Das Bel Air Azur Beach gehört, wie der Name schon sagt, zu den Azurhotels und ist Teil eines großen Resort zusammen mit dem größeren Arabia (in der Mitte ) und dem Arabella. Die Hotels teilen sich eine tollen Strand mit 2 lagunenartigen Abschnitten, getrennt durch einen breiten Badesteg mit Restaurant, auf dem man auch zahlreiche Liegen findet. Das 4-Sterne Hotel hat um die 215 Zimmer auf 3 Etagen, die alle mit Balkon oder Terasse, Klimaanlage, Sat-TV und kostenlosem Safe ausgestattet sind. Es gibt ein Restaurant im Erdgeschoss und ein Nichtraucherrestaurant im 1. Stock, eine Bar in der Hotellobby und eine, ebenfalls im 1. Stock, mit Billiardtischen. Außerdem bietet das Hotel 2 Bars am Pool und ein eigenes Theater, in dem täglich Shows durch das Animationsteam geboten werden. Das Personal besteht hier nur aus Männern ( nicht wundern, das ist hier so Tradition ), die alle sehr freundlich gegenüber den Gästen sind und auch gut deutsch sprechen können. An der Rezeption ist die Sprache überhaupt kein Problem und viele der Barkeeper werden Sie mit ihren Deutschkenntnissen überraschen. Das Bel Air ist kein äyptischer Palast, aber eine sehr solide und auch gepflegte Anlage. Man sieht immer irgendjemanden rumlaufen, der an den Wänden pinselt oder die Pflanzen bewässert. Die Zimmer sind sehr sauber und wurden auch immer rasch von gleich 2-3 Roomboys gereinigt. Der Zustand der Anlage ist nicht der allerbeste, aber wir hatten jetzt auch nichts zu bemängeln. Man darf nicht vergessen, daß man sich in Ägypten am Rande einer Steinwüste befindet, in der es sowieso verwundert, dass hier soviele Hotels mit Wasser und Strom versorgt werden können. Da darf man sich als Tourist auch nicht allzu sehr aufregen, wenn hier und da kurzzeitig der Strom ausfällt. Das ist uns in der Woche mehrmals passiert, aber nur ein paar Minuten, dann war wieder alles vorbei. Das ist bei dem Stromverbrauch in Hurghada eben so. Die meisten der Bel Air Gäste stammen aus Deutschland, wohin gegen die Arabias meist aus Russland stammen. Alles in allem ist es aber bunt gemischt. Am Strand hört man hier und da skandinavisch, in den Ferien kommen wohl auch gelegentlich Franzosen. Uns war das egal, wer da neben uns am Strand liegt. Die Einzigen, die mal wieder Deutschkultur betreiben sind die Urlauber, die morgens um 7Uhr die Strandliegen mit den Badetüchern reservieren. Wir waren an einem Tag so genervt davon, dass wir 2 Liegen einfach wieder frei geräumt haben, zumal hier überall mehrsprachige Schilder stehen, die das reservieren von Liegen verbieten. Das Alter der Gäste lag während unseres Aufenthaltes bei ca. 30 - 60 Jahren, hier und da Paare mit oder ohne Kinder oder ganze Cliquen bestehend aus etwas älteren Hotelgästen. Das Publikum soll während der Sommerferiem weitaus jünger sein. Ich arbeite zwar im Reisebüro, hatte aber ehrlich gesagt, ein ganz anderes Bild von Hurghada oder den Ägyptern. Auch ich hatte zuerst etwas Muffe in ein islamisches Land zu reisen, bin aber mehr als nur eines besseren belehrt worden. Es hat sich heraus gestellt, das wir Deutschen meist islamischer denken als die Ägypter es tun. Sicherheit wird hier sehr hochgestellt. Jedes Hotel ist durch eine Schranke an der Einfahrt und Sicherheitspersonal versehen, ebenso die Eingänge zu den Hotels. Hier sitzt überall ein oder mehrere Securities, die regelmäßig von der Polizei, die in den Straßen Patrouille halten, besucht werden. Das ist nicht erst seit dem 11. September so. Die Ägypter sorgen für Ordnung in den Straßen und schützen die Einheimischen und noch mehr die Touristen vor eventuellen Gefahren krimineller Form. Das sollte mal hier in Deutschland eingeführt werden. Ich habe mich jedenfalls sicher gefühlt in meinem Hotel und wäre auch ohne Bedenken zum Einkaufen in die Stadt gefahren. Dass man sich im Dunkeln nicht unbedingt in den letzten Gassen aufhalten soll, davon würde ich sogar in Good Old Germany abraten. Tatsache ist, die Ägypter freuen sich über die Gäste, die ihr Land besuchen und geben sich wirklich Mühe, es einem angenehm zu machen. Mein Freund und Ich sind nicht gerade die geselligsten Zeitgenossen, aber die Ägypter haben es durch ihre offene und ehrliche Art geschafft uns immer wieder in sehr nette Gespräche zu verwickeln. Wir haben in gemütlicher Runde viel erfahren - es war sehr interessant. 4. 5 Sonnen von uns, weil wir zwar wieder ins Bel Air kommen, aber nicht unbedingt wegen des Hotels, sondern wegen des traumhaften Strandes. Es gibt sicherlich bessere Hotels in Hurghada. Schon das Arabia hat uns mehr beeindruckt. Im Bel Air fehlte ein wenig Flair, z. B. beim Essen oder eine schöne eigene Bar mit etwas Musik, solche Dinge eben. Es war meist nicht gemütlich genug, vor allen Dingen abends. Das gewisse Etwas hat uns gefehlt und daher gibts keine 6. 0 . Wie schon erwähnt, das Bel Air hat wohl einen der besten Strände in Hurghada. Es gibt aber soviele tolle Hotels dort, die auch am Strand liegen - man muß sich das überlegen. Das Hotel war aber sehr sauber, das Personal war freundlich und das hat uns eigentlich für eine Woche völlig genügt. Mein Freund und Ich wollen nochmal nach Hurghada, aber für mind. 10 Tage, weil man schon ein paar Tage braucht um sich an das Klima zu gewöhnen ( Müdigkeit ). In Deutschland wars aber davor kalt, vielleicht lag es daran. Außerdem hatten wir teils starken Wind. Den Damen empfehle ich sich die Haare zuzubinden. Ich hab mir auch mal was in die Ohren gestopft. Der starke Wind war aber ungewöhnlich für diese Zeit, sowas gibts dort normal nur im Winter. Wir gehen also davon aus, dass das ein Ausnahme war und würden trotzdem September oder den Frühling als beste Reisezeit empfehlen. Ein ganz toller Tipp, mit vielen Grüssen an Yesser in der Hotellobby(!), ist eine Quadtour mit Sonnenuntergang im Hotel zu buchen. Nicht über die Reiseleitung, sondern bei TAT. Der sympathische Yesser wartet neben dem Hoteleingang an einem Tisch auf abenteuerlustige Touristen, die mal ein bißchen heitzen möchten. Is echt toll und sehr günstig!!! Wir waren 5Std in der Wüste unterwegs und haben ein einsames, gastfreundliches Beduinendorf besucht und den Sonnenuntergang in den Bergen bestaunt (very romantic). Wer telefonieren will, sollte sich eine Telefonkarte kaufen und vom Hotel aus telefonieren, soll viel günstiger sein. Handeln ist beim Einkaufen das A&O - wer nicht handelt ist selber schuld;-). Etwas zur Vorbeugung gegen Magen- und Darmprobleme gehört hier wirklich ins Gepäck. Man kann sich dem kaum entziehen, bei den einem mehr oder weniger. Schnorchler sollten unbedingt eine Unterwasserkamera dabei haben, es wäre eine Schande. Wir hatten keine und haben es bereut. Wichtig ist es sich vorab über die Fische zu informieren, es gibt hier ganz giftige Exemplare (Rotfeuerfisch, Steinfisch) und bequemer ist es mit geschlossenen Badeschuhen ins Wasser zu gehen. Man kann auch Ausflüge nach Luxor oder sogar Kairo buchen, aber das soll sehr anstrengend aufgrund der großen Entfernung sein (Kairo ca. 350 - 400km). Wären wir aber länger geblieben, hätten wir einen nach Kairo gemacht - wie gesagt, wir kommen wieder. Allgemein gilt wirklich: Viel trinken, Sonne in Maßen oder gar meiden, beim Essen, nicht gleich alles durcheinander - lieber langsam herantasten und gucken, was passiert. Noch zu den Ägyptern: das sind wirklich sehr freundliche Gastgeber, die sich aber auch von den Gästen einen gewissen Umgang wünschen. Sich bedanken und ein Lächeln schenken kommt sofort gut an ( als Frau hat man es hier sowieso leichter:-)) Außerdem kann man im Hotel normalangezogen rumlaufen - mit Stil, nicht wie der letzte Mensch, wird gern gesehen. Wir haben in Gesprächen erfahren, dass die Ägypter tolerant gegenüber anderen Weltanschauungen sind und kein Problem mit Sommerkleidung haben, allerdings sollte man nicht übertreiben und den Respekt bewahren und sich lieber in der Stadt bedeckter halten. In Moscheen sowieso und auch oben ohne am Strand is hier überhaupt nicht gerne gesehen. Das Personal spricht die Damen darauf an und bittet um Bedeckung. Das war von uns und das gibt es schon nach 1 Woche Urlaub über Ägypten zu erzählen. Ein tolles Land, man braucht keine Angst haben und sollte sich für die Menschen dort interessieren und nicht immer alles mit deutschem Standard messen, dann kann man einen echt tollen Urlaub in Hurghada haben. Yo, home to Bel Air - see you again.
Wir hatten ein netttes Doppelzimmer mit französischem Bett im 1. Stock. Wir haben im vorab per Email diese Etage gewünscht, da ich von einem Kollegen weiß, dass der Wasserdruck im 2. Stock abschwächt, d. h., wenn mehrere Hotelgäste duschen, dann bekommt der im oberen Bad weniger oder kaltes Wasser. Das hat bei uns gut geklappt. Die Zimmer sind ausreichend groß und sind alle zum Pool gerichtet. Der Balkon ist möbliert und im Zimmer selbst stehen auch nochmal 2 Rattansessel mit Tisch. Es gibt genug Platz in den Schränken, einen Kühlschrank und darüber einen Safe. Sat-TV mit einigen deutschen Sendern (RTL, VOX, SAT1) und eine regelbare Klimaanlage. Es empfiehlt sich diese anzulassen und die Balkontüre nachts zu schliessen (Mücken). Alles war sehr sauber. Das Bad ist mit einer weiten Duschkabine ausgestattet mit großer Ablagefläche neben dem Waschbecken. Ein Föhn ist auch da. Was wir nich so toll fanden, war der seltsame Geruch der Handtücher (Chlor?). Ansonsten riecht alles neutral und man hört auch nichts von den Nachbarn. Es gab keine Bademäntel oder Hausschuhe. Wie schon erwähnt kommt es häufiger zu kurzen Stromausfällen im Hotel, aber meist auch in ganzen Teilen von Hurghada. Wir hatten Teelichte dabei und waren leicht froh darüber. Wenn der Strom im Eingangsbereich des Zimmers wieder läuft und sonst weiter nichts geht, sollte man die Zimmerkarte, die den Strom aktiviert, rausziehen und nach kurzem Warten weider reinstecken. Einfach so tun als würde man das Zimmer neu betreten, dann müsste wieder alles laufen. Viele Gäste wußten das nicht, wir anfangs auch nicht und dachten, wir hätten immernoch keinen Strom. Das hatte zur Folge, dass ich einmal mit nassfeuchten Haaren zum Abendessen durfte ;-(.
Das große Manko von Bel Air ist nicht speziell das Essen und das langweilige AI, dass sich scheinbar über ganz Hurghada zerstreut, sondern die etwas mangelhafte Hygiene an Geschirr und Besteck. Das war nicht so schön. Ich bin echt ungerne eine, die sich beschwert, aber einmal habe ich einem Kellner meinen Frust geleiert. Man merkt schnell, dass das Personal in den Restaurants noch lange nicht so professionell arbeitet, wie z. B. an der Lobbybar (Top! Deswegen sitzen sie Gäste auch abends hier ), aber manches ging gar nicht. Uns ist das erst gar nicht aufgefallen, aber die meisten Gläser waren so dreckig, dass wir an einem Abend der Meinung waren, man hätte uns gebrauchte Gläser von einem Tisch zu unserem gestellt ( zumal der Wein bis zur Hälfte eingeschenkt war ). An meinem war der Lippenstift der Vortrinkerin zu sehen und voller Fingerabdrücke. Das ist dann nochmal passiert. Ich habe dann mein Glas wieder zurückgehen lassen und dem Kellner gesagt, er und seine Kollegen sollen die Gläser auch nicht ständig von oben am Trinkrand halten. Daher die ganzen Fingertapper überall. Man achtet dann noch mehr auf sowas und stellt dann leider fest, dass die ganzen Trinkgefäße nicht wirklich appetittlich aussehen. Ich wills nicht übertreiben, aber wir haben dann irgenwann fast alles mit dem Strohhalm getrunken. Das Essen ist so lala, halt immer das gleiche: Rindfleisch, Huhn & Fisch mit Reis & Kartoffeln. Die Zubereitung ist eben sehr eintönig und es werden auch gerne Reste von Gemüse oder Wurstwaren verarbeitet ( aufpassen ). Dafür gibt das Salatbuffet was her ( Lecker Farmersalat, verschiedene Variationen und frisch). Mein Highlight waren die Nachspeisen, die waren echt lecker und raffiniert. Es empfiehlt sich nur eher früh am Buffet zu sein, da man sich die Kuchen oder Puddings selbst schneiden und schöpfen darf und das manche Leute nicht können. Kurz vor Schluss seiht das dann nicht mehr so lecker aus. Was fehlt ist ein wenig mehr Obst. Zwar gibt es eigentlich immer Äpfel, aber wir hatten manchmal Bock auf eine Melone oder so, oder mal ein kaltes Eis (!). Wir hatten in der Woche Pech mit sowas. Wir sind zwar Raucher, waren aber lieber oden im Nichtraucherrestaurant. Die machen da glaube ich ein Std. früher zu, aber es ist halt gemütlicher und irgendwie netter als im unteren Restaurant. Mittags sind wir dann irgendwann mal nur noch ins Arabia an den Pool ( Bel Air & Arabella Gäste können dort mittags auch speisen ), erstmal weils tagsüber dort viel schöner ist und weil ich wir irgendwie den Eindruck hatten, dass das Essen dort besser war als in unseren Restaurants. Nachmittags gibt es noch die Pizzen an Pool & Strand, aber die fand ich jetzt nich so besonders, mal zur Abwechslung ok. Wems dann ganz reicht, der kann ja mal in die deutschgeführte ( Vermutung) " Villa Kunterbunt " gehen. Das Restaurant liegt innerhalb des Hotelareals bei den Shops ( sieht man bei Anreise ). Wir haben uns anfänglich gerne mal verlaufen: also am besten, man läuft Richtung Strand, geht am Arabiapool ins Arabia durch die Lobby zum Ausgang, läuft über den Platz und biegt dann links ab. Das klingt schlimmer als es ist, man ist bei AI für jede Bewegung dankbar. Alltoursgäste können dort ermäßigt zu Abend essen ( siehe Hotel allgemein ). Wir waren da mal zur Feuershow, dazu gab es ein 3 Gänge-Menü a la carte. Wir haben das meist so gemacht, dass wir ausgiebig gefrühstückt haben, mittags ins Arabia und abends gabs dann noch nen lecker Salat mit oder ohne Nachtisch;-). Zum Frühstück muß man nicht viel sagen, eigentlich ganz normal: Brötchen, Toast oder Croissant, Marmelade, Käse & Wurst, etc., und lecker Omeletts, die frisch zubereitet werden. Ja, man muß halt schon gucken, was man so isst. Am besten so wenig "fremdartiges" wie möglich essen und Rohkost in Maßen essen und das wichtigste ist immernoch: viel Wasser trinken, wirklich. Man bekommt kleine Mineralwasserflaschen an jeder Bar, wen man danach frägt. Nicht aus dem Wasserhahn trinken (!), wer es noch nicht weiß und auf Eiswürfel verzichten, trotz der Hitze. Das nächste Mal nehmen wir Kohletabletten mit. Man hat es uns vorher empfohlen, aber man denkt " naja " und ich habe heute noch nach 1, 5 Wochen Probleme mit Magen & Darm :-). Aber dort wars nich schlimm. Was nicht tötet... . ;-)
"Eine Schar von Männern" - Frust bei meinem Freund ;-). Nicht nur das er schon auf dem Hinflug mit der LTU nur Männer als Flugbegleiter hatte, auch noch das sämtliche Personal bestand aus Männern. Wir haben uns sagen lassen, dass dies noch Tradition in Ägypten ist, dass der Mann arbeitet und die Frau zuhause bei der Familie bleibt. Zur Freundlichkeit sei gesagt, wie es in den Wald reinruft... . Die Ägypter sind sehr freundliche und kultivierte Leute. Auch das Personal legt Wert auf ein wenig Höflichkeit der Touristen gegenüber ihrem Gastgeber. Wer schnauzt und miesepetrig durch die Gegend läuft, wird sein Spiegelbild in den Gesichtern der Angestellten sehen. Wenn es ihnen zuviel wird, fängt das Personal eben untereinander auf ägyptisch an sich über manche Unmöglichkeiten der Gäste auszlassen. Ich muss sagen, meist mit Recht. Wir hatten keine Probleme, im Gegenteil: wir wurden sehr höflich und zuvorkommend behandelt. Viele der Angestellten sind im positiven Sinne sogar sehr kontaktfreudig und unterhalten sich auch gerne mit den Gästen, wenn es die Zeit zulässt, denn die Arbeit steht hier schon im Vordergrund. Man sagt mit dem nötigen Trinkgeld ("Bakschisch") funktioniert alles viel besser und man bekommt hier und da einen noch besseren Service, aber wir haben das nicht auf diese Art und Weise praktiziert. Natürlich gehört es sich auch mal ein Trinkgeld für den Kofferträger oder den Roomboy springen zu lassen, aber man macht das eigentlich eher unauffällig und diskret und winkt nicht mit den Scheinen durch die Gegend. Man kann es bei der Menge des Personals sowieso nicht allen recht machen. Dem Roomboy legt man das Trinkgeld aufs Bett, mal bei An- und Abreise und auch mal zwischendurch - wir haben dann immer eine Flasche Mineralwasser bekommen:-). Die Herren an der Rezeption sind besonders hilfsbereit - egal welches Problem - alle Register werden gezogen. Ich z. B. hatte mir eine Statue geleistet und wußte aber nicht, wen das darstellen sollte - hab dann einfach mal an der Rezeption gefragt und schon wurden alle herangezogen, bis es jemand wußte. Das nenne ich Service. Am letzten Tag wurde uns auch ein "Duschzimmer" angeboten, da wir nachmittags heimfliegen sollten. Normalerweise bekommt man diese Zimmer für eine halbe Std., aber wir durften es länger nutzen " Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen - kein Problem " hieß es da. Klasse. Wir hatten zwar keine Probleme im Hotel, aber ich hätte bei der Besetzung an der Rezeption keine Bedenken gehabt. Ob es noch irgendwelche zusätzlichen Services wie Bügeln o.ä. gab, kann ich nicht sagen - aber ich würde das mal von Bel Air erwarten. Direkt gegenüber dem Hotel befindet sich eine "Pharmacia", eine Apotheke und im Arabia gibt es auch eine Praxis mit Sprechzeiten. Ich als Reiseberaterin würde aber eine Reisekrankenversicherung empfehlen, habe für uns auch eine abgeschlossen und habe mich schon allein deswegen wesentlich wohler gefühlt. Eine Kinderbetreuung konnte ich nicht entdecken, habe nur ab und an die Amateure von Alltours mit ein paar Zwergen rumlaufen sehen, aber es waren ja derzeit sowieso kaum Kinder im Hotel. Was ich etwas nervig fand, war das finnische Gequatsche der Kellner in den Restaurants. Man hatte den Teller noch voll und das Glas und trotzdem passierte es immer wieder, dass ein Kellner danach grabschte und fragte " Finish?". Man muß wirklich alles festnageln, was auf dem Tisch steht und noch gebraucht wird. Die kennen da nix. Es passiert alles mit einer Portion Humor, aber manchmal wirds lästig - cool bleiben lautet die Devise. Letztendlich kennen die Kellner die Gäste nach ein paar Tagen und wenn man sagt, dass man morgen nach Hause fliegt, ist der eine oder andere etwas traurig - vorrausgesetzt man hat die Zeit über ein bißchen Spass verstanden. Der Rest hierzu erzählt die nächste Kategorie: Gastronomie ! ;-)
Da schießt das Hotel mit seinen Nachbaranlagen, dem Arabia und Arabella, den Vogel ab. Wir fanden es ideal zum Baden. Eine traumhafte Lagune am schönen Roten Meer. Wir haben uns auf einer Quadtour mit anderen Urlaubern unterhalten, die in anderen Hotels in Hurghada untergebracht waren und keiner hatte so einen schönen Strandabschnitt. Man kann weit ins Wasser hineinlaufen ( mit Badeschuhen angenehmer, zumindest vom Steg aus), schnorcheln oder gleich tauchen oder auch so die Fische vom Steg aus oder im Wasser stehend am Hausriff beobachten. Ich bin Nichtschnorchler und habe aber fast genauso viele Fische gesehen, wie mein Freund beim Schnorcheln. Das Wasser ist glasklar. Den Gästen des Bel Air stehen neben dem eigenen Pool auch der große Pool des Arabia zur Verfügung. Aber wer sich hier braten lassen will, dem ist auch nicht zu helfen - nicht bei so einem Strand. Außerdem ist das Wasser in den Pools überchlort. Wir haben die Anlage nur einmal zur Quadtour verlassen, waren also nicht in der Stadt, aber mit dem Sammeltaxi scheint das kein Problem zu sein. Ganz wichtig: Der Fahrpreis wird vor der Fahrt ausgemacht und zahlen Sie unbedingt passend, da der Rest oft einfach einbehalten wird - sprich: die fahren einfach los! Shoppen in der Stadt ist bestimmt ein Abenteuer, aber angeblich sehr stressig, weil man von den meisten Verkäufern angequatscht und gleich eingeladen wird, aber immer sehr nett mit Chicha und Tee. Alles was man bei All inclusive noch so braucht (wir sonst nichts weiter außer ein paar Souveniers) haben wir in den Shops innerhalb des Hotelgeländes der 3 Azur-Hotels gekauft (bei der Villa Kunterbunt). Gleich im 1. Shop beim Treppenaufgang (ganz rechts) wartet der liebe Elio auf aufgeschlossene Touristen, die vielleicht mit ihm eine ChiCha rauchen und dabei einen Malventee trinken möchten und ihm etwas von Deutschland erzählen. Liebe Grüsse an dieser Stelle an dich Elio! We come back ! Die Villa Kunterbunt ist ein Restaurant (Tische draußen und drinnen) unter deutscher Leitung, in dem fast täglich Openair-Shows geboten werden. Was gerade so up to date ist erfährt man eigentlich täglich am Strand, an dem die Flyer ausgeteilt werden. Alltours - Gäste können hier angeblich einmalig in der Villa kostenlos bis 30 Ägyptische Pfund pro Person speisen, Getränke müssen hier allerdings bezahlt werden. Falls mehr als für 30 Pfund bestellt wird muß man auch die Differenz bezahlen. Wer mehr Action braucht sollte wirklich in die Stadt fahren, es gibt hier und da sehr pompöse Diskotheken ( abends hört man auch die Musik vom Strand aus ). Man sollte sich aber genau im Hotel erkundigen, welche Clubs zu empfehlen sind und auch nicht unbedingt allein unter Frauen losziehen, es sei denn, man sucht den Kontakt zu den Einheimischen;-). Zum Flughafen ist es wirklich ein Katzensprung. Ich glaube, wir waren eine knappe halbe Stunde unterwegs, aber auch nur wegen der Gäste des Arabella uns Arabias, die zuerst abgesetzt wurden. Sonst hätte das ganze nur 10 -15 Min. gedauert. Ganz allgemein: Man hat hier eigentlich alles, was man braucht: Den Strand vor der Nase, die Stadt und den Flughafen in unmittelbarer Nähe und auch über die Reiseleitung, die Möglichkeit Ausflüge nach ganz Ägypten zu buchen. Was will man mehr ?
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wir waren mehr so die faulen im Hotel, deshalb haben wir nicht so sehr auf das Angebot vor Ort geachtet. Man kriegt mit, dass gegen 10Uhr die Animateuere von Alltours das tagesaktuelle Sportangebot durchs Mikro jagen, welches sich über den ganzen Tag erstreckt, wie z. B. Beachvolleyball oder Boggia. Das Fitnessstudio haben wir leider auch nicht genutzt. Wellness wird etwas lästig in Form von Massagen angeboten. Täglich laufen dafür ca. 2-3 Masseure am Strand rauf und runter und versuchen Termine mit den Gästen auszumachen. Wenn nach 3 Tagen nicht durchdrehen will, sollte man gleich strikt "nein, danke" sagen, denn sagt man vielleicht oder so, dann kommen sie auch wieder und sie kommen sowieso, gefolgt von der Dame mit der Maniküre (!). Direkt neben dem Hotelstrand gibt es eine Tauchbasis und irgendwo flitzt auch ein Bananaboot vorbei. Wir haben auch gesehen, dass Windsurfen gelehrt wurde, am besten mal die Animateure am Strand fragen. Ansonsten ist Schnorcheln angesagt, das bietet sich hier einfach an. Vom Steg aus kann man direkt an das Korallenriff schwimmen, aber man sollte sich vorher schon eine Karte über die einheimischen Fische besorgen, um den giftigen bis lebensgefährlichen Rotfeuerfischen auszuweichen, denn die gibts da wirklich (etwas tiefer, eventuell abends weiter oben). Wir haben uns auch geschlossene Badeschuhe besorgt und waren ganz froh darüber - man kann sich einfach unbeschwerter bewegen und die meisten haben solche Schuhe an, wenns ums Peinliche geht. Mit dem Hotelschlüssel (Karte) gibt es auch 2 Karten für Pool- oder Strandtücher. Morgens welche holen und Karte abgeben und abends bis 17 Uhr gegen Karte wieder eintauschen. Wenn man sie erst am nächsten Tag abgibt, bekommt man nur wieder 1 frisches Tuch, keine 2 - ok. Schirme stehen fest am Strand und auf dem Steg. Man bekommt eigentlich (zumindest im September) ein schattiges Plätzchen. Die Liegenreservierer sollten einfach ignoriert werden, indem man die Handtücher beiseite legt, wenns zu bunt wird - Reservieren verboten ! Der Strand is auch für Kinder sehr gut geeignet und er ist auch sehr sauber. An den Korallen auf dem Steg hat ein Bademeister Aufsicht und pfeift, wenn das geschützte Korallenriff betreten wird. Es gibt offene Duschen am Strand, eine Art Kiosk, ein bißchen Schmuck, ab und an trabt ein Kamel vorbei, auf dem man reiten kann. Wie gesagt: innerhalb des Geländes findet man Shops und die Villa Kunterbunt und jeden Abend gibt es Aufführungen im Theater. Das Arabia hat ja auch nochmal ein eigenes. Wer Beschäftigung sucht, der wird sie hier auch finden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2007 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Tatjana |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


