Wenn man mit U4 an der Pilgramgasse ankommt, ist der erste Eindruck: "Naja, ist ja nur für ein paar Tage!" Betritt man die Lobby, wird der Eindruck schon freundlicher: Alles sehr hell, sauber und übersichtlich. Der obligatorische Besuch auf der "öffentlichen Toilette" macht klar, dass es sich um ein 4-Sterne-Haus handelt. Hier kann man unbesorgt die Formalitäten erledigen. Die Rezeption ist mit freundlichen, hilfsbereiten jungen Leuten besetzt. Die drei Aufzüge bringen uns sicher ins 5. Stockwerk. Das Zimmer ist klein, der Schrank hat nur eine (!) Schiebetür - eine Seite ist also immer offen. Dafür gibt es einen Safe und die Klimaanlage arbeitet anstandslos. Die Überprüfung der Kopfkissen ergibt ein erstaunlich gutes Ergebnis: Unter dem Bezug gibt es keine (sonst auch in 5-Stern+-üblichen) Schweißflecken: Gratulation! Von der wahrscheinlich riesigen Gästezahl (immerhin mehr als 580 Zimmer) merkt man nichts, bis man an dem etwas an Jugendherberge erinnernden Frühstücksraum vorbeigeht - wir mussten da nicht rein, weil wir das Business-Power-Breakfast genießen durften. Das war sehr gut - na ja, noch schöner wäre es gewesen, wenn die Spiegeleier auf Bestellung frisch zubereitet worden wären.
vgl. allgemeine Angaben. Das Zimmer war klein, aber ordentlich - genau wie der Fernseher, der die für einen anspruchslosen Zuschauer wichtigen Programme zeigte (wahrscheinlich noch viel mehr!). Das Bad war wirklich klein, aber das braucht man ja auch nur für die Körperpflege und nicht für längeren Aufenthalt (super: Vergrößerungsspiegel vorhanden!)
Im Restaurant "Hofer" war die Speisenauswahl nicht balkanisch zahlreich, aber die Qualität und die Preise waren sehr in Ordnung, wenn man sie mit vielen anderen "landestypischen" Restaurants in Wien vergleicht. Sauberkeit und Hygiene übertrafen viele andere "touristische" Angebote um ein Vielfaches.
Egal ob an der Rezeption, beim Frühstück, in der Bar, im Restaurant - trotz der manchmal nicht gerade kleinen Gästezahl war man stets ausgewählt freundlich und nahm sich viel Zeit für den einzelnen Gast - das war aber fast überall in Wien (außer im Cafe Sacher! Da sind die Leute von der Bedienung aber auch total im Stress!) der Fall.
Man steht sofort in der U4-Station Pilgramgasse, wenn man das Hotel verlässt. Nach Schönbrunn dauert es kaum 10 Minuten. In der Stadt (Karlsplatz) ist man in 5 Minuten. Zum Naschmarkt kann man schneller laufen, denn bis dahin sind es vielleicht 500 Schritte.
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| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im Januar 2008 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ferdi |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 1 |


