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Nicole Kathrin (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • November 2015 • 2 Wochen • Strand
Schöner Strandurlaub im angenehmen Hotel
5,0 / 6

Allgemein

Das Hotel ist absolut empfehlenswert. Schöne Gartenanlage mit kleinen Fincas. In den 14 Tagen hatten wir durchweg super freundliches Personal, sowie ein reichhaltiges gutes Speiseangebot. Dennoch empfiehlt sich Durchfall-Tabletten (für alle Fälle) einzupacken. Wir hatten "Privileg" gebucht und würden das auch Jedem empfehlen. Wir haben von zuhause aus lediglich 200 EUR gegenüber dem Standardzimmer draufgelegt und es lohnt sich. Wer vor Ort auf Privileg umswitchen will muß tief in die Tasche greifen: 25 Dollar pro Person und pro Tag! Vorteile: bessere Zimmer (näher am Meer), Zutritt zum Terrassen-Restaurant (nur für Privileg), angeblich besserer Rum/Alkohol für Privileg, eigener Strandabschnitt mit besseren Liegen. Zum Thema Liegen: Leute, was soll der Scheiß: jeden Morgen ab 6 Uhr gab es solche Idioten, die die Liegen (teilweise für lange Abwesenheitszeiten) reservierten. Das ist voll "Assi" und wenn nicht ein umdenken erfolgt, ändert sich an dieser Handhabung leider gar nichts! Man ist ja schließlich im Urlaub und will auch ausschlafen! Wir sind immer nach dem Frühstück zum Strand; Liegen gab es immer und einen Schattenplatz (zwar ohne eigenen Sonnenschirm, dafür sind aber Palmen da) ließ sich immer finden! Wir haben in den 14Tagen kein einziges Mal reserviert und immer etwas gefunden! Und wenn jeder nur dann die Liegen belegt, wenn er auch tatsächlich am Strand ist, dann hätten alle keinerlei Probleme... Es gibt nur 1 deutsches Fernsehprogramm (Deutsche Welle); aber wer braucht im Urlaub (außer vielleicht Nachrichten) schon TV? Es empfiehlt sich Ohropax mitzunehmen, da wir z. B. 14 Tage lange einen nervigen sehr lauten Vogel (oder Frosch?) direkt neben unseren Appartments hatten, der wirklich die ganze Nacht ununterbrochen Terror machte. Minibar ist in der Tat nachts sehr laut -kann man aber zum schlafen abstellen... Zudem unbedingt rotes "Antibrumm" und Fenestilgel mitnehmen, Abends und Vormittags kommen die Moskitos raus... Es empfiehlt sich auch genügend Sonnencreme von zuhause mitzunehmen (mindestens Lichtschutzfaktor 20!), denn wenn die ausgeht, wirds teuer: kostet dort für eine kleine Flasche ca. 20 Dollar! Reisestecker könnt ihr zuhause lassen: in den Privileg-Zimmern hatten wir 1 normale 220-Volt-Steckdose gehabt. Fön und sogar ein Regenschirm, Bademantel mit dazugehörigen Frottee-Schlapen sind vorhanden, Safe ist für Privileg-Gebuchte kostenfrei! Auch super: Bücher können zuhause gelassen werden: es sind an der Handtuchausgabestelle am Pool und gegenüber der Hauptbar Bücherregale (nach Sprachen sortiert) vorhanden. Folglich besteht eine große Auswahl an guten Romanen/Zeitschriften-direkt vor Ort und erleichtert damit das Gepäck. Es gibt auch einen eigenen klimatisierten Privileg-PC-Raum (direkt neben dem Hauptspeiselokal), in dem man kostenlos an den Computer und ggf. Drucker kann. Achtung: es ist nicht möglich für den Rückflug von Punta Cana nach Deutschland bei Air Berlin online einzuchecken. Das geht nur am Flughafen. WLan funktionierte reibungslos. Publikum: viele Italiener.Einzige Kritikpunkte: Was gar nicht ging: die Anlage ist vom Strand aus auf beiden Seiten (dezent im Hintergrund) bewacht: soweit so gut. Allerdings wollten wir 2 Freunde aus dem benachbarten Hotel, welche mit uns zusammen einen Ausflug gebucht hatten, vom Strand aus in unserer Begleitung zur Rezeption führen (da die Abholung von unserem Hotel erfolgte). Dies wurde ihnen (auch trotz spanische Erläuterung und Vorzeige unseres Ausflugstickets) verwehrt! Die "Wache" lehnte es auch ab, uns mit unseren Freunden zur Rezeption zu begleiten. Fazit: unsere Freunde mußten sich abhetzen und einen riesen Umweg einmal komplett um den Hotelkomplex einlegen, mit dem Ergebnis, dass sie fast zur Abholung zu spät kamen. Das ist sehr übertrieben und sowas haben wir noch nicht erlebt. Hotelfremde kommen also nicht in die Anlage... Zudem hatten wir mit dem (nicht vorhandenen) Wasserdruck zu kämpfen. Wir hatten 1 Zimmer im 2. Stock (Zi 4250) und wenn alle vom Strand zum duschen gehen, dann ging in der Zeit von 18 bis ca. 19 Uhr duschtechnisch nix: kein warmes Wasser und nur ein müder Wasserstrahl... Also entweder davor oder danach duschen... 1x war das WC verstopft; wurde aber am selben Abend behoben. siehe auch Hotelbeschreibung allgemein. Bezahlung: Man kann mit Dollars (bevorzugt) aber auch mit Euro vor Ort bezahlen. Es empfhielt sich unbedingt zuhause zu wechseln, da die dem Hotel angeliedertn "kostenlosen" Wechselstuben versteckte (horrende) Gebühren haben. Auch unbedingt darauf achten, dass die Dollars/Euros in kleinen Scheinen (z. B. für Trinkgelder) zahlreich vorhanden sind!!! Münzen werden generell nicht gern genommen!!! Ausflüge: Grundsätzlich gilt, dass die von der Reiseleitung angebotenen Ausflüge völlig überteuert sind (z. B Saona ab 99 Dollar, Samana mit der angeblichen Bacardi-Insel -lasst Euch nicht verarschen: der Spott wurde definitiv nicht da gedreht- kosten per Bus 159 Dollar und man hat eine lange Anfahrts- und Rückfahrzeit)!!! Wir haben Andi´s Ausflüge nach Saona und Catalina ausprobiert und waren zufrieden: sein Buchungsoffice ist ganztägig besetzt; man kann nur bar, dafür in Dollar oder in Euro bezahlen; alle Ausflüge kosten das Gleiche: jeweils 70 Dollar. Wenn sich mehrere zusammenschließen (wir waren zu acht), dann fällt der Preis pro Nase (allerdings nur) um 5 Dollar. Wer an einer Buggy-Tour Interesse hat (die auch sehr abenteuerlich ist; kostet 85 Dollar für einen halben Tag), tut gut daran bei der Buchung zu fragen, ob die auf den großen Transparenten beworbenen Buggys auch tatsächlich zum Einsatz kommen... Spass gemacht hat´s trotzdem. Auch auf solchen Tripps Süßigkeiten und kleine Dollarscheine bereit halten: ihr fahrt durch Dörfer, wo Euch Kinder entlang der Strecke begegnen, die sich über Gummibärchen, etc. riesig freuen! Auch hier gilt: lieber Süßigkeiten mit wenig Umverpackung mitnehmen (den Plastikmüll haben die mehr als genug). Bei Aldi gibt es z. B. Multivitamin-Bonbons in einem kleinen Karton -die Plastikfolie drumherum kann man ja bereits zuhause entfernen...) Haribo Gummibärchen werden gern genascht.... Saona: ist mittlerweile mega von Touris überlaufen! Wir zählten bei unserem zweiten Ausflug hierhin 30 Boote (inklusive Catamarane) . Man kann sich ausrechnen, wieviele Menschen vor Ort waren... Bayahibe ist als Ausgangsort für Saona Ideal da es unmittelbar daneben liegt. Schade und sehr bedenklich ist die Tatsache, dass die Dom.Rep. im Plastikmüll versinkt! Erschreckend zu sehen, wie Müllberge auch im Naturschutzgebiet vorhanden sind! Hier wäre es auch wünschenswert, wenn man als Tourist dafür Sorge trägt, dass die benutzten Plastik Getränkebecher (am besten mehrfach benutzen) nicht einfach am Strand irgendwo stehen gelassen werden, sondern wenigstens in die Müllsäcke geworfen werden. Gleiches gilt für defekte Schuhe, Schnorchelbrillen, etc. Der ganze Scheiß landet sonst im Meer... ACHTUNG: wenn der Ausflug nach Saona an einem bewölkten oder gar regnerischen Tag stattfindet, dann unbedingt Antibrumm & Fenestilgel einpacken!!! Sonst fressen Euch die Moskitos auf!!!! Überfahrt erfolgt i.d.R. mit Schnellbooten und Catamaranen. Wer schnell Seekrank wird sollte von zuhause vorsorglich "Kotzpillen" einpacken. In den Hotels liefen bei uns vereinzelt (dezent im Hintergrund) Personen rum, die Ausflüge verkauften. Wir buchten z. B. bei Alberto einen idividuellen Tripp nach Saona (inklusive Essen und Getränken) für 50 Dollar pro Person (bei acht Teilnehmern, man kann handeln) und das verlief reibungslos und ist absolut empfehlenswert! Wirwurden mit einem extra Kleinbus direkt am Hotel abgeholt, waren mit einem privaten Boot-Taxi unterwegs und konnten entscheiden, ob wir die Mangroven, Seesterne, etc. sehen wollten oder auf direktem Weg nach Saona wollten. Hatte den Vorteil, dass wir die ersten und letzten auf der Insel waren und wir folglich Fotos vom wunderschönen Saona Strand schießen konnten, ohne das tausend Menschen im Hintergrund störten (oder anstanden/drängelten, damit sie auch das Palmenmotiv ablichten konnten). Bitte unbedingt Finger weg von den großen Muscheln (die zum Glück nicht mehr so häufig angeboten werden): diese Muscheln/Schneckenhäuser stehen unter Artenschutz!!!! Wenn ihr sie kauft unterstützt ihr die Ausrottung dieser seltenen Tierarten. Und wenn Euch der Zoll erwischt, wird´s teuer!!! Wir haben Fotos davon geschossen - ist auch schön und dafür wird kein Tier ausgerottet!!! Wenn ihr ausrangierbare Klamotten oder Schuhe (oder gar Reste von Shampoo, Bodylotion, Sonnencreme, etc) habt, in den Urlaub mitnehmen und dann dem Personal oder Einheimischen geben. Die freuen sich riesig!!! Hier ist im Catalonia zu beachten, dass das Personal bei Geschenken einen Zettel benötigt (im Restaurant bringen sie den Zettel an den Tisch, wenn man den Gärtnern etwas Gutes tun will, welche kaum etwas Trinkgeld, etc. abgreifen, empfiehlt es sich auf dem Zimmer einen Blanko-Zettel auszufüllen), worauf unter Angabe der Zimmernummer, des Namens des Beschenkten und des Schenkers, detailiert aufgeführt ist (Anzahl, Art), was verschenkt wurde. Das Ganze ist zu unterschreiben und mit Datum zu versehen - fertig! Das Personal benötigt die Bescheinigung als Nachweis, dass es nicht geklaut hat.... Wir haben einen jungen Gärtner ein paar Adidas-Schuhe dagelassen: er konnte sein Glück gar nicht fassen und wir haben uns riesig über seine Freude gefreut :) Win-Win-Situation :) Noch was zum Tierschutz: Was uns mega gestört hat, ist die Tatsache, dass den ganzen Tag Fotografen in der Hotelanlage und am Strand unterwegs waren, die jeden Tag ein anderes Tier "im Schlepptau" hatten. Am ersten Tag war´s ein kleines angekettetes Äffchen, dann verschiedene (verhaltensgestörte) Papageien und noch ein Leguan. Das ganze in brütender Hitze ohne einen Sonnenschutz (z. B. per Regenschirm) für die armen Tiere. Hier können wir nur an Euere Menschlichkeit appelieren: diese schikanierten Tiere werden tagtäglich rumgetragen und Jedem in die Hand oder auf den Kopf gedrückt (nachts noch schön mit Blitzlichtgewitter: lasst Euch permanent mal in die Augen blitzen...), nur um so ein dämliches Erinnerungsfoto zu haben (welches dann teuer -im Schnitt 10 Dollar pro Bild). Wenn Jeder dies ablehnen würde und man seinen Unmut hierüber klar machen würde, dann würde diese Quälerei (und was anderes ist es nicht) aufhören.


Zimmer
  • Gut
  • Siehe Hotelbeschreibung allgemein. Privileg-Zimmer war ok; wir hatten ein moderneres Zimmer mit Klimaautomatik und einem großen Flachbild-TV. Am deutschen Standard bemessen, würden wir für das Zimmer 3 Sterne vergeben.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Essen hat uns stets geschmeckt. Es ist definitiv für jeden was dabei und wer nichts findet ist einfach selbst schuld. Oft wurde hier bemängelt, dass das Essen ungewürzt sei: dafür steht aber auf jedem Tisch ein Salz & Pfefferstreuer... Super toll fanden wir die verschiedenen frischen Obst-Smoothies beim Frühstücksbuffet im Hauptrestaurant. Die vermissen wir mittlerweile schmerzlich! Es gibt einen Italiener mit sehr guter Holzofenpizza, das Terrassen-Restaurant (mit kleineren ausgewählten besonderen Snacks am Abend, wovon man aber soviel bestellen kann wie man möchte), das Hauptbüffet, das Steakhouse und das karibische Restaurant. In letzten beiden waren wir nur 1x, weil es uns in den anderen Lokalen einfach besser geschmeckt hat. Mittlerweile im Ausland leider Standard: Cocktails kommen aus großen Gefäßen; etwas Eis dazu: fertig. Folglich schmecken die ziemlich gleich, einzig Aperol Spritz (hierfür war der Sekt aber sehr oft aus) und Mojito waren wie zuhause. Für nen Rausch (wenn man den denn haben muss) reicht´s alle mal ;)


    Service
  • Sehr gut
  • Da viele hier die Freundlichkeit kritisiert haben, kamen wir mit gemischten Gefühlen an. Aber es ist doch wie in jedem Land: begegnet man den Menschen freundlich und mit einem lächeln, kommt auch selbiges zurück! Zur Ankunft bekamen wir einen Zettel mit einem kleinen spanischen "ABC" mit den wichtigsten Begriffen. Für uns war es selbstverständlich, dass wir unsere wenigen spanischen Brocken zum besten gaben und das kommt bei den Dominikanern auch sehr gut an. Wir haben nur positive Erfahrungen mit der Freundlichkeit des Personals gemacht. Alle waren sehr nett, wir haben uns rundum wohl gefühlt. An der Rezeption gibt es vereinzelt deutsch sprechendes Personal. Mit englisch kommt man auf jeden Fall durch. Zimmerreinigung ist für dominikanische Verhältnisse in Ordnung; man sollte sich immer vor Augen führen, dass man für diese Menschen im Luxus wohnt und sie einfach eine andere Auffassung von Sauberkeit haben. Für uns war es völlig in Ordnung, Handtücher waren sauber, Grundreinigung vorhanden. Im Übrigen freut sich die Putzfrau über ein Trinkgeld - das sollte doch selbstverständlich sein... In der Anlage ist ein Arzt (brauchten wir zum Glück nicht). Badetücher können zuhause gelassen werden, denn man bekommt Hotel Strandlaken, welche man auch für nen Ausflug mitnehmen kann. Verlieren sollte man sie allerdings nicht, denn lt. Aushang im Zimmer werden bei Verlust 15 oder 20 Dollar dafür berrechnet. Beschwerden (außer das Verhalten der Strandwachen, siehe Hotelbeschreibung) gab es von unserer Seite nicht. Übrigens: wir haben in Erfahrung gebracht, dass die Hotelangestellten wohl ca. 300 EUR pro Monat verdienen. Mit diesem Geld wird auch die Familie über Wasser gehalten. Das Personal ist also auf Trinkgelder angewiesen...


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Das Hotel liegt direkt am schönsten Strandabschnitt! Gegenüber dem daneben liegenden (teureren) Iberostar-Hotel hat das Catalonia den schöneren weicheren, weißeren Sand. Man muss sich immer wieder vor Augen halten, dass man sich in einem dritte Welt-Land befindet. Die Dominikaner leben in (Wellblech- oder Holz-) Hütten. Außer ein paar Hotels und einer kleinen Einkaufsstraße (in welcher auch die Ausflugslokale der deutschen Auswanderer Andiund Jens liegen), gibts da nicht viel. Uns war es auch zu gefährlich, nachts am unbeleuchteten Strand oder auf der Straße zu laufen. Muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt dort wohl einen kleinen Supermarkt und mehrere Souvenier-Läden (in welchen es überall das Gleiche gibt: handgemalte schöne Bilder in verschiedenen Größen, Holzschnitzereien, Schmuck-teilweise aus Muscheln gefertigt, etc.). Es besteht für 1 Dollar pro Fahrt die Möglichkeit sich an die Straße zu stellen und mit öffentlichen Bussen (die halten, wenn sie Touri´s automatisch) z. B. in den Ort zu fahren. Alternativ ginge es per Taxi; dies kostet wohl nach Auskunft des Reiseleiters 10 Dollar pro Fahrt. Vom Flughafen aus haben wir ca. 45 Minuten gebraucht, um ins Hotel zu kommen.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im November 2015
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Nicole Kathrin
    Alter:36-40
    Bewertungen:1