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Peter (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Februar 2006 • 2 Wochen • Strand
Licht und Schatten
3,7 / 6

Allgemein

Das den Prospektbeschreibungen entsprechende Hotel hat seine besten Jahre sicherlich hinter sich, ist aber bemüht, dem Gast einen schönen Urlaub zu ermöglichen und nach und nach bauliche Verbesserungen herbei zu führen. Die Zimmer sind schön um den im Innenhof liegenden Pool herum angeordnet. Die Zimmer verteilen sich über drei Etagen, so dass das Hotel nicht so groß oder zu wuchtig wirkt. Alles ist sehr sauber und schön arrangiert. Schön sind auch die Gartenanlagen. Wir hatten AI gebucht. Die Gästestruktur war überwiegend deutsch, dazu kamen vereinzelt Niederländer, Tschechen und Schweden. Keiner fiel dabei besonders negativ auf, es herrschte eine angenehme, ruhige Athmosphäre. Alle Altersklassen und Familienstände waren vertreten. 1. Zimmer in der ersten Etage nehmen (guckt dann keiner rein) 2. Im Ali Baba-Center ganz links in dem Laden mit den ausgezeichneten Preisen ohne Handeln kaufen. Beim Handeln ansonsten 50% abziehen und dann auf der Mitte treffen. 3. Unbedingt Unterwasserkamera zum Schnorcheln mitnehmen (z.B. im dm-markt für kleines Geld) 4. Badeschuhe kann man günstig für 32 LE im v.g. Laden kaufen, Schnorchelausrüstung kann man an der Marinabar für 10 LE/halben Tag leihen 5. Ausreichend Wäscheklammern für den Balkon mitnehmen, Wäscheleinen sind vorhanden 6. bei Durchfall und Magenkrämpfen: Entocid für 3 LE und Antinal für 5 LE in der Apotheke kaufen. Hatten wir zwar nicht, aber eigenen Medikamente von hier sollen dort überhaupt nicht helfen 7. Geld erst in Ägypten tauschen, war hier im Hotel möglich. Möglichst kleine Scheine für Trinkgelder geben lassen 8. Angebotene Hotelführungen der "Guest Relation" nutzen.


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer sind sehr groß, schön eingerichtet mit einem großen Schrank, TV (ARD, ZDF, RTL, Euronews und ausländische Sender). Toller Ausblick auf den Pool von den recht großen Balkonen. Wir konnten beim Check in wählen, welche Etage wir wollten und ob wir ein französisches Bett (ausreichend groß als Doppelbett) oder zwei Einzelbetten haben wollten. Erdgeschoß fanden wir nicht so toll, da kann jeder reingucken, dafür kommt man vom Pool aus schneller in sein Zimmer. Wir waren in der ersten Etage (Zi.-Nr. 273) mit der Lage und Ausstattung sehr zufrieden. Das Alter der Zimmer sieht man diesem an, ist aber nicht beunruhigend. Außer, man schaut im Bad nach oben und bewundert die kühne Konstruktion der Versorgungsleitungen. Die Betten hängen etwas durch, also keine wahre Freude für Langschläger, Wälzer und rückengeschädigte. Die Dusche war schön groß, aber mit fester Brause, ein guter Föhn war ebenfalls vorhanden. Leider fehlte ein Make-up-Spiegel, der aufgrund des entfernten Spiegels durch den großen und somit mit vielen Ablagemöglichkeiten versehenen Waschtisch gut gewesen wäre. Die Hellhörigkeit der Zimmer entspricht dem üblichen Standard. Demnach hört man natürlich schon mal Kindergeschrei (na und), häufiges Stühlerücken von oben (warum räumen die eigentlich jeden Tag ihr Zimmer abends um) und die Unterhaltungen auf dem Flur spät zu Bett gehender Gäste in allen Einzelheiten. Wie immer interessant :-) Die Bettwäsche und die Handtücher wurden so gut wie jeden Tag gewechselt, ob man wollte oder nicht. Was für eine Verschwendung, nun ja. Adapter für die wenigen Steckdosen brauchte man nicht.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Der untere Speisesaal war wegen der im Februar geringeren Belegung nicht geöffnet, der obere ist eh der schönere. Man bekommt zumeist einen Platz zugewiesen, ein kleines Mitspracherecht kann man sich einräumen lassen. Neben den Restaurants im Bel Air kann man auch des Arabia Beach mit nutzen. Dazu gibt es noch vielfältige Möglichkeiten (Spätaufsteherfrühstück, Snacks hier und da...), so dass man eigentlich fast immer und überall was essen und trinken kann. Orientierung schafft ein Plan, den man erhält, damit man den Überlick über die jeweiligen Öffnungszeiten erhält. Das Essen war in den ersten Tagen total lecker und wir waren begeistert. Diese Begeisterung wurden zusehends eingetrübt, da die Abwechslung ein wenig fehlte oder aber der Geschmack etwas nachließ. Dennoch war das insgesamt in Ordnung. Wir sind wahrscheinlich auch nur von unserem bisherigen Hotel in der Türkei verwöhnt. Das manches ein wenig lauwarm ist, hängt mit den Gepflogenheiten in Ägypten zusammen. Bier und Wein schmeckten sehr gut, die Coctails, auch in der Theaterbar, waren einfach zum weglassen. Auch ohne hohe Ansprüche kann man sich die getrost sparen. Wie im gesamten Haus war im Speiseraum alles super sauber. Geschirr wurde schnell abgeräumt, aber so gut wie nie ohne vorher zu fragen. Gefehlt haben uns die Beschreibungen der Gerichte an den Auslagen, so dass man immer alles erst mal öffnen musste, um zu sehen, was es gibt. Wenn beschildert war, dann oberflächlich oder auch häufig nur mit "Spezialität des Tages". Es gibt im Hotel und im Arabia zahlreiche Bars, die aber fast alle eines gemeinsam haben, nämlich einen unheimlichen Mief, vermultich eine unglückliche Symbiose zwischen den verlegten dicken Teppichen, Schweiß und Hitze. Wer mal was anderes essen wollte, konnte das "Bordiehn´s Restaurant" vor dem Arabia am Ali Baba Center nutzen. Für die AI-Gäste gab es dort ein Menue, welches man sich aus einzelnen Möglichkeiten zusammen stellen konnte. Oder man erhielt eine Gutschrift von 30 LE und konnte á la carte auswählen und dabei so "exotische" Gerichte wie Kamellendensteak mit Schokoladensauce oder Kamelsauerbraten probieren. Keine Angst, Kamel schmeckt eigentlich ganz normal und nicht eigentümlich. Auch die Schokoladensauce schmeckte erstaunlicherweise ganz gut dazu. Die Athmosphäre, die baulich geschaffen wurde, ist unheimlich schön. Allerdings kann das nicht über den etwas biederen und emotionslosen Service, der auch schon mal ein Essen vergißt, hinweg täuschen. Die Getränke müssen übrigens selbst gezahlt werden und sind nicht AI.


    Service
  • Eher gut
  • Eigentlich sind alle im Hotel sehr freundlich, hilfsbereit und guter Stimmung, wenn auch hin und wieder mal jemand miesepetrig dreinschaut. Dann aber meist nicht vom Service, sondern von dem Personal, welches im Außenbereich bei der handwerklichen Arbeit zugegen war. Man kann spüren, dass die Freundlichkeit nicht gespielt, sondern echt ist und auch nicht nur wegen eines möglichen Trinkgeldes an den Tag gelegt wird. Auf Englisch war jederzeit eine umfangreiche Kommunikation möglich, auf Deutsch konnte man die üblichen Erfordernisse erledigen (Bestellungen, kurzer Smalltalk). Die Zimmerreinigung war gründlich. Wer nicht selbst Ordnung halten mag, für den erledigt das der Zimmerboy (es gibt im Hotel keine Zimmermädchen und ohnehn so gut wie keine einheimischen Frauen). Das führt sogar soweit, dass die diverse Fläschchen im Bad der Größe nach sortiert und aufgestellt werden. Wer allerdings seine eigene Ordnung hat, darf danach immer wieder neu aufräumen, weil auch das eine neue, eigene Ordnung erhält. Der Check in erfolgte zügig, eine besondere Begrüßung wie üblich haben wir nicht bemerkt. Beschwerden als solche hatten wir keine, über manches kann man ja auch mal entspannt hinweg sehen. Ist ja schließlich Urlaub. Eine Kinderbetreuung brauchten wir nicht, die Zeiten fanden wir aber viel zu gering (vormittags und nachmittags nur für einige Stunden, keine Betreuung über Mittag). Trinkgelder (Richtwert: ZImmerboy 10 LE/Woche, Kofferboy 1 LE pro Träger, Service freie Wahl) haben übrigens keinen Einfluss auf die Freundlichkeit - die ist eigentlich immer da. Es gibt eine deutsche Gästebetreuung. Sehr gute Idee.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Wenn man hier Urlaub macht, dann bleibt man auch im Hotel. Vor dem Haupteingang befinden sich etliche Baustellen, von Baulärm ist aber nichts zu bemerken. Neben dem Hotel sind einige Souvenirläden, die man sich aber schenken kann, weil es bessere und weniger nervende im Ali Baba Center gibt, das zum Haupthotel Arabia Beach gehört. Vom acht Kilometer entfernen Flughafen ist man schnell im Hotel, die Fahrzeit beträgt nur etwa 20 Minuten. Das Warten auf die anderen Fluggäste dauert jedenfalls länger als die eigentliche Fahrt. Trotz der Flughafenhähe gibt es keinen Fluglärm. Lärm kommt auch nicht von den wenigen Nachbarhotels, die in ausreichender Entfernung liegen. Hurghada selbst lohnt keinen Ausflug. Wirklich nicht. Auch wenn die Fahrt per Minibus nur 10 LE kostet, sofern man sich nicht von einem der Fahrer hat überrumpeln lassen. Wir haben das erst gar nicht probiert, aber auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel eigentlich schon alles gesehen, was man nicht gesehen haben muss. Es sei denn, man möchte nun wirklich zum Basar, um etwas anders zu sehen oder zu kaufen, als in den Souvenirläden. Ausflüge werden von den Reiseveranstaltern angeboten, natürlich zu den bekannten TOP-Preisen. Alternativen haben ja schon andere ausführlich geschildert. Wir haben erst gar keinen Ausflug unternommen. Dafür ist der Weg zum Strand nicht sehr weit und führt durch einen Weg mit schöner Bepflanzung im ersten Teil. Am Strand gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich nieder zu lassen, so dass man nicht jeden Tag das selbe sehen muss oder sich auch mal an ruhigere Ecken zurück ziehen kann. Besonderer Vorteil der Lage ist das Hausriff. Selbst ohne Schnorcheln kann man vom Liegeplatz an der Marina Bar schöne und bunte Fische sehen. Ein Krankenhaus und eine Apotheke sind direkt rechts aus dem Hotel kommend in wenigen Schritten erreichbar.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gibt zwei gute Tennisplätze, Beachvolleyball wird am Strand angeboten, Wassersport gibt´s bei einem Anbieter in Strandnähe, Tischtennisplatten, Squash-Möglichheiten und gute und kostenlose Billiardtische. Der Fitnessraum mit Geräten und Cardiogeräte hat schon bessere Tage gesehen, lässt sich aber dennoch gut nutzen. Es gibt auch die Möglichkeiten zu guten und günstige Massagen. Internetmöglichkeiten gibt es ausreichend in beiden Hotels, im Bel Air sind diese aber mit 12 LE (aktuell ca. 1,80 EUR) pro Stunde etwas günster. Die Rechnergeschwindigkeit ist ganz passabel, hin und wird fällt halt mal der Strom aus. Nicht ärgern, passiert hier öfter, einfach die freie Zeit genießen. Die Show-Bühne bzw. das Theater ist längst in die Jahre gekommen und passt zu den wenig gelungenen Shows. Eine richtige Disco haben wir nicht vorgefunden, nur eine Piano-Bar, die eher das ältere Schwoofsemester anspricht. Flüchten ist angesagt, wenn eine drittklassige, langbeinige Russion in Divamanier ihre Stimme kreisen lässt. In Amerika gäbe es Schmerzensgeld. Sie tritt abwechselnd in der Lobbybar, in der Pianobar und auch im Bordien´s auf. Wer keine Lust hat, sich den üblichen Verkaufsgesprächen an den vor dem Hotel liegenden Läden zu widmen und lieber gleich zu vernünftigen Preisen kaufen möchte, kann dies in einem Laden machen, der ganz links im Ali Baba Center liegt. Dort sind die Preise ausgewiesen, es wird nicht gehandelt, gut und zurück haltender beraten als sonstwo und nach dem Einkauf gibt´s auch noch einen Tee. Die Wasserqualität am Strand ist super. Klare Sicht auf den Meeresboden und tolle Farben mit türkis Tönen. Das Meereswasser landet übrigens auch im Pool, also gibt´s auch dort Salzwasser, im Februar allerdings für uns eindeutig zu kalt. Fanden wohl alle, denn bis auf wenige Kinder hat sich keiner so richtig reingetraut. Am Strand besteht ausreichender Sonnenschutz durch die fest installierten Sonnenschirme. Handtücher gibt´s kostenlos am Strand, allerdings nur, wenn man das seltene Glück hat, einem Strandboy zu begegenen und der zum großen Glück auch noch gerade für den eigenen Abschnitt zuständig ist. Umständlicher geht´s wohl nicht. Liegestühle gibt´s zumindest im Februar ausreichend und kostenlos. Viele Pool- und Strandbars sorgen dafür, dass ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden kann.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Februar 2006
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Peter
    Alter:36-40
    Bewertungen:5