Das Hotel ist wie ein riesengroßer Garten angelegt, in dem dann immer wieder die höchstens zweistöckigen Mehrzimmer-Komplexe (geschätzt vielleicht 20 Zimmer pro Komplex) stehen. Die Anlage wird täglich gepflegt und das sieht man auch - es ist ein Traum von einem Garten, den die Angestellten dort hingezaubert haben. Anlage und Zimmer sind sauber gepflegt, auch wenn es nachmittags mal etwas dauern kann, bis man seine Handtücher wieder hat. Zum Thema "eingeschlossene Leistungen" gibt es viel zu erzählen. Wir hatten ein 4-Sterne-Hotel gebucht und erwartet, auch entsprechende moderne Zimmer vorzufinden, zumal auf der Website des Hotels schöne Zimmer zu sehen sind. Allerdings sind diese den "Privileged"-Gästen vorbehalten, wobei jeder ein solcher werden kann, wenn er bereit ist, einen Aufpreis zu zahlen. Das ist jetzt nicht wahnsinnig viel teurer, wir hätten pro Person ungefähr 10 Euro pro Nacht draufgezahlt, aber wir haben es aus Prinzip nicht gemacht, weil wir eine solche Trennnung von Hotelgästen nicht unterstützen wollten. Unser Zimmer war entsprechend eher landestypisch eingerichtet, das Waschbecken hing etwas schief und sah sehr alt aus, die Fliesen waren etwas brüchig, der Duschkopf war kaputt (wurde auf Hinweis sofort repariert) und das Bett quietschte. Das hat uns den Urlaub nicht verdorben, im Gegenteil, wir haben uns in dem Zimmer sehr wohl gefühlt und haben auch keine großen Ansprüche, aber für 4 Sterne war es halt einfach ein bisschen unluxuriös. Muss jeder selbst entscheiden, ob er sich das Privileged gibt, wir haben es nicht gebraucht. Die Gästestruktur ist unter der Woche komplett anders als am Wochenende. Unter der Woche waren wir mit ein paar wenigen Deutschen, Amerikanern und Franzosen alleine auf der riesigen Anlage, konnten uns eine Liege am Pool aussuchen und am Strand die Ruhe genießen. Am Wochenende kommen dann allerdings die dominikanischen Familien in Scharen in die Anlage, es wird voller beim Essen, an der Poolbar und vor allem: Am Pool. Interessanterweise scheinen sich die Dominikaner für ihren Strand nicht begeistern zu können, denn dort war es zwar voller als unter der Woche, allerdings nur, weil die Nicht-Dominikaner, die unter der Woche am Pool liegen, an den Strand flüchteten. Wir hatten WLAN auf dem Zimmer, es soll aber - je nach dem wie weit das Zimmer von der Rezeption entfernt ist - nicht überall so gut gewesen sein. Das Wetter war für die Regenzeit übrigens wirklich schön. Von 13 Tagen Aufenthalt hat es an zwei vereinzelt geregnet. Wir würden immer wieder fahren.
Oben schon beschrieben. Die normalen Zimmer sind landestypisch eingerichtet und schon etwas älter. Ausnahme: Flat-TV. Wer Luxus und neue Zimmer will, muss die Privileged-Option wählen.
Es gibt mehrere Restaurants. Das Hauptrestaurant, ein Italiener, ein Mexikaner, ein Steakhouse und das Strandrestaurant. Morgens gibt es Frühstücksbuffet im Hauptrestaurant. Kaffee oder Tee werden am Tisch gereicht, Getränke meist auch. Das Frühstücksessen ist international gemischt. Mittags kann man sich aussuchen, ob man zum Italiener oder ins Strandrestaurant geht. Wer Fingerfood mag, sollte ins Strandrestaurant gehen, beim Italiener gibt es jeden Tag etwas anderes, frisch zubereitetes Fleisch und Fisch, verschiedene Beilagen, Nachtisch usw. Alles in Buffetform. Abends ist dann das Hauptrestaurant sowie der Italiener, das Steakhouse und der Mexikaner offen. Ins Hauptrestaurant kann man immer gehen, dort gibt es jeden Abend andere Themen-Essen in Buffetform. Für die anderen (A la carte-)Restaurants bekommt man am Anfang des Urlaubs Gutscheine. Im Strandrestaurant gibt es Hummer sowie ein Romantic-Dinner, für das man extra zahlen muss. Das Essen war überall hervorragend und schön angerichtet. Wir wurden immer satt.
Der Service war in weiten Teilen sehr gut. Was schade ist, dass es durch die Einheimischen-Schwemme am Wochenende nahezu unmöglich ist, einen Drink an der Poolbar zu bekommen, weil gedrängelt und geschubst wird. Dem kann man allerdings wie gesagt entfliehen, wenn man am Strand bleibt. Mit Englisch kam man gut über die Runden, allerdings konnten die wenigsten Zimmermädchen Englisch. Deshalb war die Kommunikation da manchmal schwierig, mit Händen und Füßen aber zu machen. Die Zimmerreinigung war routinemäßig, nach einem kleinen Trinkgeld wurde auch mal etwas geschmückt. Leider wurde uns ein Restaurant-Gutschein vom Nachttisch geklaut. Also mit den Wertsachen aufpassen. Bei Beschwerden an der Rezeption wurde sofort reagiert und eine Lösung gefunden.
Wir sind fast eineinhalb Stunden vom Flughafen Punta Cana gefahren. Allerdings wird zurzeit eine Schnellstraße an der Küste entlang gebaut, die dann vielleicht schnellere Verbindungen ermöglicht. Die war bei uns halt nur noch nicht fertig. Traumhaft ist dagegen die Lage des Strandes - noch. Denn im Moment befindet sich das Hotel am Anfang einer Hotelmeile, es ist das Erste des langen Sandstrandes, bevor das riesige Iberostar (hässlicher Strand), ein öffentlicher Strandabschnitt und zwei weitere Hotels kommen. Links vom Hotelstrand soll möglicherweise irgendwann einmal ein weiteres stehen. Dort ist dem Investor aber offenbar (und glücklicherweise) das Geld ausgegangen. Links vom Hotel hat man also unberührten Strand, perfekt für Karibik-Fotos. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten gibt es in der Umgebung kaum. Es gibt zwar das kleine Dorf, das die angrenzenden Hotelkomplexe beheimatet, aber dort ist eher wenig los. Party findet in den Hotels statt.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Strand ist ein absoluter Traum. Die Augen mussten sich zwei Tage lang an die intensiven Farben gewöhnen. Es war wunderschön dort. Die Liegen stehen malerisch verstreut zwischen den vielen Palmen, so etwas haben wir vorher noch nicht gesehen. Der Vergleich mit dem anliegenden Iberostar fällt für die Kette verheerend aus: Dort liegt Liege neben Liege. Nicht so im Gran Dominicus, wo man immer ein bisschen Privatsphäre und - wer will - auch Schatten haben kann. Die Sportangebote haben wir quasi nicht genutzt. Es gibt einmal am Tag einen Tanzkurs am Strand, außerdem am Abend Shows. Natürlich auch Wasserball und Bocha. Außerdem haben sie am Strand einen Fußball-, Basketball- und Volleyballplatz sowie mehrere Tischtennisplatten. Zudem kann man sich Massagen kaufen
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2012 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Daniel |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |

