Wir waren Mitte Oktober für 10 Tage zum 4. Mal in diesem schönen Hotel. Schon bei der Ankunft wurden wir sofort wieder erkannt und mit Umarmungen auf das herzlichste empfangen. Da fühlt man sich doch gleich willkommen und ein stückweit zuhause. Da wir doch eher die Art von Urlaub lieben, in dem man relaxen kann und die Anlage nicht überfüllt ist, fahren wir in der Vor- und Nachsaison. Zu unserer Überraschung war die Anlage dieses Mal leider voll wie in der Hauptsaison, was natürlich zwangsläufig zu diversen Engpässen und Einschränkungen führen musste. Allgemein hat sich aber zwischen den ersten beiden Aufenthalten in 2017 und 2018 und den letzten beiden in diesem Jahr organisatorisch einiges verändert – nicht alles zum Vorteil. Deshalb möchten wir unsere Sichtweise etwas detailierter darstellen: Rezeption: Das gesamte Personal rund um die Rezeption steht zu jeder Tages- und Nachtzeit sehr freundlich und hilfsbereit zur Verfügung. Ob die Damen im Front Office oder die Pagen, die sich unermüdlich den teilweise sehr schweren Gepäckstücken annehmen – hier wird rund um die Uhr ordentlich gearbeitet. Nachdem bei unserem ersten Aufenthalt im „Blue Bay“ ein Koffer auf dem Hinflug verschwunden war und wir 3 Tage lang nicht wussten, ob wir diesen jemals wieder bekommen, hat uns Maria K. von der Rezeption mit Telefonaten und sprachlicher Unterstützung am Flughafen enorm weitergeholfen. Dafür sind wir ihr unendlich dankbar, denn sie hätte ja auch einfach mit einem mitleidigen Blick die Schulter zucken können. Aus dieser Hilfsbereitschaft hat sich übrigens eine große Freundschaft entwickelt, die wir schon seit dem zweiten Aufenthalt auch mit der „großen“ Maria (ja, es gibt zwei Maria an der Rezeption) pflegen. An dieser Stelle nochmal ein „HERZLICHES DANKSCHÖN“ dafür. Gästebetreuung: Maria und Anastasia stehen von früh morgens bis spät am Abend für alle Fragen und Probleme der Gäste zur Verfügung und kümmern sich darum, dass Probleme beseitigt und Wünsche soweit wie möglich erfüllt werden. Maria ist Griechin, spricht perfekt deutsch und ist somit prädestiniert, um evtl. sprachliche Barrieren zu überwinden und Missverständnisse zu vermeiden. Anastasia ist Griechin, spricht englisch, lernt deutsch und spricht das auch schon sehr gut. Beide sind sehr, sehr freundlich und nehmen sich den Wünschen von Gästen gerne an. Zimmer: Die Zimmer, die wir bisher hatten sind geräumig und vor allen Dingen sauber. Außer sonntags ist täglich Zimmerreinigung. Bei Anreise ist eine 1,5-Liter-Flasche Wasser im Kühlschrank, für die es leider keinen „Nachschub“ mehr gibt. Das ist aber nicht so schlimm. Gleich im engen Umfeld zum Hotel sind drei „Supermärkte“, wo es für kleines Geld „Sixpacks“ zu kaufen gibt. Dennoch wäre eine Flasche Wasser pro Tag, bzw. Nachschlag nach Leerung auf dem Zimmer eine nette Geste. Anlage / Pool / Strand: Die Anlage liegt direkt an der schönen Ägäis, liegt allerdings direkt in der Einflügschneise des nahegelegenen Flughafens. Wenn ein Flieger drüberfliegt ist das zwar kurz laut, aber nicht wirklich störend. Eine Baustelle in der Straße zuhause ist mit Sicherheit nerviger. Die Anlage ist weitläufig und bietet Platz für ordentlich Badespass. Gleich über die Straße ist ein großer, zum Hotel gehörender Aquapark mit verschiedenen Rutschbahnen, Tunnelrutschen und anderen Wasserspielchen. Spaß ist hier garantiert. Der Strand ist bis fast zum Wasser mit Sand angelegt. Der Badestrand aber ist dann entlang der Wasserlinie mit teilweise sehr grobem Kies gesäumt. Badeschuhe sind da schon empfehlenswert. Auch hier ist alles sehr sauber gehalten. Animation: Mit Ausnahme von einem Ruhetag für die Animateure wird täglich ein vielfältiges Angebot an Animationen geboten. Streching, Darts, Aquagym, Wasserball, Zumba u.vm. – es ist für jeden etwas dabei, der etwas machen möchte. Wer einfach nichts tun will, der wird hier auch nicht bedrängt, wie wir das schon in anderen Hotels erlebt haben. Ein NEIN wird sofort akzeptiert. Das Abendprogramm beginnt mit Kinderdisco und anschließend einem sehr unterhaltsamen Showact, der teils von den Animateuren, teils aber auch von externen Künstlern vorgeführt wird. An dieser Stelle ein großes Kompliment an Billy, Schelly und Sofia, die mit Ihren Kolleginnen und Kollegen von Kinderbetreuung über Sport, bis hin zur Unterhaltung einen grandiosen Job machen. Housekeeping: Die Damen und Herren vom Housekeeping sind auch den ganzen Tag fleißig, um Zimmer und Anlage zu reinigen, technische Anlagen zu warten und evtl. Störungen schnellstmöglich zu beseitigen. Letzteres übrigens funktioniert in wirklich kürzester Zeit und sowohl Haustechniker, als auch Reinigungspersonal machen von von morgens bis abends / nachts einen guten Job, um die Anlage, auch bei Hochbetrieb, sauber und funktionstüchtig zu halten. Restaurant: Das Restaurant steht für Frühstück, Mittagessen und Abendessen mit kulinarischen Köstlichkeiten zur Verfügung. Die Essensauswahl ist gut, hat allerdings in der Vielfältigkeit etwas nachgelassen. Geschmacklich aber top. Leider ist das Platzangebot im Speisesaal begrenzt, weshalb beim jüngsten Aufenthalt sehr oft sehr lange Schlangen vor dem Eingang zum Speisesaal entstanden und Zutritt erst gewährt wurde, wenn andere Gäste wieder einen Tisch freigegeben haben. Das kam besonders bei Familien mit Kindern leider nicht so gut an. Auch das Personal im Restaurant war aufgrund des Drucks aufgrund der wartenden Menschenmenge und der schnellstmöglich wieder freizugebenden Plätze bedauernswert, was aber den Umständen entsprechend optimal von ihnen gemeistert wurde. Man hätte diese Situation -bei bekannt nahezu vollem Haus- bereits im Vorfeld durch Splittung und leichter Veränderung der Essenszeiten entschärfen können. Bars: Das Personal in den Bars hatte besonders in den Abendstunden Höchstleistung zu vollbringen. Auch hier ging es kaum ohne schlangestehen. Irgendwann wurde die Order ausgegeben, dass pro Person maximal zwei Getränke ausgegeben werden dürfen. Auch das kam nicht sonderlich gut an, weil dadurch die Warteschlangen nur noch länger wurden. Das nervte nicht nur die Hotelgäste, sondern auch die Barkeeper, die ja die Anweisung befolgen mussten, um selbst keinen Ärger zu bekommen. Immer freundlich und nett hinter der Theke waren von morgens bis zum späten Nachmittag Christina und ihre Kollegin. Management: Unter Management verstehen wir die Pyramide mit der Hotelleitung an der Spitze, bis zu den „Chefs“ für Bars, Restaurants usw. Auf der unteren hirarchischen Ebene konnte man sehr oft beobachten, unter welchem Stress die Verantwortlichen standen. Sie müssen Anweisungen „von oben“ befolgen und -einverstanden oder nicht- dies dann auch noch vor Gästen rechtfertigen. Je weiter es in die Spitze dieser Pyramide geht, desto arroganter war das an den Tag gelegte Verhalten. Wie schon erwähnt war dies unser vierter Aufenthalt im Blue Bay. Bei den ersten beiden Male schien das „Miteinander“ der Bediensteten sehr harmonisch und alle hatten offensichtlich Spaß an ihrer Arbeit. Der damalige Leiter des Hotels war präsent, ist aber in seiner Funktion nicht wirklich aufgefallen. Anders die letzten beiden Male. Sicherlich hängt an der Leitung eines Hotels in dieser Größenordnung eine Menge Verantwortung. Es gehört aber auch eine gesunde Portion Menschenkenntnis und erst recht Menschen- bzw. Personalführungsqualität dazu. Diese müssen wir dem aktuellen Leiter leider absprechen. Mehrfach konnten wir mit ansehen, wie er durch die Anlage stolzierte und Arbeiter oder Angestellte vor Publikum rügte. Das ganze noch mit einer so auffallenden Gestik, als würde er ein Orchester dirigieren. Das ist kein Führungsstil. Dass dadurch Motivation und Laune bei den Bediensteten auf der Strecke bleiben können ist unschwer zu verstehen. Fazit: Alles in Allem gefällt es uns im Blue Bay sehr gut. Am Führungsstil sollte unbedingt gearbeitet werden, alles andere passt. Wir kommen wieder!
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im Oktober 2019 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ute |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 21 |
Sehr geehrte Frau Ute, Wir danken Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, eine Bewertung über unser Hotel on line zu schreiben. Im Name der Hoteldirektion und des Hotelpersonals, möchten wir uns für die positive Kommentare herzlichst bedanken und hoffen, Sie bald wieder hier bei uns willkommen zu heissen. Mit freundlichen Grüssen, das Labranda Blue Bay Team


