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Regine (41-45)
Alleinreisend • September 2011 • 1 Woche • Arbeit
Null-Energie-Bilanz Hotel - getestet in Wien
5,2 / 6

Allgemein

Wie gross, das Hotel tatsächlich, d.h. Anzahl der Zimmer hat sich mir nicht erschlossen, aber aufgrund der angenehmen und freundlichen Athmosphäre hatte ich nie den Eindruck, in einem grossen Hotel zu sein, sondern in einem eher kleinen - war dannb beim Frühstück immer überrascht, wieviele Leute sich auch schon recht früh dort aufhielten - auch unter Woche bzw. schon relativ früh. Ich habe den Lavendel-Duft, den ich schon im Eingangsbereich schnupperte als sehr angenehm empfunden - er soll ja entspannend wirken, mit etwas Phantasie weckt er auch Erinnerungen an Urlaube im Frühjahin Südfrankreich. . . - weiterhin zum Eingangsbereich: grossartig, dass es dort eine Karaffe mit Holunderwasser gab, und herrlich knackige Äpfel, die ebenfalls gratis genossen werden konnte. Da es auch in iPhone noch Menschen wie mich gibt, die auf althergebrachtes Internet Nutzung angewiesen sind, war ich froh, dass es 2 Computer gibt, die den Gästen zu Verfügung stehen. Das Hotel macht den Eindruck vorgestern erst eröffnet worden zu sein - es ist so neu, so im Schuss - es ist wirklich bemerksenswert! Was die Gästestruktur angeht, hat mich überrascht, dass sie so bunt gemischt war - ich weiss nicht, warum eigentlich ich mehr Ältere Leute erwartet hatte - aber es gab Teenager, Paare, Familien, Alleinreisende, Gruppen, verschiedene Nationalitäten etc. - das fand ich sehr nett.


Zimmer
  • Gut
  • Das Zimmer im Erdgeschoss hat mir nicht gefallen, weil ich dort auch beim schönsten Sonnenschein Licht einschalten musste, weil es dort so dunkel war, ausserdem waren die Gespräche der Leute, die abends im Garten noch was tranken nicht zu überhören - hätte ich dort bleiben müssen, hätte ich den Aufenthalt im Hotel nur ungern fortgesetzt. Tatsächlich konnte ich am nächsten Tag schon umziehen und das Zimmer im 5. Stock hat mir besser gefallen - diesmal also Aussicht auf die Lavendel-Dachterrasse - das Zimmer war nicht jedoch nicht besonders gross, für meinen Geschmack etwas zu vollgestellt und nicht besonders praktisch aufgeteilt, aber da ich die meiste Zeit sowieso nicht dort war, war es mir egal. Ich fand es grossartig, dass es keinen Kühlschrank gab! Das Summen, das sonst in Hotelzimmern dazugehört stört mich und es ist ja auch nicht nötig - an der Rezeption wurde einem auch noch spät verschiedene Getränke und snacks serviert! Ungewöhnlich ist die 'Nasszelle', schade, dass ich nicht auf den Balkon konnte, aber auch das ist eigentlich unnötig - unten gibt es ja die Lounge!


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das Frühstück ist unübertroffen! Die grosse Auswahl umwerfend und Qualität der Produkte vorzüglich! Es war jeden Morgen eine Freude - schade nur, dass ich nur einmal in den Genuss kam, draussen Frühstücken zu können - der Innenhof hat morgens Sonne und es ist dort einfach noch schöner als drinnen! Was die Produkte angeht, so war ich überrascht und begeistert, dass es auch Soja-Milch bzw. Soja-Milchgetränke gab, sowie auch leckere Brotaufstriche, die evt. nicht unbedingt mit Milch hergestellt sind. Besonders köstlich fand ich das Dinkelbrot!


    Service
  • Gut
  • Das Personal ist sehr freundlich, kompetent, spricht/versteht mehrere Sprachen, und professionell - vielleicht etwas zu beflissen? Es war sicher nett, gemeint, mir statt eines EZ ein DZ anzubieten, aber vielleicht hätten mich die Damen fragen können, ob ich gerne ein EZ mit Aussicht auf den Garten in ein DZ im Erdgeschoss tauschen wollte. . . - ich denke, ich hätte es abgelehnt und mir so erneutes Ein- und Auspacken sparen können, aber vielleicht hätte ich auch vorher anrufen und mich versichern müssen, dass es bei der Buchung bleibt? Allerdings wurde ein neues Zimmer ohne weiteres schon am nächsten Tag zur Verfügung gestellt und von da an, fühlte ich mich richtig wohl. Eine der Bedienungen beim Frühstück war allerdings nicht besonders freundlich, auch nicht hilfbereit, aber das ist wohl so, dass eine/r immer vom Durchschitt abweicht. Was mich gewundert hat, war, dass eine Hinweis am Fenster klebte, dass aus Energiegründen, die Fenster geschlossen bleiben sollten - nachts konnte ich dem wegen der sommerlichen Temperaturen nicht folgen, aber beim Verlassen des Hotels hab' ich die Fenster geschlossen - und mich entsprechend gewundert, sie abends doch wieder offen vorzufinden. . . - was ging hier vor? Nett war, dass es Äpfel als Deko / Betthupferl gab! Was die Sauberkeit betrifft, hab' ich manchmal schon gefragt, ob der/die Putzfrau/mann auch das Bett macht - das hat mich erstaunt, ich hab' auch nicht verstanden, warum die Handtücher, die ich ausgebreitet aufgehangen hatte, damit sie gut trocknen können, jeden Abend total zusammengefaltet gefunden habe - ob die betreffende Angestellte damit ihre Zeit verbringt? Sauberkeit ist ok. Was wirklich nicht gut war: meine Internet-Recherche über den Abfahrts-Bhf für Züge Richtung Bratislava hatte nicht zu einem eindeutigen Resultat geführt, deswegen hatte ich im Hotel nochmal nachgefragt, wo mir Meidling genannt wurde - ich war davon ausgegangen, dass das stimmte, was sich später als falsch herausstellte: ich habe das ticket schon am Tag vor dem Ausflug gekauft und am Westbhf dann erfahren, dass die Züge vom Süd-Bhf abfahren. Als ich dort mit der Tram ankam, war ich trotzdem erstmal geschockt: so eine Baugrube hatte ich nicht erwartet und ebensowenig so eine ungenügende Ausschilderung, wo z.B. Züge Richtung Bratislava abfahren. . . - aber es gibt ja immer Menschen, die mensch fragen kann und so war ich dann doch noch rechtzeitig auf Gleis 10 und hab' den gewünschten Zug erwischt - hätte ich mich auf die Angaben der Dame an der Rezeption verlassen, wäre das nicht so problemlos möglich gewesen. . .


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel ist mit öffentlichem Nahverkehr (Bahn, Metro, Tram) gut zu erreichen. Ich habe, um zum Austria Centre, wo der Kongress stattfand, die U3 und die U1 genommen und das ging sehr gut! Es gibt ein Umwelt-Streifen-Karte, die sich für die Länge meines Aufenthalts gelohnt hat. Schön wäre natürlich gewesen, in die Innenstadt laufen zu können, aber das war mich doch zu weit. Allerdins bin ich angeregt von einer Fahrt mit der Tram neugierig geworden und ein gutes Stück der Westbahn bis ins Zentrum gelaufen - dort allerlei nette Geschäfte und Lokale entdeckt und mich gefreut, nicht im absoluten Touristen-Zentrum zu wohnen. Tatsächlich schien mir das Hotel in diesem Wiener Stadtteil schon so etwas wie eine Oase, rhig, gepflegt und gehobeners Niveau - die Geschäfte der Märzstrasse sind viel gewöhnlicher, aber das fand' ich eigentlich positiv, es gab mir das Gefühl in Wien zu wohnen, statt in Wien sightseeing zu machen. Nett fand ich auch den Reithofferpark, auch wenn ich mich selbst dort nie aufgehalten habe, aber die Anwohner schienen dort ein reges soziales Leben zu haben und das war nett zu sehen.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Geschäftsreise

    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:1 Woche im September 2011
    Reisegrund:Arbeit
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Regine
    Alter:41-45
    Bewertungen:1