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Barbara (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • April 2012 • 2 Wochen • Strand
Eine objektive Betrachtung
3,6 / 6

Allgemein

Im Gesamtresümee muss man sagen, dass die Lage und das Erscheinungsbild des Hotels echt gut sind, das ABER ergibt sich aus dem Personal und dem Essen, worauf ich im weiteren noch näher eingehen werde. Unterm Strich gebe ich für den Moment keine Empfehlung, was allerdings nicht an der Anlage als solcher liegt, sondern am Personal. Im April bestand die Gästestruktur etwa zur Hälfte aus Deutschen, der Rest bunt gemischt aus Franzosen, Spaniern, Italienern, Russen und wenigen Amis. Das überall beworbene und angepriesene Internet ist eine Angelegenheit für sich, da es dermaßen schwach ist und alle paar Minuten abbricht, dass eine brauchbare Nutzung kaum möglich ist. Liegen reservieren ist absolut unnötig. Schattenplätze sind ausreichend vorhanden. Sonnenfisch kostet 30 Dollar für 125 ml, also besser eine mehr einpacken als zu wenig. Luftmatratzen im Shop ab 7 Dollar, also eher nicht mitnehmen. In jedem fall Schnorcheln gehen!!! Wer privileged gebucht hat und öfter in die Spezialitäten Restaurants möchte, erhält auf nette Nachfrage im privileged-Büro noch zusätzliche Tickets. Auf das Internet sollte man sich nicht verlassen, am besten läuft es im Bereich der Bar. Tagsüber ist gelegentlich eine passwortsperre drin, den Code erhält man an der Rezeption. Das Wetter im April war super, lediglich einen Vormittag regnete es.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir hatten ein privileged-Zimmer. Abgesehen von den Unzulänglichkeiten des roomservice, siehe oben, waren die Zimmer zweckmäßig und echt ok so. 10 Minuten auf dem Balkon waren gleichbedeutend mit 3 bis 4 Mückenstichen. Die Klimaanlage ist weitaus effektiver, wenn man den Ventilator hinzuschaltet und beides den ganzen Tag laufen lässt. Die Tierchen im am oder unterm Tisch waren eher unappetitlich, zeigten sich aber nur wenn schmutzige Gläser da waren. Der Schrank war leider quasi unbrauchbar, da nur grob zugeschnitten Bolzplätzen in einer kaum erreichbaren Höhe darin lagen und wir keine Lust auf Holzspäne in der Kleidung hatten.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Es gibt 3 Restaurants die inklusive sind, eins in dem man bezahlen muss und das allgemeine Restaurant. Das steakhaus und der Mexikaner sind echt zu empfehlen (merke:Medium wird dort zu rare). Der Italiener kann abends nicht überzeugen, als Sackbar sind die Pizzen aber brauchbar. Finger vom Steak beim Italiener, wir wissen nun, wie Hammelfleisch schmeckt :-( Im Restaurant es Taino gibt es etwa jeden 2. Tag das gleiche. Beschwert man sich über lauwarmes essen, ist es zwei Tage lang heiß und dann wieder lauwarm. Essen ist kaum gewürzt und teilweise findet man auch mal nichts. Nachtisch ist täglich gleich und beschränkt sich auf einen sehr kleinen Bereich. Das kennen wir aus der Karibik anders, hier bleibt das Hotel massiv hinter seinen Möglichkeiten. Die creperie ist eine Sache für sich. Wurde man anfangs an den Tischen bedient, hat das Personal dies irgendwann einfach eingestellt, und man konnte dort sitzen und sitzen und sitzen und es passierte nichts. Die Crêpes an sich waren gut, aber die Dame die diese Mächte derart langsam, dass wir nur 2 mal dort waren. ACHTUNG: Spezialitätenrestaurants haben Ruhetage! Diese sind leider nirgends einsehbar und man steht dann vor einem geschlossenen Restaurant! In den Restaurants gibts fast mehr Mücken als draußen, also gut einschmieren oder lange Hose anziehen!


    Service
  • Schlecht
  • Hier muss ich selektieren. Service in den Spezialitätenrestaurants ist wirklich sehr sehr gut! Service im Restaurant El Taino ist miserabel! Das Personal ist mehr mit quatschen als bedienen beschäftigt, im Privileged-Bereich wird die Vogelscheisse (Vögel sind durchgehend dort) nicht von den Stühlen entfernt. Das Zimmermädchen hat zwar immer sauber gemacht, aber die auffüllung der Minibar war wohl launenabhängig, ebenso das auffüllen des Kaffees, des zahnputzwassers sowie des Toilettenpapiers. Handtücher brachte sie auch gelegentlich nicht. Grüßen konnte die Dame auch nicht, was sicherlich nicht an unserem zumindest anfangs üppig gespendeten Trinkgeld lag. Anders der aufdeckservice am Abend. Das andere Mädchen brachte Handtücher, ein Betthupferl und zog die Vorhänge zu. Sie machte das Bett neu und war immer sehr freundlich. Ließ man genutzte gläser oder Tassen auf dem Tisch im Zimmer stehen, wurden diese relativ schnell von einer Schar transparenter Spinnen bevölkert. Nach Meldung an den Concierge erhielten wir insektenspray und der fall war erledigt :-( Hinweise auf eine Wäscherei konnten wir leider nirgends entdecken. Deutsch konnte kaum jemand, aber mit englisch kamen wir überall weiter. Ein Trauerspiel war die Planung des Late-Check-Out. Erst hieß es, wir müssten zum Concierge, der sagte zur Rezeption aber erst 2 Tage vor Abreise. Einen Tag vor Abreise sagte uns morgens die Rezeption, wir sollten am morgen des abreisetages wieder kommen. Als wir abends noch einmal hingingen, sagte man uns, dass das privileged-Büro zuständig sei. Dort hieß es wieder, dass es die Rezeption sei. Nachdem ich dann etwas lauter wurde, wurde uns ein Check-Out bis 15.00 Uhr eingeräumt. Als wir jedoch am abreisetag um 13.00 Uhr vom essen kamen, waren unsere Zimmerkarten bereits gesperrt. Eine Farce und Stress der absolut nicht sein muss!!!


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Der Strand ist ein Traum!!! Weißer Sand (allerdings eher Bausand, Schuhe und Füße waren abends komplett voller Staub wie man ihn von einer Baustelle, aber nicht vom Strand kennt)! Hellblaues bzw. Türkises Wasser, Palmen.... Die Anlage war zwar groß, aber durch viele kleine Bauten mit Zimmern fiel dies nicht unbedingt auf. Der fürs schwimmen zugelassene Bereich ist recht klein, dafür befinden sich am hinteren Ende große Steine, welche durch viele Löcher und Bewuchs inzwischen vielen Fischen eine Heimat sind. Geht man hier mit einer Banane in der Hand Schnorcheln, fressen einem die Fische diese aus der Hand! Wirklich toll! Hinter dem abgetrennten Bereich fahren die Speedboote der Ausflügler; zur "Rush-Hour" sieht man dementsprechend im Wasser leider gar nichts mehr. Nachteil am Strand sind die Toiletten. Innerhalb der hotelanlage befinden sich lediglich hinterm dem italienischen sowie dem mexikanischen Restaurant öffentliche Toiletten (also jeweils am äußersten Rand der Anlage). Gäste die sich mittig am Strand aufhalten, also in der Nähe der Animation, haben einen nicht zu unterschätzenden Weg zu diesen zurück zu legen. Positiv bemerken muss ich hier, dass diese trotz aufgrund der geringen Verfügbarkeit hohen frequentierung stets sauber waren. Von Händlern wird man am Strand gar nicht behelligt, lediglich in der Nähe der Bar sind 2 mal wöchentlich Händler aufgebaut, die Bilder verkaufen. Wir haben zudem einen der empfohlenen Ausflüge nach Saona mit Andy, Marcel und Pascal unternommen. Die Organisation war wirklich gut, allerdings gab es in der Piscina Natural exakt 2 Seesterne, der Mangrovenbesuch bestand daraus, etwa 3 Minuten an selbigen vorbei zu fahren und der Strand von Saône ist wirklich schön, hat m.E. aber nicht mehr zu bieten als der Hotelstrand. Das versprochene Barbecue am zweiten Strand auf Saona bestand aus lauwarmen Koteletts, Gummi-hähnchenschenkeln, Kartoffeln, spaghetti Bolo, Salat und Obst. Einen Grill hab es nicht! Die hinreise auf dem speedboot sollte man anhand der Konstitution des eigenen Rückens koordinieren, vorne sitzend dürfte manche Bandscheibe in der Streik treten. Die Katamaranfahrt war aufgrund überirdisch lauter Musik hauptsächlich etwas für die Trinker. Womit ich auf die eigentlich Eigenschaft dieser Tour komme: ab Einstieg werden alle Gäste umfassend mit rum versorgt, im Endeffekt also ein Pendant zur deutschen Samba-Fahrt. Hierüber sollte man sich im klaren sein! Die Mitreisenden, welche das Angebot im möglichen Umfang wahrnehmen sind spätestens am Strand mit dem essen nicht mehr in der Lage das Klo zu nutzen sondern behelligen die strandpalmen, vom gestolpere und Gegröle auf dem Katamaran mal abgesehen. Der Flughafen Punta Cana liegt 1,5 Fahrtstunden entfernt, was in Ordnung ist. Santo Domingo ist soweit ich weiß weiter weg.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Es gab einiges an Animation, aber wenn man sich im ganz linken Bereich des Strandes aufhält, wird man wenn man dies nicht möchte damit nicht in Kontakt kommen.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im April 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Barbara
    Alter:26-30
    Bewertungen:8