Das Hotel ist – wie in dieser Klasse in Mittelamerika üblich – durch mehrere Sicherheitsschranken und -personal sehr überwacht. Das Hotel vermittelt insgesamt einen sehr sauberen Eindruck. Die Gartenanlagen sind in absolutem Topzustand mit vielen Palmen. Die jeweiligen Zimmer von Ambar liegen sehr strandnah, worauf man in Bahia Principe auf die Bahnfahrten innerhalb des sehr großen Hotelgeländes verzichten kann. Wenn man den Strand entlang läuft, bietet sich ein traumhafter Anblick mit Palmen und absolut weichem und weißen Sandstrand. Garantiert ohne Steine! Die Gäste waren international und wir hatten sehr nette Begegnungen. Hauptsächlich vertreten waren Nordamerikaner und Kanadier, Russen, Deutsche und Südamerikaner. Auch bei einer Vorstellungsrunde bei der Wassergymnastik stellten wir fest, dass noch viele andere sympatische Touristen aus aller Welt dabei waren. Die Dom-Rep lädt zu wunderbaren Ausflügen ein. Wir verbrachten einen herrlichen Tag auf der „Bounty-Insel“, die einst ein Piratenversteck war, heute ein unbewohntes Naturschutzgebiet und zum Schnorcheln einlädt. Aber es gibt noch andere tolle Gebiete. Wir sind mit Thomas Cook geflogen. Wenn eine Reise mit „Hans, dem Belgier“ angeboten, wird – nehmt sie wahr. Er kann soviel über die DomRep erzählen, dass dies bereichernd wirkt. Noch ein Tipp: Es kann wie in meinem Fall sein, dass andere Gäste von den Moskitos völlig unbehelligt bleiben, andere erleben die Hölle. Ich z.B.! Trotz dass ich mich ständig mit den Mittel „off!“ einsprühte, das speziell gegen die einheimischen Moskitos wirkt, war ich ständig zerstochen. Unsere deutschen Mückenmittel könnt ihr getrost zu Hause lassen, denn die wirken nicht. Aber dafür kann niemand etwas – außer diese blöden Mücken!
Das Zimmer ist angenehm großzügig, die Betten sehr hoch gelagert. Das Zimmer wird auf Wunsch in einer vom Gast gewünschten Zeitspanne gereinigt, die man ankreuzen kann. Aber leider verfügt das Servicepersonal nicht über Professionalität. Das zeigt sich z. B. darin, dass die Minibar wie im Reisepreis vereinbart und wie im ausgelegten Zimmerprospekt ausgewiesen nicht täglich aufgefüllt wurde. Es kann doch nicht sein, dass man als Gast dem Zimmerservice zeigen muss, wie die Minibar aufgefüllt wird! Erst nachdem ich dem Zimmerservice die Liste gezeigt hatte, funktionierte es plötzlich. Auch mit dem Butlerservice hat es nicht wirklich funktioniert. Es wurde eine Telefonnummer angegeben, wo man anrufen kann, wenn man z.B. eine Restaurantreservierung anfragen möchte. Mir wurde dann stets telefonisch erwidert, dass man dafür nicht zuständig sei. Erst auf Anfrage direkt beim Hotel-Manager erfuhr ich die richtige Durchwahl für diesen Service. Das soll guter Service für solch eine Hotelklasse sein? Ich kann nur jedem dringend empfehlen, den Safe zu nutzen. Darauf wurden wir auch ausdrücklich von der Reiseleiterin hingewiesen. Weiterhin finde ich es für ein Hotel dieser Klasse befremdlich, wenn zwar die Dübel in der Wand der Dusche, aber keine Duschmittel-Ablage vorhanden war. Da besteht wirklich noch Verbesserungsbedarf! Ansonsten war das Bad sehr groß und wurde täglich gut gereinigt.
Die Essensauswahl, sowohl im Hauptrestaurant als auch im Strandrestaurant lassen an Wünschen nichts übrig. Alles war wie in dieser Hotelkategorie zu erwarten hervorragend und auch für das Auge entsprechend hergerichtet. Bereits am Morgen konnte man – sofern man möchte – Sekt mit/ohne Orangensaft – den Tag beginnen, ebenso mit Lachs und Kaviar, übrigens nicht nur im Hauptrestaurant, auch direkt im Strandrestaurant, was eine gewisse tolle Atmosphäre hergibt. Allerdings störte uns, dass alle paar Minuten Geschirr oder Gläser lautstark hinfielen – seitens der Gäste oder des Services. Auch verstanden uns die Restaurantbediensteten nicht mit einfachsten Worten. Beispiel: Zum Essen wird stets Wasser gereicht. Mein Mann äußerte in Englisch: „Ich möchte kein Wasser, aber meine Frau.“ Was geschah? Der Ober räumte sofort sämtliche Gläser vom Tisch. Wir sahen uns nur verwundert an. Oder als mein Mann einen Rotwein bestellte, kamen zeitgleich drei ! Restaurantbedienstete an, um ihm das Glas einzuschänken. Auch hier schauten wir uns wieder verwundert an und dachten, was ist hier los! Mein Mann hat eine Fischallergie, die für ihn gesundheitlich sehr bedrohlich werden kann. Wir gingen in eines der Spezialitätenrestaurants des Hotels. Gleich zu Beginn erklärte er dem Ober sehr deutlich in Englisch, dass er auf keinen Fall Fisch essen dürfe. Was bekommt er als Vorspeise: Fisch! Und dann reagierte dieser Ober noch pikiert, dass mein Mann sauer wurde. Das geht nicht! In diesem Hotel sind internationale Gäste und da sollte doch etwas an der Sprachschulung des Servicepersonals gearbeitet werden.
Allerdings gibt es mit der sprachlichen Verständigung erhebliche Schwierigkeiten. Selbst mit englischen Sprachkenntnissen gibt es mit dem Hotelpersonal Schwierigkeiten, sich zu verständigen. Manche konnten gar kein Englisch oder sprachen sehr undeutlich und nuschelten vor sich hin. Dies führte oftmals zu Missverständnissen, die unsere Urlaubsfreude dezimierte. Professionalität sieht in einer solchen Hotelklasse anders aus. Es kann auch nicht sein, dass man als Ehefrau mitbekommt, wie eine Servicekraft, während diese die Getränke in der Lobbybar am Tisch reicht, meinen Mann deutlich in meiner Anwesenheit anmachte. Dies haben wir auch dem Manager persönlich mitgeteilt. Dieser zeigte sich auch sehr entsetzt. Es hat uns nicht zugesagt, dass das Servicepersonal in dieser Klasse eines Hotels von Bahia Principe nicht versteht, dass man als Gast an der Rezeption erscheint und einen Wunsch äußerst, vom Servicepersonal ignoriert wird, weil das Verteilen von Prospekten wichtiger ist und erst nach ausdrücklichem Nachfragen sich angesprochen fühlt. Und dies mit großem vorwurfsvollen Augenrollen dieser Bediensteten an der Rezeption. Auch hier keine Professionalität! Internetverbindung im Hotel kann man alle 24 Stunden für eine Stunde genießen. Bitte aber nicht weiter unterbrechen, denn das schafft die Stromverbindung nicht. Im übrigen sind Stromunterbrechungen in der DomRep an der Tagesordnung – werden allerdings vom Hotel zwecks Generator sehr gut gemeistert.
Das Hotel mit seiner strandnahen Umgebung ist wirklich klasse.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Strand ist ein Traumstrand, wie andere Bewerter in Holiday-Check bereits festgestellt haben. Das Meer hat eine wunderbare Farbenpracht mit angenehmer Wärme. Wenn man den Strand entlang schlendert, fühlt man sich, wenn man die Palmen sieht, wie im Paradies. Die Liegestühle sind in sehr gutem Zustand. Die einzelnen Sonnenschirme aus Stroh zum nächsten Nachbarn liegen angenehm auseinander, so dass man nicht dicht gedrängt zueinander liegt. Man könnte sich sehr wohl fühlen, wenn nicht alle 20 Minuten ein Helikopter mit einem extra zahlenden Gast direkt über dem Hotelstrand seine Runden dreht, dann nervt das! Das finde ich einfach aufgrund der Ruhestörung unverschämt, die man am Strand genießen möchte. Dann kann ich auch ein Hotel direkt in der Nähe eines Airports buchen! Der Pool mit seiner Poolbar bietet eine gemütliche Atmosphäre, wo man sich bei großer Hitze sehr wohl fühlen kann. Die Getränke werden sehr schnell gereicht. Wohlfühlfaktor ist sehr hoch. Die nordamerikanischen Gäste lassen oftmals die „Puppen tanzen“, aber das gehört zum Urlaub dazu. Ich habe keinerlei Streitigkeiten erlebt. Tolle Unterhaltung hatten wir bei der Wassergymnastik im Pool, wo geschätzt 30 Leute mitmachten. Dies endete oftmals in einer tollen Gaudi. Großes Kompliment an „Sexy Man“.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Elvira |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 10 |

