Die anderen haben die Lage des Hotel schon gut beschrieben. Die Anlage ist dreistöckig gebaut, bzw. im Bahia Principe Hacienda zweistöckig, mit jeweils 4 oder mehr Wohneinheiten auf jeder Etage (hat mich spontan an den deutschen sozialen Wohnungsbau erinnert..). Ingesamt präsentiert sich die Anlage aber sehr gut. Da alles sehr weitläufig ist wurde eine Bimmelbahn eingerichtet die jeweils die Spa-Seite und die Club-Seite ansteuert, ansonsten ist man ca. 5 Minuten zu Fuß unterwegs. Die Anlage wird von einer ganzen Heerscharr von Angestellten betreut, d.h. auf jeden zweiten Gast kommt ein Angestellter, dies spiegelt sich auch in der Gartenanlage und am Strand wieder. Alles ist wirklich sehr gepflegt. Im Dez. 2003 war die Anlage mit ca. 60% Kanadiern und 10% Engländer gebucht, den Rest teilten sich die anderen Nationalitäten. Durch die sehr große Zimmeranzahl (Hotel ca. 540, Club 90) sind in der Hochsaison auch entsprechend viele Menschen unterwegs. Handy hatte keinen Empfang (D2). Telefonieren ist sehr teuer (1 Minute 2 Euro), wir haben das Internet benutzt 15 min = 1 US $ Wir haben uns mit einer Angestellten angefreundet und haben sie in ihrer Wohnung in San Juan besucht. Das war interessant. Die Einheimischen haben keinen Strom bis abends, wann dieser kommt weiß kein Mensch, d.h. abends liegt alles in einer totalen Finsternis, wenn man keinen Generator vor der Türe hat (was kein normaler Mensch hat). Wir haben noch die Familie besucht und dort merkten wir noch krasser, das die Bevölkerung sehr sehr arm ist. Aber alle sind unglaublich freundlich und hilfsbereit. Wenn man ein paar Wörter spanisch spricht oder vorher lernt macht sich das immer bei der Bevölkerung gut!! Alle angebotenen Ausflüge vom Hotel sind unglaublich teuer (Tagestour nach Santiago 55 Euro p.P.), wer sich zutraut auch mal etwas selber zu machen sollte das auf jeden Fall machen.
Die Zimmer sind sauber und normal geräumig. TV (man braucht nicht auf deutsches Fernsehen zu hoffen, kommt so gut wie gar nicht), Telefon, Terrasse, Minibar, Safe (gegen Aufpreis) sind vorhanden. Die Betten sind recht groß und waren für uns O.K. (andere beschwerten sich darüber das sie wohl recht hart sind). Im Badezimmer gibt es Badewanne mit fest montierter Dusche, das Wasser ist nicht immer ganz heiß. Außerdem gibt es einen Fön. Leider vergleicht das Reinigungspersonal nicht immer die kleinen Flaschen zum duschen und Haarewaschen, somit hat man dann manchmal 4 x Weichspüler und kein Duschzeug darin. Zustellbett war problemlos möglich. Die Aussicht hat niemand aufs Meer, man sieht immer über den kleinen Rasen hinaus auf den nächsten " Bunker" . Wir hatten Zimmer 1177 das war O.K. allerdings nicht zu empfehlen für Leute die Remmi Demmi möchten, die sollten sich näher ans Hauptgebäude des Hotels legen lassen.
Es gibt eine Riesenrestaurant in dem wirklich alles mögliche an Essen angeboten wird. Hier wird jeder auf seine Kosten kommen ob Fisch oder Fleisch, Salate, Nudel, Reis, Kartoffeln in allen möglichen Variationen sowie verschiedene Desserts. Allerdings ist das Ambiente im großen Restaurant natürlich eine reine Massenabfertigung! Es gibt verschiedene Themenrestaurants die 1x wöchentlich für abends gebucht werden können. Wir haben nur den Mexikaner (Essen gut) und das Mediterane (Essen gut) besucht, die Atmosphäre in der Hacienda hat und am besten gefallen aber die Auswahl war natürlich nicht so groß wie im Mainrestaurant (wir wurden aber immer sehr gut satt!!). Darüberhinaus gibt es noch einen Italiener und die American-Bar, bei letzterem gibt es auch zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten etwas zu essen. Die Restaurant öffnen ab 7.00 -10.30, 13-14.30 und abends ab 19 Uhr. Für Kinder findet sich in der breiten Auswahl auch immer etwas zu essen, Hochstühle gibt es in jedem Restaurant. Die Getränke sind hervorragend, vor allen Dingen die Cocktails!
Wäscheservice: ist vorhanden, haben wir aber nicht genutzt Arzt gibt es, er spricht englisch, ebenso gibt es eine kleine Apotheke mit den nötigsten Mitteln Konferenzräume liegen direkt am Eingang des Hotel in einem eigenen Haus, das von außen einen guten Eindruck macht Personal Freundlichkeit = absolute Spitze!! Wir sind schon oft und weit gereist, haben aber gerade vom Guest Service einen sehr guten Eindruck gehabt (Hilfsbereitschaft etc.). Unser Sohn (2 J.) hatte zu diesem Zeitpunkt einen Gips und alle waren wirklich unglaublich hilfsbereit wenn wir einen Sonderwunsch hatten. Babysitting ist in der ersten Stunde frei und jede weitere Stunde kostet am Tag 100 Peso (1 € = 40 Peso), abends 150 Peso die Stunde. Allerdings sprechen die Damen alle nur spanisch, aber man kann an der Rezeption übersetzen lassen, was einem wichtig erscheint. Animation super!! Abendanimation für Kinder ab 20.30 Uhr ca. 1 Stunde. Tagsüber Kidsclub (ab 4 Jahre) der von 9 - 17.30 alles möglich an Unterhaltung für die Kinder bietet. Aber keine Angst, wer unterhalten werden möchte ist am Hauptpool richtig aufgehoben von Merenge tanzen, Beachvolleyball, Wasserspiele über kleine Wettrinken findet sich alle die sich dafür interessieren etwas. Zimmerreinigung erfolgt täglich, jeden Tag frisches Bettzeug + Handtücher Check-In und Out erfolgt sehr problemlos und schnell Die Bedienung im gesamten Hotel ist sehr aufmerksam! Allerdings fanden wir die Kellner und die gesamte Atmosphäre in der Clubanlage wesentlich besser als im Rest. Dort sind einfach noch ein paar Details die angenehmer sind, die Kellner sind aufmerksamer, besser gekleidet und die Tische sind vor allen Dingen netter gedeckt. Leider gibt es keine Box in die man das Trinkgeld werfen kann (es wird nicht unter allen aufgeteilt), sondern man muß schon jedem etwas extra geben. Die Leute verdienen ca. 100 - 150 Euro pro Monat. Am besten tauscht man in der Stadt (dort ist der Kurs wesentlich besser) Euro in Peso und gibt dem Personal Trinkgeld in der Landeswährung. Wir hatten den Eindruck, das die Leute manchmal gar nichts mit 5,- Euro anzufangen wußten, deshalb haben wir nachher Trinkgeld in Peso gegeben.
Die Entfernung zum Strand war von unserem Zimmer ca. 20 Sekunden. Allerdings hatte der Strand ein supergroßes Problem, dort haben sich Millionen von Sandflöhen eingenistet. Bevor wir kamen hatte es einige Tage geregnet und die Urlauber die in dieser Zeit im Hotel waren, habe ich wirklich bemitleidet; dann kommen nämlich die Flöhe raus und stürzen sich auf alles was nicht mit 60 eingecremt oder mit langer Hose geschützt ist. Alles in allem hat uns das am meisten in diesem Hotel gestört. Uns wurde sogar von der Reiseleitung empfohlen unsere Strandtasche nie aufs Bett zu legen, da die Viecher es sich sonst dort gemütlich machen. Am Strand und am Pool sind eigentlich genügend Liegen vorhanden, es kommt aber leider auch am Pool zu notorischen Reservierungen mit Handtüchern. Der Hauptpool ist wirklich groß, am Ende kann man im Wasser zur Bar gehen und dort das AI genießen, es gibt noch ein kleines Kinderschwimmbecken direkt im Anschluß. Außerdem noch ein extra Pool für Basketballspiele und einer im Club, der aber für die Hotelgäste nicht zugänglich ist, wie auch die gesamten Liegen am Strandabschnitt des Club Hacienda. Die Aussichten aufs Meer wurden mit gestrandeten Walen schon passend beschrieben und nach ca. 10-40 Metern (Flut + Ebbe) ist Schluß mit Stehen. Das Wasser ist nicht ganz klar, d.h. man kann seine Füße noch erahnen. Am Strand befinden sich Duschen, feste Schirme und eine Bar, was das Leben natürlich unglaublich nett gestaltet.s Das Hotel liegt ca. 15 km von Rio San Juan entfernt. Mit dem Einheimischen Bus (Kosten 20 Peso = 50 Cent) fährt man ca. 10-15 Minuten. Allerdings sollte man sich darüber im klaren sein, in welches Land man fährt, der Unterschied könnte nicht krasser sein, also sollte man auch von der nächsten " Stadt" nicht zuviel erwarten, das hat mit unserem Niveau wenig zu tun. Der Transfer vom Flughafen dauert ca. 1 Stunde und wird mit klimatisierten Reisebussen durchgeführt. Die Einheimischen fahren immer als ob der Teufel hinter ihnen her wäre und der Zustand der Straßenverhältnisse ist auf keinen Fall zu unterschätzen (Schlaglöcher mit 0,5 - 1 m Durchmesser und ca. 10-20 cm Tiefe sind keine Seltenheit!). Wer sich also einmal ein Auto mieten möchte um die Gegend zu erkunden, sollte versuchen möglichst nicht in die Nacht hinein zu fahren, da dies wirklich ein abenteuerliches und gefährliches Unterfangen ist (da abends auf den Straßen noch richtig Leben herrscht und alles was Beine hat auch dort rumspringt). Übrigens ist man als Tourist immer Schuld!! Sie sagen, wenn man nicht dagewesen wäre, hätte auch nichts passieren können.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Hauptpool ist ca. 1,60 tief. Schatten gibt es aber sehr wenig und außerdem richt es zum Teil sehr streng an manchen Stellen, wir konnten leider nicht feststellen warum es manchmal so unerträglich gestunken hat. Die Wassertemperatur des Meeres lag bei unserer Reiszeit um die 26-28° C, also angenehm zum schwimmen. Das Hotel hat einen Minigolfplatz, Tennisplatz und auch eine kleine Golfrunde. Außerdem gibt einen Fitnessraum und Wellnessbereich mit angeschlossener Massage. Massage kann man sich auch am Strand in einem Pavillion geben lassen. Hier ein paar Preisbeispiele: Sauna 30 min. = 150 Peso Massage am Strand 25 min. = 700 Peso, 50 min. = 1050,- Peso Sportmassage/Indian Headm. oder Reflexzonenmass. 50 min. 56,- US $ Die Animation war wirklich ausgereift, in jedem Bereich ob tagsüber oder abends. Am Strand gab es jeden Tag von 11-13 Uhr frisch geschlagene Kokosnüsse, die auf Wunsch mit verschiedenen Alkoholen gemischt wurden, das war sehr lecker und der " Machetenmän" freut sich über ein kleines Trinkgeld. Außerhalb des Hotels, hinter der Schranke gibt es ein Karibisches Dorf (was natürlich zum Hotel gehört....) dort kann man abends noch etwas trinken gehen (muß natürlich extra bezahlt werden). Wir haben bei dem Friseur mal nach einem Herrenschnitt gefragt, nach 5 Minuten suchen konnte sie uns endlich einen Preis nennen und zwar 15 US $, dann sind wir in die nächste Stadt nach Rio San Juan gefahren und haben für unseren Sohn 0,50 Cent und für den Herrenschnitt 1,50 Euro bezahlt! Internetcafe und Minimarket sowie Souvenierläden sind dort ebenfalls vorhanden, falls man mal etwas benötigt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Micha |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |

