Das Ambar ist eine ruhigere, gepflegtere Enklave im turbulenten Riesenhotelkomplex. Die einzelnen Häuser sind im EG durch Durchgänge miteinander verbunden, deshalb lieber Zi. i. oberen Stock nehmen. Die Zimmer u. Flure werden bis weit in den Nachmittag hinein geräuschvoll geputzt. Dadurch ist kein störungsfreier Mittagsschlaf möglich. Deutsche sind wenig vertreten, fanden wir aber o.k. Viele Amerikaner, die schnell mal rüberjetten, die jungen Amicliqen sind z. T. ballermannmäßig drauf, die halten sich aber am Pool auf, nachts sind sie sowieso so breit, daß dann Ruhe ist. Wenn man nicht grad ein "no risk- no fun- Anhänger" u. von einer gewissen Todessehnsucht beseelt ist,, sollte man sich fahren lassen u. auf Mietwagen verzichten.Es wird in den Gegenverkehr rein überholt, man vertraut einfach drauf, daß der andere schon ausweicht. Viele überladene Mopeds (3 Pers.drauf u. ein Gastank hintendran gebunden). Rechtlich ist bei nem Unfall nicht unbedingt der "Schuldige" dran, sondern der, der den Schaden auch bezahlen kann...
Wir hatten Zi. m. Blick auf das unbebaute Nachbargrundstück,war ruhiger, da nur Wirtschaftsweg u. die tags u. z. T. nachts verkehrende Touristenbahn nicht störte. Zi. war groß u. recht sauber,wir sind allerdings auch nicht mit dem Staubprüffinger drübergegangen.Das Licht fand ich zu funzelig,für den Wandschrank bräuchte man eine Taschenlampe.Es roch muffig,wir haben deshalb tagsüber viel gelüftet.Das Bett war super bequem, das, was ich auf Foto als Moskitonetz identifiziert hatte, war nur ein Baldachin,wir haben aber trotz offener Terassentür keinen Mückenbesuch gehabt. 2X/Tg wird geputzt u. aufgefüllt,wir gaben dem Housekeeper 5 Doll./Wo., dann las er uns jeden Wunsch von den Augen ab u. die Minibar bog sich.Mit den Zi.nachbarn hatten wir Glück, die Räume sind recht hellhörig.
Speiseauswahl und Qualität war gut, die Gerichte wiederholten sich zwar, man hatte aber zig Kombinationsmöglichkeiten. Im Hauptrestaurant saß man auch tagsüber im klimatisierten, künstlich beleuchteten Raum, will man Sonne, sanfte Brise und Meerblick z. Frühstück: an der Strandbar gibts auch Leckeres.Die besten Cocktails gibts in der Lounge. Das Showcooking im jap. Restaurant: lange Anmeldezeit, man sitzt dicht gedrängt um Riesenherdplatte u.sieht beim Bruzzeln zu -naja...
+ s. oben.- Die meisten können nur Spanisch, die Verständigungsprobleme beginnen schon bei "boiled eggs?" u. "sweet"?. Das Personal ist betont freundlich, wird aber gleichgültiger, wenn Trinkgeld ausbleibt, ist wohl überall so...Es wurde ein Bewertungszettel im Buffetrestaurant ausgegeben, den wir durchweg m. "gut " ausfüllten.Wir sollten uns dann vor einem der "Vorgesetzten" rechtfertigen, weshalb wir nicht "sehr gut" benotet haben.Das fand ich unverschämt.
Zum Strand waren es nur ein paar Schritte, der nä. Ort El Cortecito ist am Strand lang ca. 4km entfernt. Taxi bis dort 18 Doll.!Ist`n kleines Touristendorf, dort kann man Ausflüge b. RH Tours m. deutschem Reiseleiter m. großem Insiderwissen buchen. Läuft man v. Hotelkomplex aus die Zubringerstr. lang, kommt man an den Busstop am Rondell, mit dem öffentl. Bus kann man sehr preiswert die gr. Supermärkte z. B. Superpola (hinter Hardrock Cafe)erreichen. Einfach fragen, das geht auch m. Händen, Füßen u. Landkarte, die Leute sind total hilfsbereit.- Die Entfernung z. Flughafen beträgt direkt ohne div. Hotelanfahrten ca.1/2 Std.- Ausflüge: Wir haben über RH Tours gebucht: "Land u. Leute": Markttreiben, idyllisches Altos De Chavon(die in allen Ausflugsbeschreibungen genannten Handwerker u. Künstler gibt´s da nicht mehr)Zigarrenfabrik, Supermarkt, Essen i.landestyp.Lokal, der obligatorische Souvenirladen.Schulbesuch u.Zuckerrohrblantagen fielen aus u. wurden auch nicht durch andere Besichtigungen ersetzt. -"Saona-Insel" : tolles Karibik-Feeling,viel Platz am "Privatstrand" u. Katamaran exklusiv für unsere kleine Reisegruppe. -"Haitises": Höhlen, Felskuppen, Mangrovenwälder, Besuch eines wunderschönen kl. Hotes u. Restaurants m. Baden im Wasserfall.- "Samana/ Limon-Wasserfall ":Dominikan. Reiseleiter (v. RH Tours vermittelt) ist nicht zu empfehlen, mangelhafte Erklärungen, er mußte sich allerdings 4 sprachig abmühen. Samana schöne, abwechslungreiche Landschaft, Bacardiinsel enttäuschend, alle werden an den überlaufenen Hauptstrand gebracht, ohrenbetäubende Musik, die Cocktails sind aber klasse. Strandliege dort 5 Doll.! Der Ritt z. Wasserfall war der Wahnsinn, die Pferde stolperten durch Schlamm, Fluß u. Geröll, ich saß z. 1. X auf sonem Tier u. hab zeitweise nur die Augen zugemacht. Eigene Socken mitnehmen, muß man sonst kaufen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Zeitweise Animation am Pool, am Strand hat man seine Ruhe. Internet ist langsam.Bei unserem einzigen Poolbesuch beobachtete ich die lärmenden, alkoholisierten Cliquen an der Poolbar, die über Stunden fFüssiges in sich reinschütteten ohne je "an Land zu gehen"- Da brauchte ich keinen Pool mehr...Die Poolliegen werden z.T. großzügig belegt (man braucht welche in der Sonne und im Schatten)Liegen werden über Std. "reserviert",da hat das Management noch keine Lösung gefunden, Aufseher laufen dort rum, fühlen s. aber bei Beschwerden nicht zuständig.Am strand fanden wir immer ein "Hüttchen",der Strand im Ambarbereich ist gepflegt, im vorderen Abschnitt liegen auch schon mal Glasscherben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Dezember 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ingrid |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 2 |

