Ich will versuchen, mich kurz zu fassen. Aber ich sag‘s gleich: Das wird nix. * Unser Rückflug ging erst abends um 23.35 Uhr. Zimmerverlängerung generell ist nur bis 15.00 Uhr möglich. 10 USD pro Stunde. Die Zimmermädchen müssen genügend Zeit haben, für die nachfolgenden Gäste alles ordentlich herzurichten. Dafür muss man Verständnis haben, und wenn ich noch so gerne bis 19.00 Uhr verlängert hätte. Es gibt in der Anlage ein Fitness-Center. Dort in den Umkleidekabinen kann man ausgiebig duschen und sich in Ruhe fertigmachen. Koffer werden an der Rezeption sicher verwahrt in einem abgeschlossenen Raum. Somit hatten wir noch einen vollständigen letzten tollen Tag. Abends ein letztes leckeres Abendessen genossen und dann ab nach Hause. * Der Busfahrer, der die Gäste vom Flughafen zum Hotel fährt, lässt alle raus und ruft: Gran Bahia. Da waren wir also endlich. An der Rezeption schön in die Reihe stellen, bis man dran ist, der Schweiß läuft in Strömen und nach 20 Std. auf den Beinen man stellt fest, man sah schon mal besser aus. Es gibt den Welcome-Drink, man bekommt endlich die Formulare zum einchecken – und jemand stellt an der Rezeption fest: Aaaaaah, AMBAR …… Und dann wird man weiter verfrachtet. ALLE wurden am Hotel Gran Bahia (Princess Bavaro) raus gelassen. Sprecht einen „Koffermann“ an und sagt: Ambar. Er wird alles in die Wege leiten. Ein Wägelchen kommt und bringt euch weiter. Es fahren in der Anlage nur hauseigene Wagen. Und wenn ihr dann im Ambar ankommt, werdet ihr euch freuen. * Trinkgelder für Zimmermädchen verstehen sich von selbst. Ich nehme auch immer Kleinigkeiten mit für die Zimmermädchen. Z.B. Parfümpröbchen, die ich gesammelt habe oder Lipgloss. Auch beim Abendessen haben wir Trinkgeld gegeben. An der Bar gibt es nicht nur nationale sondern auch internationale Getränke. Direkt an der Bar geholt sind die Cocktails intensiver, am Platz serviert immer irgendwie laffer. Nicht schlecht, aber ich habe den Unterschied eindeutig gemerkt. Nachmittags Tea-Time in der Lobby. Dort stehen 3 PC’s zur Verfügung. Am besten ist es morgens vor dem Frühstück. Abends sind die PC’s belagert. Überall im Hotelbereich befinden sich Spender mit Desinfektionsmitteln. * An der Rezeption sprechen mehrere der freundlichen Angestellten Deutsch. Sie lassen es sich nur nicht sofort anmerken. Also immer schön aufpassen….. * Mir ist aufgefallen, dass das Hotel behindertengerecht ist. Für Rollstuhlfahrer geeignet. Dies war unser 3. Aufenthalt in der Dom.Rep. Ausflüge haben wir nicht gemacht. Dieser Urlaub diente nur dem abhängen, erholen und genießen. Gebucht haben wir bei 5-vor-Flug. Ohne Tickets zum Flughafen, ohne Sicherungsschein, nur ein Blättchen gefaxtes Papier in der Hand. Aber alles war gut. Bei 5-vor-Flug würde ich auch wieder buchen. * Das Hotel empfehle ich zu 100 % weiter. Wir haben einen traumhaften Urlaub im Ambar verbracht. * Noch Fragen? Ich beantworte sie euch gerne.
Bei einem 5-Sterne-Hotel war ich gespannt, welches Zimmer ich vorfinden würde. Es entsprach dem, was wir bis jetzt immer so hatten und bot von daher keine Überraschung. Butler-Service hatten wir bis jetzt noch nicht. Fand ich zwar ganz toll. Haben wir aber nicht in Anspruch genommen. Unser Reisebüro sollte weitergeben, dass wir ein Zimmer in der 2. Etage wollten im Block 61 oder 62. Das haben wir auch bekommen. Klimaanlage sehr leise, auch sonst totale Ruhe. Man kann unbesorgt bei offenem Fenster schlafen. Vor unserem Zimmer bzw. Haus fuhr zwar hin und wieder die besagte „Bimmelbahn“. Hielt sich in Grenzen und hat in keinster Weise gestört. Ab und zu nachts mal ein paar Partygänger, die fröhliche Lieder sangen. Ebenfalls nicht störend. Jeder hat Urlaub und darf auch mal ausgelassen und lauter sein.
Die Verpflegung im Hotel war sensationell. Angefangen vom Champagnerfrühstück bis hin zu Langusten und Filet-Wellington. Die Qualität der Ware war 1 A, ebenso die Präsentation und der Geschmack. Die Bedienungen ausnahmslos freundlich und zuvorkommend. Jeden Abend wurde man persönlich empfangen und zum Tisch geführt. Wobei man die Angestellten immer freundlich dorthin dirigieren konnte, wo man sitzen wollte. * Spezialitätenrestaurants haben wir nicht besucht. Wir hatten jeden Tag Spezialitäten im Restaurant. Dort gab es jeden Tag ein anderes Thema. „Grundausstattung“ wie Salate etc. waren natürlich jeden Tag gleich, mit kleinen Abweichungen. Wer sich jeden Tag von allem auf den Teller packt, der darf sich über Eintönigkeit nicht wundern. * Das Restaurant ist sehr groß; die Atmosphäre fand ich angenehm. * Zur Kleiderordnung im Restaurant: Die meisten schienen sich gerne schick zu machen. Aber es gab natürlich die üblichen Schluff-Hacken. * Auch im Strandrestaurant gibt es Frühstück. Ab 8.00 Uhr. Das haben wir öfters gemacht. Vorher 1 Std. am noch leeren Strand spazieren gehen :-) und dann lecker Frühstück. Es gibt die gleichen Sachen wie im Restaurant. Nur die Frischestation fehlt. Also kein Koch, der frische Rühreier oder Omeletts zubereitet. Es gibt Rühreier und Omeletts, die warmgehalten werden.
Servie und Zimmerreinigung 1 A. Eine Kleinigkeit an unserer Klimaanlage wurde in nullkommanichts erledigt. Wir sind nur freundlichem Personal begegnet. Manchmal hatten wir nach dem Abendessen noch mal frische Handtücher, das volle Programm.
Für die Gäste im unmittelbar angrenzenden Bahia Princess Bavaro gab es einen DJ am Strand. Wer weit genug weg lag vom DJ, hatte seine eigene Musikanlage mitgebracht. Liege an Liege an Liege an Liege. Bis fast ganz vorne ans Wasser, so dass zwischen Wasser und Liege nicht mehr viel Platz war. Von einem schönen breiten weißen karibischen Sandstrand ist die Ecke da weit entfernt. Man musste am Strand schon mal Zick-Zack-Laufen. Wenn man nach links runter geht, trifft man auf einen Abschnitt, an welchem kein Hotel steht. Kein Hotel – kein Saubermachen = Müllkippe. Vielleicht wird in unregelmäßigen Abständen der Strandbereich dort gereinigt, zu unserer Zeit war es nicht so. Hat mich nicht gestört, möchte es nur erwähnen. Links runter kann man besser laufen und es geht ein wenig entspannter zu. Und direkt links am ungepflegten Strand steht die schönste Palme. Jeder versucht, mit allen Tricks, irgendwie da raufzuklettern oder man lässt sich heben oder irgendwie raufschieben. Es lohnt sich auch, in dem dahinter liegenden Bereich ein bisschen zu gucken. * Die Liegen am Strand sind so, wie Liegen nun mal sind. Sie erfüllten ihren Zweck. Manche sahen schon recht mitgenommen aus. Manche nicht. Sehr nette und aufmerksame Bedienung gibt es übrigens auch am Strand. Ich konnte mich nie entscheiden, was ich wollte. Also bekam ich immer von der Bedienung einen Drink Surprise. Die Toiletten am Strand sind top in Ordnung. Strandverkäufer schleichen unauffällig durch die Reihen. Sprechen einen nicht an. Pfeifen ein wenig vor sich hin, damit man auf sie aufmerksam wird. Frische Kokosnüsse werden einem auch angeboten. Man braucht nur wegzugucken, dann wird man auch nicht angesprochen. Keiner nervt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Vormittags gab’s ein bisschen flotte Musik zur Gymnastik am Strand. Nachmittags Gymnastik mit einem schnuckeligen Hüften schwingenden Animateur am Pool. Und nachmittags die übliche Cocktail-Competition. Leere Getränkebecher umrandeten dekorativ den großen Pool. Dazu ein großes Hinweisschild: Im Pool darf nicht geraucht werden. Was mir zu denken gab ;-)
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im November 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sylvia |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 12 |

