nur anfangs voll befüllt ist. Später dann werden täglich mit der Reinigung jew. 2 große Pet-Flaschen stilles Wasser bereit gestellt. Unser Zimmer wurden gut gereinigt, die Zimmermädchen waren stets sehr freundlich.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Das Essensangebot (im Hauptrestaurant Magico) empfanden wir im Großen und Ganzen als sehr gut, schmackhaft und abwechselungsreich, wenngleich man auch das nicht mit dem Essen bei Robinson/Aldiana vergleichen darf. Zahlreiche Geschmacksrichtungen wurden bedient, teilweise waren die Vorspeisen schon so lecker und vielfältig, dass im Magen kein Platz mehr für das Hauptgericht war. Dessert ging allerdings immer! :-D Einen dicken Minuspunkt gibt es von uns allerdings für das morgendlich Rührei, das offensichtlich aus Eipulver hergestellt wird. Urgs! Neben frisch zubereiteten Smoothies kann man sich zum Frühstück selber auch frischen Orangensaft pressen. Ein bisschen nervig waren danach die unvermeidbaren klebrigen Finger. Aus anderen Hotels kenne ich bereit gestellte Schüsseln mit Wasser in dem man sich ganz einfach die Finger kurz sauber machen kann. Vielleicht eine Idee, die man hier unkompliziert einführen könnte? Alternativ bleibt nur der Gang eine Etage tiefer in die Waschräume der Toiletten zum Fingersäubern. Stets schauen aufmerksame Mitarbeiter, dass die Buffets ansprechend aussehen, beseitigen Kleckerspuren, füllen flugs nach, so dass man nie das Gefühl hat, an ein abgegrastes Buffet zu kommen. Überhaupt werden die Speisen sehr ansprechend angerichtet. Das Getränkeangebot ist ausreichend, der Tischwein trinkbar. ABER: der wirklich EISkalte Rotwein, den man sich zum Essen an den Getränkestationen zapfen kann, geht u. E. gar nicht. Die Temperatur ist viel zu niedrig gewählt. Zum Abend haben wir dann über unseren Tischkellner eine Karaffe in Raumtemperatur geordert. Die verschiedenen Speiseräume waren für uns ebenfalls unterschiedlich attraktiv und wir mussten erst unseren Wohlfühlbereich finden. In einem Raum zog es massiv unter der Klimaanlage. Es gibt einen Adults-Bereich für Gäste ab 16 Jahren aufwärts. Abends wurden die Tische ansprechend mit Stoffservietten und -tischdecken gedeckt. Wer zu Stoßzeiten (ab ca. 20 Uhr beim Abendessen) essen wollte, musste sich dann entscheiden, ob er einen Tisch drinnen oder draußen haben wollte und sich in eine entsprechende Schlange stellen. Die MA von der Guest Relations haben einem die Wartezeit mit einem Schluck Lecker versüßt. Emsige Mitarbeiter suchten nach freien Tischen und begleiteten die Gäste dann zu ihrem Platz, so musste man nicht selber suchen und kam stets zu einem frisch eingedeckten Tisch für die gesuchte Personenzahl. Im Club gibt es neben dem Hauptrestaurant Magico (und dem Strandrestaurant zum Mittagessen - fanden wir nicht so doll) noch 2 Spezialitätenrestaurants: Das FLAVOR - hier werden Köstlichkeiten aus 5 mediterranen Ländern (Griechenland, Türkei, Ägypten, Spanien, Tunesien) angeboten. Man erhält ein Tablet, über das man sich die Infos zu den verschiedenen Speisen in Ruhe noch einmal durchlesen kann, nachdem sie vom Tischkellner im Einzelnen vorgestellt wurden. Dieser Abend hat uns supergut gefallen, es war einfach ein tolles Ambiente mit sehr leckerem Essen - allerdings in Summe viel zu viel. kaum zu schaffen. Wir hatten uns zum Essen aus der Weinkarte einen Rotwein ausgesucht - als er kam war er erneut eisgekühlt. Als wir nach einer Flaschen in Zimmertemperatur fragten hieß es der Abfüller empfehle die Kühlung. Also tranken wir den Rotwein sehr kalt. An einem weiteren Abend waren wir in der TAVERNE. Hier gibt es griechisches Essen im Strandrestaurant. Auch dieses Essen war sehr lecker. Allerdings werden Vorspiesen und Hauptgerichte non-stop auf den Tisch gestellt. Man weiß nicht wirklich, wo Vorspeise aufhört, Hauptgericht anfängt und wieviel da noch kommt. Wir waren schon pappesatt, da kam noch eine weitere sehr volle Platte mit einem Hauptgericht. Ein wenig mehr Info wäre hier ganz prima gewesen. Wie so oft bei Kindern wollte unsere Tochter lieber etwas anderes essen und hatte sich (*grmp*) Chicken Nuggets mit Pommes bestellt. Das Essen kam dann, als wir mit unserem Essen schon komplett fertig waren. Trotz mehrfacher Nachfrage hatte man es in 1,5 Stunden nicht geschafft, auch nur einigermaßen zeitgleich zu servieren. Das war insbesondere aus Sicht unserer Tochter sehr schlecht und ihr (zu Recht) angenervtes Gesicht hat den Abend dann doch etwas kaputt gemacht. Da uns der Wein im Flavor so gut geschmeckt hatte, hatten wir den gleich Wein auch noch einmal für die Taverne bestellt. Wir wunderten uns doch sehr, dass uns nun eine Flasche fast in Zimmertemperatur gereicht wurde - und fragten nach einem Cooler. Der Kellner schaute ganz verdutzt, es sei doch ein Rotwein. Wir verwiesen auf die angebliche Abfüller-Empfehlung. Die war dort allerdings wohl nicht bekannt, zumindest sagte und das der Gesichtsausdruck des Kellners. ;-) Überhaupt nicht zugesagt hat uns das Getränkeangebot in den Außenbereichen - tagsüber oder auch am Abend. Zum ersten Mal in meinem Leben bekam ich einen Cappucino im Plastiktrinkbecher. Wäh! Der Reiz eines Cocktails im Plastikbecher abends im Barbereich war dann auch gleich null. Einzig im Loungebereich der Erwachsenenbar gab es angemessene Gläser, dass man die mit nach unten in die Bar nimmt war aber eher nicht so gern gesehen . Sicherlich vermeidet man über die Plastikbetter zersplitterte/s Gläser/Porzellan an Pool und Bar, aber stilvoll ist das ganz sicher nicht. Hätte auch gerne einfach eine Scheibe Zitrone im Mineralwasser gehabt oder einen kleinen Schuss Bitter Lemon. Zu meiner Überraschung gab es weder das eine noch das andere.


    Service
  • Gut
  • Insgesamt sind nahezu alle Angestellten (vom obersten Chef, über die Mitarbeiter der Rezeption, dem Animinationsteam bis hin zu Gärtner und Zimmermädchen) sehr freundlich und grüßen mit nettem Lächeln. Einzig die über den Campus eilenden Damen mit den blauen Klemmbrettern könnten hier noch etwas lernen - die starrten (fast ohne Ausnahme!) lieber angestrengt auf ihr Klemmbrett, als dass sie sich zu einem Gruß durchringen. Ich vergebe hier dennoch die volle Punktzahl, da die anderen diesen nicht ganz so guten Eindruck mehr als aufwogen. Gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes hatte ich einen eher außergewöhnlichen Wunsch an die Rezeption (hatte etwas sehr Wichtiges zu Hause vergessen). Man hat sich sofort sehr engagiert gekümmert und schon am Folgetag war das Problem behoben. Einen ganz herzlichen Dank für diesen tollen Einstieg auch noch einmal auf diesem Weg! Auch das Guest Relations Team ist sehr engagiert, sympathisch und versprüht gute Laune. An allen Pools gibt es Life Guards, die ihren Jobs sehr ernst nehmen. Super fand ich übrigens, dass man in dieser Anlage das Reservierungsproblem der Liegen aktiv angeht. Handtücher, die vor 9 Uhr auf die Liegen gelegt werden und deren Besitzer dann wieder verschwanden, wurden eingesammelt. Auch später hatten die Life Guards auch immer wieder mal die Liegen im Blick. Wer zu lange (>1 Stunde und länger) weg war, dem konnte es ebenfalls passieren, dass sein Handtuch eingesammelt wurde. Hier empfahl es sich, dem Life Guard kurz Bescheid zu geben, wenn z. B. durch einen längeren Strandspaziergang oder ein Beachvolleyballspiel die Liegen mal etwas länger nicht benötigt wurden. Insbesondere am Relax-Pool bekam man i. d. R. auch zu späterer Zeit immer noch Liegen. Der Life Guard hat zudem immer wieder für Ordnung gesorgt, Getränke-Becher eingesammelt, die achtlos zurückgelassen wurden und auch kreuz und quer stehende Liegen ordentlich für den nächsten Nutzer zurecht gerückt. Den Service im Restaurant empfanden wir auch als sehr gut, obwohl es hier sicherlich größere Unterschiede zwischen den einzelnen Kellnern gibt bzw. Aufmerksamkeit, Freundlichkeit etc. Unserer besonderer Dank gilt hier Despina - wirklich immer, immer ein nettes Lächeln im Gesicht, sehr zuvorkommend, dennoch dezent, schnell, jeder Handgriff saß und ganz besonders liebenswert auch in Bezug auf die Kleinsten ihrer Gäste, denen sie stets eine persönliche Ansprache oder auch ein Lächeln schenkte. Klasse!


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Der Transfer in den Süden der Insel ist mit fast 2 Stunden eher nervig. U. E. hatte das auch nur bedingt damit zu tun, dass andere Hotels angefahren werden. Wir hatten derer nämlich nur 2 auf dem Weg mit jeweils 1 Pärchen, das ausstieg. Daher ging dies sehr fix und wir brauchten trotzdem fast 2 Stunden. Das weiß man vorher und wem es zuviel ist, der sollte sich wohl eher ein Hotel in Flughafennähe buchen. Kein Grund also für Punktabzug. Der Club hat quasi Alleinlage - auch das fanden wir toll, wollten wir doch nicht in den Trubel, den man in Orten wie Faliraki o. ä. vorfindet. Architektonisch gefiel uns die Anlage sehr - sie entspricht den klassischen ML oder auch Robinson /Aldiana Clubs. Im Hotel gibt es eine Dependance von Rhodos Cars. Hier kann man sich zu soliden Preisen Autos mieten, mit denen man die Insel erkunden kann. Dies haben wir für 2 Tage getan; die reichten für uns aber auch völlig aus. Mit Besuchen in Rhodos Stadt und Lindos, durch die sich in den Sommerferien naturgemäß sehr viele Touristen schieben und die dadurch nicht wirklich so reizvoll erscheinen, hat man auch schon das meiste gesehen. Für Sightseeing-Freaks würden wir diese Insel eher nicht empfehlen. Wir sind auch durch die Berge (1.300 m) an die Westküste gefahren. Das Meer ist hier wunderschön türkis, aber absolut grobkiesig. Die Strömung soll hier zudem nicht ungefährlich sein; das erklärt auch, warum es wenige erschlossene Strandabschnitte gibt und der Strand eher etwas zum Gucken als zum Baden ist. Wider Erwarten brauchten wir trotz unserer Hochsommer-Reisezeit am Abend etwas Langärmeliges zum Überziehen. Die Abendtemperatur lag zwar durchweg bei 24-26 Grad, allerdings sorgte der sehr starke Wind doch für Frösteln. Empfehlen können wir noch ein Abendessen im nahe gelegenen Fischrestaurant im Hafen. Ein kurzer Spaziergang über den Strand oder - wer will - auch über die Straße führt dorthin. Man bekommt lecker zubereiteten fangfrischen Fisch (Dorade, Rosettenfische, Zackenbarsche, Tintenfisch u. v. m.) in einer typischen griechischen Taverne. Nicht günstig, aber gut und lecker!


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Freizeitangebot im Club ist sehr vielfältig und reicht von Fitness über Entspannung bis hin zur Pool-Animation. Zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes wurde darüber hinaus als Special Event ein BEACHVOLLEYBALL-Camp durch Marvin Polte und Tom Hikel angeboten, das unsere Tochter genutzt hat. Sie war restlos begeistert. Marvin und Tom waren supernett und die Atmosphäre in der bzgl. des Spielniveaus völlig unterschiedlichen Gruppe war klasse. Ansonsten haben wir noch das TENNISangebot genutzt. Hier gab es durch die beiden Trainer Laurentiu und Razvan täglich kostenlose Kurse für Anfänger, fortgeschrittene Anfänger, Fortgeschrittene (den Unterschied zwischen fortgeschrittenen Anfängern und Fortgeschrittenen habe ich bis heute nicht verstanden) und (gem. Selbsteinschätzung ;-)) Profis. Das Kursniveau war allerdings nicht wirklich hoch (die Gruppengröße betrug teilweise bis zu 10 Personen) und wenig abwechselungsreich; Hinweise zum eigenen Spiel/den Fehlern gibt es keine. Lediglich, wenn die Gruppe mal klein war und dann auch nur von einem der beiden Trainer. Diese "Kurse" erfüllen m. E. einzig den Zweck, andere Mitspieler kennenzulernen und sich später dann untereinander zu verabreden. Bei anderer Erwartungshaltung kann man gegen Gebühr Training buchen - hier empfehle ich, sich vorher die beiden Trainer einmal anzuschauen. Es gibt deutliche Unterschiede. Meine Tochter hat ein paar Trainerstunden zu Spezialschlägen bei Razvan genommen; wir waren sehr zufrieden, er machte seine Sache sehr gut, war lustig und engagiert. Schläger (solide, recht neue Wilson-Schläger) und Bälle konnten entliehen werden. Die insgesamt 6 Plätze sind aus Kunstrasen mit hellem Quarzsand. Teilweise war durch den extrem starken Wind das Spielen nicht ganz so attraktiv; Platz 6 eher nicht buchen. Jeden Morgen gehen 8 Uhr wurde die Reservierungsliste für den nächsten Tag ausgehängt. Pro Tag und Zimmer war eine Reservierung möglich. An einem Tag gibt es morgens ein Einzel- und nachmittags ein Doppelturnier. Enttäuschend war das WASSERSPORTangebot, das mein Mann eigentlich nutzen wollte. Das allerdings lag nicht am Angebot als solchem, sondern an der Tatsache, dass aufgrund des starken Windes (Windstärke 8-9 lt. Info der Wassersportbasis) kein Auslaufen der Katamarane möglich war. "Juli und August sind die Hauptmonate für den kühlen und oft mit mehr als fünf Windstärken stürmischen Nordwestwind, der mitunter sogar die Kirchenglocken läuten lässt." habe ich nachträglich in einem Bericht über Rhodos gelesen. Wer also zu dieser Jahreszeit sicher Wassersport (Segeln, Surfen etc.) betreiben will, sollte das bei der Wahl des ML Plimmiri im Hinterkopf haben, damit er nicht später enttäuscht ist. Wir wussten es vorher leider nicht. Das Animationsteam war ansonsten für uns tagsüber kaum sichtbar - für uns passte das, da wir eher Ruhe suchten. Deshalb hatten wir uns auch den Relaxpool ausgesucht - die üblichen Poolspielchen werden hier nicht durchgeführt und man hat wirklich seine Ruhe. Wer Rambazamba sucht sollte sich an den beiden Pools gleich unterhalb der Wunderbar ein Plätzchen suchen - dort ist auch das Magic Radio. Uns gefiel es dort allerdings auch nicht so gut, dass die Liegen doch sehr dicht beieinander stehen.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Juli 2017
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Kirstin
    Alter:51-55
    Bewertungen:11
    Kommentar des Hoteliers

    Hallo Kirstin, vielen Dank für diese Bewertung. Eigentlich möchte ich schreiben : vielen Dank für Ihre Rezension. Der Umfang und der Inhalt zeigt, dass Sie und Ihre Familie sich bei uns wohl gefühlt haben, es aber trotzdem auch Kleinigkeiten gibt die man verbessern kann. Wir haben uns über Ihr Lob und Ihre Benotung gefreut, aber natürlich auch ein paar Sachen notiert über die wir reden werden. So zum Beispiel die Bewerbung unserer Mottoabende, der zeitliche Ablauf einer Speisefolge mit Kindermenü, oder auch eine kleine Weinkunde für alle Kellner. Einige angesprochene Punkte führen wir gemäss den MAGIC LIFE Richtlinien durch, die sich natürlich auch von denen anderer Clubabieter unterscheiden sollen. Werden Konzeptänderungen vorgenommen werden diese natürlich auch in unserem Club übernommen und durchgeführt. Und dann sind ein paar Anmerkungen auf die wir gar keinen Einfluss haben, uns es aber natürlich trotzdem leid tut, wenn der starke Wind Ihnen das Segeln nicht ermöglicht hat. Alles in allem haben Sie sich bei uns wohl gefühlt, und wir freuen uns, dass wir den Erwartungen entsprechen konnten. Gerne würden wir Sie wieder einmal bei uns begrüssen herzlich Ihr MAGIC LIFE Team Plimmiri 2017

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